Bali Reise – Der rundum Guide für deine Reise nach Bali

Bali

Unser Rundum-Guide für dich

Was du hier findest

Inspiration und Unterstützung für deine Bali Reiseplanung. Wann ist die beste Reisezeit, wo die schönstens Gegenden, außergewöhnliche Aktivitäten, kulinarische Empfehlungen und vieles mehr.

Bali Reise – Reiseplanung

Warum eigentlich Bali? 

Während ihrem Auslandssemester 2012 auf Bali, wurde nicht nur Madelines Leidenschaft für das Reisen entfacht, Indonesien und die Insel Bali, stehen seither ganz oben auf der Liste ihrer Lieblingsländer und Orte. Zum aktuellen Zeitpunkt hat es Madeline bereits 5 Mal und für insgesamt 8 Monate auf die Insel verschlagen. Michi erwischte es ein wenig später. Er wurde 2018, bei seinem ersten Asien-Aufenthalt überhaupt, von der Bali-Liebe angesteckt. Daraufhin strichen wir kurzerhand einen geplanten Malaysia-Aufenthalt und verlängerten auf Bali um einen weiteren Monat. Die Entscheidung viel einfach. Wenn der Zauber erst einmal seine Wirkung entfaltet hat, gibt es kein zurück mehr. Auch jetzt gerade, während wir diesen Beitrag verfassen, hören wir die Insel nach uns rufen.

Bali Reise – Top oder Flop

Eine umstrittene Insel ist Bali ja schon. Die Insel polarisiert. Während es einige lieben, so können anderen nur den Kopf schütteln. Im Netz finden sich etliche positive, als auch reichlich vernichtende Berichterstattungen. Müll, Schmutz und Moskitos auf der einen, Idylle, Kultur und Vielfalt auf der anderen Seite. Der Hype, ausgelöst durch diejenigen, die für sich persönlich, etwas ganz besonderes auf der Insel gefunden haben (so wie wir auch), erweckt in allen anderen falsche Erwartungen und führt zwangsläufig zu Enttäuschungen.

Was Bali für uns beide so besonders macht, sind die Menschen und deren Einstellung zum Leben. Geprägt durch ihre Religion entwickelten die balinesen einen besonderen Lebensstil, so wie er nur an wenig anderen Orten auf Welt zu finden ist. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem Lächeln, guten Gesprächen (und das, ohne die Sprache zu sprechen) und einem wohligen Gefühl belohnt.

Wer das Paradies erwartet wird enttäuscht. Bali hinterlässt den besten Eindruck bei den Menschen, die aus einem ganz bestimmten Grund kommen (mehr dazu im Abschnitt Reiseplanung – Wohin auf Bali). Schwer zu sagen, ob Bali etwas für dich ist, oder nicht. Es ist eben ein ganz spezieller Ort. Vor allem wegen dem, zur Zeit herrschenden, Übertourismus auf Bali und der globalen, katastrophalen Umweltbelastung, würden wir von Bali-Reise abraten, wenn es für dich alternative Reiseziele gibt, die näher liegen, weniger Probleme mit dem Tourismus haben und ähnliches, oder gar gleiches Bieten. Meer und schöne Strände, gibt es auch woanders.

Reisedauer

Unserer Erfahrung nach gilt tendenziell: Umso länger man bleibt, desto besser die Erfahrung. Egal ob auf Bali, in Indien, Kolumbien oder Südafrika, bisher traf das für uns immer zu. Mehr Zeit an einem Ort bedeutet, die Gegend und die Menschen besser kennen zu lernen. Leihe dir einen Roller, probiere das einheimische Essen und finde deinen Lieblings-Warung, besuche abgelegene Tempel und entdecke unbekannte Strände. Oder genieße einfach die Idylle und Ruhe, während du entlang der Reisfelder spazieren gehst und deinen Gedanken freien lauf lässt. Und wann immer möglich, versuche mit Einheimischen in Kontakt zu treten. So lernt man Bali wirklich kennen. Idealerweise solltest du zwischen 3-4 Wochen bleiben, damit du die Insel so richtig erleben kannst (Infos zum Visum).

Exkurs: 3 gute Gründe langsames Reisen

Langsamem Reisen bedeuted für uns:
Während einer Reise/einem Urlaub, sehr lange an einem Ort, in einer Unterkunft, einer Gegend, einem Land, zu bleiben, statt zu versuchen, so viele Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Orte mitzunehmen, wie nur irgendwie möglich, um Menschen, Kultur, Landschaft und Natur, richtig kennen zu lernen.

1. Abschalten: Das Gehirn kann bei einer radikalen Unterbrechung erst nach 3-4 Wochen abschalten. So lange beschäftigt es sich noch immer mit den Problemen und Geschehnissen aus deinem Alltag. Es gibt einige Methoden, um diese Zeit zu verkürzen, dennoch dauert es eine Weile, bis du wirklich ankommst, entspannen kannst und überhaupt erst offen für neue Impulse bist. Wer kennt es nicht? Nach dem zweiwöchigen Urlaub kehrt man nach Hause zurück und fühlt sich bereits am zweiten Tag so, als sei man gar nicht weg gewesen. Dein Gehirn war es auch nicht. Wer auf Reisen/im Urlaub versucht neue Ideen zu entwickeln, der sollte noch länger bleiben (mindestens 1-2 Monate).

2. Aller Anfang ist schwierig: Man fällt auf die Masche eines Tour-Anbieters herein, verläuft sich in einer der vielen schmalen Gassen, die einfach alle gleich aussehen, zahlt beim Strandverkäufer einen viel zu hohen Preis und dann ist da noch dieser elende Jetlag und die unerträgliche Hitze. So ergeht es vielen, die sich zum ersten Mal in ein neues Land begeben. Doch nach nur ein paar Wochen, weißt du wie der Hase läuft. So schnell macht dir kein Verkäufer mehr etwas vor. Du kennst die Preise und weißt was bloß Abzocke ist. Außerdem hatte dein Körper genug Zeit, um sich an die drastische Änderung von Klima und Nahrung zu gewöhnen, was schnell zu Übelkeit und Unwohlsein führen kann. Auf Bali hat dieses Phänomen sogar einen Namen: Erfahre hier mehr zum Bali Belly.

3. Geld sparen: Es ist ohne Frage viel günstiger langsam zu reisen. Ein Apartment, oder gleich eine ganze Villa (Unterkünfte finden) können in der Monatsmiete bedeutend preiswerter sein, als andauernd, jeweils für ein paar Nächte, im Hotel zu übernachten. Hinzu kommen Kosten für den Transport, die dir erspart bleibt. Preisvorteile ergeben sich durch das langsame Reisen in vielen Bereichen, so auch bei der Miete für einen Roller (Tipps zum Mieten). So konnten wir einmal den Preis für einen Roller auf 800.000 IDR für einen ganzen Monat aushandeln. Der Tagespreis liegt meist bei über 80.000 IDR, somit zahlten wir lediglich 1/3 des Preises. Man muss allerdings dazu sagen, dass wir lange und hart verhandelten. Generell ist auf Bali alles Verhandlungssache (Tipps zum Verhandeln).

Reiseplanung – Wann sollte ich nach Bali?

Bali liegt auf der Südhalbkugel, somit ist Sommer dann, wenn in Deutschland Winter ist ist.
Sommer bedeutet hier allerdings Regenzeit, Winter bedeutet Trockenzeit.

Regenzeit: Die Regenzeit (Monsunzeit) dauert von November – März. In diesen Monaten kommt es zu heftigen, aber meist kurzen Schauern. Der Regen ist für die Natur unabdingbar, bringt für den Menschen aber ein paar unschöne Dinge mit sich: Erhöhtes Moskitoaufkommen, erhöhte Luftfeuchtigkeit, überschwemmte Straßen, Müll am Strand, der vom Landesinneren Richtung Meer gespült wird, ach ja und natürlich Regen. Wir haben Erfahrung mit dem Monsun und sind der Meinung, dass man mit allem ganz gut zurecht kommt. Nur die Moskitos können recht nervig sein. Unsere Empfehlung zur Behandlung von Stichen ist der Bite Away, den wir auf Reisen in Tropengebiete, nicht mehr missen möchten. Im Landesinneren, also auch in der Gegend um Ubud, hat man mit mehr Regen zu rechnen als an der Küste. Ein paar Vorteile gibt es natürlich auch: Unglaubliche Wolkenformationen, wie man sie nur von Postkarten kennt, ein viel geringeres Aufkommen von Touristen und dadurch auch geringere Preise für Hotels und Flüge. Die extremste Zeit herrscht im Dezember & Januar, dann ist es besonders heiß und sehr regnerisch.

Trockenzeit: Etwas milder, nicht so schwül und wolkenfreie Himmel. Es herrscht Hochsaison auf Bali. Vieles ist übefüllt, die Preise erhöht. Die Monate Mai-Oktober sind Hochsommer und am beliebtesten bei Touristen.

Reiseplanung – Wohin auf Bali?

Die meisten Bali-Reisenden steuern gleich mehrere Ziele auf der Insel an. So lautet auch unsere Empfehlung. Wir liefern im Folgenden eine Übersicht der verschiedenen Gebiete auf Bali und was es dort jeweils zu finden gibt. Die Beschreibungen sind stark vereinfacht und sehr plakativ, sie können dir somit aber einen Überblick verschaffen, indem gewisse Highlights und Besonderheiten hervorgehoben werden.

Kuta: Feiern, Strand und Shopping

Es gibt eine ‚Meile‘ mit Restaurants, Bars, Clubs, Massage- und Tattoostudios, viele große und noch mehr kleine Geschäfte und unzählige Souvenir-Shops. Auch das Hardrock-Cafe ist hier zu finden. In Kuta leben kaum Einheimische, es ist der touristischste Teil der Insel. Der kilometerlange Strand lädt zum relaxen unter Palmen ein. Dort warten Surfbrettverleihe, Masseurinnen und Getränkeverkäufer auf ihre Chance. Wer am Strand, oder mit einem Coktail in der Hand im Pool liegen, zum Frühstück Rührei mit Speck und Abends ein Steack mit Pommes essen möchte, der verbringt seine Zeit entweder hier, oder im etwas schickeren Seminyak. Jeder darf seinen wohlverdienten Urlaub so verbringen wie er möchte. Nur, möchte man für diese Art von Urlaub wirklich bis nach Bali fliegen?

Seminyak: Bars, Spas und Boutiquen

Seminyak ist, wie Kuta auch, unheimlich touristisch, aber deutlich entspannter und schicker. Man kann praktisch alles gut zu Fuß erreichen, an jeder Ecke finden sich Restaurants, Bars, Spas und Boutiquen. Der Strand von Seminyak ist bekannt für die runden, bunten Sitzkissen, die zu den Restaurants und Bars gehören. Zum Sonnenuntergang ist kaum mehr ein Platz zu finden. Essen und Getränke sind international und meist von guter Qualität. Außer dem Nationalgericht, wird kaum etwas indonesisches geboten.

Kerobokan: Locals und Warungs

Kerobokan ist unauffällig und kaum bekannt, denn hier leben fast ausschließlich Einheimische. Lediglich an der Hauptstraße, die von Seminyak nach Canggu führt, sind moderne und internationale Restaurants zu finden. In Kerobokan kannst du Einblicke in das echte Leben der Balinesen erhalten. Warungs (indonesische Restaurants und Straßenstände), Märkte, Shops und Wäschereien an jeder Ecke. Mit der Dämmerung öffnen die Nachtmärkte. Hier gibt es allerlei Köstlichkeiten zu finden, man muss allerdings genau wissen wo, sonst bleibt einem das Erlebnis verwährt. Kerobokoan ist noch authentisch. Das bietet für den Touristen aber auch einige Nachteile. Wenn du hier wohnst, solltest du einen Roller mieten, denn kaum etwas ist gut zu Fuß zu erreichen. In Seitenstraßen lungern Straßenhunde, die bei falschem Verhalten aggressiv reagieren können (Hilfe beim Umgang mit Straßen- oder Wachhunden auf Reisen). Stromausfälle und Internet-Probleme gibt es generell auf der ganzen Insel, aber in Kerobokan treten diese Proleme vermehrt auf. Kerobokan ist unsere persönliche Wahlheimat im südlichen Bali. Hier hat man seine Ruhe, fühlt sich gleich heimischer, lebt günstiger und hat Kontakt zu den Balinesen. 

Canggu: Vegan, Surfen und Custom Bikes

Ein Gebiet, dass in den letzen Jahren gigantischen Wachstum erlebt hat und in den kommenden Jahren auch weiterhin erleben wird. Canggu ist das hippe Zentrum von Bali. Surfer schätzen die Strände schon lange, doch nun zieht es auch Skater, Biker, Veggis & Veganer, Digitale Nomaden und Instagrammer in das idyllische Gebiet, nördlich von Seminyak. An den Parallelstraßen, die vom Meer in Richtung Inselinneres führen, reiht sich ein cooles Café, oder hippes Restaurant, an das andere. Dazwischen finden sich schicke Boutiquen mit ausgefallener Mode und Custom-Bike-Schmieden. Canggu ist jung und modern. Auch wir fühlen uns hier ziemlich wohl. Wir schätzen die Vielfalt, leider ist es bereits jetzt schon überlaufen. Zu Schlagzeiten sind die Cafes und Restaurants an den Hotspots, der Jl. Pantai Batu Bolong & Jl. Pantai Batu Mejan, hoffnungslos überfüllt. Unterkünfte in Nebenstraßen, weiter weg vom Meer, oder gleich in Kerobokan, sind nicht nur viel günstiger, sondern auch bedeutend ruhiger. 

Ubud: Yoga, Kunst und überfüllte Straßen

Das Zentrum der spirituellen Szene und des Yoga findet sich definitiv in Ubud. Ein wunderschönes kleines Städtchen im Landesinneren, umgeben von Dschungel, Hügeln und Reisfeldern. Leider ist Ubud so beliebt, dass die Touristen das überschaubare Stadtzentrum förmlich verstopfen. Es ist der einzige Ort auf Bali, an dem wir je auf Bettler gestoßen sind, was unmittelbar damit zusammen hängt. Wir empfehlen eine Unterkunft, die etwas außerhalb liegt, damit du die Ruhe genießen kannst. In Ubud finden sich etliche Resorts, Yoga-Studios mit traumhaftem Ausblick ins Grüne, gemütliche Cafés und kleine Kunstgalerien. Es ist wirklich schön und bietet seinen Besuchern ein tolles Erlebniss. Wir planen immer einen kleinen Aufenthalt ein.

Reiseplanung: Anreise Bali

Wenn du mit dem Flugzeug anreist, landest du am internationales Flughafen Denpasar (DPS). Dieser liegt südlich von Kuta. Falls du zum Beispiel von einer der Nachbarinseln kommst, gibt es auch die Möglichkeit eine Fähre zu nutzen.

Es operieren einige Fluglienien, wir bevorzugen Qatar Airways, Emirates oder Singapur Airline. Alle drei gehören zu den ‚besseren‘ Airlines, was auf Langstreckenflügen bedeutend angenehmer ist. Essen, Getränke (auch alkoholisch), Entertainment und Gepäck sind inklusive. Je nach Reisezeit können Flüge für 600 Euro (hin und zurück) ergattert werden. In der Hochsaison kosten Flüge auch gerne das Doppelte.

Bei weniger guten Fluglinien sind viele Leistungen oftmals nicht inklusive. Du buchst einen günstigen Flug und zahlst nachher drauf. Prüfe vor der Buchung unbedingt, welche Leistungen im Preis inkludiert sind und welche nicht. Das erspart viel Ärger. 

 

Flugsuche

Um die günstigsten Flüge zu finden, solltest du unter der Woche (nicht am Wochenende) suchen und unbedingt den Inkognito-Modus* deines Web-Browser nutzen. Manchmal ist es günstiger direkt bei einer Fluggesellschaft zu buchen. Enige Billig-Anbieter verwenden Tricks und locken mit günstigen Ticketpreisen. Im späteren Verlauf des Buchungsvorganges kommen dann Aufschläge für alles mögliche hinzu, die vorher nicht einzusehen waren. Sehr ärglerich!

Zum Buchen können wir dir Google Flights empfehlen. Auf der Plattform müssen, im Gegensatz zu den meisten Anderen, für Abflug und Ankunft nicht ein bestimmter Flughafen ausgewählt werden (du kannst zum Beispiel nach allen Flügen nach Deutschland, oder Europa suchen). Dieses Feature nutzen wir persönlich sehr oft. Vorraussetzung ist, dass du flexibel bist.

Ebenfalls ein gutes Vergleichsportal ist Momondo. Besonders gut gefällt uns hier die Darstellung der Flugpreise zu verschiedenen Tagen, vor, oder nach dem Wunschdatum. Auch das erfordert eine gewisse Flexibilität.

Die Reisezeit hat ganz eindeutig den größten Einfluss auf den Ticketpreis. Wer nicht festgenagelt ist kann viel sparen.

 * das ‚Surfen‘ im privaten/unsichtbaren Fenster (Inkognito-Modus) verhindert das Setzen von Cookies auf deinem Gerät. Fluganbieter können dadurch nicht mehr nachverfolgen, dass du nach einem bestimmten Flug suchst und dir folglich keine gezielte Werbung anzeigen. Das geht so weit, dass gewisse Anbieter schrittweise die Preise erhöhen, oder eine Meldung einblenden, dass schon bald alle Tickets ausverkauft sein werden, um Seitenbesucher unter Druck zu setzen.

Visum für Bali

Es werden zwei verschiedene Touristen-Visa angeboten:

a. Visa on arrival 30 Tage nicht verlängerbar, kostet 0 Euro;

b. Visa on arrival 30 Tage verlängerbar, kostet circa 30 Euro;

Beide Visa bekommst du direkt am Flughafen in Bali ausgestellt. Außer deinem Reisepass und einem Rückreiseticket (und ggf. Geld) benötigst du nichts. Ohne Ausreiseticket lassen dich die aller meisten Fluglinien gar nicht erst einchecken. Falls du noch nicht weißt, wo es nach deinem Aufenthalt hin gehen soll, kannst du für wenig Geld ein Flugticket zu mieten.

Im Flugzeug erhältst du ein ‚Declaration Form‘. Diesen Zettel musst du ausfüllen und am Fllughafen in Denpasar abgeben. Neben Angaben zu deiner Person und der Anschrift deiner gebuchten Unterkunft auf Bali, gilt es alles anzugeben, was einer Anmeldung beim Zoll bedarf. Das Anmeldeformular liegt auch noch einmal am Flughafen aus, falls du deins verloren hast. Dort gibt es in der Regel auch einen Kugelschreiber. Wir führen immer einen im Handgepäck mit uns. Das erspart unnötiges Schlange stehen.

