Indien Reise – Was du vorher unbedingt wissen musst

Indien

Land der Extreme

Unsere Indien Reise

Schon länger war eine Indien Reise im Gespräch gewesen, jedoch waren wir anfangs recht unschlüssig. Indien polarisiert. Einige lieben es, einige nicht. Nach intensiver Überlegung, war dann doch recht eindeutig für uns klar: Dann müssen wir auch mal nach Indien!

Zwei Monate bereisten wir das riesige Land. Von Nord, über West, bis Süd. Unsere Erfahrungen haben wir hier für dich zusammen getragen. Es wäre unheimlich schön, wenn du auch mal live mit uns reisen würdest. Am besten geht das via Instagram (@ananda.world). 

Jetzt aber viel Spaß beim Lesen.

Das Land der Extreme

 

Indien ist eines dieser Länder, welche einen sehr leicht überfordern. So geschah es auch bei uns, als wir in Delhi ankamen. Und das, obwohl wir es eigentlich wussten und uns mental darauf vorbereitet hatten! 

In Indien ist einfach vieles ganz anders. Kaum ein Land ist so kontrastreich! Egal wie viel Reiseerfahrung du mitbringst, in Indien wirst du auf jeden Fall etwas neues dazu lernen müssen (oder dürfen). Bei so vielen krassen Eindrücken, fällt es manchmal schwer, die schönen Seiten des Landes, der Kultur und der Menschen zu sehen und man wünscht sich einfach nur zurück nach Bali. Dabei bietet dir Indien Unmengen an Gelegenheiten, um unvergessliche Momente zu sammeln und über dich hinaus zu wachsen. 

Damit du weißt, worauf du dich einlässt und deine Indien Reise zu etwas ganz besonderem machen kannst, haben wir für dich diesen Beitrag verfasst. Darin behandeln wir alle Fragen, die uns selbst vor und während der Indien Reise beschäftigen. 

Dazu gehören sowohl organisatorische und notwendige Fragen, wie zum Beispiel:
Wie funktioniert das mit dem Visum für die Indien Reise (Anleitung: Online Touristen Visum Indien)?
Zahlt man an den ATM’s Gebühren?
Ist es wirklich so kompliziert, eine SIM Karte zu bekommen?
Wie steht es um die Hygiene, um die Armut und wie gefährlich ist es tatsächlich?

Als auch diejenigen Fragen, die deine Indien Reise zu etwas ganz Besonderem machen:
Welche Orte darf man auf keinen Fall verpassen?
Wie ist das Essen (ich muss die Antwort vorweg nehmen – einfach nur grandios!)?
Was kann ich erwarten?

Monate

Orte

Busstunden

Kilometer

Indien Reise-Planung: Wohin sollte ich reisen?

Norden oder Süden?

Keine leichte Frage. Beides hat schöne Ecken und seinen eigenen Reiz. Es hängt natürlich davon ab, was du sehen möchtest. Ganz grob umrissen: Berge & Wüste findest du im Norden, Meer & Tropen im Süden. Indien bietet eine unglaublich abwechslungsreiche Natur, mit allen Facetten und Klimazonen. 

Übrigens: Generell sagt man, der Norden sei gefährlicher. Wir haben keinen Unterschied wahrgenommen. Uns hat es im Norden besser gefallen.

Osten

Leider mussten wir den Osten komplett außen vor lassen, da wir einfach nicht genug Zeit hatten. Wir hörten aber viel Gutes darüber. Einige Inder versicherten uns, es sei der schönste Teil des Landes. Wir haben fest vor wieder zu kommen und den östlichen Zipfel Indiens zu erkunden.

Klima

Als wir anfang März ankamen, war es im Norden (Delhi und Rishikesh) noch richtig kalt. Dahingegen war es gegen Ende unserer Indien Reise, Mitte April, im Süden (Kochi) so heiß & schwül, dass wir ohne A/C, nicht hätten schlafen können.

Schlecht geplant? Vermutlich. Wir hatten uns, bezüglich der Route, nicht nach dem Wetter gerichtet. Da wir von Nepal kamen und anschließend nach Sri Lanka gingen, machte es Sinn, von Norden nach Süden zu reisen. 

Das Klima in Indien ist ziemlich komplex. Grob gesagt gibt es in Indien 3 Jahreszeiten, den Sommer, den Winter und die Regenzeit (eigentlich umfasst der Kalender in Indien 6 Jahreszeiten), welche das Land stark beeinflussen. Im Norden schwanken die Temperaturen von 10°C bis 50°C, im Süden ist es eigentlich immer tropisch.

Wenn du deine Indien Reise planst, kannst du dir vorher die Klimatabellen für Indien anschauen. Denke daran die entsprechende Region auszuwählen. Wie gesagt, das Wetter innerhalb des Landes unterscheidet sich ziemlich stark.

Indien Reise-Planung: Großstädte Ja-Nein?

Wir empfehlen dir von großen Metropolen, wie Mumbai, oder Delhi, fern zu bleiben. Auch, wenn es hier viel Kultur gibt, die Städte sind nicht besonders schön, dafür aber sehr anstrengend und überfordernd. Leider landet man mit dem Flugzeug meistens genau hier. 

Ausnahmen unter den Städten sind Pune und Bangalore. Die beiden sind sehr modern und haben ein paar schöne Ecken, an denen man wirklich auch gerne spazieren gehen kann. Außerdem findest du dort tolle Restaurants und Cafés. In Pune gibt es sogar das beste Paratha des Landes (behauptet Michi). Bangalore ist für seine vielen Parks bekannt. 

Wenn du unbedingt einer der großen Städte erkunden möchtest, um das pure Indienfeeling zu bekommen, dann solltest du sie am Ende deiner Indien Reise einplanen, damit du mit den Gebräuchen und Verhaltensweisen der Inder bereits vertraut bist. Ich bin sicher, dass du dann eine besser Erfahrung haben wirst.

Delhi: Wir landeten in Delhi und verbrachten die ersten beiden Nächte dort, um die Weiterreise zu organisieren. Ein einheimischer Freund verriet uns übrigens, dass der Süden von Delhi, die besser Gegend ist. Wir übernachteten im PodStop. Das Hostel war für zwei Nächte okay, ist für einen längeren Aufenthalt aber nicht zu empfehlen.  

Eine erste unangenehme Erfahrung machten wir beim Besuch des Red Fort (eigentlich waren wir nicht einmal drin). Wir schlenderten umher und liefen durch die umliegenden Gassen, auf der Suche nach einem Lokal. Der auf Google Maps, gelb gekennzeichnete Bereich, entpuppte sich aber ganz und gar nicht als nette Gegend, oder eine Art Fußgängerzone, so wie wir das dachten (die Erfahrung machten wir später noch einige Male – so waren wir das aus anderen Städten, auch in Asien, nicht gewohnt). Wir waren erst einen Tag in Indien und wurden hier nicht gerade mit Kusshand empfangen. Als weiße Touristen fielen natürlich ganz schön auf. Um ehrlich zu sein waren wir froh, als wir endlich in einem Uber saßen und wieder Richtung Unterkunft fuhren.

 Mumbai: Mumbai hatten wir gezielt von unserer Route gestrichen. Deshalb kennen wir uns dort nicht aus. Wenn du Indien über Mumbai erreichst, könntest du in Erwägung ziehen, direkt weiter nach Pune zu reisen. Dort hat es uns sehr gut gefallen.

Indien Reise-Planung: Route

Von Norden nach Süden: 28.02.-26.04.2019 (58 Tage)

Eine Übersicht der Orte und Unterkünfte, die wir besuchten. Außerdem, kurz und knapp, was wir dort gemacht haben und wie lange die Busfahrt (laut plan) dauerte. Die hier genannten Fahrtzeiten wurden fast nie eingehalten. Die Busse haben in der Regel immer 1-2 Stunden Verspätung. Der Bus von Udaipur nach Pune brauchte beispielsweise 20 Stunden, statt der angegebenen 17!

Wir haben dir die Unterkünfte direkt verlinkt. Wir nutzen sehr oft Airbnb. Falls du dort noch kein Konto hast, kannst du dir hier einen 25€ Airbnb-Gutschein sichern. Dieser gilt bei Neuanmeldung auf Übernachtungen von mindestens 65€.

Delhi (2N): Podstop Hostel – Nur zum Transit & Red Fort
– Busfahrt 6h
Rishikesh (7N): Hotel Ganga Ellena – In Indien ankommen, Yoga, Ganges, Ashram, Kühe & Affen
❥ Blogbeiträge: Reisen nach Rishikesh – Indiens Yogi Hauptstadt & Hotel Ganga Elena
– Busfahrt 9h30 (Schlafbus mit Bett)
Agra (2N): Hotel Big Dream – Taj Mahal & Agra Fort
❥ Blogbeitrag: Hotel Big Dream
– Busfahrt 5h30
Jaipur (3N): Comfortable Homestay (Airbnb Inserat nicht mehr online) – Pink City & Pre-Holi im Tempel
❥ YouTube Video: Pre-Holi Fest
– Busfahrt 11h50 (Schlafbus mit Bett)
Jaisalmer (7N): Kahla Home* – Wohnen im Jaisalmer Fort & Holi Festival
❥ Blogbeitrag: Unser Holi-Fest in Indien – Jaisalmer
– Busfahrt 4h50
Jodhpur (3N): El Nido Palace* – Blue City, Clock Tower 
– Busfahrt 7h
Udaipur (3N): Meenakshi Hotel* – Indisches Frühstücksbuffet & See
– Busfahrt 17h (Schlafbus mit Bett)
Pune (2N): Couchsurfing – Einen Freund treffen & Fort
– Busfahrt 9h (Schlafbus mit Bett)
Arambol, Goa (4N): Secret Garden Cottages* – Strand, Meer & Ruhe
– Busfahrt 10h40 (Schlafbus mit Bett)
Hampi (3N): Rocky Guesthouse – Unglaubliche Landschaft & Royal Enfield Bullet
– Busfahrt 7h15 (Schlafbus mit Bett)
Bangalore (2N): Artistic Garden Home* – Eine herzliche, indische Familie & schöne Stadt mit vielen Parks
– Busfahrt 9h45 (Schlafbus mit Bett)
Kochi (12N): Orion Skywings – Fort Kochi, die Hafenstadt & Hausboot in den Backwaters von Alleppy

*Die Unterkünfte, welche mit einem Sternchen (*) markiert sind, fanden wir besonders gut und möchten wir gerne weiter empfehlen. Wir buchten sehr viel mit Airbnb. Dort hast du oft die Möglichkeit, bei lokalen Familie zu leben (Bangalore zum Beispiel). Eine alternative Plattform, die wir ebenfalls gerne nutzen, ist Agoda. Booking.com hat das größte Netz. Wir nutzen Booking für Orte auf den anderen Plattformen keine, oder nur kaum Inserate haben (wie in Hampi).

Indien Reise-Planung: Kosten

Zwei Dinge vorweg: Das Visum ist mit 80 Euro p. P. recht teuer (im Vergleich zu Südostasien) & aufgrund der unglaublichen Strecke, die wir mit Nachtbussen zurück legten, ist auch der Transport ein großer Kostenpunkt gewesen.

Ausgaben Indien Reise 58 Tage für zwei Personen: 2.478 Euro

Für deine Indien Reise können diese natürlich komplett anders aussehen. Jeder Reisende hat andere Ansprüche an Unterkünfte, Unternehmungen und Restaurants. Wir zum Beispiel legen viel wert auf eine gute Unterkunft, da wir dort arbeiten und sehr viel Zeit verbringen. Dafür essen wir selten in touristischen Restaurants, bevorzugen in der Regel sogar Straßenessen. Unsere Ausgaben sollen dir lediglich als kleine Hilfe dienen, um deine Indien Reise besser planen zu können.

Wir tracken unsere Kosten mit der App „Travelspend“. Hier legen wir für jedes Land eine eigene Reise an, wählen unser Budget und haben so immer einen Überblick über unsere Ausgaben. Die App kann für eine Reise kostenlos getestet werden, danach benötigt man die kostenpflichtige Pro-Version. In dieser kannst du auch mehere Geräte verlinken. Die Pro-Version kostet einmalig 2,29 Euro. Wir sind damit super zufrieden.

Kategorie
EUR
Unterkünfte
781,15
Transport (Bus, Uber, Tuk-Tuk, …)
485,82
Restaurants
434,90
Flüge (Kathmandu-Delhi)
164,85
Gebühren (Visum)
152,00
Shopping (Kleidung, Souvenirs, …)
105,50
Einkäufe (Wasser, Snacks, …)
101,99
Sehenswürdigkeiten (Taj Mahal, …)
68,22
Wäsche
46,50
Aktivitäten (Motorräder mieten, …)
40,09
Cafés
31,37
Getränke (Bier, …)
21,71
Wechselgebühren
10,00
Streetfood
14,85
Andere Ausgaben (Friseur, SIM, …)
19,10
Summe
2.478,00

 

Indien Reise Empfelung: Unsere Lieblingsorte

 

Jaisalmer 

Jaisalmer hat uns wirklich verzaubert. Wir wohnten direkt in den Burgmauern des Jaisalmer Forts. In anderen Städten sind die Forts nur noch zur Besichtigung zugänglich. In Jaisalmer befindet sich hier die Altstadt. Die kleinen Gänge sind gefüllt mit Shops und Cafés. Die meisten Restaurants befinden sich auf einer Dachterasse. Von hier kann man beim Abendessen den Sonnenuntergang genießen. Schon nach kurzer Zeit, kannten uns die Verkäufer und Nachbarn und grüßten uns jeden Tag beim Vorbeigehen. Wir fühlten uns hier sehr wohl, weswegen wir die Mauern nur sehr selten verließen. Ein frühmorgendlicher Ausflug zu einem nahegelegenen See, blieb die Ausnahme. Der Sonnenaufgang hier war wirklich magisch.

Wüstentouren sind bei den Touristen sehr beliebt, da diese aber immer das Reiten von Kamelen beinhalten, entschieden wir uns dagegen. Wir hätten uns gerne ein Quad, oder einen Jeep ausgeliehen, um damit selbst herum zu fahren. Leider keine Chance. Es gibt generell kaum Alternativen. Eigentlich bietet hier jeder ein und dieselbe Tour an. Diese beginnt immer mit einer 40km langen Jeepfahrt zu den Dünen. Dann geht es auf dem Kamel weiter. Wir hörten von einem Reisenden, der die Tour gemacht hatte, dass die Dünen nicht sonderlich groß seien. Auf dem Weg dorthin ist die Landschaft eher steinig und bewachsen. Falls du dennoch eine Tour machen möchtest, achte darauf, dass kein Vollmond herrscht. Bei einer Nacht in der Wüste ist eines der Highlights, das bestaunen des unglaublichen Sternenhimmel. Leider ist bei Vollmond kaum ein Stern zu sehen.  