Das verlängerbare Visum gilt ebenfalls nur für 30 Tage, bietet aber die Möglichkeit im Immigration Office in Denpasar verlängert zu werden. Das kostet, neben den 30 Euro, die du am Flughafen zahlst, noch einmal eine kleine Gebühr und dauert eine ganze Woche (mal abgesehen von den ewig langen Wartezeiten an der Immigration selbst). Asiatische Bürokratie ist…, sagen wir einfach sie ist kompliziert. Einige Agenturen bieten gegen eine Gebühr an, das Visum für dich zu verlängern. Unter den Agenturen gibt es aber auch schwarze Schafe, also aufpassen und auf die Empfehlung anderer Reisenden vertrauen. Falls du dein Visum (versehentlich) überziehst, musst du bei Ausreise eine Strafe zahlen. Bedenke, dass 30 Tage nicht immer ein ganzer Monat sind und, dass der Ein- und Ausreisetag mit zählt.

Transport: Vom Flughafen zur Unterkunft

Am Flughafen in Denpasar gibt es zwar freies WLAN (funktioniert leider nicht immer so gut), aber mit modernen Fahrdiensten, wie Uber, Grab und Go-Jek (indonesische Alternativen zu Uber) und Flughäfen, ist es manchmal ein wenig problematisch. In vielen Ländern dürfen die Fahrer den Flughafen nämlich nicht anfahren, um Gäste abzuholen (abliefern ist kein Problem). Damit sollen lokale Taxiunternehmen geschützt werden. Doof finden wir, da es mittlerweile doch sogar Hybriden, wie Uber Taxi gibt und der Service eine echte Erleichterung für Fahrer und Fahrgast darstellt. Im Folgenden unsere 3 Top-Möglichkeiten für dich:

  1. Privater Fahrer: Sehr viele Unterkünfte bieten Abholung vom Flughafen an (manchmal sogar kostenfrei). Meistens zahlt man ein paar Euro mehr, dafür weiß der Fahrer aber genau wo es hin geht und er holt dich direkt im Flughafengebäude ab. Das ist wirklich entspannt. Und ganz ehrlich, wer wollte nicht schon immer mal seinen eigenen Namen auf einem der Schilder wiederfinden, wenn man die Gepäckausgabe verlässt?
  2. Taxi Fahrer:  Ist auf jeden Fall günstiger als der private Fahrer. Überprüfe vor Abflug genau wo du hin musst (falls es sich nicht um ein größeres Hotel handelt, denn das kennen die Fahrer in der Regel) und lade dir in Google Maps eine Offline-Karte herunter. Oft ist es wirklich kein Spaß seinem Taxifahrer den Weg zur Unterkunft zu erklären. Häuser haben selten Hausnummer, manche Straßen sind ohne Namen und entweder nicht in Google Maps erfasst, oder können schlichtweg gar nicht befahren werden. Im besten Fall, solltest du dir im Vorfeld eine Beschreibung zur Unterkunft zukommen lassen, oder die Telefonnummer bereit halten, damit dein Fahrer anrufen kann. Du solltest übrigens zu BlueBird Taxis (leicht an dem blauen Vogel-Logo zu erkennen) greifen, denn die nutzen ein Taximeter.
  3. Roller liefern lassen: Das ist nur etwas für dich, wenn du dich bereits auf Bali auskennst und mit einem (leichten) Rucksack reist. In diesem Fall ist es aber eine wirklich gute Alternative. Viele Verleihe bieten diesen Service und liefern dir den Roller (auch Autos sind verfügbar) zum Flughafen. Die Methode ist am günstigsten, aber auch die Stressigste. Du kommst gerade erst, nach einem 16-20-stündigen Flug in Bali an und stürzt dich dann sofort in den asiatischen Verkehr. Wirklich nur etwas für Asien-Junkies. Übrigens: Verleihe bieten oft Handy-Halterungen für den Roller kostenfrei, oder gegen geringen Aufpreis. So kannst du dich von Google Maps zum Zielort navigieren lassen.

Unterkunft finden

Am besten informierst du dich hier im Vorfeld nach einer Unterkunft oder buchst sie direkt. Bei der Anreise musst du deine Unterkunft in Bali (Name und Adresse) angeben. Je nach Budget und Bedarf hast du eine große Auswahl von Hotels, Villen, Hostels und Gästehäusern. Wir persönlich buchen gerne über Airbnb (Falls du noch kein Airbnb-Konto hast haben wir hier einen 25 Euro Gutschein für dich). Hier findest du ein Zimmer, Apartment oder eine ganze Villa, ein Hostel oder sogar Gastfamilie. Für den ersten Besuch und wenn du wirklich in die Kultur eintauchen möchtest, empfiehlt sich eine Gastfamilie sehr.  

Aktivitäten auf Bali

Bali hat eine ganze Menge zu bieten. Damit du auch findest, wonach du suchst und was zu dir passt, haben wir eine besondere Auswahl für dich zusammen getragen. Die aller meisten (nicht alle) Aktivitäten haben wir selbst erlebt oder gesehen und können daher von echten, persönlichen Empfehlungen sprechen.

Abenteuerliche Aktivitäten

  1. Tauchen & Schnorcheln oder mit Mantas schnorcheln;
  2. Wandern & Vulkanbesteigung, der Klassiker (aber nicht weniger aufregend): Ein Sonnenaufgang auf dem Mount Batur;
  3. Wildwasser-Rafting;
  4. Surfen in Kuta/Seminyak oder Canggu;

Kulturelle & Ganzheitliche Aktivitäten

  1. Tempelbesuche: Tannah Lot, Uluwatu Tempel und einige mehr;
  2. GWK Statue und Park besuchen, auch im Paket buchbar: Uluwatu, GWK & Strände von Jimbaran als geführte Tour;
  3. Aufführungen in Ubud (für Kulturliebhaber unverzichtbar): Kecak Dance Bali, Barong Dance und Ruwa Bineda;

Typisch-Bali Aktivitäten

  1. Gönn dir eine balinesische Massage: Besonders in Seminyak und Ubud findest du überall tolle Spas. Auf dem Blog von Indojunkie findest du einen Bericht zu den schönsten Wellness Oasen auf Bali. Eine royale balinesische Massage können wir dir guten Gewissens ans Herz legen. Aber auch die kleinen, unscheinbar wirkenden Massage-Salons, die sich nicht an Touristen richten, sind richtig gut. Eine echte balinesische Massage ist weder wellness noch luxus und hat eine medizinische Wirkung. Balinesen ziehen die Massage oftmals einem Arztbesuch vor.
  2. Erinnerungsstücke einkaufen: Shoppen kannst du eigentlich überall auf Bali. Moderne Mode, Sport und Surfer-Outfits, Hippie- und Wohlfühl-Kleidung, für jeden ist etwas dabei. In allen Touristengebieten findest du Souvenirläden. Versuche darauf zu achten, Souvenirs und Kleidung zu kaufen, die aus Indonesien stammen und von einheimischen gefertig sind, um das Land und Nachhalitgkeit zu fördern.
  3. Entspannen an den schönsten Stränden: Auch die hat Indojunkie in ihrem Blogbeitrag wunderbar zusammengestellt. Wir favoritiersieren ganz abgelegene Strände und den südlichen Zipfel von Jimbaran.

Einzigartige Aktivitäten

  1. Feiern in Canggu: Das Pretty Poison ist streng genommen ein Club, aber alles andere als gewöhnlich. Das Besondere: Inmitten des Clubs ist eine Skaterbahn. Wer möchte kann hier den Schaulistgen seine Skills präsentieren, oder selbst performen. Wir sind keine Clubgänger, aber hier hat es uns gut gefallen. Die Lage ist ziemlich abelegen, ohne Roller eigentlich nicht zu erreichen.
    The fridge ist ebenfalls ein Club und liegt praktisch direkt neben dem Pretty Poison. Auch The fridge ist nicht ganz gewöhnlich. Wir möchten dir den Spaß aber nicht verderben, deshalb sei nur so viel gesagt: Der Name des Clubs ist nicht grundlos gewählt und zum Club gelangst du durch den Black Cat Mini Mart. Dort trifft man sich auch gerne auf ein Bier, bevor es in den Club geht.
  2. Custom Bike fahren in Canggu: Für Motorradliebhaber fast schon unverzichtbar. Die umgebauten Custom-Bikes sind wirklich cool. Auf Bali und vor allem in Canggu, hat sich eine richtige Szene darum entwickelt. Das Gefühl grenzeloser Freiheit gibt es hier ab einem Tag zur Miete. Den ausführlichen Beitrag von unserer Erfahrung mit den Custom Bikes findest du ebenfalls auf dem Blog von Indojunkie: Tipps zum Motorrad / Custom Bike mieten und fahren  auf Bali.
  3. Kochkurs – so lernst du ein Land am schönsten kennen – durch den Magen.
    • Eine kulinarische Reise, die wir dir unbedingt empfehlen möchten: Ubud: Authentic Cooking Class in a Local Village. Wenn du keine lust aufs Kochen hast, dann buche direkt eine authentisch balinesische Food-Tour, in der dir ein Guide die verschiedensten Köstlichkeiten der Insel zeigt zeigt;
    • Oder erkunde die Küche Balis und Inodnesiens auf eigene Faust. Wir haben genau zu diesem Zweck ein eBook geschrieben. Unser Bali Food Guide der optimale Begleiter für deine kulinarische Bali-Reise.
  4. Ein Trash Walk (Link zu unserem Beitrag) geleitet und startend vom Bambu Indah Hotel in Ubud, bei dem du durch umliegende Dörfer und die Natur wanderst und Müll einsammlst, oder ein Beach Clean Up.

Spirituelle Erfahrung auf Bali

  1. Spirituelle Reisen: Wir empfehlen dir unser eBook, den ersten spirituellen Reiseführer für Bali. Nur etwas für dich, wenn dir das Thema Spiritualität und eine spirituelle Bali-Reise wirklich am Herzen liegt. Unter dem Link findest du mehr Informationen. Bei Fragen, schreib uns gerne eine Nachricht. Zudem haben wir einen ausführlichen Beitrag mit unseren Tipps für eine Spirituelle Reise nach Bali für Indojunkie verfasst, der interessant für dich sein könnte.
  2. Palmblattlesung, Lohntar-Reading, Schicksalsbibliothek: Möglicherweise hast du bereits schon einmal einen dieser Begriffe gehört, vielleicht im Zusammenhang mit einem anderen Reiseziel, zum Beipiel mit Indien. Auf Bali gibt es eine Palmblattbibliothek und die Möglichkeit einer Palmblattlesung durch einen Brahmanen. Wenn du mehr erfahren möchtest, dann lese unserer Beitrag mit unserer Palmblattlesung-Erfahrung auf Bali auf Indojunkie;
  3. Eine ganz besondere Yogastunde: Kitamani: Sunrise Yoga, Meditation, Earth & Water Rituals;

Essen auf Bali

Die vielen tollen Gerichte in einem Land auszuprobieren, war für uns schon immer ein Highlight jeder Reise. Deshalb findest du diesbezüglich auch einige Beiträge von uns: Das liebste Straßenessen auf Bali, exotische Früchte auf Bali, unsere liebsten 11 Cafés & Restaurants in Seminyak, Canggu & Kerobokan und die liebsten Restaurants in Ubud. Außerdem haben wir, wie bereits erwähnt, sogar ein kleines eBook – den Bali-Food-Guide – geschrieben.

Nun folgt eine ganz kurze Zusammenfassung beliebter Gerichte und Empfehlungen. In den einzelnen Beiträgen findest du mehr Gerichte, mehr Informationen, Wegbeschreibungen und Restaurant-Empfehlungen. Wir bevorzugen es übrigens in kleineren Warungs (indonesisches Restaurant) zu essen, die sich nicht an touristen richten. Mehr dazu ebenfalls in Beiträgen und eBook.

Tempeh/Nasi Campur

We love Tempeh! Das sind Fermentierte Sojabohnen, am liebsten mögen wir sie als Tempeh Goreng, gebraten in Kecap Manis (süßer Sojasoße). Knackig und würzig, und rein pflanzlich. Wir essen es viel lieber als Tofu. Meistens gibt es Tempeh zu einem Nasi Campur. Bei diesem Gericht bekomst du eine große Menge Reis und wählst anschließend aus einer (meist großen) Auswahl, was du dazu möchtest. Neben Tempeh gibt es zum Beipiel auch Gemüse (Sayur), gebratene Nudeln (Mie Goreng) und macnhmal auch Erdnusssoße (Kecap Kacang). Viele Warungs machen ihr eigenes Sambal. Das solltest du unbedingt probieren, aber sei vorsichtig, die meisten sind höllisch scharf.

Terang Bulan

Meine Güte ist das lecker! Ein riesiger Pancake, gefüllt mit Banana (Pisang), Schokolade (Choklat), Nüssen (Kacang), Käse (Keju, echt lecker in kombination mit Süßem) und Susu (eine süße Kondensmilch). Du wählst was rein kommt. Nicht gerade leichte Kost, aber echt lecker. Dieses Dessert kann problemlos zu viert geteil werden, oder eine Hauptmahlzeit ersetzen. Zu finden ist Terang Bulan ausschließlich an Straßenständen und auf Märkten. Eigentlich nur etwas für Kenner, am besten du fragst einen Einheimischen. Fast immer gibt es dem Terang Bulan Stand auch Martabak, eine deftige Teigtasche, gefüllt mit Gemüse, sonst aber nichts.

Gado Gado mit Lontong

Vielleicht unser Lieblingsgericht (zusammen mit einer Portion Tempeh Goreng). Gado-Gado heißt übersetzt soviel wie durcheinander und beschreibt die Zutaten: Einen Mix aus Gemüse und Erdnusssoße. Dazu gibt es oft Lontong. Dabei handelt es sich um Reis, der in Bananenblättern gegart wird, bis er ganz weich wird. Gado Gado wird in vielen Warungs serviert. Unser Liebstes jedoch, gibt es am Straßenstand in Ubud und ausschließlich zum Mitnehmen.

Jamu – Traditionelles Kräuterelixier & Heilgetränk

Gebraut aus Kurkuma, Ingwer und einigen anderen Wurzeln & Kräutern, oft auf der Basis von Orangen. Sehr würzig und sehr gesund. Es werden verschiedene Elixiere zu verschiedenen Zwecken hergestellt. Mehr zu Jamu, wo du ihn auf Bali und auch in Deutschland findest und ihn selbst machen kannst, im Blogbeitrag Spirituellen Reise nach Bali, oder im Beitrag speziell zu Jamu Kunyit, das Allerheilmittel aus Indonesien, beide auf dem Blog von Indojunkie.

Jackfrucht Burger & Fancy Cafes

Im Süden Balis und auch in Ubud gibt es eine Menge moderner Cafés & Restaurant. Besonders die vegan/vegetarische Szene in Canggu bietet ein Paradies für Food-Lover und Blogger. Wir haben uns durch gefuttert und sind begeistert. Vegane Kuchen, Rohkostplatten, Smothiebowl, Avocado-Sandwiches und alles, was das Herz sonst noch so begehrt. Unser Highlight jedoch bleibt der Jackfrucht-Burger im Shady Shack. Jackfrucht wird (z.B. in Indien) auch gerne in Curry verwendet und ist die ideale Fleisch-Alternative. Inzwischen gibt es marinierte Jackfrucht sogar in deutschen Supermärkten, damals war es weitesgehend unbekannt und hat uns richtig aus den Socken gehauen.

Papaya, Drachen- und Schlangenfrucht 

Früchte, Früchte und noch mehr Früchte. Pur, als Saft oder in der Smoothiebowl, völlig egal, wir lieben sie. Vor allem auf den einheimischen Märkten, bekommt man das Obst zum kleinen Preis. Der Verkäufer bietet fast immer etwas zum Probieren an, damit die Entscheidung leichter fällt. Nicht selten gibt es bei einem Großeinkauf noch etwas geschenkt. Wenn du dir nicht sicher bist, frage den Verkäufer nach reifem Obst, er sucht dir welches hearus, das essreif ist. Auch du liebst exotische Früchte? Mehr dazu im Blogbeitrag Früchte auf Bali.

 

Nachbarinseln

Indonesien hat unglaublich viele traumhafte Inseln zu bieten. Neben Bali sind Lombok, die Gili Inseln (Gili Trawangan, Gili Meno & Gili Air), Nusa Lembongan und Nusa Penida, die Beliebtesten. Wenn man Zeit mitgebracht hat, lohnt es sich defintiv auch andere große Inseln, wie Java und Sulawesi, zu erkunden.

Wir waren leider auf noch recht wenig Nachbarinseln, möchten das aber unbedingt bald nachholen. Damit du trotzdem informiert bist, folgt eine kurze Übersicht, diese mal aber weitesgehend ohne persönliche Erfahrungen. 

Lombok

Hat die Größe von Bali, ist aber noch naturbelassener. Doch auch hier her verschlägt es zunehmend mehr Touristen und Reisende. Wer etwas mehr Ruhe möchte, kann diese aber definitiv finden. Die vorherrschende Religion ist nicht der Hinduismus, daher ist Lombok anders geprägt. Trotzdem sind die Menschen, wie in ganz Indonesien, wahnsinnig freundlich und zuvorkommend.  

Gili Inseln

Madeline war 2012 auf Gili Trawagan und Gili Air. Beide Inseln gewannen derzeit gerade an Beliebtheit und das war deutlich zu spüren. Es zieht vor allem Touristen zum Feiern und Taucher an. Die Straßen sind abends voll. Mittlerweile haben wir leider schon einiges schlechtes darüber gehört. Typische ‚Trauminseln‘ sind sie wohl trotz allem nach wie vor.

Nusa Lembongan & Nusa Penida

Beide sind wenig besiedelte Inseln, die aber täglich von Touristen besucht werden. Meistens für einen Tagestripp, nur die wenigsten bleiben über Nacht. Die Hotspots auf den Inseln sind sehr stark besucht. Wer Ruhe möchte, sollte ein paar Tage bleiben und außerhalb der Schlagzeiten die traumhaften Buchten zu besuchen. Zeitweise bilden sich hier lange Schlangen, um Bilder zu machen. 

Java

Von Jakarta aus reiste Madeline mit Freunden bis zum untersteten Zipfel der Insel. Lange Zugfahrten, die aber immer spaßig waren, machten es möglich. Besonders Karimunjawa blieb ihr in Erinnerung. Eine Trauminsel, die, eine lange Fähren-Fahrt weit weg, im Javasee liegt. Idylle pur. Tagsüber ohne Strom und mit kristallklarem Wasser. Auch Yogyakarta ist eine besonders schöne Stadt. Die weiteren großen Inseln stehen weiterhin auf unserer Wunschliste. 🙂

Bali Reise Tipps

Fahrdienste

Uber gibt es nicht, dafür aber Go-Jek und GRAB. Das ist praktisch dasselbe. GRAB gibt es in ganz Südostasien, Go-Jek nur in Indonesien. In der App wählst du aus, ob du ein Auto-, oder Roller-Taxi möchtest, wie viele Personen und Gepäck transportiert werden sollen. Die App erkennt deinen Standort, alternativ kannst du einen Ort zur Abholung wählen. Jetzt brauchst du nur noch ein Ziel zu wählen und schon bekommst du einen Preis, Fahrtdauer und Wartezeit angezeigt. Du zahlst den gleichen Preis wie Einheimische. Mittlerweile bieten beide Apps haufenweise Zusatzfeatures an, wie einen Lieferdienst für Essen, Massage- und Einkaufsdienste, sowie viele weitere.