Das Holi Fest im Fort von Jaisalmer zu feiern, war eine grandiose Erfahrung. Für uns ein unvergesslicher Tag. Das Holi an sich ist bereits eine Indien Reise wert. Wir haben dazu übrigens einen Artikel verfasst, den du hier findest (Unser Holi-Fest in Indien – Jaisalmer) und eine Podcastfolge aufgenommen (Podcast: Holi-Fest in Jaisalmer).

Arambol

Arambol ist ein Dorf, bzw ein Strandabschnitt, im Norden von Goa. Hier verbrachten wir fast eine Woche, ganz idyllisch, in einer kleinen Holzhütten am Strand. Dank der Low Season, waren wir die einzigen Gäste und konnten so richtig entspannen. Zum ersten Mal, während unserer Indien Reise, war es ruhig. Ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Bis auf ein paar (wirklich nervige!) Strandverkäufer, war es hier perfekt. Schnell hatten wir unseren Lieblings-Arbeitsplatz, in einem der Strand-Restaurants, gefunden. Dort gab es das beste Hummus unseres Lebens! Wir bestellten es drei oder vier mal. Mit direktem Blick aufs Meer, ließ es sich wunderbar (offline) arbeiten. Das Internet in Arambol war leider katastrophal schlecht, aber so ist das im Paradies nun mal. 

In der High Season würden wir Arambol aber meiden, dann ist es dort vermutlich nicht ganz so entspannend. Vielleicht schaust du dir mal Gokarna an. Von einem guten Freund haben wir gehört, dass es dort so sein soll, wie in Goa vor 10 Jahren.

Hampi

Hampi darfst du auf keinen Fall verpassen. Die Natur hier ist schlichtweg einzigartig. Einzelne Felsbrocken sind zu ganzen Bergen aufgetürmt. Man fragt sich ständig: “Wie kam denn das bitte zu Stande?!” Teilweise liegen auf kleineren, viel größerer Felsen oben drauf, so als hätte sie dort jemand behutsam platziert. Es schaut so aus, als würde dieser jeden Moment herunter fallen. Die ganze Landschaft wird von diesen Felsformationen geprägt. Zusammen mit Palmen, Wiesen und Feldern, ergibt das eine Atemberaubende Optik. 

Auf der Südseite des Flusses gibt es zudem unglaublich viele Tempel, die du zu Fuß, mit einem Mofa, oder per Tour erkunden kannst. Gemietete Motorräder zu fahren, ist auf der Südseite des Flusses leider nicht mehr erlaubt. Der (einzige) Mofa-Vermieter in Hampi macht die Preise. Wir empfanden diese als frechheit. Außerdem wollte der Vermieter (trotz Low-Season) überhaupt nicht verhandeln. Sehr untypisch.

Geheimtipp: Wir liehen uns stattdessen eine (extrem gut gewartete!) Royal Enfield Bullet 350 auf der Nordseite. Damit fuhren wir den ganzen Tag herum und erkundeten die (unglaubliche) Umgebung auf eigene Faust. Wir zahlten für den einen Tag, mit 3L Benzin, 900 Rupien (~11,64 Euro).

Um auf die andere Seite zu gelangen, gibt es in Hampi in Fähre. Diese fährt von 8:00 – 17:00 Uhr. Zumindest meistens, denn die Zeiten können, je nach Lust und Laune des Fährmanns, abweichen. Ebenso wie die Preise für Touristen. Der reguläre Preis für eine Fahrt beträgt 20 Rupien. Frage gar nicht erst nach was es kostet und lasse dir nichts aufschwatzen. Die Fähre fährt übrigens nur, wenn “genug” Passagiere da sind. Manchmal sind 10 genug, ein anderes mal braucht es 20 Fahrgäste, oder der Fährmann verlangt eine Ausgleichszahlung. Außerdem werden immer nur Personen von der einen, zur anderen Seite mitgenommen. Danach fährt das Boot leer zurück. Das liegt daran, dass sich zwei Firmen das Fährgeschäft teilen und dieses Abkommen getroffen haben. Ziemlich blöd, denn so muss man manchmal wirklich lange warten.

Übrigens wird jeden Morgen ein Elefant am Fluss gewaschen. Das zieht viele Touristen an. Da wir ohnehin mit der Fähre übersetzten, wurden wir Zeuge des Schauspiels. Leider war es kein schöner Anblick. Der Elefantenführer treibt das Tier mit einer Route, an deren Ende ein langer Metallhaken befestigt ist, die Treppen zum Fluss hinunter. Sicherlich wurde das Tier sehr lange darauf konditioniert, zu gehorchen. Wir möchten diese außergewöhnlichen Geschöpfe lieber in freier Wildbahn beobachten und sprechen uns bewusst gegen die Haltung aus.

Trotzdem ist Hampi einfach gigantisch! Vielleicht nimmst du dir einfach eine Unterkunft, die etwas außerhalb liegt. Denn der Ort selbst ist nicht die Attraktion. 

Ein letzter Tipp ist das Mango Tree Restaurant. Wir würden sagen, dass praktisch alle Reisenden, zur Mittags- und Abendzeit, hier her kommen. Und das nicht ohne Grund. Essen, Getränke und Service sind hervorragend. Probiere unbedingt das Thali Set (ein Set aus Reis, Chapatti, Dal, Gemüse-Curry, einer Nachspeise & Yoghurt) + 1 Naan und den Banana-Coconut-Lassi.

Überlandreisen – Busfahren in Indien

Wir verbrachten auf dem Weg von Norden nach Süden, laut Fahrplan, 98 Stunden und 20 Minuten in Bussen. Meistens brauchen die Busse aber weitaus länger. Nach unserer Rechnung waren es also sogar über 104 Stunden. Sieben Nächte, also eine ganze Woche, schliefen wir in einem Bus. Verrückt oder? Wir nutzten die Fahrten zum Lesen, Entspannen und Quatschen (wir können den ganzen Tag miteinander reden). Die Doppelbetten sind recht bequem, allerdings ist Michi, mit seinen 1,78m, bereits zu lang dafür und musste diagonal liegen, um sich ganz ausstrecken zu können. 

Transport: Per Zug oder Bus (kann man auch online buchen) lässt sich Indien wunderbar bereisen. Unterschätze aber nicht, wie groß das Land ist. Außerdem geht es meist nur langsam voran. Mit dem Bus benötigt man für 100Km ungefähr 3 Stunden. Den Nachtzug haben wir nicht benutzt, uns wurde aber berichtet, dass dieser komfortabler, günstiger und manchmal auch schneller ist. Achtung an Bahnhöfen, hier wird gerne abgezockt. Vor allem in Delhi werden Touristen vor dem Zugbahnhof abgefangen und zu einem Ticketschalter geführt, der gefälschte Tickets verkauft. 

Unsere Indien-Busfahrt Tipps

  • Früh genug da sein: Nicht selten hatten wir ordentlich Schwierigkeiten am richtigen Ort zu erscheinen und mussten noch kurzfristig umherfahren (siehe Boarding-Point finden). Bei der Online Buchung musst du dir einen Boarding Point (falls mehrere verfügbar sind) aussuchen. Wir empfehlen, immer einen Ort zu wählen, der besonders leicht und eindeutig, auf Google Maps zu finden ist. Im Idealfall handelt es sich um das Büro des Reiseveranstalters. Es kam auch schon vor, dass Busse kurzfristig abgesagt, oder sogar vorverlegt wurden. Wir erhielten dazu eine Benachrichtigung per SMS. Plane keinesfalls zu knapp!
  • Boarding-Point finden: Kümmere dich rechtzeitig darum, den Boarding Point zu finden. Nicht selten mussten wir dafür unseren Host, oder einen Taxifahrer herum telefonieren lassen. Das Busunternehmen hält einen bei jeder Fahrt dazu an, den Boarding Point telefonisch zu bestätigen. Oft wurde uns gesagt, dass es nicht notwendig sei. Andere meinten, es ist super wichtig. So richtig klar ist uns das Konzept nicht. Wir versuchten übrigens einige Male selbst anzurufen, scheiterten aber jedesmal an Verständigungsproblemen.
  • Achte auf gute Abfahrt- und Ankunftszeiten: Abfahrt am frühen Abend (am besten, bevor es dunkel wird) und Ankunft am Morgen, ist perfekt. Leider geht das nicht immer. Beispielsweise, kam unser Bus nach Bangalore, früher an, als geplant (Um 5:00, statt um 6:30). Obwohl es sich um eine Millionenstadt (12,3 Mio. Einwohner) handelt, hatte kein Café oder Restaurant geöffnet (Wirklich kein Café!). Wir irrten durch die Stadt, ließen uns mit dem Taxi, zu zwei verschiedenen Spots fahren, aber letzten Endes, warteten wir einige Stunden vor einem Krankenhaus, bis wir dann zu unserer Unterkunft konnten. 
  • Kläre, ob du umsteigen musst: Frage den Busfahrer, ob du umsteigen musst und wann Pausen sind. Denn zum einen, ist es ziemlich unangenehm, wenn du gerade eingeschlafen bist, dann das Licht angeht und jemand an dein Bett hämmert, um dir zu sagen, dass du jetzt den Bus wechseln musst, – Es herrscht richtig Chaos. Du musst deinen Kram zusammen packen, während der Fahrer bereits drängelt, damit der Wechsel schnell vorüber geht. Du steigst, noch völlig verschlafen, aus dem Bus, dein Backpack liegt schon auf der Straße und sobald du die letzte Stufe hinab gestiegen bist, schließt sich hinter dir die Tür und der Bus rast davon. Na vielen Dank! zum Anderen, kannst du deinen Wasserkonsum auf die Toilettenpausen abstimmen. Nichts ist unangenehmer, als mit voller Blase im Bett zu liegen, während du stundenlang, kräftig durchgeschaukelt wirst. Manchmal hält der Bus an Rasthöfen, dann gibt es richtige Toiletten. Andere Male wird lediglich an der Straße pausiert. Für Männer kein Problem, auch die indischen Frauen genieren sich wenig, aber als deutsche Frau, möchtest du vielleicht nicht auf die Straße pinkeln. Wir trinken am Tag viel Wasser, unmittelbar vor und während der Busfahrt, dann wenig bis nichts mehr. Eine leere Blase ist wirklich von Vorteil.
  • Online buchen: Wir buchten alle Fahrten online, über Yatra. Mit der App und dem Anbieter, waren wir soweit zufrieden. Gezahlt wird online, per Paypal oder Kreditkarte. Einmal wurde ein Bus storniert, die Kosten wurden automatisch erstattet. Yatra fungiert lediglich als Travel Agency und vermittelt dich an das jeweilige Busunternehmen. 
  • Nicht extra zahlen: Zahle am Bus nicht noch einmal für das Gepäck! Bei weniger guten Buslinien, versucht das Buspersonal manchmal, eine zusätzliche Gebühr für das Gepäck zu berechnen. Einheimische verrieten uns, dass niemand extra für das Gepäck zahlen muss. Zweimal kamen wir in diese Situation. Ein Gastgeber gab uns den Tipp, nach einem Receipt (Quittung) zu verlangen. Da es keines gibt, lassen sie dann meistens locker.
  • Sitzplatzwahl: Bei der Online-Buchung kannst du deine Sitzplätze wählen. Wir empfehlen dir ein Bett, oder einen Sitz, in der Mitte des Busses zu nehmen. Ganz vorne ist es meist heiß und ziemlich laut. Außerdem hatte es vorne bei einer Fahrt ziemlich übel nach “Kupplung” gestunken. Weiter hinten kann es ziemlich heftig schaukeln. Nicht immer bekamen wir die Plätze, die wir online reserviert hatten.
  • Decken für die Nacht: Wenn du einen klimatisierten Bus für die Nacht gebucht hast, dann Frage auf jeden Fall nach einer Decke, falls keine auf deinem Platz liegt. Es kann nachts ziemlich kalt werden und der Bus hat immer welche dabei.

Indien Reise Tipps: Geld abheben

Die Währung in Indien ist die Indische Rupie. Der Wechselkurs beträgt 1 EUR = 78,4120 INR (Stand: April 2019). An den meisten ATM’s (IndusInd, SBI, State Bank,.. ), kann man gebührenfrei Geld abheben. Bei manchen Banken, wie der South-Indian Bank, zahlt man für eine Abhebung 200 Rupien (~ 2,50Euro). 

Indien Reise Tipps: Online Visum

Im Internet kursieren viele Horror-Geschichten, wie schwer das Visum zu verstehen und auszufüllen ist. Wir hatten ordentlich Respekt und sind mit viel Vorbereitung ran gegangen. Trotzdem sind uns zwei gleich Fehler unterlaufen, die uns viel Ärger bescherten. Damit das dir nicht auch so ergeht, haben wir einen ausführlichen Guide dazu verfasst. Lese dazu den Beitrag zum Online-Touristen-Visum für Indien

Unterwegs: Straßenverkehr

Wir starteten unsere gemeinsame Asien-Reise im September 2018 auf Bali. Madeline kannte sich ja bereits aus, aber Michi wurde zum ersten Mal mit dem asiatischen Verkehr konfrontiert. Nach anfänglichem Schock und kurzer Eingewöhnungszeit, hatten wir uns schnell (wieder) daran gewöhnt. Allerdings wurde es auf der Asienreise zunehmend heftiger. Von Indonesien, über Malaysia, Thailand, nach Nepal, in jedem Land war es ein Stückchen schlimmer als zuvor. Wir waren uns sicher, heftiger als in Nepal kann es nicht werden. Und dann kamen wir nach Indien.

Was hier auf den Straßen abgeht, ist bestenfalls lebensmüde. Und das vorsätzlich! Gestern Abend erst, als wir durch Fort Kochi schlenderten, hätte ein Busfahrer Michi einfach überfahren, wäre er nicht zur Seite gesprungen. Er warnte mich mit seiner Lichthupe, machte allerdings keinerlei Anstalten, die Geschwindigkeit zu verringern. Das geschieht hier täglich tausendfach. 

Wir waren in vier asiatischen Ländern (Indonesien, Thailand, Nepal, Indien) mit dem Zweirad unterwegs. Wir raten dazu, wirklich nur an ruhigen Orten, sowie in Hampi, selbst zu fahren. Schließlich möchtest du auch deinen Spaß haben und die Landschaft genießen können, statt dich lediglich, verschwitzt und verdreckt, durch den Verkehr zu drengen und ums Überleben zu kämpfen. 

Unterwegs: Fortbewegung in Städten 

In Indien kannst du Ola oder Uber als Fahrdienst nutzen. In manchen Regionen können per App sogar Auto-Rikschas gerufen werden. Das ist die mit Abstand günstigste Methode, um von A nach B zu gelangen. Außerdem ist es super bequem. Du setzt einen Pin auf deinen Standort, wählst wohin du möchtest, suchst dir ein passendes Vehikel aus, siehst sofort deinen Fahrpreis und buchst per Knopfdruck.

Kein lästiges Handeln, keine Abzocke und der Fahrer kommt zu dir. Super Sache wie wir finden. Die Fahrdienste machen das Reisen sehr angenehm.

Falls du keinen Fahrdienst nutzen möchtest, dann kannst du natürlich auch auf Rikschas, Auto-Rikschas und Taxis zurück greifen, die an fast jeder Ecke stehen.

Indien Reise Tipps: Mobile Daten

Eine SIM Karte bekommst du ganz easy am Flughafen. Außerhalb ist der Prozess sehr kompliziert (soweit wir gehört haben). Am Flughafen in Delhi dauerte es 2 Minuten. Für 800 Rupien (~10 Euro), bekamen wir für 2 Monate, 1,5 GB Datenvolumen täglich + 12 GB extra für den gesamten Zeitraum und unbegrenzte Telefonie innerhalb Indiens. Wir reisten von Norden bis nach Süden. Das Internet funktionierte überall einwandfrei.

Indien Reise Tipps für Frauen

Ein Sarong, Tuch oder luftigen Schal mitzunehmen, ist sehr ratsam. So wird aus jedem schulterfreien Oberteil & Top taugliches Oberteil für Indien. Generell solltest du bedeckende Kleidung tragen (vor allem die Knie, im Idealfall auch die Schultern). Keine kurzen Hosen, Röcke, oder kurze Kleider. Bei der Hitze eignen sich luftige Baggy Hosen, oder lange Röcke besonders gut.

Was wird in Indien gegessen?

Über das Essen in Indien könnten wir wohl Bücher schreiben! Wir LIEBEN das indische Essen. Das wissen wir seit Malaysia und einer privater Food-Tour durch Kuala Lumpur, mit unseres Gastgeber indischer Abstammung.

Allgemein in Indien

Im Norden gibt es grundsätzlich mehr Brot und im Süden mehr Reis. Jeder Staat in Indien hat seine eigene Kultur und unterscheidet sich auch in der Küche, zum Teil recht stark, vom Rest des Landes. Generell gibt es in ganz Indien sehr viele vegetarische Gerichte. Das liegt zum Teil auch daran, dass ein strenger Hindu (80% der Bevölkerung sind Hindus) gar kein Fleisch ist. Der Trend entwickelt sich allerdings leider, ganz eindeutig, zu mehr Fleischkonsum.

In einigen Staaten, wie zum Beispiel in Kerala, wird sogar Rind gegessen. Die Menschen dort lehnten den gesetzlichen Rindfleischverbot, mit ziemlich heftigen Protesten (auf offener Straße wurden Kühe geschlachtet), ab und setzten sich damit durch.

Gegessen wird in Indien übrigens mit den Händen. Ansonsten gibt es eher wenig Regeln. Nach dem Essen sieht der Tisch meistens aus wie ein Schlachtfeld. Aber das ist eben so. Wir versuchten es einige Male selbst, das Essen gelangte auch irgendwie im Mund, allerdings taten wir uns schwer. Wir bevorzugen meistens die Verwendung von Besteck. Manchmal aber geben wir uns dennoch der indischen Esskultur hin. 

Keine Angst, Ausländer erhalten im Restaurant meistens einen Löffel. Beim Straßenessen, oder in einheimischen Lokalen, kann das aber schonmal anders aussehen.

Übrigens: In ganz Indien findest du die meisten Gerichte unter verschiedenen Namen und in unterschiedlicher Schreibweise. 

Streetfood Liebling

Aloo Chat

Mittagssnack von der Straße

Kartoffel-Wedges

Indisches Frühstück

Im Norden: Poha, Bathura & Aloo Paratha. Poha besteht aus Reisflocken, gemischt mit Zwiebeln, etwas Gemüse und Limette. Bhatura ist ein Set aus einem Kichererbsen-Curry und Puri (in Öl ausgebackenes Fladenbrot). Dazu werden Zwiebeln und Limette gereicht. Beides sehr lecker, vor allem das Puri trifft unserer Geschmack. 

Unser absoluter Favourit und das wohl beliebteste Frühstück im Norden, ist Aloo Parahta.  Ein mehrschichtiges Fladenbrot, welches mit würzigem Kartoffelpüree gefüllt ist. Unglaublich lecker! Das beste Paratha überhaupt gibt es übrigens in Pune, im AaoJi KhhaoJi. Das Palak Paneer Corn (gerne auch als Set bestellen) ist umwerfend. Unbedingt probieren!

Im Süden: Dosa & Appam. In Kuala Lumpur hatten wir bereits Appam probiert und uns total darauf gefreut. Das süße Appam (Palappam) aus KL, hat es sogar in unser Top South East Asia Food Ranking geschafft. Leider isst man die Pfannkuchen in Indien fast immer deftig. Ein wenig enttäuschend. Dosa ist eine dünner Pfannkuchen, ebenfalls aus fermentiertem Reismehl. Oft wird Dosa gerollt und mit Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt. Dazu gibt es ein Kokosnuss-Chutney. 

Frühstück

Dosa

Zum Frühstück

Kurkuma Latte

Frühstück

Bathura

Unsere Favoriten

Thali Set: Gibt es größtenteils im Norden und variiert, je nach Region, in seinen Bestandteilen. Es ist einfach genial und eines unserer Lieblingsgerichte (weltweit)! Serviert werden von verschiedenen Speisen, je eine kleine Portion. In vielen Restaurants kann, ohne Aufpreis, von allem nachgeordert werden. Meist besteht ein Thali aus Dal (Linsensuppe), Gemüse, Curry, Curd (Yoghurt), ein Dessert (z.B. Reispudding), Papad (dünner, knuspriger Fladen aus Linsen), Chapatti (indisches Fladenbrot) und Reis. Auf unserer Indienreise hatten wir sicher an die 15 Thali-Sets. Meist bestellen wir etwas Naan, oder ein Paratha dazu und teilen das Ganze. Super genial.

Reispudding mit Pistazie

Rishikesh

Rajasthani Thail

Jaisalmer

Ein letztes Mal in…

Kochi

Dal & Currys: Davon gibt es in beinahe jedem Restaurant eine große Auswahl. Von Dal Fry (Linsenpaste), über Palak Paneer (passierter Spinat mit Fetakäse), oder Aloo Gobi (Kartoffeln & Blumenkohl Curry), bis Kaju Curry (Cashew Curry). Dazu bestellt man indisches Brot. Je nach Vorliebe wählst du zwischen Naan, Chapatti/Roti, oder auch Paratha. Am Liebsten essen wir dazu Naan. Einfach austesten was du magst und nachbestellen, wenn es nicht reicht. Wir teilen (fast immer) ein Gericht und essen dazu viel Brot. Du reißt ein Stück vom Fladen ab, greifst damit das Dal oder Curry, und dann ab in den Mund! 

 

Biryani

Reisgerichte: Pulao und Biryani sind die typischen Reisgerichte Indiens. Beides gibt es vegetarisch, mit Fleisch, oder Fisch und in diversen anderen Varianten. Die beiden Gerichte unterscheiden sich in der Zubereitung. Beim Pulao werden alle Zutaten gemischt und gekocht. Dahingegen wird beim Biryani zuerst der Reis gebraten, dann angekocht und anschließend, mit den übrigens Zutaten, in einem Keramik- oder Gusstopf aufgeschichtet und auf der Kochstelle erhitzt, bis das Gericht serviert werden kann. Traditionelles Biryani zu kochen ist sehr aufwändig.

Die Reisgerichte bieten eine gute Abwechslung, wobei wir auch einfach nur indisches Brot essen könnten.

 

Pulao

Madelines Favorit: Kashmiri Naan! Leider wird das süße Brot nur seehr selten angeboten. Dabei handelt es sich um ein gewöhnliches Naan-Brot, welches mit Früchten, Nüssen und manchmal auch Kokosraspeln verfeinert wird. Super lecker! (Manchmal wird das Kashmiri Naan mit Käse überbacken. Wie wir finden, nicht so geil.)

Michis Favorit: Stuffed Paratha, in den Varianten Aloo (mit Kartoffeln) und Palak Paneer Corn (Spinat, Mais & Käse). Paratha ist ein mehrschichtiges Fladenbrot. Die Schichten umschließen die entsprechende Füllung. Aloo Paratha ist im Norden ein sehr beliebtes Frühstück. Dazu gibt es oft Pickle (Gemüse oder Obst, eingelegt in Essig und Öl, sehr sauer, uns schmeckt es nicht), Curd (Yoghurt) und Masala Chai (Milchtee). 

Madelines Wahl

Kashmiri Naan

Weil’s einfach gut ist…

Cashew Curry

Michis Wahl

Paratha

Fragen & Antworten

Wie funktioniert die Verständigung?

In Indien werden über 100 verschiedene Sprachen gesprochen. Hinzu kommen etliche Dialekte. Die Einwohner Indiens haben somit sogar Probleme, sich untereinander zu verständigen. 

Englisch ist (neben Hindi) Amts- und Bildungssprache. Trotzdem wird es noch lange nicht von jedem gesprochen. Wir sind mit Englisch, ohne größere Probleme, immer irgendwie durchgekommen.

Privatsphäre in Indien?

Privatsphäre ist für Inder ein Fremdwort. Falls du irgendwo anstehst, klebt die Person hinter dir an deinem Rücken. Das kann ziemlich lästig und angenehm werden und man muss sich erst daran gewöhnen. 

Du musst deinen Platz in der Schlange übrigens hart verteidigen. Inder drängeln sich ständig vor und empfinden dies nicht als unhöflich. Mit deinem gewohnten ‚Anstand‘ kommst du in Indien nicht weit. Hier gelten andere Verhaltensregeln.

Ist eine Indien Reise gefährlich?

Jein! Wir hatten in 2 Monaten keine Situation, in der wir wirklich Angst hatten, oder etwas passiert wäre. Nur ein Mal fühlten wir uns ziemlich unwohl (in Delhi, kurz nach der Ankunft). Generell hatten wir ausschließlich gute Begegnungen (abgesehen von nervigen Verkäufern und unfreundlichen Taxifahrern, die gibt es aber überall).

Trotzdem empfehlen wir große Städte und Menschenmengen zu vermeiden. Du solltest wachsam und vorsichtig sein, eine gewisse Skepsis behalten und ein paar Reise-Grundregeln beacheten werden. Es macht einen Unterschied, ob du alleine reist. 

Generell, aber besonders als Frau, sollte man bedeckende Kleidung tragen. Wer das missachtet, treten die indische Kultur mit Füßen. Es ist beleidigend und missachtend. In sehr touristischen Regionen wird es gedulded, unangenehme Blicke sind trotzdem garantiert. Übrigens: Auch für Männer ist es ein Zeichen von Respekt, seine Knie zu bedecken.

Zusammenfassend kann man sagen: Wer Reiseerfahrung mitbringt, sich den Gegebenheiten anpaast und auf sich acht zu geben weiß, der kann Indien sicher bereisen, auch alleine, als auch Frau.

Wie sind die Inder?

Indien ist einfach ganz anders als alles, was wir bisher gesehen haben. Der Vergleich mit südostasiatischen Ländern ist heftig.

Viele Inder schauen recht grimmig drein und starren dich im Vorbeilaufen an. Sie spucken auf die Straße, rülpsen und furzen in der Öffentlichkeit (auch am Tisch und während dem Essen) und kennen scheinbar keine Privatsphäre. Wir geben zu, dass wir anfangs nicht begeistert waren.

Mit der Zeit haben wir aber unglaublich tolle und hilfsbereite Inder kennen gelernt.

Nach den ersten zwei Wochen wurden wir so langsam richtig warm und fingen an, das Land zu genießen.

Festlichkeiten wie das Holi, waren unfassbar schön und bleiben unvergesslich. 

Auch, wenn sie ganz andere Verhaltensregeln besitzen, verstehen wir die Menschen inzwischen viel besser. 

Wie steht es um die Hygiene?

Kurz gesagt, nicht so gut.

Durch die vielen Tiere, die auf der Straße leben (Kühe, Hunde & Affen) und den vielen Müll, ist es in Indien recht verdreckt und es riecht ziemlich oft wirklich unangenehm. Die Menschen verbrennen ihren Müll (richtig große Mengen) im Garten, oder am Straßenrand. Da heißt es immer wieder: Nase zu und durch.

In Restaurants wird, wie in ganz Asien, nicht so viel Wert auf Hygiene gelegt. Oft stehen die Lebensmittel stundenlang in der Auslage, bevor sie wieder erwärmt und serviert werden. Und das bei 30 Grad im Schatten. Abgespült wird auf der Straße, oft nur mit Leitungswasser, ohne ein Spülmittel. Vor allem an Tee- und Eis-Ständen riecht es nach sauerer Milch. Wer Probleme damit hat, der sollte nach touristischen Restaurants Ausschau halten. Hier sieht es nämlich schon deutlich besser aus.

Leitungswasser solltest du auf gar keinen Fall trinken und auch nicht zum Zähne putzen nehmen. Übrigens raten wir davon ab, aufgeschnittenes Obst an der Straße zu kaufen. Damit die Früchte frisch aussehen, befeuchten es die Verkäufer regelmäßig mit Leitungswasser. 

In “besseren” Restaurants findest du oft den Hinweis, dass alle Lebensmittel und Getränke mit Mineralwasser zubereitet werden. Beim Straßenessen sieht das natürlich anders aus.