Roller mieten

Wir empfehlen einen 125ccm Automatik-Roller. Ein sehr guter Preis befindet sich im Bereich von 50.000 IDR pro Tag. Versuche nicht in Kuta oder Seminyak zu einer Vermietung zu gehen, dort sind die Preise überteuert und die Vermieter weniger freundlich. Mache immer eine Probefahrt, bei der du Bremsen, Scheinwerfer, Bremslicht und die Blinker kontrollierst. Die Papiere sollten dem Roller beigelegt sein. Sei im Verkehr gelassen und fahre gemütlich (dafür bist du schließlich dort oder nicht?) und niemals ohne Helm, auch, wenn er die Frisur versaut. Zum mieten und Fahren wird übrigens ein internationaler Führerschein und dein deutscher Führerschein benötigt. Vermietungen drücken auch gerne mal ein Auge zu, außer du möchtest eine Versicherung abschließen. Mehr zum Roller mieten in Indonesien im Beitrag auf Indojunkie.

Sim Karte

Falls du auf der Insel viel unterwegs bist und Fahrdienste nutzen möchtest, lohnt sich eine SIM Karte. Wir bevorzugen den Anbieter XL. Tarife ändern sich ständig, aber in der Regel sind diese fair. Du bekommst eine SIM-Karte am Flughafen und in der Stadt. Vergiss nicht deinen Reisepass mitzubringen, der wird für den Kauf einer SIM-Karte benötigt. 

Etikette

Die linke Hand ist tabu, sie gilt als dreckig, genau wie die Füße. Diese sind das dreckigste Körperteil und sollten nie über einem anderen Menschen sein oder auf eine Person zeigen. Nein sagen, mit dem Zeigefinger auf jemand zeigen und keinen Smalltalk zu halten, gilt ebenfalls als unhöflich. Schau dir dazu gerne mal die Do’s and Dont’s für deine Indonesien-Reise an: Verhaltenstipps für deine Reise nach Indonesien.

Verhandeln

Vor allen Dingen auf Märkten, aber generell bei fast allem, ist das Handeln festern Bestandteil der Kultur. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, solltest du dein Gegenangebot bei maximal 1/5 des Preises ansetzen. Diesen Tipp haben wir von einem Einheimischen. Es fällt uns meist schwer, ein so niedriges Angebot in den Raum zu werfen, gilt aber nicht als unhöflich.

Wenn du außerhalb von Touristengebietne unterwegs bist, solltest du dir aber vielleicht überlegen, ob du den Preis überhaupt drücken möchtest. Vielleicht lässt du den Bananenverkäufer auch gerne das Geschäft seines Lebens machen, vermutlich tut es dir nicht weh. Uns hilft es enorm, wenn wir einen Augenblick vor Augen führen, wie viel Trinkgeld in Deutschland, oder in, ohnehin überteuerten, touristischen Restaurants gegeben wird. Nur aus ‚Anstand‘, selbst, wenn der Service nicht gut war. Das rückt die Situation sofort in ein ganz anderes Licht.

Indonesisch-Kenntnisse sind übrigens von ungemeinem Vorteil. Damit sammelst du von vorne herein eine ganze Menge Sympathie-Punkte. 

Lerne Indonesisch

Eine Reise ohne die Hürde der fremdnen Sprache, liefert dir eine vollkommen andere Erfahrung. Dabei ist es nicht wichtig, wie gut du bist. Alleine die Bereitschaft die Sprache zu lernen und ein wenig zu sprechen, wird viel bewirken. Die Indonesier sind meist überrascht und geehrt, das merkt man sofort. Wir empfehlen dir die Kauderwelch Sprachführer:

Was kostet Bali?

Während unsere letzten Asien Reise über 8,5 Monate, haben wir alle Kosten dokumentiert. Im Schnitt lagen wir bei 27,17 € pro Person & Tag. Darin sind alle Flüge, Visa, Unterkünfte, Verpflegung und Aktivitäten inkludiert. Das sind praktisch all unsere Kosten, abgesehen von der Krankenversicherung. 

Wir empfehlen dir den gesamten Beitrag: Reisekosten Asien – Kassensturz nach 8,5 Monaten Backpacking.

Unser Bali Fazit

Wir lieben Bali und Indonesien. Es gibt uns ein heimisches Gefühl und wir verbringen gerne so viel Zeit wie möglich hier.

Allerdings möchten wir auch hier noch einmal darauf hinweisen, dass wir nicht einfach jedem raten, nach Bali, oder generell nach Asien zu fliegen. Oft kann der gewünschte Urlaub auch an einem deutlich näheren Ziel, mit weniger, oder keinem Übertourismus erlebt werden. Es gibt viele schöne Urlaubsziele, auch in Europa.

Wer nach Bali möchte, um Bali kennen zu lernen, der tut das am Besten auf eigene Faus. Für alle, die das nicht möchten/können, gibt es tolle, einheimische Guides, die einem die Schönheit und Besonderheiten der Insel gerne zeigen.  Suchst du nach einer spirituellen Reise, empfehlen wir dir unbedingt unseren Reiseführer. Wer Kontakt zu Einheimischen sucht, findet scnell ein paar liebe Menschen, die einen sofort ins Herz schließen. Wir wünschen eine gute Reise & alles Gute.

Selamat jalan & Hati-Hati

Dein spiritueller Bali Reisebegleiter

Dein Reiseplan zu mehr Klarheit. Dieses eBook ist dein persönlicher Reisebegleiter und unterstützt dich bei deiner spirituellen Reise nach Bali. Es dient dir als Wegweiser und beantwortet alle wichtigen Fragen. Es hilft bei der Planung, inspiriert zu lebensverändernden Erfahrungen und unterstützt dich bei der Durchführung und Umsetzung.

Da wir nur Menschen damit erreichen möchten, die offen sind und denen unser Buch richtig viel Mehrwert bringt, gibt es eine 100% Geld zurück Garantie. Falls du nicht zufrieden bist, bekommst du dein Geld zurück. Klicke hier um mehr zu erfahren.

Dein kulinarischer Bali Reisebegleiter

Dieses eBook macht deinen Bali-Aufenthalt zu einer kulinarischen Reise.

Er bringt dir deren vielfältige Küche näher, beantwortet alle gängigen Fragen und macht dir Mut, auch mal Neues zu probieren. Dein Bali Food Guide gibt dir Aufschluss über die Entstehungsgeschichte der balinesischen Kochkunst, zeigt dir die beliebtesten Hauptgerichten und Süßspeisen und verrät dir das Geheimnis der balinesischen Kräutermedizin.

Am besten lernt man ein Land eben durch den Magen kennen. 

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Field Guide Level 1 mit EcoTraining – Erfahrungsbericht

Unsere Erfahrung mit EcoTraining.

Field Guide

Level 1

Was du vor deinen Field Guide Kurs (NQF2) unbedingt wissen solltest.

Was dich erwartet

Über Afrika geht gerade die Sonne auf. Mein Blick schweift hinüber zum ‚Dam‘. Die Wasseroberfläche reflektiert die ersten Strahlen des Tages und erstrahlt in tausend Farben. Jenseits des Damms schiebt sich die riesnhafte Scheibe langsam an den fernen Felsformationen vorbei. Ihre wärmendes Licht taucht die Landschaft in ein wohliges gelb-gold und verursacht ein Prickeln auf meiner Haut. Es ist Frühling und die Natur erwacht mit jedem Tag ein wenig mehr aus ihrem Winterschlaf. Mit dem Tagesanbruch werden auch die Vögel aktiv. Unverzüglich schwingen sie sich aus ihren Unterschlüpfen und verkünden lautstark, dass sie die Nacht überstanden haben. Ganz entzückt schaue ich einer ‚Grey-Headed-Bush Shrike‘ hinterher, wie sie sich von Ast zu Ast schwingt und lausche ihrem außergewöhnlichen Ruf. Das geheimnisvolle Pfeifen verpasst mir eine satte Gänseheit. Nicht umsonst lautet ihr Spitzname ‚Ghostbird‘.  

Noch eine ganze Weile starre ich in den dichten Busch, indem der Vogel gerade verschwunden ist. Während ich so ins Geäst blicke, fallen mir die vielen jungen Knospen auf. Lange wird es nicht mehr dauern. Sobald der Sommerregen einsetzt, wird sich das Bild der Umgebung, innerhalb nur einer Nacht, von einem kargen braun zu einem saftigen grün verwandeln. Das Wunder des Lebens ist allgegenwärtig und es fühlt sich gut an, wieder ein Teil davon zu sein.

Ich bin spät dran. Es wird Zeit die ‘Hotbox’, mit Kaffee, Tee und Biscuits, für den bevorstehenden ‚Morning-Drive‘ zu packen. Heute bin ich Guide. Ich hätte mir nie erträumen lassen, dass es mich so sehr erfüllen könnte, mit einem offenen ‚Landi‘ durch den afrikanischen Busch zu fahren und dabei meinen ‚Gästen‘ die Natur und Tierwelt zu nahe zu bringen. Ich schaue auf die Uhr, in wenigen Minuten geht es los. Meine Mitschüler trudeln ein und suchen sich einen Platz auf dem Jeep. Ich begrüße sie und verkünde das Ziel des heutigen Morgens. Ein Hyänen-Bau im Norden. Wir haben gehört, dort gibt es gleich neun Jungtiere. Das müssen wir mit eigenen Augen sehen. Ich drehe den Schlüssel um und mit einem lautem brummen, startet der Motor. 

Dies ist unsere erste Woche in Afrika überhaupt. Wilden Tieren, bis auf wenige Meter, so nahe zu sein, wir können es noch gar nicht fassen. Wir durchqueren ein trockenes Flussbett und halten uns rechts. In der Ferne erblicke ich schon die ‚Knob-Thorn‘ mit den vielen Nestern in der Baumkrone. Von dort ist es nicht mehr weit. Die Sonne wärmt mein Gesicht und ich genieße die Stille. Hier draußen zu sein, als ein Teil der Natur, inmitten von dieser Wildnis. Es ist berauschend.

Für insgesamt zwei Monate war dies unser Alltag, unsere Realität, die alles Vergangene und Zukünftige, so unbedeutend erscheinen lies. Es war ein Leben im Hier und Jetzt, in der Situation und mit vollem Bewsstsein. Wenn du diese Zeilen liest, denkst du vermutlich darüber nach, ebenfalls eine Rangerausbildung zu absolvieren. Vielleicht hast du sie bereits gebucht. Herzlichen Glückwunsch zu der vielleicht besten Entscheidung deines Lebens. Der Field Guide Kurs ist eine lebensveränderte und prägende Erfahrung, die du ganz gewiss niemals bereuen wirst.

Fakten zur Rangerausbildung

Der Field Guide Level 1 Kurs mit EcoTraining ist eine 55-tägige Ausbildung im afrikanischen Busch. Du lebst zusammen mit einer Gruppe von 9-19 Gleichgesinnten und einem Team aus Ausbildern, Backups, einem Camp-Manager und den Küchenladies in einem der EcoTraining Camps und lernst in dieser Zeit eine ganze Menge über Tiere, Pflanzen, Geologie, Ökologie, Astronomie, das Guiden und noch eine ganze Menge mehr. Als ausgebildeter Field Guide Level 1 bist du in der Lage, eine Gruppe von Touristen, mit einem Jeep, durch die Wildnis zu führen und ihnen zu erklären, was sie dort sehen (oder vielleicht auch nicht sehen) können. Du verstehst die Zusammenhänge und Kreisläufe der Natur und bist in der Lage, diese auf eine verständliche Art und Weise zu kommunizieren und anschaulich zu belegen. Während des Kurses legst du mehrere theoretische und praktische Prüfungen ab.  Der Kurs ist der Grundstein für eine Karriere im Field Guiding (und vielen anderen Tätigkeiten in diesem Feld) und  darüber hinaus auch ideal, um aus rein persönlichem Interesse, Wissen und Fähigkeiten aufzubauen und zu verbessern.

Der Kurs

Aktuelle Kurstermine findest du direkt bei EcoTraining. Auch, wenn hier kein passender Termin für dich dabei ist, solltest du trotzdem eine schriftliche Anfrage senden. Nicht selten (so auch in unserem Fall) werden zusätzlich Kurse auf die Beine gestellt, oder es werden kurzfristig Plätze in einem bereits ausgebuchten Kurs frei. Neben dem 55-tägigen Field Guide Kurs im südlichen Afrika, bietet EcoTraining den gleichen Kurs in Kenia, sowie den weiterführenden 28-tägigen Trails Guide Kurs (erfordert den Field Guide Level 1), den kompletten 1-jährigen Kurs (Field Guide Level 1 + Trails Guide + Zeit als Backup) und diverse Schnupperkurse von nur wenigen Tagen. Der 55-tägige Field Guide Kurs kann wahlweise auch ohne Prüfung und Zertifikat absolviert werden. Während des Kurses wirst du in mindestens zwei verschiedene Gebieten und Camps untergebracht sein.

Transport & Anfahrt

Ausgangspunkt für alle Kurse ist das Emeralds Guesthouse in Johannesburg. Der sogenannte ‚Bushbus‘, der Transport vom Guesthouse zum ersten Camp und vom letzten Camp zurück zum Guesthouse, kann mit dem Kurs mitgebucht werden. Die Transporte zwischen den Camps sind im Kurspreis inbegriffen. Für gewöhnlich wird man an einem Sonntagmorgen in der Früh abgeholt. Das Emeralds Guesthouse bietet einen kostenfreien Shuttle vom und zum Flughafen. Es ist nicht zwingend erforderlich eine Übernachtung zu buchen, es macht die Sache aber deutlich bequemer.

Buchung 

Der Kurs kann über eine Agentur, oder über EcoTraining direkt gebucht werden. Eine Agentur steht dir tatkräftig zur Seite und kann dir dabei helfen, die umfangreiche Anmeldung abzuwickeln. Einige Agenturen unterstützen dich zusätzlich mit Empfehlungen und Tipps. Wir haben unseren Kurs über Safari Frank gebucht und waren damit sehr zufrieden. Übrigens haben auch wir uns Gedanken gemacht, wie wir zukünftige Field Guides vor und während des Kurses optimal unterstützen können. Aus einer kleinen Idee ist letzten Endes ein nicht ganz so kleines Projekt, in Form einees eBooks entstanden. Mehr dazu weiter unten.

Preis

Wir zahlten im März 2019 für den September-Oktober 2019 Kurs 6.165 € (= 97.000 ZAR) + 250 € (=4.100 ZAR) für den ‘Bushbus’ (Transport zum Camp und zurück) pro Person. Die Preise für den Kurs wurden 2020 auf 106.700 ZAR erhöht. Wechselkursschwankungen sorgen zusätzlich für Abweichungen. Frage hier bei deiner Agentur nach dem aktuellen Euro Preis nach.

Leistungen

Im Kurspreis ist die Unterkunft (geteiltes Zelt), Vollverpflegung inkl. Trinkwasser, Transporte zwischen den Camps, Kursleitung, Lernmaterial, Prüfungsgebühren, FGASA Gebühren und alle Aktivitäten enthalten. Softdrinks, alkoholische Getränke und eine wöchtenliche Pauschale für die Wäsche sind vor Ort selbst zu zahlen. 

Vorraussetzungen

Um am Kurs teilzunehmen, solltest du gesund sein und über eine gewisse Grundfitness verfügen. Das entspricht einem Marsch von mindestens 2 km durchs Gelände. Weitere Vorraussetzungen sind ein Führerschein der Klasse B (wenn du den Kurs mit Prüfung und Zertifikat absolvieren möchtest), die Volljährigkeit und der Nachweis eines Erste Hilfe Kurses (nicht älter als 6 Monate). Englisch-Grundkenntnisse sind definitiv notwendig. Der Kurs und alle Prüfungen werden vollständig auf Englisch abgehalten. Falls du bezüglich deiner Sprachkenntnisse noch zweifelst, raten wir zu einer intensiven Vorbereitung. 

Aktuelle und weiterführende Informationen

Bitte überprüfe die Angaben zum Kurs bei einer Agentur, oder direkt bei EcoTraining. Die Informationen in diesem Blogartikel können veralten,  wir versuchen diese aber aktuell zu halten. Unter folgendem Link zur Seite von EcoTraining findest du stets aktuelle Termine, Preise und Informationen zu den Inhalten und Anforderungen für den jeweiligen Kurs.

Unsere Geschichte

Das erste Mal hörten wir in einem Podcast-Interview mit Gesa Neitzel von der Rangerausbildung. Diese einmalige Gelegenheit war uns vorher überhaupt nicht bewusst gewesen. Sofort war klar: Das müssen wir selbst erleben!

Wir besorgten uns Gesas Buch, “Frühstück mit Elefanten”, in dem sie den Leser mit auf ihre Reise durch den Jahreskurs nimmt. Wilde Tiere, Wunder der Natur und endlich einmal Ruhe, in einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint. Und das alles im fernen Afrika.

Was uns dann letzten Endes wirklich dazu veranlasste, den Kurs zu buchen, waren die Bücher von John Strelecky, die wir im März 2019 auf einer Indien-Reise lasen. Vielleicht kennst du bereits einige davon, wie das “Cafe am Rande der Welt” , oder “The Big Five For Life”. Das Konzept der Big Five for Life, dass im gleichnamigen Buch beschrieben wird, stammt sogar aus Afrika. Dort gibt es die Big Five der Tiere: Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Büffel. Laut Strelecky, sollte jeder Mensch seine eigenen Big Five haben. Das sind fünf Ziele, die man in seinem Leben erreichen möchte, bevor man stirbt. Jegliche Engerie und alle finanziellen Mittel, sollen in deren Erfüllung fließen. Vielleicht ahnst du es bereits, die Rangerausbildung ist eines unserer Big Five. Somit stellte sich plötzlich gar nicht mehr die Frage ob wir es tun, sondern nur noch wann es endlich los geht. Kein halbes Jahr später, saßen wir im Flieger nach Johannesburg.

Das Fazit

Wir sind gerade erst zurück in Deutschland und vermissen das Leben in der Wildnis beinahe täglich. Schon während der, direkt an den Kurs anknüpfenden, Selbstfahrer-Safari durch Namibia und Botswana, haben wir gespürt, dass die Zeit bei EcoTraining etwas ganz besonderes war. Dieses Gefühl da draußen zu sein, im offenen Jeep, oder zu Fuß, umgeben von wirklich wilden Tieren, die vielleicht noch nie zuvor einen Menschen gesehen haben. Nicht zu vergleichen mit Besuch eines Nationalparks, wo die Fahrzeuge an einer Sichtung Schlange stehen und die Tiere daran gewöhnt sind, beobachtet zu werden. Zum Teil in geschlossenen Fahrzeugen und auf asphaltierten Straßen. Der Field Guide Level 1 ist etwas ganz besonderes und eine außergewöhnliche Erfahrung. Unserer Meinung nach ist es wohl die beste Art, die Tierwelt und Natur Afrikas zu erleben. 

Vorbereitung auf den Field Guide Level 1 Kurs

Die Packliste du vor dem Kurs erhältst ist gewaltig und erschlug uns beinahe. Von Schlafsack, über Matratze, Trinkfalschen, Camelbak-System, Kleidung, 2 paar Schuhen, Muskelgel, Energiesnacks, Taschenlampen und Fernglas, bis hin zu Gamschen. Außerdem die Liste mit dem empfohlenen Lerner-Material, das etliche Bücher und Apps zu sämtlichen Themenbereichen inkludiert. Da mussten wir uns erst einmal einen Überblick verschaffen. Was brauchen wir wirklich? Wovon wieviel? Und aus welcher Preiskategorie? Schließlich gibt es, wie so oft, keine Grenze nach oben.

Trotz intensiver Recherche haben wir so einige Fehler gemacht. Am falschen Ende gespart und dafür dann unser Geld am anderen Ende ‚aus dem Fenster geworfen‘. Viele Bücher und Apps waren überhaupt nicht notwendig, andere wären es um so mehr gewesen. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer

Leser von Gesas Buch wissen, dass es im Kurs einige Dinge gibt, die besonders vielen Studenten Bauchschmerzen bereiten. Dazu zählen vor allen Dingen das Auswendiglernen von über 100 Vogelgeräuschen. Damit das dir nicht genau so ergeht und du deine Zeit im afrikanischen Busch mit anderen Dingen verbringen kannst, empfehlen wir dir, die Vögel bereits vor dem Kurs zu lernen. Lade dir die App herunter und beginne am besten noch heute, täglich 3-5 Vögel zu lernen. 

Anspruch und Neugierde

Der Anspruch an die Teilnehmer ist ziemlich hoch. Freie Zeit gibt es praktisch nicht. Viele Studenten sind mit der schieren Masse an Informationen und Aufgaben überfordert. Zudem wird der gesamte Kurs (für die meisten Studenten) in einer Fremdsprache gehalten. In unserem Kurs, mit gerade einmal 11 Studenten, brach einer ab. Zwei weitere erzählten uns später, dass sie ebenfalls kurz davor standen. Viel hatte nicht gefehlt und auch sie hätten sich verabschiedet.

Nach den ersten 4-5 Wochen wird der Kurs leichter. Zumindest scheint es so, denn man gewöhnt sich daran, ständig zu arbeiten und zu lernen. Außerdem gehen die täglichen Aufgaben leichter von der Hand. Stressig wird es dann wieder zum Ende, wenn man jede freie Minute mit Büffeln verbringt. 

Englisch-Kenntnisse, eine gewisse Grund-Fitness und einen Führerschein, das benötigst du offziell, um am Kurs teilzunehmen. Lust und Neugierde auf Natur und die Wildnis, sowie die Bereitschaft Neues zu lernen, solltest du darüber hinaus ebenfalls mitbringen. 

Keine Sorge! Falls du in Deutschland noch keinen Bezug zu Tieren und Natur hattest, kannst du trotzdem problemlos am Kurs teilnehmen. Auch für uns entwickelte sich die Leidenschaft dafür erst in Afrika. Du lernst alles was du benötigst während des Kurses.

Horror

Im Endeffekt war und bleibt der Field Guide Kurs eine unvergesslich schöne Zeit und Erfahrung. Aber nüchtern betrachtet entpuppte sich die Anfangszeit als Drama. 

Wir beide waren erkältet, die vielen Informationen überfluteten uns und es blieb keine Zeit, diese aufzuarbeiten. Gerne hätten wir die ein oder andere Ausfahrt sein gelassen, nur um mehr Zeit für die Theorie zu haben, was uns im Nachhinein schon ein wenig traurig stimmt. Unser Eifer führte letzten Endes zu guten Prüfungsergebnissen, doch leider blieb das Genießen an der ein oder anderen Stelle auf der Strecke. Dabei waren wir, so wie die meisten anderen Studenten doch genau deswegen gekommen. 

Das Tempo im Kurs ist ziemlich hoch. Die 20-30 Theoriestunden werden so schnell wie möglich abgehandelt. In der Praxis bedeutet das, fast jeden Tag Unterricht oder einen Test über die Stunde vom Vortag. Hinzu kommen die Arbeit am Workbook, eine kleine wissenschaftliche Arbeit, das Lernen für die wöchentliche Field-Observation und die sonstigen Aufgaben, die dem Duty, bzw. dem Guiding-Team zufallen. Und das alles neben täglich 6-8 Stunden im Busch. Vor allem in den ersten Wochen fällt bei dem ein oder anderen Studenten das Duschen flach, weil keine Zeit bleibt. Die unglaubliche Masse an Information, die auf einen einprasselt, begünstigt eine steile Lernkurve, kann aber auch leicht zur Verzweiflung führen. 

Es ist kein Geheimnis, dass in praktisch jedem Kurs Tränen fließen. Hin und wieder müssen Studenten den Kurs sogar abbrechen, so auch in unserem. Dies mit anzusehen, veranlasste uns ein eBook zu schreiben, das Abhilfe schafft. Ziele des eBooks sind:

  • Optimale Unterstützung vor und während dem Kurs;
  • Ein intensiveres Erlebnis und bessere Prüfungsergebnisse;
  • Weniger Stress und mehr Zeit für das Wesentlich;
  • Keine Fehlinvestitionen + Eine Möglichkeit, wie du mit dem eBook auch noch Geld verdienen kannst.

Was ist drin im eBook?

Viele Stunden haben wir mit dem Sammeln von Informationen und Erstellen von Lernkarten zu allen Themengebieten, relevanten Tieren und Pflanzen, den praktischen Aufgaben und einem Q&A mit Prüfungsfragen verbracht. Diese Ausarbeitungen halfen uns enorm bei der Prüfungsvorbereitung. Weit über einhundert Karteikarten sind dabei entstanden.

Außer den Lernkarten enthält das eBook Zusammenfassungen aller 17 Theoriemodule mit den Kerninformationen aus dem Unterricht und darüber hinaus Zusatzinformationen, die erst aufwändig aus diversen Fachbüchern heraus gesucht werden mussten.

Als Extra haben wir zudem eine ausgearbeitete Packliste und haufenweise Tipps zur Vorbereitung, die dir einen wirklichen Vorteil verschaffen, mit hinein gepackt. Alleine das bietet ein Einsparpotential von mehreren hundert Euro.

Und das möchten wir an dich weiter geben. Für das eBook haben wir alle Mitschriften, Zusammenfassungen, Zeichnungen und Karteikarten überarbeitet und noch eine Menge neuer hinzugefügt. Es stecken mehrere hundert Arbeitsstunden in diesem Projekt. Wir sind davon überzeugt, dass es die optimale Unterstützung ist. 

Egal aus welchem Grund du den Kurs auch besuchst, er kann dein Leben nachhaltig positiv beeinflussen. Vielleicht entdeckt du eine neue Leidenschaft, wie das Fotografieren, möchtest zukünftig für den Tierschutz eintreten, als Field Guide arbeiten, oder sammelst einfach nur eine Erinnerung für dein Leben. Egal was es auch sein mag, wir möchten dir dabei helfen. 

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100% Geld zurück Garantie

Nichts ist uns so wichtig wie deine Zufriedenheit. Deshalb bieten wir innerhalb der ersten 14 Tage nach Kauf eine 100% Geld-Zurück-Garantie. Du hast somit kein Risiko und darfst dich selbst überzeugen, bevor du die Entscheidung triffst, ob du das Buch behalten möchtest.

Gallery

Eindrücke aus unserem Field Guide Level 1 Kurs in Pridelands, Selati & Pongola.

Das aller Wichtigste

Jetzt, einige Monate nach unserem Kurs, möchten wir dir unbedingt noch eins mitgeben: Habe Spaß. Genieße jede einzelne Fahrt und jeden Walk. Sei mit deinen Gedanken im Jetzt. Sei neugierig und leidenschaftlich. Selbst, wenn du wieder in den Busch zurück kehrst, es wird nie wieder so sein, wei beim ersten Mal.

Wenn Absolventen etwas bereuen, dann, dass sie die Zeit nicht ausreichend genossen haben. Unser eBook soll seinen Teil dazu beitragen, dass du deinen Kurs genießen kannst. Wir wünschen dir viel Erfolg und eine intensive Erfahrung!

Falls du am eBook interessiert bist, findest du unter folgendem Link mehr Informationen und eine kurze Leseprobe: eBook: Your Guide to Guide.

Wie klasse ist das denn?

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Früchte auf Bali – Dein Guide durch das exotische Paradies

Früchte

auf Bali

Früchte auf Bali – Ein exotisches Paradies.

„Madeline, was gibt es auf Bali denn so für Früchte? Bananen, Melonen, … ?“
„Ohja, und noch sooooo viel mehr!!“

Mangosteen, Jackfruit & Schlangenfrucht

Mangos, Drachenfrucht & Papaya

Wo finde ich die Früchte in Bali?

In großen Supermärkten oder am Straßenrand, es gibt sie überall. Inmitten von Kuta ist es etwas schwieriger, außer man entscheidet sich für das bereits klein geschnittene Obst, von den Verkäufern am Strand.

Wenn man nicht mobil ist, lohnt sich eine Taxifahrt zu einem Pepito Markt (in Ubud haben wir dort unsere Früchte gekauft) oder zum Carrefour (großes Einkaufszentrum). Die Früchte sind klar bepreist, man muss nicht befürchten, übers Ohr gehauen zu werden und die Ware hat eine gute Qualität. Die Märkte sind sehr ordentlich, gut sortiert und bieten eine große Auswahl.

Ganz anders auf einem Obst- und Gemüsemarkt. Hier kaufen auch die Locals. Man kann hier tolle Schnäppchen machen, sollte aber unbedingt Indonesischkenntnisse mitbringen. Andernfalls wird es sehr schwierig an das gewünschte Obst, in der gewünschten Menge und zu einem adäquaten Preis, zu gelangen. Dabei kannst du davon ausgehen, dass du auf einem Markt nur den Drittel des Preises zahlst. Hier kaufen wir am liebsten unsere Früchte auf Bali ein.

Damit du eine Vorstellung hast, wie viel welches Obst kostet, teilen wir in der folgenden Übersicht alle Informationen zu unserem letzten Einkauf mit dir.

Übersicht

Mach dir hier ein Bild von den Früchten auf Bali.

Frucht

Info

Preis

Drachenfrucht

Gibt es mit weißem und pinkfarbenen Fruchtfleisch. Halbiert kann man sie einfach mit dem Löffel genießen. Das Fruchtfleisch ist faserfrei. Geschmacklich erinnert sie etwas an eine Kiwi, nur weniger säuerlich.

Exklusiv

Kilopreis:

36.000 IDR/KG ≈ 2,23 EUR/KG

 

Stückpreis:

24.190 IDR/Stk* ≈ 1,50 EUR/Stk*

 

*aus unserem Einkauf

Mangosteen

Eine dicke Schale umgibt das zarte, weiße Fruchtfleisch. Halbiert kannst du das glibberige Fruchtfleisch einfach mit den Händen herausnehmen und essen. Es fühlt sich etwas merkwürdig an und schmeckt sehr süß.

1st class

Kilopreis:

97.000 IDR/KG ≈ 6,00 EUR/KG

 

Stückpreis:

12.415 IDR/Stk* ≈ 0,77 EUR/Stk*

 

*aus unserem Einkauf

Mango Alpukat

Mango Alpukat heißt übersetzt „Mango Avocado“. Der „Kern“ und auch das Äußere erinnert an eine Avocado. Einmal rund halbieren, bis zum Kern, dann auseinander ziehen und den Kern entfernen. Der Geschmack ist süß.

Casual

Kilopreis:

50.000 IDR/KG ≈ 3,10 EUR/KG

 

Stückpreis:

14.300 IDR/Stk* ≈ 0,89 EUR/Stk*

 

*aus unserem Einkauf

Papaya Calina

Ähnlich wie eine Melone, kann man die Papaya schneiden und nach entfernen der kugelartigen Kerne essen. Der Geschmack ist mild säuerlich und süß. Eine Mischung aus Melone und Aprikose. Die Frucht haben wir halbiert gekauft.

Schnapper

Kilopreis:

9.000 IDR/KG ≈ 0,56 EUR/KG

 

Stückpreis:

4.680 IDR/Stk* ≈ 0,29 EUR/Stk*

 

*aus unserem Einkauf

Schlangenfrucht

Die dünne, schuppenartige, Schale aufschneiden und abziehen. Darunter ruht das feste, helle und süße Fruchtfleisch. Den Kern bitte vorher entfernen, sonst wird der Geschmack bitter.

Geschenkt

 

Kilopreis: 

17.000 IDR/KG ≈ 1,05 EUR/KG

 

Stückpreis: 

2.960 IDR/2Stk* ≈ 0,18 EUR/2Stk* 

 

*aus unserem Einkauf

Mango Podang

Sie wächst nur im indonesischen Hochland von Kediri. Ist bekannt für den hohen Vitamin C-Gehalt und gesundheits- fördernde Eigenschaften. Geschmack ist süß. Das Fruchtfleisch faserig. 

Mittelfeld

Kilopreis:

29.500 IDR/KG ≈ 1,83 EUR/KG

 

Stückpreis:

5.840 IDR/Stk* ≈ 0,36 EUR/Stk*

 

*aus unserem Einkauf

Jackfrucht

Sie ist die größte Tropenfrucht, daher eignen sich kleineren Portionen besonders. Die Kerne im Fruchtfleisch sind gekocht essbar und ähnlich einer Esskastanie. Das Fruchtfleisch ist fest, der Geschmack eine Mischung aus Ananas & Banane.

Premium

Kilopreis:

65.000 IDR/KG ≈ 4,02 EUR/KG

 

Stückpreis:

28.340 IDR/Stk* ≈ 1,75 EUR/Stk*

 

*aus unserem Einkauf

*Die Preisangaben beruhen auf unseren persönlichen Erfahrungen und können je nach Gebiet, Geschäft und Jahreszeit abweichen. Der Wechselkurs für die Umrechnung beträgt 16155,06 IDR = 1 EUR und stammt vom 13.03.2020.

Fazit der Früchte auf Bali:

Was ist am besten?

Das kommt ganz auf dein Geschmack an. Probier dich einfach durch, so findest du es ganz einfach heraus.

Die Papaya ist mit großem Abstand die günstigste Frucht aus unserem Einkauf, hier erhält du das Meiste für dein Geld. Sie ist nicht nur deshalb einer meiner Favoriten.

Mangosteen ist keine Frucht, an der man sich satt isst. Sie ist nur ein kleiner Genuss. Der Geschmack ist außerordentlich fein.

Wenn man sich erst einmal an den befremdlichen Geschmack der Jackfrucht gewöhnt hat, kann die sie ein echter Hit sein.

Schlangenfrucht kenne ich nur aus Indonesien, deswegen genieße ich sie hier besonders oft und gerne.

Mango und Drachenfrucht sind für uns bereits Klassiker und gehörten schon nach Zentral- und Südamerika zu unseren absoluten Lieblingen.

Madelines Favoriten

Drachenfrucht & Papaya

„Die Früchte zu halbieren und im Schneidersitz im Sonnenschein aus der Schale zu löffeln macht mich einfach glücklich. Dazu schmeckt beides einfach toll und exotisch fruchtig.“

Michis Favoriten

Mango & Jackfrucht

„Die Mango ist einfach der Klassiker, geht immer und schmeckt frisch so unglaublich gut. Die Jackfrucht ist mein Geheimfavorit.“

Einige köstliche Schätze fehlen noch

So wie der ‚Rosenapfel‘, eine Mischung aus Apfel und Erdbeere. Den haben wir hier leider noch nicht gefunden. Auf der kleinen Insel Karimunjawa, stand einer dieser Bäume direkt im Garten unseres Hauses. DIe Natur hat so viele Köstlichkeiten zu bieten! Wenn du Vorschläge oder Ergänzungen hast, freuen wir uns über deine Nachricht.

Schreib uns eine Nachricht.

Dein kulinarischer Bali Reisebegleiter

Dieses eBook macht deinen Bali-Aufenthalt zu einer kulinarischen Reise.

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Reiseerlebnisse Nepal – Von Rakshi über Kuhmist bis Kastendenken

Frieren in Nepal

Insgesamt einen Monat verbrachten wir in Nepal. Sehr viel herum gekommen, sind wir in dieser Zeit aber nicht. Und auch das Trekking, wofür wohl die aller meisten Touristen, nach Nepal Reisen, ist sehr kurz gekommen. Bereits am Flughafen hatten wir das Gefühl, ganz besonders aufzufallen.

Die meisten anderen Fluggäste trugen gutes Schuhwerk, Mütze, Schal, Windjacke und einen Trekking-Rucksack. Wahrscheinlich waren die Meisten von ihnen professionell genug ausgerüstet, um 3 Wochen lang zum Mount Everest Basecamp zu marschieren, auch, wenn sie das gar nicht vor hatten. Wir hingegen kamen gerade aus Thailand. Mit kurzer Hose und T-Shirt, standen wir auf dem Rollfeld und froren. So sollte es uns in den nächsten 4 Wochen noch oft ergehen.

Denn wir hatten kaum warme Kleidung im Gepäck. Ein großes Problem für kommende Zeit in Nepal. Im Februar ist es im ganzen Land noch ziemlich kalt. Die warmen Temperaturen kommen erst mit dem Monsun. Die Sonne ist zwar auch jetzt intensiv, verschwindet aber bereits am Nachmittag hinter den Bergen. Sonnenbrand und steif gefrorene Gliedmaßen, ein interessanter Mix.

Kurz vor dem Abflug in Thailand, deckten wir uns zumindest mit einer langen Jogginghose und einem Pullover ein. In den ersten Tagen in Kathmandu, genehmigten wir uns außerdem einen Schlauchschal und ein paar dicke Socken. Das war auch bitter nötig. Diese Kleidungsstücke würden noch einiges durchstehen müssen. Bis auf wenige Ausnahmen, trugen wir sie praktisch ununterbrochen. 

Erlebnis-Geschenke sind erlaubt.

Die ersten Tage in Kathmandu waren auch gleich die Kältesten während des gesamten Nepal-Aufenthaltes. Wir schliefen in unserem Zimmer praktisch bei Außentemperatur, die irgendwo im Bereich von 5 Grad lagen. 