Wir selbst halten uns nicht wirklich an diese Richtlinien und gehen generell auf Reisen eher selten in touristische Lokale, so auch nicht in Indien. Obwohl wir hin und wieder Straßenessen verzehrten und meistens in einheimischen Restaurants aßen, hatten wir in fast 60 Tagen keinerlei unangenehme Erfahrungen oder Beschwerden. Es muss aber jeder für sich selbst entscheiden, was er seinem Magen zutraut und was nicht.

Wie schlimm ist die Armut? 

Leider schlimm. Indien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Viele Menschen hier leben mit der gesamten Familie auf der Straße. Sie besitzen fast nichts. Ihre Kinder können nicht zur Schule gehen und haben keinerlei Perspektive.

Dem gegenüber stehen die Reichen und eine Ecke weiter, die Super-Reichen. Und du als Tourist, mitten drin. Der Kontrast ist heftig. Wir reisen mit unseren beiden MacBooks und einer Kamera im Rucksack. Für viele Menschen dort würde das schon  ausreichen, um ihre Familie zu ernähren. Für ein oder zwei Jahr! 

Trotzdem begegneten uns viele Menschen äußerst herzlich. Wir ziehen daraus enorm viel Gutes.

Wer sich abseits der Touristengebiete, vor allem in ländlichen Gebieten aufhält, der wird erleben, dass einem Kinder aufgeregt zuwinken und angelaufen kommen, nur um kurz deine Hand zu halten. Sie möchten wissen wo du her kommst und wie du heißt.

Auch erwachsene Männer freuen sich, wenn sie deine schütteln dürfen und älteren Frauen berühren dich einfach nur einmal am Arm. 

Wir sind immer noch tief berührt.

Unser Fazit nach 58 Tagen Indien

Für uns ist Indien ein Must-Do für Reisebegeisterte, Kulturliebhaber und Abenteurer!

Das Land ist unheimlich vielseitig und bietet zudem eine atemberaubende Natur. Du solltest für deine Reise genug Zeit einplanen. Und das nicht nur, weil Indien so riesig ist. Wir sind der Meinung, dass man sich ein wenig an Land und Menschen gewöhnen muss, bevor man die wirklich guten Erfahrungen machen kann.

Denn Indien ist auch anstrengend. Der Verkehr, die Hitze (oder Kälte), unangenehme Gerüche, schlechte Hygiene, seltsame Angewohnheiten der Inder und die fehlende Privatsphäre, können das Leben schwer machen.

Aber, wenn du dich darauf einlässt, dann wirst du wunderbare Erfahrungen machen und unvergessliche Momente erleben. Indien wird dich vermutlich herausfordern. Vielleicht bist du, wenn du das Land wieder verlässt, ein Anderer.

Eine gute Vorbereitung für Indien ist Nepal. Kulturell und kulinarisch sind die beiden Länder sehr ähnlich. Das Straßenchaos in Kathmandu gibt dir zudem einen ersten Vorgeschmack auf das, was dich in Indien erwarten wird. Wären wir direkt von Bali nach Delhi geflogen, dann wäre der Schock wohl groß gewesen. 

Reiseanfänger werden in Indien leicht überfordert sein und womöglich schlechte Erfahrungen machen. Bereite dich auf deine Indienreise vor und konzentriere dich nicht auf das, was nicht gut läuft, sondern auf die positiven Aspekte. Wir sind sicher, dann wirst du deine Indienreise genießen! 

PS: Eine Indien Reise lohnt alleine schon für das unglaubliche Essen! 

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Spiritualität & Bali

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Best Food of South East Asia – Indonesien, Thailand & Malaysia

Indonesien, Malaysia & Thailand

Unsere Lieblingsgerichte

Nach insgesamt 5 Monaten, die wir beide zusammen in diesen drei Ländern 2018-2019 verbracht haben, möchten wir euch gerne unsere aller liebsten Gerichte vorstellen. 

Generell ist die asiatische Küche für für uns beide ein Traum. Wer keine Scheu hat neues auszuprobieren und sich dem Straßenessen auf asiatischen Essens-Märkten öffnet, dem wird kulinarisch eine ganze Wundertüte an ausgefallenen und geschmacklich erstklassigen Gerichten zu Teil. Oft aus einfachen Lebensmitteln zubereitet, meist mit frischen Gewürzen und Kräutern verfeinert, auf heißer Flamme am Gasgrill gebraten und auf einem Bananenblatt serviert. Dazu eine pikante Soße, deren Rezeptur, über Generationen hinweg, ein gut gehütetes Familiengeheimnis ist. All dies, macht das Essen in Asien zu einer unvergleichlichen Erfahrung.

Ganz klar, Süd-Ost-Asien hat noch einige Länder & Gerichte mehr zu bieten, darüber kann man Bücher füllen. Wir konzentrieren uns in diesem Bericht einfach mal auf diese drei Länder, hier haben wir die meiste Zeit verbracht und konnten die Landesküche sehr gut kennenlernen.

In unserer Top 11 zeigen wir die Gerichte, die wir am meisten vermissen und wegen denen wir, mehr als nur einmal, etwas wie den folgenden Satz gesagt haben: „Oh ja, lass uns doch nochmal nach Indonesien/Thailand/Malaysia fliegen, um XY zu essen!“. 

Zu jedem Gericht findest du einen Link, der dich zu unserer Restaurant-Empfehlung führt!

11 Gerichte, für die sich eine Reise lohnt:

1. Mango mit Sticky Rice (Thailand)

Sticky Rice ist für sich allein schon mega gut. Dazu eine reife Mango, etwas süße Kondensmilch und ein paar knusprige Flocken, herrlich! Das Gericht gibt es überall in Thailand an der Straße und in Restaurants.

Malaysia, ursprünglich aus China

2. Hokkien mee noodles 

Dicke Eier-Nudeln mit knackig gebratenem Gemüse. Dazu frische Zwiebeln und viele Kräuter. Oft werden die Nudeln mit einer Curry-Sauce angeboten. Dabei kann man wählen, ob man das Gericht als Nudeln mit Soße oder als Suppe möchte. In dieser Form haben sie uns am besten geschmeckt. Die Nudeln kommen ursprünglich aus China und wurden von Einwanderern nach Malaysia und Singapore eingeführt.

Malaysia/Thailand/Indonesien, ursprünglich aus China

3. Pau 

agsdi-food-heart

Die kleinen gefüllten Teigtaschen sind in ganz Asien sehr verbreitet und sind unter diversen Namen bekannt. Sie kommen geschmacklich einer Dampfnudel recht nahe. Angeboten werden diese in vielen verschiedenen deftigen und süßen Varianten. Wir favorisieren die süßen Varianten Custard Cream, Black Bean, Sweet Coconut und noch einige mehr!

Malaysia, ursprünglich aus Indien

4. Poori Masala 


Wenn du Poori Masala bestellst, bekommst du eine Fladenbrot, das sich während des Backens zu einer großen Kugel aufblasen hat. Dazu gibt es ein pikantes Kartoffel-Curry, manchmal auch noch Gemüse, Linsen und Zwiebeln. Gegessen wird mit den Händen. Man zupft ein Stück Poori ab und greift sich damit etwas aus einer der Schälchen.

5. Nasi Lemak (Malaysia)

Eine große Portion Reis, der in Kokosmilch getränkt und anschließend gedämpft wurde, dazu ein Sambal (tomatige Soßel), ein hartgekochtes Ei, getrocknete Sardellen ein paar Scheiben Salatgurke und geröstete Erdnüsse obendrauf. Fertig ist das Nationalgericht Malaysias. Meistens gibt es noch etwas dazu, dabei kannst du in der Regel zwischen Gemüse, Fleisch & Fisch wählen.

Indonesien

6. Terang Bulan

Mhmmm…Terang Bulan. Eine riesiger Pancake, sehr dick und vor allem super zart und saftig! Du wählst zwischen verschiedene Füllungen: Von Banane, Schokolade, Kondensmilch (die gehört in Indonesien auf beinahe jede Süßspeise), Nüsse, Käse, bis hin zu Nutella, Milo, und vielen weiteren Zutaten. Hier wird auch sehr gerne kombiniert. Sehr beliebt ist zum Beispiel: Käse (Keju), Milch (Susu), Nüsse (Kacang) und Schokolade (Coklat). Ein Terang Bulan reicht gut für vier Personen als Dessert.

Thailand

7. Khao Soi Northern Style Noodles with Curry 

Ein traditionelles Gericht aus dem Norden Thailands. Serviert in einer kleinen Kokos-Schale. Ein würziges Curry mit frischem Gemüse, Sprossen, Gurken, Zwiebeln, Eier-Nudeln und den Crispy-Nudeln on top. Sehr würzig und richtig lecker.

Nord-Thailand

8. Grilled Black Sticky Rice 

Ein ausgerollter Fladen aus schwarzem Klebreis wird auf heißer Kohle gegrillt, bis er Blasen wirft und danach mit Palmzucker und schwarzem Sesam bestreut. Ein Schuss Kondensmilch über das ganze, dann wird er gerollt und klein geschnitten, auf einem Bananenblatt serviert. Wir haben den grilled black sticky rice nur in Pai gefunden und waren absolut begeistert.

Indonesien

9. Gado-Gado

agsdi-food-heart

Der Name bedeutet übersetzt soviel wie „Durcheinander“ und kommt daher, dass alle Zutaten einfach wild zusammen gerührt werden. Von diesem Gericht gibt es sehr viele Varianten. Die Ursprüngliche ist vegetarisch, oft auch vegan: Viel Gemüse, Kartoffeln, Lontong (Reis in Bananenblättern gedünstet), alles klein geschnitten und anschließend mit einer unglaublich leckeren Erdnusssoße (Wasser und Erdnusspaste) und Kecap Manis (süße Sojasoße) vermischt. Manchmal gibt es ein Ei dazu. Super lecker!

10. Appam

Malaysia, ursprünglich aus Indien oder Sri-Lanka

Bei diesem Pfannkuchen handelt es sich um ein Frühstück oder Abendessen. Aus fermentiertem Reismehl und Kokosmilch hergestellt und in einem Appachatti (Pfanne) gebacken. Auch hier gibt es viele Varianten, die meisten sind süß. Unser Liebling kommt mit Kokostopping und ein paar Nüssen, einfach und genial! Oft zu finden auf Märkten und eher außerhalb der Touristengebiete.

Indonesien

11. Nasi Goreng 

Einfach nur gebratener Reis mit Gemüse und Ei?

Nein, Nasi Goreng ist weit mehr! Wir können gar nicht sagen, wie gut es schmeckt! Nasi Goreng ist alles andere als langweilig. Wir haben das Gericht fest ins Herz geschlossen.

Besonders Malaysia hat, durch den Mix dreier Kulturen (Malaysia, Indien, China), kulinarisch sehr viel zu bieten. Vor allem in Kuala Lumpur findest du eine gigantische Vielfalt an unterschiedlichsten Gerichten. Wir lieben es uns durch die verschiedensten Gerichte eines Landes zu probieren und fühlen uns auf Essens-Märkten richtig wohl. 

Es fiel uns wirklich schwer eine Auswahl für diesen Beitrag zu finden, denn die asiatische Küche hat einiges, großartiges zu bieten.

Weiter Beiträge zum Thema Essen findest du in unserer Kategorie Eat around the World.

Schöne Reise & Guten Appetit!

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Reisen nach Rishikesh – Indiens Yogi Hauptstadt

Reisen nach Rishikesh

Vom 02.-09.03.2019 waren wir in Rishikesh. In diesem Beitrag möchten wir unser unsere Erfahrungen & Tipps mit dir teilen.

Als wir uns über Rishikesh informierten, waren wir baff. So viel Gutes, wurde von dem Ort berichtet. Deshalb wollten wir unbedingt dort hin, auch, wenn es einen Umweg bedeutete. Wir entschieden uns, gleich sieben Tage zu bleiben. 

Rishikesh, beziehungsweise der Nachbarort, Haridwar, liegen direkt am Ganges und sind berühmte Pilgerstätte. Haridwar zählt sogar zu den sieben heiligen Städten Indiens, weil hier der heiligen Ganges, den Himalaya verlässt und weiter in die Ebene fließt. Gläubige, nehmen sowohl in Haridwar, als auch in Rishikesh, gerne ein Bad im (eiskalten) Ganges, um sich von ihren Sünden rein zu waschen.

Für alle anderen, ist Rishikesh wohl eher als Yoga- und Spirituelles Zentrum bekannt. Das merkt man sofort, nachdem man angekommen ist. An jeder Ecke werden Yoga-Stunden und Lehrer-Ausbildungen angeboten. Vegetarisches Essen gibt es in Indien sowieso überall, was wir übrigens super finden! 

Wir wurden in den Restaurants in Rishikesh, beinahe täglich, Zeuge einer spirituellen Lehrstunde, durch einen der vielen Gurus. Wir müssen zugeben, dass wir skeptisch sind. Die beiden sitzen den ganzen Tag lang im Restaurant, der Guru philosophiert über das Leben, während der Schützling stundenlang übt, auf einem Melodion (oder einem andere Instrument) zu spielen und Mantren zu singen. Neben den Kosten für die Unterweisen, bezahlt man dem Guru auch noch Essen und Getränke. Wir sind für vieles offen, aber das Ganze wirkte so, als seien die Gurus für Rishikesh, viel mehr eine Touristenattraktion, als eine echte Bereicherung für das Leben. Schade. Wir raten dir, dich vorher gut zu informieren.

Wir nahmen, während unseres Aufenthaltes, an keiner Stunde, oder Ausbildung teil. Im Nachhinein, bereuen wir es ein wenig, nicht einmal zur Yoga-Class gegangen zu sein. Doch wir fingen in unserer Unterkunft mit Yoga wieder an. In Nepal wurde das vernachlässig. Nichts desto trotz, genossen wir unseren Aufenthalt sehr, auch wenn es völlig anders verlief, als wir dachten!

Alle Angaben & Bewertungen sind so objektiv wie möglich getroffen, um dir einen realistischen Eindruck des Reiseziels zu geben.

Wie kommt man nach Rishikesh? 

Rishikesh erreichst du mit dem Bus, zum Beispiel von Delhi. Wir buchten online, über die Plattform Yatra. Das funktionierte recht einfach und komfortabel. Allerdings sollte schon die erste Busfahrt in Indien, recht aufregend werden.

Wir waren gut eine Stunde vor Abfahrt am Bahnhofsgebäude in Delhi, saßen dort im Wartebereich und tranken einen Masala Chai, als wir plötzlich eine SMS vom Busunternehmen erhielten, die uns mitteilte, dass der Bus gecancelt sei. Die Kosten für das Ticket, würde uns in den nächsten Tagen gut geschrieben werden.

So ein Mist! Michi hastete zum Ticketschalter, doch hier hatte sich eine große Menschentraube gebildet. Niemand wusste wirklich bescheid. Wir mussten uns ein wenig herum fragen, bis uns endlich jemand etwas sagen konnte. Einen anderen Bus nach Rishikesh, gab es noch. Doch der würde in wenigen Minuten fahren. Wir schnappten uns die Rucksäcke und quetschten uns durch die Menschenmenge. Die Tickets konnten wir zum Glück im Bus kaufen.

Wir waren wirklich froh, als wir dann im Bus saßen. Zum Glück waren wir so früh am Busbahnhof gewesen.

Wo schläft man in Rishikesh?

Wir übernachteten im Hotel Ganga Elena by Ayali, im Stadtteil Tapovan. Das Hotel ist recht gut, wir hatten allerdings, direkt nach Ankunft, ein paar Probleme. Man gab uns erst das falsche (fensterlose) Zimmer. Nach einer kleinen Diskussion, bekamen wir dann am zweiten Tag, das vereinbarten Studio mit Balkon. Sieben Tage im fensterlosen Hotelzimmer, wären wirklich unangenehm geworden. Im Endeffekt haben wir uns dann sogar sehr wohl gefühlt, obwohl es ein paar Kritikpunkte gibt. Wir haben übrigens einen ausführlichen Beitrag zum Ganga Elena Hotel geschrieben. 

Als wir anfingen, nach Unterkünften für Rishikesh zu schauen, war bereits vieles ausgebucht. Es blieben kaum Optionen. Wir hatten einfach zu spät mit der Suche begonnen. Außerdem, fand, während unseres Aufenthaltes, das Internationale Yoga Festival, in Rishikesh statt! Das sorgte natürlich dafür, dass besonders viele Touristen da waren.

Der Stadtteil Tapovan, war auf jeden Fall eine gute Wahl. Hier gibt es viele Restaurants und Yoga-Schulen, du bist schnell an der Laxman Jhula (Brücke und Sehenswürdigkeit) und somit, auf der anderen Seite des Ganges. Wir unternahmen von Tapovan einige Fußmärsche, zur Promenade (Asthapat) und auch zum Beatles Ashram. Wahlweise, kannst du dich auch mit einem Tuk-Tuk fahren lassen. Wir können ganz klar empfehlen, eine Unterkunft, in diesem Stadtteil zu nehmen. 

Generell, fanden wir in Rishikesh eher wenige, wirklich gute, Unterkünfte. Deshalb möchten wir dir auf jeden Fall nahe legen, früh genug zu buchen. 

Was macht man in Rishikesh?

Yoga

Wie bereits erwähnt, gibt es über Yoga-Schulen, Ashrams und Teacher-Ausbildungen. Alle möglichen Weiterbildungen, im Spirituellen Bereich, werden angeboten. Yoga-Stunden gibt es ab 3 Euro/Stunde. Wir nahmen leider keine Stunde, starteten aber jeden Tag, mit einer Yoga-Einheit in unserem Zimmer. Durch den Aufenthalt in Rishikesh, kamen wir wieder in einen guten Flow und Rhythmus.

Laxman Jhula – Ram Jhula

Die beiden Hängebrücken zu überqueren, ist bereits eine Attraktion für sich. Dabei geht es nicht immer ganz so entspannt zu, wie man sich das wünschen mag. Auf den schmalen Brücken, herrscht richtig viel Verkehr. Und dabei handelt es sich nicht nur um Menschen.

Neben den Touristen, die alles Blockieren, um mitten auf der Brücke ein Foto zu erstellen und den einheimischen Fußgängern, herrscht reger Motorradverkehr. Außerdem wird die Brücke auch von Affen bewohnt, die immer wieder versuchen, von den Passanten, etwas essbares zu stibitzen und regelmäßig von Kühen genutzt, die gerne auf die andere Seite möchten. Hier ist jedenfalls richtig was los. 

Promenade – Asthapath

Die Promenade eignet sich wunderbar, für ausgedehnte Spaziergänge. Wir kamen uns zudem vor, wie in einem Zoo. Es leben große Affenfamilien, in den Bäumen, direkt an der Promenade. Dabei handelt es sich um indischen Languren und die sind alles andere als klein. Als sie in unsere Richtung rannten, waren wir mehr aus nur erstaunt. 

Die Tiere können mehr als 20 kg schwer werden und haben eine Kopf-Rumpf-Länge, von 40-78 cm. Hinzu kommt ein, bis zu 110cm, langer Schwanz. Eigentlich befindet sich ihr Lebensraum in den Bergstraßen Rishikesh’s, aber auch hier, direkt am Ganges, fühlen sie sich wohl. 

Man kann hier auf Stufe Platz nehmen und die Tiere wunderbar beobachten. Du solltest immer darauf achten, den Tieren nicht zu Nahe zu kommen und nichts Essbares dabei haben. 

Übrigens: Wenn die einheimischen Probleme mit den Affen haben (Verkäufer von Straßenessen beispielsweise), dann vertreiben sie diese mit einem Piezozünder, oder einem Feuerzeug. Wir haben das selbst nicht getestet, aber es scheint zu funktionieren. 

Beatles Ashram

Aufgrund eines Tipps, einer unserer lieben Leserinnen, sind wir, am Tag unserer Abreise, doch noch dort hin gegangen. Der Eintritt, ist mit 600 Rupien (7,65€) pro Person, nicht gerade günstig (für indische Verhältnisse), aber sehr lohnenswert, wenn man gerne in alten und verlassenen Häusern, auf Entdeckungstour geht. 

Das Ashram hat durch viele Prominente Berühmtheit erlangt, angeblich, wurden hier einige Welt-Hits geschrieben. Die Beatles, hatten allerdings keinen angenehmen Aufenthalt und verließen das Ashram frühzeitig, im Streit. 

Die Geschichte ist super interessant und liest sich wie ein Roman, würde hier aber den Rahmen sprengen. Du findest sie hier. 

Seit der Schließung des Ashrams, wurde kaum etwas verändert, lediglich die Wege, werden zum Teil erneuert und bepflanzt. Außerdem gibt es eine Bildergalerie und eine kleine Cafeteria für die Besucher. Jahrelang, schlichen sich die Beatles-Fans, heimlich in das Ashram, nun ist es für jeden zugänglich. Es grenzt (geographisch) direkt an einen Tiger-Nationalpark und bietet, auf der anderen Seite, einen tollen Ausblick auf den Ganges. Man kann hier stundenlang herumlaufen, das Gelände ist wirklich groß. Die Graffiti, in und an den alten Gebäuden, sind außerdem ein echtes Highlight!

Weiteres: Rafting ist sehr gefragt in Rishikesh, du wirst sicher auch, mehr als einmal, auf der Straße, darauf angesprochen. Uns war es ehrlich gesagt, einfach zu kalt. Besonders nach unserem Nepal-Aufenthalt, waren wir immer noch etwas durchgefroren und freuten uns schon auf wärmere Regionen in Indien.

Was isst man in Rishikesh?

Neben sehr gutem Straßenessen, haben wir ein paar wirklich gute Restaurant-Empfehlungen für euch:

Ganga Beach Café

Ein Lokal, das zum Entspannen einlädt, mit Blick auf den Ganges. Generell ist das indische Essen ein Traum und auch hier, schmeckte es uns richtig gut! 440 Rupien (5,60 €) bezahlten wir für ein wirklich großes Essen, von dem wir beide Satt wurden und drei Getränke: 2 Masala Chai, 1 Lassi, 1 Thali Set, 1 Aloo Parantha und 1 Naan.

Welcome Krishna Cafe

Auch hier gab es ein richtig gutes Thali-Set (Platte mit mehrern Schälchen von Curry & Dal, dazu Reis/Chapatti). Besonders der Reispudding, mit gehackten Pistazien, war sehr lecker. Hier sitzt man (leider) drinnen, aber dafür in einer schönen Lounge, mit vielen Kissen, direkt auf dem Boden. Sehr gemütlich. 425 Rupien (5,40 €) zahlten wir für unseren Lunch, inklusive Wasser und einem Lassi. 

The Eat Story

Ein schönes Cafe / Restaurant, auch hier sitzt man auf dem Boden und hat Blick auf den kleinen Garten. Wir hatten wir ein Dal Fry (Gelbe Linsen) & Paleer Palak (Spinat mit Fetakäse), dazu viel indisches Brot zum dippen, eine Golden Latte (Kurkuma Latte) und ein Ginger Lemon Honey. Wir waren noch nicht so vertraut mit dem indischen Essen und bestellten, auf gut Glück. In diesem Fall, ein Volltreffer. Wir bestellten eigentlich zu viel, konnten aber nicht aufhören zu essen, bis alles weg war. Da wir etwas mehr bestellten und das Restaurant ein wenig teuerer ist, zahlten wir 770 Rupien (9,80 €).

Ramanas Garden Cafe

Ein tolles Konzept! Hier wird alles selbst angebaut. Das Restaurant gehört zu einem Waisenhaus, welches für viele Kinder, eine Heimat bietet. Diese helfen auch im Cafe aus und lieben es, mit den Gästen zu interagieren. Hier solltest du auf jeden Fall mal vorbei schauen, einfach schon, um das tolle Konzept zu unterstützen. 

Das Restaurant hat nur in der Hauptsaison, von Mitte Oktober, bis Mitte März und von 11:00-16:00 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen.

Zum Essen gibt es verschiedene Menüs zur Auswahl. Wie bereits erwähnt, alles aus eigenem Anbau und eigener Herstellung. Serviert werden westliche Gerichte. Wir nahmen jeweils ein Set, mit Vorspeise (Suppe / Salat), Hauptspeise (Lasagne / Pasta), Dessert (Auswahl verschiedener Kuchen / Bliss Balls) und einem Getränk (Flower Juice / Ginger Lemon Honey). 

Das Essen schmeckt sehr lecker, die Portionen sind zwar nicht besonders groß, im Menü ist es aber ausreichend.

Ein Menü kostet 400 Rupien (5,10 €), wir zahlten insgesamt also 800 Rupien (10,20 €). Der Gewinn geht 100% an das Waisenhaus, Essen & Helfen, eine super Sache!

Streetfood:

Aloo Tikki Chaat: Gebratenes Kartoffelpüree, mit Zwiebeln, Tomaten und Kräutern verfeinert, zwei bis drei verschiedene Soßen und oft noch Granatapfelkerne als Topping. Super lecker! Für 30 Rupien (40 Cent) bist du dabei.

Pita mit Kichererbsen: Mega genial, aber richtig scharf. Das Brot wird am Stand, frisch gebacken. Der Verkäufer beschützte uns beim Essen außerdem, vor den räuberischen Affen und hätte uns noch dreimal nachgescheppt, wenn wir das Ganze nicht irgendwann beendet hätten. 80 Rupien (1 €) bezahlten wir für zwei Portionen.

Sadheko: Ein “Salat” aus Reispuffer, ungekochten Nudeln, Nüssen, Kräutern, Zwiebeln und Limette. Ein guter Snack, der uns wirklich überraschte. Der Salat wird fast immer in einer, kegelförmig, zusammengerollten, Zeitung oder Zeitschrift, serviert. Gegessen wird mit den Händen. Auch dieses Streetfood, ist mit 20 Rupien (25 Cent), mega günstig.

Pani Puri: Wörtlich übersetzt, bedeutete es “Wasser in frittiertem Brot” und genau das, ist es auch. Das Wasser, ist eine milde, manchmal auch süße, Soße. Je nach Verkäufer, wird das “Brot”, mit Zwiebeln, Tomaten, oder Kartoffeln gefüllt und vor dem Essen, in die Soße eingetaucht. 

Uns hat das Pani Puri nicht umgehauen, Einheimische und viele andere Reisende, können davon nicht genug bekommen. Wir haben uns aber fest vorgenommen, dem ganzen noch eine Chance zu geben! Du bezahlst übrigens pro Puri einen kleinen Betrag, von 5 Rupien (7 Cent). Du kannst so oft Nachordern, wie du möchtest und bezahlst am Ende.

Gebratene Kartoffeln: Am Straßenrand, gebratene oder gekochte Kartoffeln, nur mit Salz, mit Masala und/oder Limette. Ein Traum für uns. Am besten schmeckten uns die Bratkartoffeln mit Salz. Aber auch die gekochte Süßkartoffel, ist wirklich lecker. 40 Rupien (50 Cent) pro Portion.

Rishikesh verlassen

Ich hätte nicht damit gerechnet, jemals darüber zu schreiben, wie man einen Ort am besten verlässt, aber wir hatten ein wirklich spannendes Erlebnis, dass ich dir, in dieser Form, nicht wünsche!

Wir buchten, wieder über Yatra, einen Nachtbus, von Rishikesh nach Agra. In der Regel, fahren die Busse nicht bis nach Rishikesh, sondern machen in Haridwar halt. So auch der Bus, mit dem wir von Delhi gekommen waren. Dieser ließ uns an der Busstation heraus, wir nahmen von dort ein Taxi zum Hotel. Ziemlich einfach, möchte ich meinen.

Als Boarding Point für den Bus nach Agra, war ein Ort, namens “Nepali Farm House”, in Rishikesh, angegeben. Wir schauten auf Google Maps. Unter diesem Namen, gab es einen Pin. Auf der Karte war nichts von einer Busstation zu sehen, davon ließen wir uns aber nicht abschrecken. Wir organisierten ein Taxi, dass uns rechtzeitig in Rishikesh abholen und zum “Nepali Farm House” bringen sollte. 

Den letzten Tag in Rishikesh, nutzten wir noch, um das Beatles Ashram zu besichtigen. Wir waren gerade auf dem Rückweg, als wir eine SMS erhielten, dass unser Bus, 1,5h früher eintreffen würde. Auf einmal waren wir spät dran. Wir kontaktierten das Taxiunternehmen, dieses versicherte uns einen Fahrer. Wir trafen pünktlich am Treffpunkt ein und warteten auf das Taxi. Aber es kam keines. Wir warteten und warteten. Nichts. Also riefen wir wieder an. Das Taxiunternehmen, hatte größte Schwierigkeiten, uns einen Fahrer zu organisieren. Wir wurden nervös, telefonierten 3 mal hin und her, bis dann endlich, viel zu spät, ein Fahrer eintraf. Wir rasten also zum “Nepali Farm House” und schafften es auch wirklich, pünktlich anzukommen. 