Vielleicht hätten wir uns im Vorfeld besser informieren sollen. Unser Freund in Nepal hatte zwar gesagt, dass warme Kleidung von Vorteil wäre, diese Warnung hatten wir aber wohl nicht ganz so ernst genommen. Von der Hauptstadt Kathmandu, ging es dann nach nur zwei Tagen mit Bus Richtung Pokhara, wo wir unseren Freund treffen sollten.

Die kleine Kuh

Der erste Abend auf der Farm

“Mögt ihr einen Rakshi probieren?”, fragt uns Schorsch am ersten Abend. Wir waren gerade erst in Pokhara angekommen. Sein eigentlicher Name ist Georg, doch bekannt ist er als Schorsch. Seine Freunde in Deutschland (und er sich selbst), nennen ihn Nepal-Schorsch. Vor 30 Jahren wanderte Schorsch, praktisch ohne Besitz, nach Nepal aus und fing ein neues Leben an. Damals, in einem kleinen Ort im Osten. Dort lernte er auch seine heutige Frau, Radhika, kennen. Er hatte ein Dutzend verschiedener Jobs. Machte Rafting mit Touristen, leitete diverse Bauprojekte und fuhr Taxi in der Hauptstadt. Nach jahrelanger harter Arbeit, war er schließlich in der Lage, ein Stück Land, mitten im Nirgendwo, in der Nähe von Pokhara zu kaufen.

Das ist jetzt 20 Jahre her. Auf diesem Land, konnte er seinem Traum nachgehen, eine kleine Farm im nepalesischen Hinterland, und begann mit biologischer Landwirtschaft. Immer mehr Menschen ließen sich in dieser Gegend nieder und inzwischen grenzt sein Haus an das kleines Dorf Fusre Kohla (direkt am gleichnamigen Fluss). Bevor wir ihn in Nepal wieder sahen, haben wir Schorsch genau ein Mal getroffen. Und jetzt saßen wir dort. Bei ihm im Garten, an einem 500 Kg schweren Felsen, den er auf seinem Feld gefunden, ausgegraben und zusammen mit einem halben Dutzend starker Männer, auf seinen Hof geschleppt und zu einem Tisch umfunktioniert. Wir staunen nicht schlecht, als er uns  den selbstgebauten Schwenkgrill und den dahinter liegenden Haustempel zeigt. Schorsch ist gebürtiger Saarländer und ein Schwenkgrill darf auch in Nepal nicht fehlen. 

“Nein danke, wir bleiben beim Bier. Wir mögen keinen Schnaps.“, antworten wir wie im Chor. Schorsch versichert uns, dass es sich bei Rakshi gar nicht um Schnaps handele und es ein überaus feines Getränk sei. Die einheimischen nennen es den nepalesischen Wein. „Das trinkt man hier in jedem Haushalt.“ So lassen wir uns schließlich doch breit schlagen und stimmen zu, ein wenig zu probieren. Schorsch hat immerhin 25 Jahre in Deutschland gelebt und wird wissen, wie ein vernünftiger Wein zu schmecken hat. Als er zurück kommt, reicht er uns zwei metallene Becher, beide bis zum Rande gefüllt. Wir sind skeptisch. Zum Glück ist die klare Flüssigkeit beinahe geruchsneutral.

So schlimm wird es schon nicht sein, doch der erste Schluck beweist das Gegenteil. Michi sagt später, dass er in diesem Moment mit seinem Körper gerungen hat, um nicht am ersten Abend, seinen Mageninhalt auf Schorschs 500 Kg schweren Steintisch zu erbrechen. Für die nächsten 5 Minuten kann er nicht am Gespräch teilnehmen, was Madeline gar nicht bemerkt, führt ebenfalls einen Kampf mit Rakshi.

Michi sagt, es schmeckt wie der Trester, den er mal in jungen Jahren probiert hatte. Madeline weiß nicht wie Trester schmeckt, aber auch ihr ist klar, dass ihr erster Rakshi, auch gleich ihr letzter sein wird (war er übrigens nicht). Das Getränk hat rein gar nichts mit Wein am Hut. Schorsch erklärt uns, dass es sich um fermentierte und destillierte Hirse handelt. Das ist uns inzwischen aber egal. Mit viel Mühe und nur aus Höflichkeit, kippen wir es runter. Mehr als einmal spielen wir mit dem Gedanken, den nepalesischen Wein in die Büsche zu kippen.

Nichts desto trotz erleben wir einen wunderbaren ersten Abend mit überraschend tiefgründigen Gesprächen. Schorschs Geschichte ist mitreißend und höchst interessant. Wir lauschen gespannt und sind erschlagen von den vielen Eindrücken. Nach dem Abendessen gehen wir total erledigt und nicht mehr ganz nüchtern ins Bett.

Kalte Dusche & Ziegenbabys

Auch Schorschs Frau Radhika begrüßt uns sehr herzlich. Sie kümmert sich um die Tiere und den Haushalt. Schorsch bewirtetet währenddessen die Felder und arbeitet außerdem in einem Waisenhaus in der Stadt. Wir möchten den beiden, während unseres Aufenthaltes, ein wenig unter die Arme greifen. 

Schon am ersten Morgen ist bereits einiges los. Alle tummeln sich auf dem Hof, dem Zentrum der gesamten Anlage. Um den Hof herum befindet sich das Haupthaus, in dem Schorsch, Radhika und Shankar, ihr jüngster Sohn, wohnen (wenn er Ferien hat). Außerdem die Küche, der einzige beheizte Raum, das Gästehaus, wo wir schlafen und der Stall.

Toilette und Dusche sind separate Räume und nur von außen zu betreten. Eine Dusche, so wie wir sie kennen, gibt es noch nicht lange und die Toilette ist eine Hocktoilette. Warmes Wasser wird mit Solar erzeugt und gibt es nur zum Duschen. Allerdings bedarf es mehrere sonnige Tage (ohne Regen) in Folge und auch dann, ist das Wasser eher lauwarm. Schorsch pflegt zu sagen: Es ist noch nie jemand erstunken, aber schon so mancher erfroren. Da hat er wohl recht.

Wir sind neugierig und kommen näher, um zu sehen, was alle so in Aufregung versetzt. Radhika läuft weg, um etwas zu holen und zum ersten Mal erhaschen wir einen Blick. Zwei kleine Ziegenbabys wurden in der Nacht geboren. Beide sind Böcke. Schorsch und Radhika sind zufrieden. In einem Jahr können sie die beiden verkaufen. Gutes Geld, welches die beiden zum Leben benötigen. 

Radhika kommt mit einer dicken Decke zurück und wickelt die Kleinen ein. Dann hilft sie ihnen beim trinken. Eines von ihnen sieht besonders schwach aus. Wir wissen nicht, wie lange die beiden im Stall gelegen haben. Dort unten ist es zu kalt für die Neugeborenen. Radhika legt die Zicklein in die Sonne, welche gerade hinter den Bergen aufgeht. Die morgendlichen Strahlen werden sie wärmen. Ob sie durchkommen, werden wir sehen. Der Winter in Nepal ist hart. Wir sind berührt.

 

Daisy & Tyson

Alltägliches Drama

Die Zeit in Nepal war unheimlich schön für uns. Schorschs Familie und die Tiere sind uns schnell ans Herz gewachsen. Vor allem der kleine Tyson, ein Schäferhund-Welpe, sorgt bei uns auch heute noch oft für Gesprächsstoff. Aber auch Daisy, die ausgewachsene Schäferhund-Dame, die für Tyson Ersatzmama spielt, vermissen wir noch sehr.

Tag für Tag wurden wir mit dem Hof, den Tieren und den alltäglichen Aufgaben vertrauter. Mehl mahlen, die Kuh melken, nepalesisch kochen, Stall ausmisten, Futter holen und…Feuer machen. 

Zur Winterzeit bereitet Radhika für die Tiere täglich einen nahrhaften und warmen Trunk zur Stärkung zu. 

In einem alten Topf wird auf einer Feuerstelle Wasser erwärmt, gemahlener Mais und Salz hinzugegeben und mit einem Stock eingerührt. Die Tiere bekommen dies dann zum Trinken.

Das klingt erstmal gar nicht so schwer und da wir helfen wollten, bestanden wir darauf, diese Aufgabe zu übernehmen. Dass es sich zu einem solchen Drama entwickeln sollte, konnten wir nicht ahnen. Wie wir es bei Radhika gesehen hatten, suchten wir Äste und Zweige vom Boden zusammen. Allerdings hatte es in der vergangenen Nacht geregnet und das Holz war nass (so sollte es die nächsten drei Wochen sein). Einen Anzünder gab es scheinbar nicht und alle drei Feuerzeuge, die auf der Mauer, neben der Feuerstelle lagen, waren leer, oder funktionierten aus einem anderen Grund nicht mehr. 

Radhika kam aus der Küche und sah uns beide am Unterstand knien, mit einem der kaputten Feuerzeuge und etwas nassem Stroh am hantieren. Ein trauriger Anblick musste das gewesen sein. Michis Ehrgeiz war gebrochen, schließlich muss man als Mann doch ein Feuer machen können, aber es wollte einfach nicht klappen. Endlich bekamen wir Hilfe in Form von Radhika, einem getrocknetem Maisstrunk, Benzin und einem Blasrohr. 

Es dauerte keine 2 Minuten und das nasse Holz brannte lichterloh. In den kommenden Tagen übernahmen wir die Aufgabe dann wirklich. Gegen Ende unseres Aufenthaltes, wussten wir dann auch, wo die „Anzünder“ und das Benzin lagerten. Trotz Radhikas wirklich gutem Deutsch, lag das Problem in der Kommunikation, aber wir lernen eben noch dazu. Übrigens mussten wir irgendwann zu unserem eigenen Feuerzeug greifen, welches wir stets auf Reisen mit uns führen und einfach dort ließen. Wir fragen uns oft, ob es wohl immer noch an der Feuerstelle liegt und, ob es überhaupt jemandem aufgefallen ist.

Diese Geschichte repräsentiert ganz wunderbar die Lebenseinstellung der Nepalesen. Wer genau hin schaut, erkennt diese in allem, was sie tun und versteht das Land und die Menschen von einem auf den anderen Moment viel besser. Nepalesen denken nicht an morgen. Ich hoffe das nimmt uns jetzt keiner krumm und natürlich gilt das nicht für alle, aber vor allem im Vergleich zu unserer deutschen Prägung, fällt es doch ziemlich stark auf. Wenn die Arbeit für den Tag (oder für den jeweiligen Tagesabschnitt) erledigt ist, wird geruht, statt schon einmal vorzuarbeiten. Deshalb gibt es auch keinen Stapel mit Feuerholz. Vielleicht möchte ich ja morgen kein Feuer machen, oder erlebe den nächsten Tag überhaupt nicht mehr. Also warum, sollte ich heute damit verschwenden, Holz zu sammeln? 

Diese Lebenseinstellung lässt die Nepalesen im Jetzt sein, während die meisten Deutschen in der Zukunft leben. Wir erleben es täglich bei uns selbst. Auch, wenn es die Produktivität zu steigern vermag, so verschaffen wir uns selten mehr Zeit, indem wir vorarbeiten. Schließlich werden die entstehenden Lücken mit neuen Tätigkeiten gefüllt. Auf der anderen Seite führt es eben dazu, dass man jeden Tag, mit nassem Holz, versucht ein Feuer zu entfachen. Darüber darf man sich dann nicht ärgern. Ob das mit einer deutschen Erziehung möglich ist, kann ich nicht genau sagen. Schorsch jedenfalls, auch, wenn im Kern noch immer deutsche Gedankengänge vorhanden sind, lebt das Leben eines Nepalesen. Die Frage, auf welche Weise man glücklicher und zufriedener ist, darf jeder selbst für sich beantworten.

Das Herz, die warme Stube und die gute Seele, Radhika

Mitten im Küchenhaus steht ein alter Holzofen, der Schorschs Oma gehörte und den er in vielen Einzelteilen, aus Deutschland her transportieren ließ. Der Ofen ist sein ganzer Stolz und hat auch bei den Nepalesen gefallen geweckt. Damit lässt sich heizen, kochen und backen. Traditionell haben Nepalesen eine kleine Grube im Boden, in der ein offenen Feuer brennt. Die Rauchentwicklung im Raum ist fürchterlich, ganz im Gegensatz zu Schorschs Ofen, dessen Abzug ein Gedicht ist.

Während Michi, als deutscher Elektromeister, der gefragteste Mann in Nepal zu sein schien (er erhielt die Anfrage eine Arztpraxis nach deutschen Standards zu planen) und Schorschs Elektroinstallation erweiterte und überarbeitete, half Madeline bei allen Aufgaben im Haushalt.  

Jeden Abend Weizen mahlen, am morgen Brot backen, Dal Bhat (das Nationalgericht Nepals) kochen, Ziegenbabys mit der Flaschen füttern, die Kuh melken, Joghurt und daraus dann Ghee (geklärte Butter) machen.

Schorsch und Radhika können sich selbst, ihre beiden Söhne und zum Teil Radhikas Familie, mit dem eigenem Anbau versorgen. Die beiden haben Reis, Weizen, Kartoffeln, Bohnen, Spinat, Brokkoli, Blumenkohl, Tomaten, Papaya, Ingwer, Kurkuma, verschiedene Kräuter, Nüsse, Kühe, Ziegen, Gänse, Bienen und noch ein paar andere Sachen (normalerweise hat Schorsch Wildschweine).

Schorsch betont, dass alles aus biologischer Landwirtschaft stammt und ist sichtlich stolz. 

Obwohl nicht unsere Arbeit drin steckt, spüren wir bei jeder Mahlzeit, wie gut sich das anfühlt. Vor allem beim Frühstück. Ein großartiges Gefühl, wenn wir mit einem frischen Honig-Roti (Honig-Brot) und einer Tasse Kaffee am Papaya-Baum vorbei, entlang der Felder schlendern und uns von der Morgensonne wärmen lassen, die sich gerade am Annapurna-Massiv vorbei schiebt und den Blick durch das Tal, auf den 6997m hohen Machapucharé (Spitzname Fischtail z.dt. Fischflosse) frei gibt. Wir sind sprachlos.

Als der Dal-Kocher explodierte

Am ersten Abend in der Küche lief es alles andere als rund. Wie immer verließ Radhika die Küche, um die Kuh zu melken und ließ Madeline alleine zurück. Sie schnippelte gerade Ingwer, Zwiebel und Knoblauch in kleine Stücke. Das Feuer loderte im Ofen und der Topf mit dem Dal (Linsensuppe) stand mit geschlossenem Deckel auf dem Herd.

Ganz gemächlich wurde es in der Küche zunehmend lauter. Madeline sah sich um und machte den Topf als Geräuschquelle aus. Dampf entwisch dem Deckel und verursachte ein zartes zischen. Dann verstumme es, doch nur einen Augenblick später, begann es erneut. Madeline schaute aus dem Fenster auf den Hof, aber Radhika war nicht zu sehen. Ein wenig skeptisch, beschloss sie, den Topf zum Rand des Ofens zu schieben. Nicht, dass es überkochte. Sie ging zum Herd und griff nach dem Topf, als es plötzlich knallte: “PENG!” Unter lautem Zischen, schossen circa 30 cm lange Dampfstrahlen in alle Richtungen aus dem Deckel. Madeline zuckte zusammen. “Ist der Topf kaputt? Das Essen versaut? Sollte ich den Topf runter nehmen? Mensch, wann kommt Radhika denn zurück?”.

Nervös blickte sie wieder durch Fenster nach draußen. Radhika kam gerade mit dem Eimer voller Milch die Treppe vom Stahl hoch. Als Madeline aufgeregt von ihrem Erlebnis berichtete, musste sie lachen. “Das ist ein ‚pressure cooker‘, das ist normal, nicht schlimm.”, beruhigte Radhika Madeline. „Kochst du die Milch auf?“ Immer noch schockiert, stimmte Madeline und widmete sich der frischen Kuhmilch. Die Rührtechnik, mit der großen Messingkelle, hatte Madeline schnell drauf. „Hier kann wenigstens nichts explodieren“, lachten beide. Den ‚pressure cooker‘ lernte Madeline bald richtig gut kennen, denn Dal Bhat gibt es schließlich jeden Tag. Meistens sogar zweimal und jedesmal wird alles frisch gekocht.

Es sind solch einfache Aufgaben, wie das Kochen einer Linsensuppe, die den Alltag in Nepal so anders machen, als wir es gewohnt sind. Wir kamen uns oft wie Anfänger vor. So, als würden wir alles zum ersten Mal machen.

Fakten über Nepal
  • Bei mehreren Erdbeben im Jahr 2015 starben fast 9.000 Menschen, über 22.000 wurden verletzt, die Hauptstadt Kathmandu wurde 1 Meter angehoben und um 1,5 Meter nach Süden verschoben, selbst die Spitze des Mount Everst hat sich um 3 Zentimenter verschoben;
  • 8 der 10 höchsten Berge der Welt liegen in Nepal;
  • Durchschnittliche hat Nepal die langsamste Internetverbindung weltweit mit einer Downloadgeschwindigkeit von  256 kbps;
  • Es gibt 100 ethnische Gruppen und 120 Sprachen/Dialekte in Nepal;
  • Die lebende Göttin „Kumari“ ist ein junges Mädchen, das bis zur ihrer ersten Periode als Inkarnation der Göttin Taleju verehrt wird.

Radhika & Michi

Raue und zarte Blätter 

Einiges verstehen wir jetzt besser, vieles werden wir niemals begreifen. Alleine diese Erkenntnis war die Reise schon Wert. Mal ganz abgesehen von der Freundschaft mit Schorsch und Radhika. Bei unserer Abreise haben wir Schorsch gesagt, dass dieser Aufenthalt unser Leben verändert hat. Der Meinung sind wir auch jetzt noch. Vieles werden wir (hoffentlich) niemals vergessen. Zum Beispiel, wie wir mit dem kleinen Tyson gespielt, die Ziegenbabys an der Flasche gezogen, mit Schorsch und Radhika in der Küche gesessen und zusammen mit dem Motorrad nach Sikles gefahren sind. Und natürlich auch, dass die Ziegen andere Blätter zum Fressen bekommen als die Kühe. 

In diesen 4 Wochen haben wir ganz anders gelebt, als irgendwo sonst. Wir passten uns soweit möglich der Kultur und dem Rhythmus an. Aufgestanden wird mit der Sonne, nach dem morgendlichen Toilettengang, wird irgendwo die Zähne geputzt, meistens am Wasserfilter. Ein Waschbecken gibt es nicht, also schlenderten wir meistens auf der kleinen Mauer um den Hof herum. Währenddessen versuchten wir zu erahnen, wie das Wetter heute wohl sein wird und fühlten am Boden, ob es in der Nacht geregnet hat. Denn das bestimmt den gesamten Tagesablauf. Großartig planen, kann man also ohnehin nie.

Manchmal verschiebt sich das Vorhaben in die Stadt zu fahren um eine ganze Woche. Wenn die Gegebenheiten passen, um Gurken zu setzen, müssen Gurken gesetzt werden. Hat es stark geregnet, muss ausgemistet werden, funktioniert etwas im Waisenhaus nicht, muss Schorsch dort zur Stelle sein. Das mag jetzt stressig klingen und es gibt auch wirklich immer etwas zu tun, aber die Gelassenheit (und Zeit für eine Tasse Tee), lässt sich hier niemand nehmen und das ist gut so.

Egal welche Gegebenheiten herrschen, der Tag startet immer mit dem Füttern der Tiere. Diese fressen neben Heu, hauptsächlich Blätter und Rinde von jungen Ästen, die Radhika, ihre Schwägerin und ihre Mutter im Wald holen und kilometerweit, zu riesigen Bündeln gebunden, auf dem Rücken,  zur Farm transportieren. Die Äste werden an verschiedenen Stellen auf dem Hof angebunden. Selbst diese Knoten-Technik, mussten wir erst einmal lernen.

Warum die Äste nicht auf den Boden gelegt werden? „So kommen die Tiere an jedes einzelne Blatt heran, liegen die Äste auf dem Boden, wird nur die Hälfte gegessen.“, erklärt Radhika. „Klingt logisch.“, pflichten wir bei, während wir zu zweit an dem Seil herum zupfen, weil sich unser Knoten schon wieder gelöst hat.

Wir brauchen mehrere Tage, nur um den Unterschied zwischen den beiden Blättern zu erkennen. Schorsch schüttelt nur den Kopf, aber Rhadika und ihre Mutter sind sich sicher, dass die Tiere sehr wählerisch sind. „Die Kuh isst nur die weichen Blätter.“, sagt Radhika, während sie geübt einen großen Bund Äste an dem Pfahl befestigt. 

Jetzt werden die Tiere rausgelassen. Die beiden Kühe rennen freudig los, wissen genau wohin sie müssen (und wo es die zarten Blätter gibt). Die kleine Kuh ist ein richtiger Angsthase. Ob Ziegenbabys, Tyson, oder nur ein Schmetterling, sie möchte am liebsten immer weg laufen.

Madeline spendiert Streicheleinheiten, wann immer möglich. Gerne würden wir den Strick lösen und die kleine mal laufen lassen. 

7 kleine Zicklein

Sind die einzigen, die frei herum laufen. Da sie noch von der Mutter abhängig sind, laufen sie nie besonders weit weg. Dafür springen und klettern sie aber auf jeden Stein und jede Mauer, sind neugierig, mutig und ein bisschen durchgeknallt, wie wir finden. Sobald man ihren Kopf berührt, schnellt dieser in die Höhe. Ein Reflex, um an die Muttermilch zu gelangen. Es gibt insgesamt 7 kleine Ziegen, 5 sind schon ein paar Monate alt und sie alle sind ganz schön frech. Wenn wir mit der Kuhmilch für das Kleinste kamen, war das Gerangel groß. Das kleine Schwarze sah aus wie ein Plüschtier und wurde schnell anhänglich. Sobald es einen sah, kam es gelaufen, immer auf der Suche nach Milch.

Leoparden & Tiger

 Die Abende bei Schorsch, verbrachten wir meist mit interessanten Gesprächen. Über die Situation in Nepal, was seiner Meinung nach schief läuft, über kulturelle Unterschiede und das hinduistische Kasten-System, dass in Nepal streng eingehalten wird. Schorsch erhielt durch die Heirat, Radhikas Nachnamen und somit eine Kastenzugehörigkeit. Anders hätte man ihn niemals wirklich akzeptiert. Die Regeln sind streng. Deine Kaste entscheidet, wie viel du in der Gesellschaft Wert bist, mit wem du verkehren und wen du heiraten darfst.

Jemand aus einer niederen Kaste, darf nicht einmal dein Grundstück und schon gar nicht deine Küche betreten. Angehörige der untersten Kaste, müssen sogar darauf achten, dass ihr Schatten auf niemanden fällt. Außerdem essen einige der unteren Kasten sogar Rindfleisch, wenn das Tier eines natürlichen Todes gestorben ist. Das töten einer Kuh, die als Ernährer der Welt angebetet wird, ist verboten und wird bestraft. Wird eine Kuh im Straßenverkehr angefahren und stirb daraufhin, drohen beispielsweise 10 Jahre Gefängnis.

Viele Rinder auf der Straße. Die männlichen Tiere geben keine Milch und dürfen nicht geschlachtet werden, weshalb sie recht nutzlos sind und lediglich kosten verursachen. Darum setzen sie viele einfach aus. Ernähren können sie sich von Müll und Resten, die sie von den Bewohnern bekommen.

In den meisten Regionen in Nepal werden zum „Ersatz“ Wasserbüffel gehalten. Diese dürfen geschlachtet und gegessen werden. Deren Milch besitzt einen deutlich höheren Fettanteil und ist vor allen Dingen in den Bergen und Höhenlagen, wo die Menschen sehr viel Energie zum überleben benötigen, sehr beliebt. Wir haben ganz schön Respekt vor ihnen. Die Tiere sind riesengroß und haben meterlange Hörner, fürchten sich dennoch vor dem Menschen (so wie jedes andere Tier auch). Ein paradoxer Gedanke.

Eines Morgens, wir sitzen gerade mit einem Becher Kaffee in der Küche, kommt Schorsch zur Tür herein und fragt, ob wir in der vergangenen Nacht die Hunde bellen gehört haben. Wir verneinen und sind neugierig. Er kommt gerade von seinem Nachbarn zurück. Dieser hat berichtet, dass letzte Nacht schon wieder ein Tiger im Dorf war und eine Ziege gerissen hat. „Ein Tiger?!“, fragen wir entsetzt und entzückt zugleich.

„Die meisten Farmer haben Hunde, doch der Tiger ist ein erschreckend guter Jäger und lässt sich kaum aufspüren. Bis die Hunde seine Witterung aufgenommen haben, ist es meistens schon zu spät. Wenn man Pech hat, dann nimmt sich der Tiger sogar den Hund. Ein Junges von Daisy hat er auch schon genommen. Sie hat den Angriff zum Glück überlebt und lediglich eine Verletzung erlitten. Zwei meiner vorherigen Hunde hatten weniger Glück. Von ihnen habe ich nie wieder etwas gesehen.“

So richtig können wir es noch nicht fassen. „Also hier gibt es wirklich Tiger?“ Schorsch lacht und klärt uns dann endlich auf: „Es handelt sich nicht um einen Tiger, sondern um einen Leoparden. Die Nepalesen sagen aber Tiger dazu.“ Wir sind trotzdem verblüfft. Hier gibt es wilde Leoparden. Im weiteren Gespräch erfahren wir, dass Schorsch nach den ersten beiden Vorfällen einen Zwinger gebaut hat. Als Schutz für Daisy. Den Welpen hat sich der Leopard allerdings am Nachmittag genommen, da kann man nichts machen. Von nun an, hielten wir immer Ausschau, wenn wir uns auf dem Gelände bewegten. Gefährlich für Menschen sind die Großkatzen normalerweise nicht. Und in den 30 Jahren, die Schorsch in Nepal lebt, hat er nur zweimal einen zu Gesicht bekommen. Davon lassen wir uns nicht entmutigen und haben wirklich Glück. Eines Abends schlägt Daisy Alarm. Mit Taschenlampen ziehen wir los und sehen kurze Zeit später einen Luchs, der sich auf einem von Schorschs Feldern herum treibt. Auch, wenn es nicht der Leopard war, sind wir begeistert. Schorsch pflegt zu sagen, dass er im Zoo lebt und das können wir so unterschreiben. Die wenigstens werden Nepal für dessen abwechslungsreiche Natur auf dem Schirm haben und verbinden das Land nur mit dem Himalaya und Bergsteigen. Dabei hat das Land noch viel mehr zu bieten.

Kulinarisches Nepal

Zum Beispiel die einheimischen Speisen. Wir lernen ein Land immer gerne durch den Magen kennen. So haben wir uns auch in Nepal durch die verschiedenen Gerichte probiert und können sagen, dass uns die Küche mehr als nur überzeugt hat. Angefangen natürlich beim Nationalgericht Dal Bhat, dass in den meisten Haushalten täglich gegessen wird, meist sogar zweimal. Dazu gehört ein Dal (Linsensuppe), Bhat (Reis) und ein Gemüsecurry der Saison. Außerdem Pickle (eingelegtes Gemüse oder Obst) und manchmal auch Papad (Fladen aus Linsen). Einfach lecker. Bei Radhika gibt es außerdem immer einen großen Klecks Ghee (geklärte Butter) auf den Reis, eine Schale Joghurt und einen Becher frische, warme Milch. Alles stammt aus eigenem Anbau und eigener Herstellung.

Auf keinen Fall entgehen lassen darf man sich Momos (gefüllte Teigtaschen) und Thukpa, eine nepalesische Nudelsuppe. Beides wird praktisch in jedem einheimischen Lokal angeboten. Außerdem solltest du unbedingt Badam Sadheko (Erdnusssalat) und, wenn du es findest, Reisbrot probieren. Einfach himmlisch. Durch die unmittelbare Nähe und den starken Einfluss von Indien, findest gibt es viel indische Gerichte in Nepal. Ein Thali-Set, Garlic-Naan, oder ein Paratha, gehören zu unseren absoluten Lieblingsgerichten.

Wie du siehst, gibt es auch in Nepal einiges zu entdecken (und zu probieren). Wir geben wie immer den Tipp, in einheimischen Lokalen zu speisen. Schließlich ist das Essen dort am authentischsten. Bezüglich der Hygiene an Straßenständen und in Restaurants, sollte bitte jeder auf seine Intuition hören. 

Unsere Ausgaben in Nepal: 1.118, 38 Euro für 2 Personen und einen Monat

  • 148,41 Euro Unterkunft in Kathmandu 9 Nächte
  • 210 Euro Unterkunft + Verpflegung bei Schorsch (19 Nächte) – weil wir so viel geholfen und gearbeitet haben, erhielten wir einen vergünstigten Preis, Schorsch wollte am Ende gar kein Geld nehmen, aber wir bezahlten trotzdem
  • 687,97 Euro Bargeldabhebung – Ausgaben für Annapurna Genehmigung (50 Euro p.P.), Motorrad miete, Unterkunft in Sikles, Ausflüge, Warme Kleidung, Cafe- & Restaurant-Besuche
  • 72 Euro Visum Nepal – 36,00 Euro p.P. 

Ausblick am Morgen

Auf nach Sikles

Allmählich wurden die Tage wärmer, gerade jetzt, wo wir uns an die kalte Dusche gewöhnt hatten. Trotzdem war es gut, endlich wieder ein T-Shirt zu tragen (in der Mittagssonne), schließlich trugen wir seit Tagen die Jogginghose unter der Jeans und schliefen jede Nacht mit der Jacke. 

Und jetzt konnten wir auch endlich den geplanten Trip nach Sikles in Angriff nehmen. Schorsch wollte uns vom ersten Tag an unbedingt die Schönheit Nepals und des Himalaya zeigen, bisher hatten wir aber nur einen „Wanderausflug“ auf den Gipfel des Mattikhan mit Radhika und ihrer Nichte Klorissa unternommen.

Kurzerhand besorgte er uns ein Motorrad in der Stadt (was gar nicht so leicht ist, neue Gesetze verbieten Ausländern das mieten von Motorrädern). Es gab keine große Auswahl, wir entschieden uns für das, mit den wenigsten Mängeln: Eine Royal Enfield Himalayan, eine Reise-Enduro. Eigentlich ein tolles Motorrad, aber leider die falsche Wahl, wie sich später heraus stellte. Schorsch fuhr mit seiner Hartford, einer waschechten Enduro, mit wenig Gewicht und Stollenreifen, optimal fürs Gelände.

Nachdem wir uns den Annapurna Conservation Pass besorgt hatten, sollte es endlich los gehen. 600 Höhenmeter, auf unbefestigter und schmaler Serpentinenstraße durch Wälder, Bergdörfer und karge Steinlandschaften, immer Entlang am steilen Abgrund. Dass wir dabei einen Fluss durchqueren und uns durch knietiefen Schlamm graben mussten, hatten wir vorher nicht geahnt. Schorsch allerdings auch nicht. Es hatte in den vergangenen Tagen wohl deutlich stärker geregnet, als angenommen. Umso weiter wir fuhren, desto schlechter wurden die Verhältnisse.

Immer wieder kreuzten wir Bachläufe, die vom Berg hinunter, Richtung Tal schossen. Es ging auf und ab. Glatte Steine wechselten sich mit matschigem Untergrund und Schotterpisten ab. Und das alles für uns zwei blutige Anfänger. Zum aller ersten Mal Offroad, noch keine 1000 KM Fahrerfahrung auf einem Zweirad, mit zwei Personen und einem Backpack. Michi gab sich alle Mühe und man kann sagen, dass er die Situation recht gut im Griff hatte.

Doch irgendwann war es einfach zu viel. Die Reifen, die für weite Strecken auf Asphalt und Schotter gedacht sind, waren von dem vielen Matsch ständig so zugesetzt, dass es eine einzige Schlitterpartie wurde. Die meiste Zeit, mit einem oder beiden Füßen am Boden, kämpften wir uns langsam vor. An einigen Stellen, musste Madeline absteigen und zu Fuß weiter, weil es keinen Sinn mehr machte. Andauernd rutsche das Vorderrad unkontrolliert zur Seite und folgte einer der tiefen Furchen, die durch das viele Wasser nicht zu sehen waren.

Es gibt kein Zurück

Schorsch kam bedeutend besser durch als wir und fuhr immer ein Stück voraus. Da nicht besonders groß, seine Maschine aber relativ hoch ist und die Straße uneben und matschig war, konnte er nur schlecht anhalten. Außerdem fiel es ihm leichter, wenn er etwas schneller fuhr, also einigten wir uns darauf, dass vorfährt und hin und wieder wartet. So kam es, wie es kommen musste und wir fuhren uns an einem, etwa 200 Meter langem, Aufstieg fest. Auf den glatten Steinen bekam der Reifen einfach keinen Grip. Madeline stieg ab, Michi versuchte die Maschine zu entlasten und seitlich zum Hang anzufahren, aber keine Chance. Wir hingen fest. Während wir überlegten, was wir tun können, begann es auch noch zu regnen. Wir waren bereits 4,5 Stunden unterwegs, die Kräfte am Ende, aber wir mussten weiter. Also ließen wir das Bike langsam, rückwärts den Hang wieder hinunter rollen (ungefähr 50 Meter), damit Michi mit Schwung in einem hoch fahren konnte. Fast wäre er erneut hängen geblieben, doch die schiere Power des Einzylinders trieb die Maschine samt Michi, trotz gelegentlich durchdrehendem Hinterrad, den Berg hinauf.

Nach über 5 Stunden erreichten wir die Unterkunft in Sikles. Drinnen gab es erst einmal, wie sollte es anders sein, eine Portion Dal Bhat. Außerdem, frisch gebackenes Reisbrot und ein Bier. Kaum vorzustellen, wie gut dieses Abendessen geschmeckt hatte. Nach einer (heißen!) Dusche, hingen wir unsere Jeans-Hosen und die Turnschuhe (die wir zum fahren getragen hatten) „zum trocknen“ auf. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, war das natürlich vollkommen zwecklos, aber wenigstens konnte so etwas von dem Schlammwasser heraus laufen.

Michi erinnert sich nicht, jemals wieder so gut geschlafen zu haben, wie in dieser Nacht. Bis auf den kurzen Moment, als wir beide geweckt wurden, als es gegen Mitternacht anfing zu Hageln. Für einen kurzen Moment stieg Besorgnis in uns auf, als wir darüber nachdachten, wie wir bloß den Rückweg, am nächsten Tag, bewältigen sollten, wenn die Straßenverhältnisse noch schlechter wurden. Dann fielen wir erneut in einen todähnlichen Tiefschlaf.

Zu Gast bei Söldnern

Da saßen wir am nächsten Morgen also bei den Gurungs (einer der vielen Volksgruppen in Nepal, ursprünglich Flüchtlinge aus Tibet, die sich als Söldner und Kämpfer einen Namen machten und bis Heute sehr stolz darauf sind) und aßen schon wieder von dem umwerfenden Reisbrot. Unsere Gastgeber sind unheimlich freundlich und bei einer köstlichen Tasse Tee, vergessen wir für einen kurzen Moment, dass wir heute wieder da runter müssen. 

Ursprünglich waren wir her gekommen, um den atemberaubenden Ausblick zu genießen, den es hier zu bestaunen gibt. Leider haben wir an diesem Morgen dichten Nebel, welcher die Aussicht versperrt, dafür das Gurung-Dorf zu einem mystischen Ort verwandelt, so wie man ihn nur aus Büchern kennt. Bevor wir Sikles wieder verlassen, möchten wir uns das einmal ansehen. Zusammen mit Radhika und unserem Gastgeber, folgen wir den Gesängen der Mönche, die schon seit dem frühen Morgengrauen durch den Nebel hallen und uns eine Gänsehaut verschaffen.

Was wir hier finden, können wir kaum in Worte fassen. Jedes Haus, jeder Stein, alles wird von Hand hier her geschafft. Die Menschen leben praktisch noch immer, wie vor hunderten von Jahren. Wir erfahren, dass die Dorfgemeinschaft hier oben sehr wichtig ist. Die Bewohner machen viele Dinge zusammen, zum wird das Feuerholz für das ganze Dorf gemeinsam besorgt. Wir klettern die Stufen hinauf und erreichen die Quelle der Gesänge.

Tempelfeier

Es herrscht reges treiben. Immer noch hängt dichter Nebel in der Luft. Die Luft riecht nach Räucherstäbchen. Vorsichtig betreten wir den Innenhof. Sofort fallen wir auf, doch alle hier scheinen über unser dasein erfreut. Eine Frau steht am Fenster im ersten Stock und winkt uns aufgeregt herein.

Jemand kommt herüber und begrüßt uns, vielleicht der Bürgermeister. Dann bietet er uns frisches Reisbrot an. Ich liebe dieses Dorf. Wir werden eingeladen, an der Zeremonie teilzunehmen. Jemand macht fleißig Fotos. Vermutlich sind nicht oft weiße im Dorf.

Obwohl so viel los ist, ist die Stimmung vollkommen entspannt und friedlich. 

Ein Monat auf Bali mit diesem Pool

Wir ziehen die Schuhe aus und betreten den Tempel. Die gesungenen Gebete verstehen wir natürlich, aber trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, versetzen sie uns in einen meditativen Zustand der inneren Gelassenheit.