Die Erleichterung hielt nicht lange an, denn hier war keine Busstation, hier war überhaupt nichts, auch kein Bus. Eine Hauptstraße, außerhalb der Stadt. Lediglich ein Obst- und Gemüsestand, der wacker die Stellung hielt. Wir waren höchst verunsichert, checkten viele Male unser Ticket, aber was sollten wir machen? 

Dann tauchte ein weiteres Taxi auf und ein paar Leute stiegen aus. Wir ergriffen die Chance und fragten nach. Die 4 konnten recht gutes Englisch und erklärten uns, dass die Busse hier vorbei fahren. Man müsse beim Busunternehmen anrufen und seinen Boarding Point bestätigen. Sofort zückte einer von ihnen sein Handy und wählte die Nummer, die auf unserem Ticket vermerkt war. Von dem Busunternehmen, erhielt er die Nummer des Busfahrers. Dann rief er diesen an und teilte ihm mit, dass zwei Reisende, am “Nepali Farm House” stehen und gerne mitfahren möchten. Wir waren wirklich dankbar.

Es dauerte noch weitere 30 oder 40 Minuten. Die Sonne war bereits unter gegangen. Die netten Herrschaften, die uns geholfen hatten, waren schon lange wieder weg und sogar der Obst- und Gemüseverkäufer, hatte seinen Stand abgebaut und war, mit der einzigen Lichtquelle, weit und breite, verschwunden. Wir waren wirklich froh, als endlich ein Bus anhielt. Jemand stieg aus und schrie etwas. Es war unser Bus. Wir stiegen in den Bus, verstauten unsere Backpacks unter einem der Betten und kletterten in unsere Schlafkabine. Endlich! 

Die fahrt war holprig, aber wir waren glücklich. Madeline döste sofort ein, ich starrte noch für einige Minuten die Decke an, bevor ich ebenfalls einschlief. 

Keine Ahnung, wie lange wir bereits unterwegs waren, als ich plötzlich wach wurde und der Bus unsanft zum Stehen kam. Ich spähte in den Gang. Einige Mitreisende, verließen den Bus. Da ich etwas unruhig wurde, krabbelte ich aus unserer “Koje” und ging nach draußen. Der Bus parkte auf einem großen Platz. Ein Junge, vielleicht 12 Jahre alt, fragte mich, wo ich hin fahre. Ich sagte ihm, dass wir nach Agra wollen, woraufhin er erwiderte, dass wir den Bus wechseln müssen.

Oh nein! Ich lief zurück zu Madeline und teilte ihr mit, dass wir wieder raus müssen. Wir packten also zusammen und verließen den Bus. Glücklicherweise, parkte der Bus, der uns nach Agra fahren würde, direkt nebenan. Ich stellte mit verschiedenen Leuten sicher, dass wir nun auch im richtigen Bus seien und nicht mehr umsteigen müssen. So war es dann auch. 

Die erste Nachtbusfahrt durch Indien, war ziemlich aufregend! Insgesamt, legten wir auf unserem Weg nach Süden, über 100 Stunden in Bussen zurück. Wir wurden mit der Zeit immer besser, aber dennoch, war es oft kein Zuckerschlecken. 

Wir empfehlen dir dringlichst, genauestens zu prüfen, wo sich der Boarding Point befindet. Am besten, lässt du einen Einheimischen (zum Beispiel deinen Host), für dich anrufen. Das funktionierte meistens recht gut. Wenn dieser dann noch so freundlich ist und ein paar Worte mit dem Taxifahrer wechselt, der dich zum Bus bringen soll, sollte es keine Probleme geben. 

Ein weitere Tipp: Frage beim Einsteigen stets nach, ob du den Bus wechseln musst. Das erspart dir ebenfalls viel Ärger und Stress!

Was uns in Rishikesh besonders gut gefallen hat

Die Natur um die Stadt herum, ist wirklich schön anzusehen. Der Ganges ist kristallklar. Für Yoga-Liebhaber ist die Stadt absolut zu empfehlen. Aber auch für alle anderen, bietet sie, mit ihren vielen schönen Restaurants und Cafés, ein tolles Reiseziel. Besonders empfehlenswert ist der Stadtteil Tapovan und das Beatles Ashram.

Auch sehr empfehlenswert: An einer Yoga-Class teilnehmen und Rafting.

Was uns in Rishikesh nicht gefallen hat

Die Stadt an sich, ist nicht besonders schön. Es hat uns wenig gefallen, hier herum zu laufen, weshalb wir uns meistens am Flussufer aufhielten. Alternatives Reiseziel und unser Favorit im Norden, ist Jaisalmer. 

Hier findest du mehr Informationen zu Rishikesh

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Spiritualität & Bali

Spiritualität & Bali

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Warum du Kuala Lumpur auf keinen Fall als Stop-Over nutzen solltest.

Reisen nach Kuala Lumpur

Vom 21.11.2018-10.12.2019 waren wir in Kuala Lumpur, davon im Oktober bereits für 5 Tage. In diesem Beitrag möchten wir unser unsere Erfahrungen & Tipps mit dir teilen.

Wir verbrachten insgesamt, einen ganzen Monat, in Kuala Lumpur und nutzten die Zeit, um diese außergewöhnliche Stadt, richtig gut kennen zu lernen. Wir lebten uns ein, genossen die Annehmlichkeiten der Großstadt und nutzten die 4 Wochen, um ordentlich an unserem Blog zu arbeiten. 

Wir empfehlen, für rein touristische Zwecke, mindestens 1 Woche einzuplanen, wer die Stadt richtig kennen lernen möchte, der braucht mindestens 2. Für einen kurzer Stop-Over (womöglich noch über Nacht), ist Kuala Lumpur wirklich zu Schade. 

Wenn du uns bereits besser kennst, dann weißt du, dass wir Verfechter des langsamen und intensiven Reisens sind. Wenn wir ein Land verlassen, dann entweder, weil das Visa abläuft, oder wir uns einfach zu sehr auf den nächsten Ort freuen. Außerdem kommt es nicht selten vor, dass wir einen Ort besuchen, aber nur wenige (manchmal auch gar keine), der typischen Sehenswürdigkeiten, besucht haben. Wir legen besonderen Wert darauf, Land, Menschen und Kultur, wirklich kennen zu lernen.

Alle Angaben & Bewertungen sind so objektiv wie möglich getroffen, um dir einen realistischen Eindruck des Reiseziels zu geben.

Visa Run Malaysia, Kuala Lumpur?

Keine Sorge, ein Visa Run, ist über KL (Malaysia) problemlos möglich. Wir finden es nur schade, wenn du deinen Aufenthalt dort, nicht nutzt, denn die Stadt hat viel zu bieten. Wir kennen einige Leute, die KL, regelmäßig dafür nutzen. Zum Beispiel, wenn das Bali Visum ausläuft. Einige fliegen  mit einer Abendmaschine nach KL (Wichtig: Du musst vor 24:00 Uhr Indonesien verlassen), verbringen die ein paar Stunden am Flughafen und nehmen dann ein Frühflug zurück nach Bali. 

Die beiden Vorteile an der Geschichte: Du kannst dein Gepäck in Bali lassen und nimmst nur Handgepäck mit, schließlich brauchst du nicht viel. Außerdem sind die Flüge zu diesen Zeiten besonders günstig.

Über Singapur, ist es zum Beispiel, nicht ganz so einfach. Hier musst du mindestens einen Tag im Land bleiben. 

Selbst haben wir noch keinen “klassischen” Visa-Run gemacht und können also nur aus zweiter Hand berichten. 

Aber wir möchten dir noch einmal Nahe legen, wenn du sowieso schon eine Flug bezahlt, die Zeit dafür aufbringst und die Umwelt belastet, warum dann nicht für ein paar Tage in KL bleiben? Allein schon wegen des tollen Essens, lohnt es sich!

Wie komme ich nach Kuala Lumpur? 

In der Regel wird Kuala Lumpur mit dem Flugzeug angesteuert und dient gerne als Startpunkt, für eine Malaysia-Reise. Einfach deshalb, weil die Flüge hierher, in der Regel, am günstigsten sind. Außerdem wird die Stadt gerne zum “Visarun” missbraucht. Wir hörten von einigen Reisenden, dass sie dabei nicht einmal das Flughafengebäude verlassen. Auch wir flogen gleich zweimal von Bali aus hierher, da unser Visum auslief. Allerdings blieben wir, wie bereits erwähnt, insgesamt 4 Wochen dort.

Kleiner Tipp: Wir raten davon ab, mit AirAsia zu fliegen. Während des 3,5 stündigen Fluges nach Malaysia, bekamen wir nicht einmal Trinkwasser. Die (viel) bessere Alternative, ist Malindo Air. Wenn überhaupt, dann sind die Flüge nur unwesentlich teuere, bieten aber einen viel besserer Service und weniger versteckte Kosten. Während beider Flüge mit Malindo Air, erhielten wir Essen & Getränke. Im Gegensatz zu AirAsia, hatten wir sogar Entertainment im Flugzeug.

Am Flughafen in KL gibt es übrigens kostenfreies WLAN. Falls du dir nicht direkt am Flughafen eine SIM-Karte zulegst, kannst du das WLAN im Flughafen nutzen, um dir ein GRAB (Fahrdienst, wie UBER) zu rufen und damit günstig in die Stadt zu gelangen. Es gibt außerdem die Möglichkeit, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. 

 

Wo übernachte ich in Kuala Lumpur?

Wir suchen unsere Bleiben, meistens über Airbnb, Agoda, manchmal auch auf Booking. Auf diesen Plattformen, findest du meist eine Großzahl an Unterkünften, so auch für KL. Die Wahl der Plattform, ist selbstverständlich auch ein wenig davon abhängig, wonach du suchst. Ein Hostel, ein Homestay, vielleicht ein Apartment, oder doch ein Hotel? Budget, oder High Class?

Hinzu kommt die Qual der Wahl, bezüglich des Stadtviertels. Bukit Bintang ist eine beliebte Gegend, hier gibt es viele Einkaufszentren, Bars und Clubs mit Livemusik. Außerdem befindet sich in diesem Stadtteil die Jalan Alor, einer der beliebtesten Street-Food-Märkte. Der Stadtteil Brickfields, wird auch Little India genannt. Hier findest du besonders viel, des grandiosen, indischen Essens. Außerdem eine bunte Mischung an Geschäften, darunter viele Textil und Schmuckhändler. Chow Kit ist das Chinatown KL’s. Hier befindest du sich zudem sehr nah an den Twin Towers. 

Unser erstes Airbnb, das zudem mit einer kostenlosen, privaten Outdoor-Yoga-Stunde lockte, lag in Bukit Bintang. Der Host, Vijay, wurde außerdem ein Freund von uns, wir trafen uns auch bei unserem zweiten Kuala Lumpur Aufenthalt und bekamen eine kulinarische Führung durch die Stadt. Gerne hätten wir seine Unterkunft weiter empfohlen, leider wird diese nicht mehr zur Vermietung angeboten. 

Während des zweiten Aufenthaltes, mieteten wir ein Apartment, in einem großen Hochhaus-Komplex (Regalia Suites), der für seinen Overfloating-Rooftop-Pool, mit Aussicht auf die Petronas Towers, bekannt ist. Wir machten es uns richtig bequem und genossen es wirklich sehr. In unmittelbarer Nähe, befindet sich die Sunway Putra Mall. Dort gibt es ein großes, gut sortiertes Lebensmittelgeschäft, einige Restaurants und am wichtigsten, ein Cinnabon (Yummi!).

Durch die eigene Küche, kamen wir hier in den Genuss von viel Pasta und Porridge. Zwei Dinge, die wir lieber selber machen, anstatt sie auswärts zu essen. Nach beidem hatten wir ein gewisses Verlangen nach der längeren Zeit in Indonesien, in der wir fast immer Reis frühstückten.

Du findest das Inserat unseres Apartments mit Rooftop Pool hier. Du hast noch kein Airbnb-Konto? Melde dich jetzt an und erhalte deinen Gutschein im Wert von 25€ auf Übernachtungen von mindestens 65€  

Wie bewege ich mich in Kuala Lumpur fort?

Wir empfehlen dir, eine SIM-Karte in Malaysia zu kaufen, damit du mobile Daten hast. Damit wird die Fortbewegung in der Stadt, kinderlicht und zudem deutlich günstiger. Wir nutzten ausschließlich den Fahrdienst Grab, um von A nach B zu gelangen. 

Während unseres ersten Aufenthaltes, versuchten wir, ohne eine lokale SIM-Karte auszukommen. Ich möchte nicht behaupten, dass es nicht möglich wäre, aber es war wirklich umständlich, immer nach einem WLAN zu suchen, um ein Grab zu rufen.

Wir empfehlen ausdrücklich, eine lokale SIM-Karte zu kaufen.

Übrigens: Über die App von Grab, kannst du zudem Lebensmittel einkaufen und Essen bestellen. 

 

Was sollte ich in Kuala Lumpur unbedingt unternehmen?

Der Klassiker: Twin Towers/Petronas Towers

Wie geben zu, die beiden Türme sind schon sehr imposant, der Park dahinter eignet sich wunderbar zum relaxen. Genehmige dir ein Eis und bestaune die Türme aus nächster Nähe. 

Höhlentempel mit Affenzirkus: Batu Caves

Die Wahnsinns Statue, die vielen bunten Treppenstufen, dazu der reinste Affenzirkus (Viele Affen halten sich im Bereich der Treppe und des unteren Platzes auf). Das Ganze, war für uns sehenswerter, als die eigentliche Höhle, bzw. der Tempel darin. Die Höhle ist ziemlich stark bebaut. Gebäude mit bunten Blinklichtern, Schilder, Mülleimer, Bänke. Der Charme ist somit fast vollständig verloren gegangen.

Abendprogramm: Rooftop-Bars

Es gibt einige coole Rooftop-Bars in KL. Da die Regalia Suites, eine eigene Dachterasse, mit gigantischer Aussicht haben, besuchten wir keine davon. 