Übrigens versteht auch Radhika nichts, erklärt sie uns später. Kaum einer im Dorf spricht nepalesisch, hier spricht man Gurung. Bevor wir das Dorf wieder verlassen, werden wir ganze 4 mal zum Essen eingeladen, doch wir müssen leider ablehnen, schließlich haben wir noch etwas vor. 

Der Abstieg

Auf dem Rückweg hatte unser Gastgeber eine gute Nachricht. Allem Anschein nach, würde heute, trotz des schlechten Wetters und den miesen Straßenverhältnissen, zumindest ein einzelner Bus fahren. Den könnten Radhika und Madeline nehmen, damit es Schorsch und Michi deutlich einfacher haben, das Bike wieder heil nach Pokhara zu bringen. Wir waren erleichtert, hoffentlich würde er kommen. Zurück in der Unterkunft machten wir uns fertig und warteten. Ein Stein fiel Michi und Madeline vom Herzen, als wir schon von weitem die typische Hupe des Busses hörte.

Der Bus ist übrigens kein normaler Bus, sondern viel mehr ein LKW, Zwillingsbereifung und Allrad. Madeline, Radhika und das Gepäck konnten also so zurück. Schorsch und Michi warteten noch ein paar Minuten, dann schwangen sie sich auf die Bikes und folgten. Es dauerte nicht lange, dann holten sie den Bus ein. In einer Senke, machte dieser halt und ließ die beiden vorbei.

Um ehrlich zu sein, hatte Michi ganz schön die Hosen voll, allerdings verlief die Fahrt fast ohne Probleme. Nur ein einziges Mal, hatte er Schwierigkeiten und rutschte umher. Die Rückfahrt beschreibt Michi heute als angenehm und spaßig. Nicht einmal 3,5 Stunden brauchten die beiden bis zur Stadt. Dort genehmigten sich die beiden ein kühles Getränk und warteten auf den Bus. Ein gutes Gefühl.

Auch, wenn sich die Fahrt nach Sikles zwischenzeitlich zu einem Horrotrip entwickelte, so denken wir gerne daran zurück. Michi wurde ins kalte Wasser geworfen und hat die Feuerprobe gemeistert. Es war aufregend, ein waschechtes Abenteuer und für nichts in der Welt, würden wir etwas an diesem Erlebnis ändern wollen.

Maiskissen statt Tränen 

Ein letztes mal den Stall ausmisten, ein letztes mal die rauen und zarten Blätter an einem Pfahl fest binden. Wie konnten diese drei Wochen nur so schnell verfliegen. Schorsch würde uns noch zur Busstation fahren, von dort ging es nach Kathmandu, für die letzte Woche in Nepal, bevor wir unseren Flieger nach Dheli nehmen würden. Ein letztes mal mit Tyson spielen und Daisy knuddeln.  

Zum Abschied und als Erinnerungsstück, schenkte uns Schorsch zwei Sitzkissen aus Maisblättern. Aus eigenem Anbau versteht sich und von Radhikas Mama hand- (oder zeh-) geflochten. Abschied nehmen sind wir gewöhnt und trotzdem fällt es uns immer wieder schwer. Wir freuen uns auf das was kommt, aber als wir das letzte mal mit dem Pickup vom Hof fuhren, ließen wir ein Stück von uns in Fusre Kohla zurück.

machten wir für Schorsch eine Homepage fertig und ein Airbnb Inserat. Falls du also Interesse an so einem Abenteuer hast, kannst du uns gerne schreiben oder einfach bei Airbnb buchen. Schorsch ist der “nicht-kompliziert-machen”-Typ. In dem Übernachtungspreis ist also alles an Essen und Getränke mit drin, die Waschmaschine kannst du benutzen, er holt dich ab und macht gerne auch Touren mit dir. Ein wenig helfen kannst du gerne auch vor Ort. Hilfe wird immer gern gesehen. So machen das die Nepalesen hier. Jeder hilft dem Nächsten. 

Du möchtest Schorsch, Radhika und Daisy kennen lernen?

 Nach unserem Aufenthalt, haben wir für Schorsch kurzerhand eine Webseite aufgesetzt und sein Gästezimmer in Airbnb inseriert. Falls du Interesse an einem echten Abenteuer hast, ist das genau das Richtige für dich. Schorsch ist ein unkomplizierter Typ und möchte unkomplizierte Gäste. In dem Übernachtungspreis ist alles inklusive. Essen, Getränke (kein Bier, aber sicher der ein oder andere Rakshi), Waschmaschine, Abholung und er macht sicher gerne die ein oder andere Tour mit dir. Vielleicht möchtest du auch ein wenig auf der Farm arbeiten und bist interessiert an biologischer Landwirtschaft. Schorsch und Radhika würden sich freuen.  

 

Nepal Homestay für zwei Personen beim Schorsch

27 Euro/Nacht für zwei Personen, inklusive:

  • Verpfehlung: Frühstück, Abendessen
  • Getränke: gefiltertes Wasser, Kaffee & Tee (selbst zubereiten)
  • Abholung & Absetzen in Pokhara
  • Viele Tipps und Hilfe bei Nepal-Trips

Farmleben in Nepal erleben über Airbnb buchen & zahlen.
Mehr Infos auf nepal-schorsch.com

In Kathmandu

Thamel & Großstadtaffen

 10 Tage waren wir mitten im Herzen von Kathmandu. Die Unterkunft war super gut und wir genossen unsere restliche Nepal-Zeit. Gutes Essen, schicke Cafés und wilde Stadt-Affen, die sich an den Telefonleitungen entlang hangeln, versüßten uns den Aufenthalt, in der ziemlich chaotischen Hauptstadt. 

 Alles befindet sich immer noch im Wiederaufbau. Einheimische nennen Kathmandu auch Dustmandu, oder Dusty-Mandy (Staubiges-Mandu) und das nicht ohne Grund. Viele Häuser und uralte Tempelanlagen, liegen immer noch in Schutt.

 Gut zum Ankommen, weniger gut um lange zu bleiben. Wir haben übrigens einen Beitrag zu unserer Unterkunft in Kathmandu geschrieben. Den gibt es hier.

Reiseerlebnisse Nepal - Unser Fazit

Es war ein ganz besonderer Monat, indem wir viel dazu lernten und tolle Erfahrungen machen. Daran erinnern wir uns sicherlich unser ganzen Leben. Wir freuen uns darauf, Schorsch noch einmal zu besuchen und, wenn es das nächste Mal nach Sikles geht, sind wir besser vorbereitet!

Hast du noch Fragen?

Was haben wir in diesem Beitrag vergessen? Gibt es etwas, das du von uns noch wissen möchtest? Bitte schreibe uns ein Kommentar, oder eine private Nachricht. Wir beantworten gerne alle Fragen! Es gibt kein Tabus

Noch mehr von Nepal?

 Wie bereits erwähnt, haben wir eine Bewertung unserer Unterkunft in Kathmandu geschrieben. Außerdem haben wir einen Blogbeitrag, eigens für das Touristen-Visum Nepal geschrieben. Darin gibt es einige Hinweise und Tipps, die dir das Ganze erleichtern und Zeit am Flughafen sparen. 

 Außerdem, möchten wir an dieser Stelle auf unsren Podcast aufmerksam machen. Dort gibt es unter anderem die Geschichte von unserem Nepal-Aufenthalt (Folge  003), als auch von der Ranger-Ausbildung in Südafrika, dem Holi-Fest in Indien und viele andere. Den Podcast gibt es auch Anchor.fm, Spotify, Apple Podcast, Google Podcast und ein paar anderen Plattformen. Hör doch mal rein. Hier gehts zum Podcast.

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Spiritualität & Bali

Spiritualität & Bali

Was Spiritualität für uns bedeutet und warum Bali der Ort dafür ist.

Was bedeutet Spiritualität für uns?

Jedem kommt sofort ein gewisses Bild in den Kopf, wenn er an Spiritualität denkt. Es gibt auch in diesem Bereich viele Vorurteile und Klitsches, was man alles tun und machen muss, um spirituell zu sein. Für uns ist Spiritualität eine innere Reise, ein Bewusstseins-Zustand und hat wenig mit Esoterik zu tun.

 

Bahar Yilmaz hat dazu ein tolles Zitat auf ihrer Webseite, welches wir genau so unterschreiben würden: „Du musst nicht spirituell sein. Sei einfach du selbst.
 Das ist das spirituellste, was es gibt.“ – Bahar Yilmaz (Quelle)

Das heißt, um Spiritualität zu leben, musst du nicht täglich meditieren, Yoga machen, oder Räucherstäbchen anzünden. Für viele Menschen sind dies lediglich die Hilfsmittel, die ihnen dabei helfen, in einen Zustand des bewussten Seins zu gelangen. Wichtig ist nur, dass du vollkommen du selbst bist und deinen Werten entsprechend handelst und Entscheidungen fällst. Im nächsten Schritt geht es um Wahrnehmung. Deiner persönlichen Wahrnehmungen von äußeren Einflüssen und Geschehnissen und natürlich auch deiner Gefühle. Dazu aber gleich mehr.  

Diese Sichtweise der Spiritualität ist unsere persönliche und subjektive Meinung, die sich für uns als stimmig erwiesen hat. Nach dieser Betrachtung ist jeder Mensch spirituell, ob er nun etwas positives, oder negatives damit verknüpft, ist egal. Spiritualität ist auch kein Trend. Es steckt in jedem von uns, jeder hat es, nicht nur einige wenige und andere nicht. Wir selbst sind eher zufällig darüber gestolpert und es hat recht lange gedauert, bis wir damit etwas anfangen konnten. Heute setzen wir uns quasi täglich mit dem Thema auseinander.

Unsere spirituelle Reise

Wie bereits erwähnt, befassen wir uns erst seit ein paar Jahren intensiver mit dem Thema Spiritualität. Zuerst dachten wir, dass wir wohl einfach keine spirituellen Menschen sind, nicht zu dieser Gruppe gehören. So als gäbe es die Einen und dann die Anderen. Erst jetzt sehen wir das Ganze. Es geht viel mehr darum, wie sehr du es lebst. Und jetzt kommt der springende Punkt:
Spiritualität drückt sich nicht in Äußerlichkeiten aus, sondern ausschließlich im Inneren. 

Dieter Lange beschreibt Spiritualität als eine besondere Form der Wahrnehmung. Eine ganzheitliche Sicht der Dinge, durch die wir Erkennen, dass wir niemals an äußeren Umständen scheitern, sondern ausschließlich an unseren Ansprüchen. Unsere Erwartungen sind der Auslöser von Enttäuschung, welche zu negativen Gefühlen wie Frustration führt. Ziel ist eine ‚heitere Gelassenheit‘ zum Leben, so wie es Dieter gerne nennt, um in allen Situationen zufrieden sein zu können. Im Stau auf dem Weg zur Arbeit, wenn der Computer den Geist aufgibt, oder auch, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Immer dann entscheidet unsere Wahrnehmung, welche Emotionen uns beherrschen, ob wir in Wut, Ärger und Selbstmitleid versinken, oder die Geschehnisse akzeptieren und das wunder des Lebens sehen. Das ist das Ziel von Spiritualität. Meditation hilft gegen Stressspitzen und verschafft dir die nötige, innere Distanz zum Leben. Dieter nutzt ebenfalls das Werkzeug der Meditation, um sich und seinen Geist zu trainieren. Auch wir meditieren täglich. Interessanterweise beschreibt Marc Gassert, der sein Leben den fernöstlichen Weisheiten gewidmet hat, dass einer Meditation immer eine körperliche Anstrengung voraus gehen sollte. Deshalb kombinieren wir die Meditation mit einer Yoga oder Workout-Einheit. 

Wir sind nur ein kleiner Punkt im Universum. Milliarden von Menschen waren bereits vor uns auf der Erde, Milliarden kommen noch. Unsere Zeit ist begrenzt und trotzdem verschwenden wir täglich einen Großteil unserer Gedanken mit Ärger und Ängsten. Der größte Kritiker sitzt im eigenen Kopf. Zu lernen diesen auszuschalten, ist ein Weg zu dir selbst. Ein wichtiger Schritt ist zudem die Erkenntnis, dass man im Leben nicht ankommen kann. Es gibt kein Ziel. Die Kunst ist das Spiel des Lebens zu spielen und es zu genießen. Der Weg ist das Ziel, lerne ihn zu lieben und bewusst zu gestalten. Ein großartiges Zitat von Dieter Lange: “Wähle immer bewusst was du tust. Dann tust du immer das, was du gewählt hast.”

Wir selbst haben unsere Assoziation mit dem Begriff der “Spiritualität” vollkommen geändert. Seither durften wir großartige Erfahrungen in diesem Bereich machen.  

Grenzenlos

Außerdem haben wir festgestellt, dass viele (wir inbegriffen) auf Reisen, mehr zu sich selbst finden. Das liegt meistens an der veränderten Wahrnehmung. Ein anderes Umfeld, in dem Veränderung leicht fällt. Ein Umfeld, in dem Menschen leben, die an Wunder glauben und Dankbarkeit im Alltag integriert ist. Das kann deinen spirituellen Weg enorm begünstigen und ermöglichen. Das ist auch einer der Gründe, warum Bali so beliebt ist.

Also, warum Bali?

Es sind für uns die Menschen, die es so besonders machen. Die Kultur, der Glaube, die Freundlichkeit und die positive Art der Balinesen ist sehr besonders. Das streben nach Harmonie, in allem was sie tun und die unendliche Dankbarkeit für das Leben. Auch nach Reisen durch Nepal, Indien und Sri Lanka, sticht Bali für uns besonders hervor. 

Für deinen Weg musst du natürlich nicht nach Bali reisen. Du kannst ihn, wenn du magst, von deinem Sofa aus beginnen. Falls du deinen Weg allerdings nicht alleine gehen möchtest, ist Bali sicherlich eine gute Wahl. Es gibt so viele Möglichkeiten sich spirituell auf Bali auszuleben. Viele Heiler von der ganzen Welt haben sich hier niedergelassen. Informationen aus deiner Palmblattlesung können dir auf deinem Weg helfen, ein Aura Cleansing deine Energie wieder besser fließen lassen. 

 Wenn du mehr über spirituelle Bali Reisen wissen möchtest, empfehlen wir dir  unseren Gastbeitrag auf Indojunkie zu diesem Thema. Sowie unser eBook, welches wir allein zu diesem Zweck verfasst haben. Es gibt dir alle wichtigen Informationen für deine Reise mit an die Hand gibt. In dem 14-tägigen Reiseplan findest du jeden Tag ein intensives Erlebnis. Hier kannst du dir die Leseprobe und weitere Details anschauen: eBook – Spirituelle Reise nach Bali  ♥︎ Unser Bali Food Guide (eBook) im Wert von 7€ gibt es beim Buch übrigens mit dabei, weil wir der Meinung sind, dass jeder Bali-Reisende die einheimische Kost probieren sollte. Wir bieten zudem eine 100% Geld zurück Garantie, falls das Buch nicht deinen Erwartungen entspricht. Hier gehts zum Buch. 

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Dein kulinarischer Bali Reisebegleiter

Dieses eBook macht deinen Bali-Aufenthalt zu einer kulinarischen Reise.

Er bringt dir deren vielfältige Küche näher, beantwortet alle gängigen Fragen und macht dir Mut, auch mal Neues zu probieren. Dein Bali Food Guide gibt dir Aufschluss über die Entstehungsgeschichte der balinesischen Kochkunst, zeigt dir die beliebtesten Hauptgerichten und Süßspeisen und verrät dir das Geheimnis der balinesischen Kräutermedizin.

Am besten lernt man ein Land eben durch den Magen kennen. 

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Reisekosten Asien – Kassensturz nach 8,5 Monaten Backpacking

Wie teuer ist das Reisen? Wie viel Geld habt ihr gespart und wie viel gebt ihr während eurer Reisen eigentlich aus?

Auch, wenn man in Deutschland ungern übers Geld spricht, so interessier es sicherlich die aller Meisten. Wir stellen in diesem Artikel ganz genau unsere Reisekosten Asien vor. Wir haben bereits einen Artikel “Wir legen alles offen” zum Thema Gespartes und Geld verdienen auf Reisen, geschrieben. Dort schreiben wir über unser Gespartes,  unsere Einnahmen, Ausgaben (Privat, Reiseausgaben und Ausgaben für die Selbstständigkeit), sowie ein paar Zukunftspläne.

Wir sind seit Ende Mai 2019 wieder in Deutschland und haben für uns und für euch, einen kleinen Kassensturz gemacht: Wie viel haben wir in 8,5 Monaten Backpacking durch Asien ausgegeben?

Wichtig für dich: In dem Artikel beziehen wir uns ausschließlich auf Ausgaben bezüglich der Reise. Krankenversicherung, private Ausgaben (e-books & Online-Kurse), oder berufliche (wie Web-Hosting & Software), werden nicht einbezogen. Wenn euch interessiert, wie viel wir privat und beruflich ausgeben, schaut euch den Artikel “Wir legen alles offen” an. 

Wenn du diesen Beitrag als Hilfe nutzen möchtest, um deine eigenen Reisekosten zu planen, vergiss also nicht deine privaten Ausgaben und Altlasten (Handyvertrag, Fitnessstudio usw.). 

Unsere Route

Unsere Route in 8,5 Monate Backpacking durch Asien

Unsere Reise startete am Busbahnhof in Saarbrücken. Mit dem Flixbus ging es nach Zürich. Die Schweiz ist nicht gerade der günstigste Ort zum Starten, wir fanden aber einen sehr günstigen Qatar-Flug nach Bali und wollten die Stadt gerne mal sehen. Wir hatten ein schönes Airbnb, brachten Spaghetti, Pesto und Wein aus Deutschland mit und erkundeten Zürich mit dem Fahrrad. 

In Bali starteten wir dann richtig. Einen Monat reisten wir über die Insel. Anschließend ging es für ein paar Tage nach Malaysia. Eigentlich waren hier zwei Monate geplant, aber wir entschlossen uns kurzerhand, wieder nach Bali zu fliegen. Es gefiel uns so gut und wir wollten dort einfach noch mehr Zeit verbringen. Einen ganzen Monat, verbrachten wir in nur einer einzigen Unterkunft, in Kerobokan. Von hier ist man blitzschnell in Canggu und die Gegend ist bei weitem günstiger und entspannter.   

Anschließend ging es dann nochmal nach KL (Kuala Lumpur). Ganze 2,5 Wochen, die wie im Fluge vergingen. Im Dezember flogen wir dann (vorübergehend) das letzte mal nach Bali. Unsere Eltern kamen uns für je drei Wochen und um eine Woche versetzt besuchen und verbrachten ihren Urlaub mit uns gemeinsam. Wir feierten Weihnachten & Silvester zu sechst auf der Insel. 