Wir haben aber trotzdem eine Empfehlung für dich. Die Heli Lounge Bar (34 Menara KH, Jalan Sultan Ismail, Bukit Bintang). Der Helikopter-Landeplatz, wird ab 6 Uhr abends, zur Bar umfunktioniert. Dazu werden einfach ein paar Stühle und Tische aufgestellt. Der Ausblick auf die City und die beleuchteten Petronas Towers, ist grandios. Sei früh genug an, denn die Plattform füllt sich ziemlich schnell mit Gästen.

Dataran Merdeka und das Sultan Abdul Samad Gebäude

Der Dataran Merdeka, ist der Unabhängigkeitsplatz, hier wurde zum ersten Mal, die Flagge Malaysias gehisst. Der Platz diente lange als einfach Kricket Green. 

Direkt neben an, befindet sich das Sultan Abdul Samad Gebäude. Dieses Gebäude diente ursprünglich ganz einfach als Büro, für die britische Kolonialverwaltung. Nun sind dort Büros der Malaysischen Regierung untergebracht. Für Touristen, ist es einfach ein schöner Anblick, außerdem ein Stück Geschichte Malaysias. 

Botanischer Garten

Unser Host, nahm uns eines Sonntags mit in den Park und gab uns eine hier eine Freiluft-Yoga-Stunde. Es ist in Asien sehr gängig, in einen öffentlichen Park zu gehen, um seinen Hobbys nachzukommen und auch um jeglichen Sport zu treiben. Überall auf dem Gelände, waren Parkbesucher am Trainieren. Wir waren verblüfft. 

Aufgrund der hohen Temperaturen, ist hier besonders morgens, auch schon sehr viel los. Wir hatten zum Anfang unserer Yogastunde einige Schwierigkeiten, wirklich abzuschalten. Es viel uns dann aber zunehmend einfacher und letzten Endes, genossen wir die Yoga Einheit in vollen Zügen. Es war eine tolle Erfahrung. Wir sind Vijay sehr dankbar dafür.

Der Park lohnt sich, allein schon, dank seiner üppigen Vegetation, definitiv für einen Besuch!

 Straßenessen

Auf keinen Fall verpassen! Wer in Kuala Lumpur ist, muss auf einen (oder mehrere) der vielen Straßenmärkte. Einer der bekanntesten, ist in der Jalan Alor, in Bukit Bintang, zu finden. Leider wird man hier, als Tourist, kaum in Ruhe gelassen. Schöner ist einer der kleineren Märkte, zum Beispiel in der Kampung Baru Street. Auch in Chinatown, sollte man unbedingt einmal das Streetfood probiert haben.

 

Weiteres in KL

– Die Nationalmorsche: Die Masjid Negara ist eine beliebte Touristenattraktion. Bevor du dich dorthin begibst, solltest du die Öffnungszeiten checken, sonst ergeht es dir wie uns und du stehst vor verschlossen Toren.

– Eine Mall mit Freizeitpark: Ziemlich verrückt! In dem Shopping Center, Berjaya Times Square, gibt es mitten im Gebäude, eine Achterbahnen. Ein verrückter Anblick.

Nichts für Tierliebhaber: Vogelpark Kuala Lumpur

Der größte Freiluft-Vogel-Park der Welt. Der Vogelpark in Kuala Lumpur wurde uns empfohlen und das Konzept des freien Fluges, klang eigentlich wunderbar. 

Wir besuchen in der Regel keine in Zoos, oder Tierparks, entscheiden uns beispielsweise gegen Wüstentouren, weil die Kamele schlecht gehalten werden. Wir lieben Tiere und wir lieben es, diese zu beobachten. 

Wir waren also super interessiert und voller Erwartungen, als wir den Park erreichten. Direkt am Eingang, machten wir die erste Entdeckung. Ein blauer Pfau stand direkt vor uns auf dem Weg. Wir konnten den schönen Vogel in Ruhe betrachten. Atemberaubend. 

Die Vögel im Park, sind unter mehreren, großen Zaunkuppeln (wie bei Jurassic Park) eingesperrt. Im ersten Moment, wirkte das ganze recht gut auf uns. Die Vögel konnten fliegen und hatten Platz. Dachten wir. Als wir weiter liefen, sahen wir etlich Tiere, die dann doch, in einzelnen, viel zu kleinen Käfigen, gehalten wurden. Die Eulen und Adler, waren am Schlimmsten, konnten praktisch gar nicht fliegen. Außerdem stellte sich heraus, dass der Park so voller Vögel war, dass man in manchen Abschnitten, nicht mehr dem Weg folgen konnte. Alles war voller Vögel. Zu hunderten saßen sie dort. 

Dann gab es Fotospots, an denen man sich bunte Papageie auf Kopf, Schulter und Arme setzten lassen konnte und ein Mitarbeiter, anschließend ein Bild von einem machte. Der Aufenthalt wurde für uns zu einer Qual. Die Anlage war völlig überfüllt. Die Vögel waren so nahe, die Touristen so aufdringlich, wir konnten es kaum mit ansehen. 

Wir waren froh, als wir wieder draußen waren. Für uns war das Ganze also nichts und wir können den Park auch nicht weiter empfehlen.

 

Wo gibt es das beste Essen in Kuala Lumpur?

Der Aufenthalt in Kuala Lumpur ist ein kulinarischer Hit. Wir lieben die Vielfalt und die Verschmelzung der malayischen, chinesischen und indischen Küche. Eine Reise nach Malaysia, lohnt sich, unserer Meinung nach, alleine schon deshalb.

Es viel uns schwer eine Auswahl zu treffen, aber wir freuen uns, einige unserer liebsten Gericht und Restaurant in Kuala Lumpur vorstellen zu können. 

Wir haben diesem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet, indem wir ausführlich über das Essen in KL berichten und dir unsere besten Tipps verraten. Einen kurze Übersicht, präsentieren wir dir bereits jetzt, für den gesamten Beitrag, und einen extra Tipp, klicke bitte hier!

  1. Nasi Lemak im Mak Wanjor und der Foodmarket in der Kampung Baru Street
  2. Indischer Sonntagsbrunch im Ganga Café (s. Bild rechts)
  3. Appam am Straßenrand
  4. Hookien Mie Nudeln im Robinson Food Court
  5. Simple Life – vegetarisches Restaurant
  6. Frisches Eis in der Jalan Alor
  7. Tapak Urban Street Dining – Food Trucks
  8. Mutton Keema + Chapati im Santa Chapati House

Wie ist das Klima in Kuala Lumpur?

Die Temperaturen sind in Kuala Lumpur das ganze Jahr über relativ gleichbleibend. Tagsüber herrschen meist 32°C, Nachts kühlt es auf 23°C ab. In Monaten April, Oktober, November und Dezember, musst du mit mehr Niederschlag rechnen. Juni, Juli und August, sind die trockensten Monate. 

Wir waren im November und Dezember 2018 dort. Obwohl der November, mit durchschnittlichen 18 Regentagen, der niederschlagsreichste Monat ist, hatten wir einen angenehmen Aufenthalt.

Wie sicher ist Kuala Lumpur?

Falls du dich fragst, ob Kuala Lumpur sicher ist, dann können wir die Frage bejahen. Generell gilt, wie überall, dass du ein paar Grundregeln beachten solltest. Halte dich eher in belebten Gegenden auf, achte auf den überfüllten Märkten, auf dein Hab und Gut und laufe nicht betrunken durch die Straßen. 

Was in Kuala Lumpur besonders toll war:

KL ist eine moderne Stadt, mit vielen Facetten. Wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt. Es ist einfach, von A nach B zu kommen. Das Essen ist grandios! Die Innenstadt ist voller Bars und guter Restaurants. Trotz Großstadt, gibt es tolle Parks und viel zu sehen. Zum Shopping eignet sich die Stadt ebenfalls ideal. 

Wir werden auf jeden Fall wieder kommen.

Was uns in Kuala Lumpur nicht so gut gefallen hat:

Es gibt, wie in den meisten, größeren Städten, auch viele Gassen, in denen sich der Müll häuft und Ratten über die Straße laufen. Besonders in den Wohngebieten und abseits der belebten Hauptstraßen, ist es nicht so schön. 

 

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Spiritualität & Bali

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Kuala Lumpur – KL Food Guide – Indisch, Chinesisch & Malaiisch

Kuala Lumpur Food Guide

Indisch, Chinesisch & Malaiisch.

All das bekommst du in Kuala Lumpur an vielen Ecken authentisch, lecker und günstig. Unsere Empfehlungen findet du in diesem Beitrag. Los gehts.

KL Foodies

In Malaysia treffen die drei großen Bevölkerungsgruppen des Landes aufeinander: Malayen, Inder & Chinesen. In Kuala Lumpur, der Hauptstadt des Landes, ist es besonders stark spürbar. Nicht nur die Kulturen haben sich über Generationen hinweg vermischt, sondern auch die Küchen. Deshalb findest du dort heute einen wirklich aufregenden, kulinarischer Mix.

Unser Airbnb Host hatte sich für uns richtig viel Zeit genommen und uns bei einer Führung durch die Stadt, einige der vielen Leckereien und Geheimtipps, gezeigt. Wir selbst informieren uns ebenfalls immer gut über die Küche des Landes, da es uns besonders wichtig ist. Wir nutzten unsere Zeit in Malaysia also besonders intensiv für die drittschönste Sache der Welt – das Essen.

In diesem Beitrag berichten wir über die besten Plätze und Gerichte in Kuala Lumpur, die wir während unseres Aufenthaltes entdecken durften. Guten Appetit!

1. Nasi Lemak

Nasi Lemak Mak Wanjor / N. L. W. K. B. – Malaysias Nationalgericht

 

Hier findest du das vielleicht beste Nasi Lemak Kuala Lumpurs. Wir waren gleich zweimal hier. Traditionell ist es ein beliebtes Frühstück, wird aber auch zu allen anderen Tageszeiten gegessen. Das Gericht ist im Prinzip ganz einfach, aber super lecker!

Was ist das:

Nasi bedeutet im Malayischen (genau wie im Indonesischen) gekochter Reis. Beim Nasi Lemak, wird der Reis in Kokosmilch getränkt und danach gedämpft. Du wirst das leichte Kokosaroma schmecken, trotzdem ist das Gericht nicht süß, sondern deftig. Dazu gibt es ein leckeres „Sambal“, eine tomatig-würzige Soße, ein hart gekochtes Ei, ein paar Gurkenscheiben, geröstete Erdnüsse und getrocknete Sardellen (wir bestellten die Sardellen ab). 

Was gibt es dazu?

Zusätzlich zu den eigentlichen Zutaten des Nasi Lemak, kannst du aus einer großen Auswahl an weiteren Gerichten wählen: Verschiedene Fisch- und Fleischgerichte, Tempeh, Gemüse, Omelette und noch einige mehr. Unserer Meinung nach braucht man nicht viel mehr dazu. Wir nahmen lediglich etwas Tempeh und ein Ei. Die Sambal und der Reis schmecken einfach köstlich!

Was wird dazu getrunken?

Dazu einen Tee O (Tee mit Zucker), und du hast ein richtig lokales Essen.

Wo finde ich das:

Das Restaurant befindet sich in der gleichen Straße, wie der Kampung Baru Night Market. Ein schöner kleiner Nightmarket. Definitiv ein Besuch wert. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

2. Ganga Cafe

Indischer Sonntags-Brunch

 

Ein richtig guter Geheimtipp ist das Ganga Café. Geheim ist eigentlich nicht ganz richtig, denn das Restaurant hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten und ist bei einheimischen sehr beliebt. Unser Host zeigte uns das Restaurant. Mit ihm aßen wir hier ein Bhatura Set. Er legte uns außerdem den vegetarischen Sonntags-Brunch nahe. Wir kamen der Empfehlung nach und gingen ein zweites mal ins Ganga Café. Das Essen ist grandios, wir waren begeistert und konnten davon gar nicht genug bekommen. Ein super Tipp, wir raten jedem, der KL besucht, hier her zu gehen! 

Was ist das:

Ein indisch-vegetarischer all-you-can-eat-Brunch, jeden Sonntag, von 10-15 Uhr. Hier gibt es:

  • Suppe: eine Gemüse-Brühe
  • Brote: 3 verschiedene Chapati (Flade-Brot), Poori (in Öl ausgebackenes Fladen-Brot) und Papad (dünner Linsen-Fladen)
  • Dips: Chana Dal (baby Kichererbsen Dal), Green Dal, Dhabka Khadi, 
  • Gemüse/Kartoffeln: Aloo Methi, Bayam with Dal, Cabbage, Khad
  • Weiteres: Chili Pakoda (fritierte grüne Peperoni), Dal Vadai (indische Kichererbsenbällchen), Manchiurian (Blumenkohl), Dholka (fluffig gebackener Snack aus Reis-& Kichererbsen Mehl)
  • Dessert: Payasam (warmer Milchreis)
  • Getränke: Masala Chai, Milk Coffee 

Wo finde ich das:

Jeden Sonntag von 10-15 Uhr gibt es das große indische Brunch Buffet im Ganga Café. Das Restaurant liegt im Stadtviertel Bangsar. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

3. Appam vom Straßenstand 

Wohl das beste und günstigste Dessert Kuala Lumpurs! 

 

Was ist das?

Über die genaue Herkunft wird gestritten. Sie kommen entweder aus der Südspitze Indiens, oder aus Sri-Lanka. 

Diese Pfannkuchen sind aus fermentiertem Reismehl und Kokosmilch. Gebacken werden sie einer Appachatti (spezielle Pfanne). Meist wird Appam zum Frühstück oder Abendessen serviert. Es gibt viele verschiedene Varianten, die meisten davon sind süß. Unser Lieblingvariante kommt mit Kokostopping und Nüssen, einfach und genial! Achtung: Appam wird sehr heiß serviert.

Wo finde ich das:

Oft zu finden auf Märkten und direkt an der Straße, eher außerhalb der Touristengebiete.
Wir haben sie nur an einem Straßenstand, unweit des Ganga Cafés gefunden. Vorne weg nahmen wir uns eine Auswahl von verschiedenen Karipap (Currypuffs). Dazu einen Tee O (gesüßter Tee) oder Tee Tarik (gesüßter Tee mit Milch) und du bist wie die Einheimischen unterwegs. Hier essen selten Touristen, das Essen ist authentisch, frisch, super lecker und mega(!) preiswert. Der Straßenstand heißt Om Shakthi chelo’s appam stall, und ist berühmt für die Appam (siehe Zeitungsartikel). Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

4. Hokkien Mee Noodles in der Robinson Mall 

Ein weitere Geheimtipp von Vijay, unserem Host in Kuala Lumpur. Die Hokkien Mee Noodles aus der Robinson Mall.