Im neuen Jahr, ging es weiter nach Thailand. Wegen eines gestrichenen Fluges, begannen unser Thailand-Aufenthalt in Bangkok. Die restliche Zeit verbrachten wir im Norden Thailands (Chiang Mai & Pai). Danach flogen wir nach Nepal, Kathmandu und fuhren von dort zu einem Freund nach Pokhara. Wir lebten drei Wochen mit ihm und seiner nepalesischen Familie, auf seiner Farm. Übrigens: Wenn du Lust auf eine einmalige Nepal-Erfahrung hast und das Land hautnah kennen lernen möchtest, schreib uns gerne eine Nachricht. Denn Georg (Schorsch), hat inzwischen zwei Gästezimmer zur Vermietung und freut sich immer über deutschen Besuch. 

Nach einer weiteren Woche in Kathmandu, reisten wir für zwei Monate nach Indien. Einmal von Nord bis Süd: Delhi, Rishikesh, Agra, Jaipur, Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur, Pune, Arambol, Hampi, Bangalore und Kochi. Wir legten die Strecke ausschließlich per Land und mit dem Bus zurück. Über 3000 Kilometer und 100 Stunden fahrt.

Erlebnis-Geschenke sind erlaubt.

Zu guter letzt hatten wir einen Monat in Sri Lanka (Madeline´s langjährigem Traumziel): Colombo, Galle, Mirissa (bzw. Pohlena), Ella, Delhousie (Adams Peak), Kandy, Sigiriya, Anaradhapura, Wilpattu (National Park), Negombo.

Das war unsere Asien-Reise 2018/19.  Ob wir beim nächsten mal etwas anders machen würden? Sicherlich. Ob wir etwas bereuen? Keinesfalls. Viele unvergessliche Erfahrungen und Erlebnisse, werden unser leben wohl nachhaltig bereichern. Wir denken gerne daran zurück und freuen uns bereits auf das nächste mal, denn wir haben noch viele Ziele auf der Wunschliste.

Es folgt eine Kurzübersicht unserer Gesamtkosten. Weiter unten findest du eine detaillierte Auflistung aller Ausgaben.

Unsere Reisekosten für 2 Pers. & 8,5 Monate: 13.528,39 Euro

  • Fast immer privates Zimmer & Bad gebucht
  • Alle Flüge, Aktivitäten und jede Bargeldzahlung inkludiert
  • Start in Zürich (etwas teurer), und 6 asiatische Länder
  • Tausende schöne Erinnerungen, die jeden Cent wert sind

 

Bitte beachten!

Reisekosten sind nicht gleich Reisekosten.

Es gibt Reisende, die nur einen Bruchteil davon benötigen. Der jeweilige Reis- und Lebensstil, beeinflusst die Ausgaben selbstverständlich enorm. Mittlerweile verzichten wir größtenteils auf Dorms (Mehrbettzimmer) und geben generell lieber ein wenig mehr Geld bei der Unterkunft aus. Frühstück inklusive ist uns ebenfalls wichtig geworden, da wir viel Zeit in der Unterkunft verbringen, vor allem die erste Tageshälfte und es viel Zeit spart, wenn wir zum Frühstück nicht raus müssen. 

Wir sind nicht die Typen für große Sightseeing Touren, oder Aktivitäten, da wir schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Oft ist es überteuert und zu touristisch. Wir verzichten also in der Regel auf organisierte Trips und erkunden die Gegend, so weit wie möglich, lieber auf eigene Faust. Zum Beispiel, mit einem gemieteten Zweirad. Aktivitäten mit Tieren (Elefanten baden/reiten usw.), vermeiden wir ganz besonders. Dafür nehmen wir in Kauf, auch mal etwas zu „verpassen“. Ein Großteil unserer Zeit geht für das Arbeiten am Laptop, Sport & Lesen drauf. Vermutlich sieht das bei dir ein wenig anders aus. Deshalb bedenke, dass du für Aktivitäten ein wenig mehr Budget einplanst.

Wir buchen Unterkünfte meistens auf Airbnb (am liebsten kleine Gästehäuser), ansonsten über Agoda (Achtung: Immer doppelt Kontrollieren, ob die gewünschten Extras im Zimmerpreis inklusive sind und nicht nur in der Unterkunft angeboten werden), oder auch via booking.com (großes Netz an Unterkünften, leider fast ausschließlich mit Barzahlung).

Übrigens: Wenn du noch nicht bei Airbnb bist, kannst du hier einen 25 Euro Rabatt-Gutschein erhalten (für Übernachtungen im Wert ab 65 Euro). Hier gehts zu deinem Airbnb-Rabatt-Gutschein.

Alle Zahlen sind für zwei Personen. Ich weiß, es klingt erst einmal richtig viel. Vor allem, wenn Versicherungen und weitere private Ausgaben noch dazu kommen. Aber wie viel gibst du zu Hause in Deutschland jeden Monat aus? Für Miete, Auto, Verpflegung und Transport? Wenn man für die Reisezeit einen Untermieter findet, oder seine Wohnung gar auflöst und sein Auto verkauft (wie in unserem Fall), sieht das ganze gleich nochmal anders aus.

 

Ausgaben & Spar-Tipps

So jetzt aber: Unsere Ausgaben im Detail

 

Unsere Reisekosten für 8,5 Monate belaufen sich auf 13.528,41 Euro. Pro Kopf macht das 6764,21 Euro.
Pro Tag und pro Kopf = 27,17 Euro. Inklusive Transport (Flüge), aller sonstigen Ausgaben (Bargeldabholungen) & Unterkünften. 

Die Tabelle kann dir als Hilfe dienen, um deine eigene Reise zu planen. Die Summen für Bargeld, passen nicht immer ganz genau zum Zeitraum, da wir gelegentlich größere Summe abgehoben und dann über einen längeren Zeitraum aufgebraucht haben. Seit Indien, verwenden wir eine App, um unsere Ausgaben noch viel genauer zu analysieren. Beim nächsten Kassensturz, erhaltet ihr also viel detailliertere Angaben.

Nachfolgend haben wir noch ein paar Tipps für dich aufgeführt, mit denen du deine Reisekasse möglichst einfach und schnell aufstocken kannst. 

Wie kann ich mehr Gespartes ansammeln?

  • Schreibe dir ganz genau auf, wie viel du verdienst und wie viel du ausgibst. Dir bewusst zu machen, wie viel Geld du überhaupt besitzt und wofür du es ausgibst, ist ein wichtiger Schritt. Klingt einfach, machen aber die aller Wenigsten. Frage dich, ob dir deine Investitionen, das Geld wirklich wert sind? 
  • Worauf kannst du verzichten / Was kannst du reduzieren? Ein paar Beispiele sind: Alkohol, Zigaretten/Shisha, Kaffee (auswärts), Party, Netflix/Amazon Prime, Spotify, Handy-Vertrag, Versicherungen, ungenutzter Fitnessstudio-Vertrag, Videospiele, Snacks/Ungesunde Lebensmittel, Shopping (Dinge, die du nicht wirklich brauchst), teure Urlaube, teures Auto
  • Hast du Sachen, die du nicht mehr benutzt und verkaufen kannst? Schau in deinem Kleiderschrank, in den Regalen und im Keller nach. Was steht bei dir rum, was noch einen Wert hat, du aber im letzten Jahr nicht einmal benutzt hast? Weg damit. Verkaufe oder spende es Bedürftigen.
  • Hast du in deiner Wohnung/deinem Haus ein Zimmer, dass du untervermieten, oder bei Airbnb inserieren kannst?
  • Beantrage einen Existenzgründer-Zuschusses beim Arbeitsamt, der IHK, oder einer anderen Stelle. Michi bekam nach mehrmaligem Vorsprechen vom Arbeitsamt 3 Monate lang Unterstützung (Arbeitslosengeld + Sozialversicherungsbeiträge) & von der IHK 2.500 Euro Existenzgründerzuschuss (zur Unterstützung von „frischen“ Handwerksmeistern).
  • Kannst du nebenberuflich schon als Freelancer, oder mit deiner Idee starten? Nimm dir täglich ein oder zwei Stunden Zeit, um daran zu arbeiten. Gewinne die ersten Kunden und baue deine Webseite.

 

Weitere Möglichkeiten die Kasse aufzustocken

Haussitting: Du kannst gut mit Tieren? Dann bereise ferne Länder, oder gleich die ganze Welt und lebe kostenlos in schönen Häusern, während du dich um die Tiere und Pflanzen der Besitzer kümmerst. Sebastian Canaves zeigt wie einfach es geht und hat ein Buch dazu geschrieben, das findet ihr in seinem Online-Shop:Hund, Katze, Haus – Als Haussitter günstig um die Welt!‘.

Arbeiten: Im Hostel, oder auf einer Farm, es gibt viele Möglichkeiten. Im Hostel gibt es oft freie Unterkunft und Verpflegung, wenn du im Gegenzug einige Stunden am Tag dort arbeitest. Auf Farmen, kannst du sogar noch etwas verdienen und lernst Menschen und Land wirklich kennen. Es nimmt etwas Zeit in Anspruch und ist leider nicht immer so einfach, wie man es sich wünscht. Aber wenn du wirklich möchtest, findest du sicher einen Weg.

Was eigenes starten: Blog, Podcast, Youtube starten, viel Liebe & Zeit reinstecken, durchhalten, nicht aufgeben und nach einiger Zeit davon leben. Leider ohne Garantie, dafür lernst du garantiert ein Haufen neuer Dinge und wirst unglaublich viel Spaß haben.

Wohnung vermieten: Vermiete deine Wohnung/dein Haus für die Dauer deiner Reise. Es gibt mittlerweile einige Plattformen dafür, deren Handhabung wirklich leicht von der Hand geht, wie Airbnb. Je nachdem, kannst du deine Reisekasse aufbessern, oder gar davon leben!?

Deine Meinung: Viel oder wenig?

Lass uns gerne ein Kommentar dar und schreibe uns, ob du unsere Reiseausgaben für hoch oder niedrig hältst.

Wie sehen deine Erfahrungen bezüglich Reisekosten Asien aus?

Gibst du eher mehr, oder weniger Geld aus? 

Was tust du, um Geld zu sparen?

Details & Planung

Unsere Anschaffungen & Reisekosten Asien - Kalkulation

Ein Auszug aus dem Blogbeitrag „Wir legen alles offen! Gespartes, Einkommen, Ausgaben & Zukunftspläne – Für Reisende, Selbständige & Neugierige“

  • Mit welchen Reisekosten Asien haben wir geplant?
  • Wie hoch waren die Anschaffungskosten für Reiseequipment?
  • Ein (sehr günstiger) Beispiel-Monat in Bali (siehe Tabelle oben: Bali #2)

Reisekosten Kalkulation:

 

Anschaffungen (einmalig)

  • (2x)Backpack
  • (2x)Tagesrucksack
  • (6x)Packwürfel (dazu gibt es sogar einen Blogbeitrag von uns)
  • (2x)Mikrofaser-Handtücher
  • Stirnlampe
  • Reiseadapter
  • Reise-Yogamatte
  • usw. (Schau dir dazu unseren Beitrag ‚Unsere Top 15 Travel Gadgets‘ an)

Wir mussten uns nicht alles erst kaufen, weil wir bereits vieles besaßen. Madeline’s Backpack, wurde zum Beispiel Second Hand bei Ebay gekauft und ist schon seit 6 Jahren im Einsatz. Für deine erste Reise, brauchst du kein Profiequipment und es gilt: Weniger ist mehr. Schau dir zur Inspiration, vor deiner ersten Reise, einige Packlisten an. Wir empfehlen die ultimative Packliste von Conni Biesalski. Als wir zu unserer ersten gemeinsamen Reise aufbrachen, waren die einzigen Investitionen, ein Backpack für Michi und die Packwürfel. Alles andere haben wir uns irgendwie zusammengekramt. Nach und nach haben wir aufgerüstet und kommen mittlerweile sicherlich auf einem Betrag von: ≈ 700 Euro/einmalig

 

Laufende Kosten (monatlich)

  • Flüge ≈ 200-500 Euro/Monat
  • Unterkünfte ≈ 400-600 Euro/Monat (das geht natürlich auch viel günstiger, aber wir buchen meistens mit Frühstück und legen viel Wert darauf, gut zu schlafen und Platz für Sport/Arbeit zu haben)
  • Transport (Taxi, Roller mieten, Grab/Uber/Go-Jek (viel günstiger als Taxi!)) ≈ 35-100 Euro/Monat (abhängig von Region, Anzahl der Unterkünfte, Flughafentransfers usw.)
  • Verpflegung ≈ 300-500 Euro/Monat (mit einheimischem Essen & Frühstück inklusive bleiben wir unter 300 Euro, gelegentliche Ausnahmen sprengen schnell das Budget)
  • Sonstiges (Eintritte, Gebühren/Visum, ..) ≈ 10-100 Euro/Monat (stark abhängig vom Reiseland & Aktivitäten)
  • Reisezusatzversicherung für 9 Monate bei der Allianz: Michi 284,70 Euro + Madeline 262,60 Euro = 547,60 Euro/6 Monate = 60,85 Euro/Monat

Summe Reisekosten einmalig*: 700 Euro (für 1 Person: ≈ 400 Euro)

Summe Reisekosten pro Monat*: 1005,85 – 1.860,85 Euro (für 1 Person: ≈ 500-950 Euro/Monat)

Die Ausgaben pro Person sind nur geschätzt, halbieren kann man nicht alle Kosten. Reisen zu zweit ist preislich etwas günstiger.

Unser 1-Monat-in-Bali Beispiel:

Da wir unsere Kosten leider nicht haargenau kategorisiert haben (inzwischen schon), sind die oben aufgeführten Kosten grob geschätzt. Wir erfassten allerdings ganz exakt unsere monatlichen Ausgaben.

Wir blieben einen ganzen Monat in der selben Unterkunft in Bali, Kerobokan (Lage ein wenig außerhalb, deshalb günstiger).

Kostenvorteil Slow-travel: Reisetage sind immer teurer und wir erhalten bei Airbnb oft einen Rabatt für den Langzeitaufenthalt und können einen viel besseren Preis für den Roller aushandeln. Du lernt die Gegend besser kennen und findest so Möglichkeiten gut und günstig zu essen.

Beispiel Roller:

  • Der Tagespreis liegt normal bei 80.000 IDR (mit kleiner Motorisierung  & gutem Verhandeln geht vielleicht auch 60.000 IDR). 
  • Mietest du eine Roller für einen ganzen Monat, gehen die Vermietungen mit dem Preis runter & du zahlst 800.000 IDR/Monat (≈ 48 Euro), also keine 27.000 IDR/Tag (bei 30 Tagen im Monat. 
  • Das ist direkt viel viel günstiger: 33.000-53.000 IDR/Tag die wir uns sparen

Ein Monat auf Bali mit diesem Pool

Bali für zwei Personen: 1.196,52 Euro/Monat

  • 30 Tage in der Low Season (20.Okt.-21.Nov.2018)
  • Unterkunft über Airbnb inkl. Frühstück (40% Monatsrabatt, 20% Gastgeber Rabatt (da neu Inseriert) = 352 Euro
  • Flug für zwei Personen mit Marlindo Air von KL nach DPS und zurück = 262,95 Euro
  • Bargeld-Abholung für Verpflegung, Roller-Miete, Surfbrett-Miete, Trips = 581,57 Euro

Schön, dass du da bist.

Interessiert dich das Thema Reisen & Geld verdienen?  

Falls du mit dem Freelancen starten möchtest, um ein ortsunabhängiges Einkommen zu generieren, möchten wir dir @officejourney empfehlen. Nadine freelanced bereist seit einigen Jahren sehr erfolgreich und teilt ihr Wissen auf Instagram. 

Für uns war der entscheidende Arschtritt (um uns endlich zu trauen), die DNX (Digitale Nomaden Conference) 2017. Danach wussten wir: Das ist unser Weg und es führt nichts daran vorbei. Wir bekamen den nötigen Mut und setzten uns noch am gleichen Abend, die Deadline von einem Jahr, welche wir letzten Endes auch einhielten. 

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Hast du noch Fragen?

Was haben wir in diesem Beitrag vergessen? Gibt es etwas, was du noch wissen möchtest? Bitte schreibe uns ein Kommentar, oder eine private Nachricht. Wir beantworten gerne alle Fragen dazu! Es gibt kein Tabu-Thema für uns.

 Wir freuen uns tierisch über alle Fragen, Ergänzungen, Idee und Gedanken zu diesem Thema.

Eine kurze Anmerkung zum Schluss:

Solch eine Offenlegung und so viele Zahlen, schrecken dich möglicherweise etwas ab. Hätten sie mich zu Beginn sicherlich auch!

Deshalb ein paar Hinweise, wenn du dich für eine lange Reise entscheidest:

  • Lass dich nicht entmutigen! Das sind nur (unsere) Zahlen.
  • Es gibt da draußen viele Reisende, die für 300 Euro/Monat die Welt bereisen (Hut ab). Sogar einige, die ganz ohne Geld reisen!
  • Wenn du dich für eine lange Reise entscheidest, kannst du alles schaffen, wenn du es nur stark genug willst! Egal wie viel du gespart hast.

⇢ Das Gegenteil von Erfolg ist nicht Misserfolg, sondern Aufgeben

 

Zur Motivation & Inspiration

Ja, Reisen ist ein kostenintensives Hobby. Bei den Meisten, fließt die gesamten Ersparnisse herein. Wir kündigten dafür unsere Jobs, gaben unsere Wohnung auf und all das, für ein Leben, voller Ungewissheiten und Anstrengungen. In der Hoffnung, das Leben zu führen, von dem wir träumen. Wir haben schon einige Reisen gemacht und viel Geld dafür ausgegeben. Aber es war wirklich jeden Cent wert! 

Wir sind froh, dass wir unser Geld, in uns investieren, statt in Vergängliches und Materielles. Diese Erinnerungen & Erfahrungen, neu erlerntes Wissen, neue Fähigkeiten, tiefe Freundschaften und andere Blickwinkel auf die Welt, das ist (für uns) alles Geld der Welt wert. 

Jeder kann reisen. Es gibt immer eine Möglichkeit. Es ist lediglich eine Sache der Priorität. 

Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

Nur durch dich, erfüllt dieser Blog und demnach unsere tägliche Arbeit, einen Sinn.  Dabei hilft uns dein Feedback, um uns zu Verbessern. Was hat dir am Beitrag gefallen und was vielleicht nicht? Sind irgendwelche Frage noch offen, oder neue Fragen entstanden? Was ist deine Meinung, sind deine Gedanken, oder Ideen für uns? Was wünschst du dir von uns?  Schreibe uns, oder kommentiere.

Durch dich werden wir immer besser! Genau dein Feedback, hilft uns so ungemein! Vielleicht warst du dir dieser Wichtigkeit bisher noch nicht bewusst. Wir freuen uns so sehr, von dir zu hören und hoffen, dass du auch in Zukunft, noch viele passende Beiträge, bei uns findest. Auf Instagram zeigen wir täglich, live von unseren Reisen. Wir freuen uns, wenn du uns hier begleitest.

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