 

Was ist das?

Dicke Eier-Nudeln mit knackig gebratenem Gemüse. Dazu frische Zwiebeln und viele Kräuter. Oft werden die Nudeln mit einer Curry-Sauce angeboten. Dabei kann man wählen, ob man das Gericht als Nudeln mit Soße, oder als Suppe möchte. Beide Variationen sind super. Die Nudeln kommen ursprünglich aus China und wurden von Einwanderern nach Malaysia und Singapore eingeführt.

Wo finde ich das:

Die Robinson Mall haben wir für dich hier verlinkt. Im Untergeschoss, befindet sich der Foodcourt der Mall. Die Nudeln gibts am ersten Essensstand auf der linken Seite. Es ist eines unserer liebsten Gerichte gewesen. Die dicken Nudel mit dem Curry, sind einfach klasse! Du findest das Gericht auch in vielen anderen Restaurants in der Stadt. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

5. Simple Life – Vegetarisches Restaurant  

Ein Glückstreffer für uns. 

 

Unweit unseres Apartments, in der Sunway Putra Mall, gab es ein Simple Life. Das Restaurant ist komplett vegetarisch. Leider sitzt man in einer Mall, es hat also nicht das schönste Ambiente. Generell gibt es in KL kaum Restaurants, die einen Sitzbereich im Freien bieten. Die Menschen hier sitzen lieber klimatisiert. Das Essen ist unglaublich lecker. Jedes Gericht, welches wir probieren, fanden wir super. Wir waren während der ganzen Zeit, sicher 5 Mal dort zu Besuch. 

Wo finde ich das:

Wir besuchten das Simple Life in der Sunway Putra Mall. In ganz Kuala Lumpur gibt es aber einige Filialen. Wenn du sowieso in der Sunway Putra Mall bist, schaue dir den letzten Tipp von uns an (+1 Cinnabon). Das Restaurant hat täglich von 10:00-22:00 Uhr geöffnet. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

6. Frisches Eis vom Markt

Jalan Alor

 

In der Jalan (Straße) Alor baut jeden Abend einer der vielen Streetfood-Märkte in KL auf. Wir müssen dich allerdings vorwarnen, der Markt in der Jalan Alor, zählt sicherlich zu den touristischsten. Es gibt eine große Auswahl an Gerichten und viele Restaurant, welche dich, nicht grade zurückhaltend, auffordern, bei ihnen zu essen. 

Versuche dich nicht davon beirren zu lassen und bleibe lieber beim Straßenessen. Hier gibt es eine große Auswahl. Zum Beispiel Pau, mit Gemüse, Fleisch, Fisch, oder Kokosfüllung. Du kannst dir deine bunte Mischung selbst zusammen stellen. Oder du nimmst etwas vom Grill. Auch hier gibt es eine große Auswahl. Wir empfehlen auf jeden Fall das frische Eis.

Du wählst dir die Sorte und ein Topping. Es gibt zum Beispiel Schokolade, Nüsse, Oreo, frisches Obst usw. Das eigentlich Highlight, ist dabei zuzuschauen, wie den Eis gemacht wird. Auf einer eiskalten Platte, werden die Zutaten erst zerkleinert und zusammen mit Milch so lange bearbeitet, bis eine feine Paste daraus geworden ist. Diese wird dünn auf die Platte gestrichen und anschließend aufgerollt. 

Du bekommst eine tolle Show, außerdem ist das Eis mega lecker!

Wo finde ich das:

Auf dem Foodmarkt der Jalan Alor. Täglich hat er geöffnet, abends ist die beste Zeit. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

7. Tapak Urban Street Dining

Food Trucks Festival

 

Ein Streetfood-Festival in KL. Die Trucks versammeln sich hier jeden Abend auf einem Parkplatz. Der Platz ist ausgeleuchtet mit ausreichend Sitzplätzen versehen. Eine Live-Band sorgt zusätzlich für Unterhaltung. Das hatte schon Flair. 

Neben den üblichen Verdächtigen, wie Burger, Borritos, gebratene Nudeln und Smoothies, gibt es auch viele ausgefallene Gerichte zur Auswahl. Für jeden sollte etwas dabei sein. Unter den Trucks beinest sich sogar ein kleiner Supermarkt. Hier kannst du dich mit Getränken & Snacks versorgen.

Wo finde ich das:

Nahe der Petronas Towers sind die Food Trucks zu finden. Täglich ab 18 Uhr hat der Markt bis Mitternacht geöffnet. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

8. Mutton Keema + Chapati im Santa Chapati House

Was ist das?

Mutton Keema ist ein Hammelfleisch Curry. Dazu gibt es Chapati, ein indisches Fladenbrot.

Eine weitere Empfehlung von Vijay, das Santa Chapati House. Hier ist immer richtig viel Betrieb. Wir waren am frühen Vormittag dort und bekamen beinahe keinen Platz mehr. Das Publikum ist bunt gemischt. Indische Männer beim Tee, Frauen im Sari, chinesische Geschäftsleute im Anzug, ein paar Touristen, hier kommen alle gerne hin. 

Die Küche und der Ofen, befinden sich direkt an der Straße. Du kannst deinem Chappati beim backen zusehen. Dazu gibt es Dal, Curry oder Gemüse. Gegessen wird mit den Händen. Einfach das Chappati eintauchen, greifen was geht und in den Mund damit. Die einzige Regel lautet, mit der rechten Hand zu essen. Guten Appetit! 

Wo finde ich das:

Täglich (außer sonntags) von 6:30-18:30 Uhr geöffnet. Samstags schließt es jedoch bereits um 15 Uhr. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

+1 Cinnamon Rolls

Von Cinnabon. 

 

Diese umwerfenden Zimtrollen, sind uns das erste Mal auf unserer Zentral- und Südamerika Reise begegnet. Sie sind fantastisch, man könnte die Rollen als “versaut” beschreiben, so treffen aber genau unseren Geschmack! Leider gibt es Cinnabon nur in wenigen Ländern Asiens. Eines davon ist Malaysia. 

Wir haben uns wirklich lange darauf gefreut und waren, während unseres 3 wöchigen Kuala Lumpur Aufenthaltes, mindestens einmal pro Woche zu Besuch. Bilder gibt es leider keine, die Rollen waren meistens zu schnell weg, sorry! 

Wir empfehlen die Standard Rollen zu nehmen und diese vor Ort zu essen. Die Rolle wird vor dem servieren warm gemacht und es gibt eine Portion warme soße obendrauf. Eine einzige Rolle hat circa 6000 Kalorien, ist aber jede einzelne davon wert! Kleiner Scherz, in Wirklichkeit hat eine Rolle lediglich, knapp 900 Kalorien.

Wo finde ich das:

In Kuala Lumpur gibt es drei Cinnabons. Wir besuchten das Cinnabon in der Sunway Putra Mall. Du findest es im 1. Stock, direkt neben einem Brezel-Stand. Täglich von 10:00-22:00 Uhr gibt es die Zimtrollen. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

Dann mal, guten Appetit! 

Für uns waren diese Restaurants und Gerichte ein absolutes Highlight von Kuala Lumpur. Malaysia hat genau unseren Geschmack getroffen. Wir hoffen, du wirst davon ebenfalls so begeistert sein und freuen uns bereits auf dein Feedback.

Wie klasse ist das denn?

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Spiritualität & Bali

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Online Touristen Visum Indien – Anleitung für dein e-Visa

Online Visum Indien

Wir kennen deine Situation, auch wir suchten im Internet nach hilfreichen Informationen zum Visum Indien. Oft sind diese irreführend, oder unübersichtlich. Wir versuchen es besser zu machen. Hier gibt es unseren kleinen Guide für das Online Visum Indien.

Das Indien Visum. Im Netz kursieren viele Märchen und Schauergeschichten. Wir haben uns vorher schlau gemacht und sind mit größtem Respekt und äußerster Vorsicht an die Beantragung heran getreten. Und trotzdem sind uns dummerweise gleich zwei grundlegende Fehler unterlaufen, weshalb wir das Ganze ein zweites Mal ausfüllen durften und, noch viel schlimmer, man uns fast nicht hätte fliegen lassen. Damit du ohne Zwischenfälle, sicher und einfach, dein Visum für Indien bekommst, haben wir den folgenden Beitrag verfasst. 

Jetzt wische dir erstmal den Angstschweiß von der Stirn, so schlimm ist das alles gar nicht. Wenn du alle nötigen Daten parat hast, sind wir auch schnell durch. Außerdem verraten wir dir ganz genau, was du am Flughafen dabei haben musst. 

Auf gehts!

Kleiner Hinweis: Die Screenshots sind am Desktop viel größer und besser zu lesen, wenn du am Handy bist kannst du auch den Bildschirm drehen oder am Laptop den Artikel nochmal lesen.

 

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Visakosten für 2 Monat  80 USD / 71 Euro Online-Zahlung

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Dokumente: Bestätigungs-Email (mit ETA & Status), Antragsform mit digitalem Passbild + Reisepass-Scan

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Wartezeit: 1-10 Minuten am Immigration-Schalter

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Antragsstellung: Frühstens 120 Tage vorher, spätestens 4 Tage vor Abflug / Bearbeitungszeit von 72h

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Besonderheit: Geburtsort deiner Eltern wird verlangt

Zum Ausfüllen benötigst du folgende Daten und Dokumente:

  • Reisepass
  • Personalausweis
  • Geburtsort deiner beiden Eltern
  • Adresse deiner Unterkunft in Indien
  • Adressdaten einer Kontaktperson in Deutschland
  • Elektronisches Passfoto
  • Scan deines Reisepasses
  • Paypal Zugangsdaten

Bestimmungen Passfoto und Reisepasskopie

(Stand Februar 2019)

Passfoto

  1. Format – JPEG
  2. Größe (Minimum 10 KB; Maximum 1MB)
  3. Das Foto muss quadratisch sei
  4. Das Foto muss das gesamte Gesicht von vorne zeigen, Augen geöffnet, ohne Lesehilfe
  5. Der Kopf muss in der Mitte sein und das Foto muss den gesamten Kopf vom Schopf bis zum Kinn zeigen
  6. Der Hintergrund sollte in einer gleichmäßige Farbe, oder weiß sein
  7. Keine Schatten im Gesicht oder auf dem Hintergrund
  8. Ohne Ränder

Reisepass

  1. Ein Scan der Vorderseite mit allen persönlichen Daten und dem Bild
  2. Format – PDF
  3. Größe: Minimum 10 KB, Maximum 300 KB

Die aktuellen Bestimmungen findest du im e-Visa-Portal, unter dem Punkt Document Requirement (Seitenleiste).

Legen wir los. Zum beantragen des Visums nutze folgenden Link: https://indianvisaonline.gov.in/

Auf der Startseite angekommen, klicke oben rechts in der Menüleiste auf „e-Visa“. 

Achtung: Bitte nicht nach ganz unten scrollen und auf „Apply online“ klicken. 


Genau dieser Fehler ist uns unterlaufen, weil wir blind einer Anleitung gefolgt sind. Leider handelt es sich hier nicht um das e-Visa, sondern um einen konventionellen Visa-Antrag, der auf postalischem Wege, also zwangsweise mit Aufenthalt in Deutschland, abgeschlossen werden muss. Das e-Visa ist viel bequemer und außerdem kannst du den Antrag, von überall auf der Welt aus, stellen.

Du befindest dich nun im e-Visa-Portal. Auf der Startseite werden bereits einige Voraussetzungen genannt, die es zu erfüllen gibt und angegeben, für welche Länder das e-Visa zur Verfügung steht. Bitte lies dir die Bestimmungen aufmerksam durch. 

In der oberen Menüleiste sind die einzelnen Schritte, die zur Beantragung des e-Visa durchzuführen sind aufgelistet und farblich gekennzeichnet. Wir beginnen ganz links mit dem ersten Schritt „e-Visa Application“, in der orange-roten Box.

Wir beginnen mit der ersten Seite. Wenn du keinen speziellen Reisepass besitzt, wähle die Option ‘ORDINARY PASSPORT’. Speziell wäre zum Beispiel ein Diplomatenpass.

Wenn du als Tourist nach Indien reist, wähle im Folgenden das eTourist Visa und anschließend die Option ‘RECREATION/SIGHT-SEEING’ aus. 

Gebe den Sicherheitscode ein, bestätige, dass du alle notwendigen Dokumente bereit hältst und drücke auf ‘continue’. 

Im nächsten Fenster angekommen, solltest du dir zuerst die Temporary-Application-ID notieren. Mit jedem Zwischenschritt, werden deinen Daten gespeichert. Solltest du die Antragstellung aus irgendeinem Grund zwischenzeitlich beenden, oder wird deine Verbindung unterbrochen, gelangst du mit dieser Nummer wieder in deinen Antrag, an die Stelle, an der du zuletzt gespeichert hast.

Es werden einige persönliche Daten abgefragt. Ein paar Besonderheiten gibt es. 

Falls du jemals deinen Namen geändert hast, zum Beispiel durch Heirat, kreuze die Box an und gebe zusätzlich deinen Geburtsnamen ein. 

Mit äußerem Erkennungsmerkmal sind besondere Auffälligkeiten, wie Narben im Gesicht, gemeint. Wir gaben einfach unsere Augenfarbe, so wie sie im Pass steht, an.

Die letzte Frage im oberen Abschnitt, kann möglicherweise für Verwirrung sorgen. 

Wenn du das Visum mit einem deutschen Reisepass beantragst, möchte die indische Regierung wissen, ob du bereits seit mindestens zwei Jahren in Deutschland lebst, oder innerhalb dieser Frist, eingewandert bist.

Im unteren Abschnitt trägst du die Daten deines Reisepasses ein. Wenn du außer dem Deutschen, einen weiteren, gültigen Reisepass besitzt, dann kreuze ‘Ja’ an und mache auch zu diesem entsprechende Angaben. 

Nachdem du auf ‘Save and Continue’ geklickt hast, wirst du nach deiner aktuellen und deiner dauerhaften Adresse gefragt und darum gebeten, eine Telefonnummer anzugeben. 

Im nächsten Schritt müssen Angaben zu deiner Familie gemacht werden. Dabei werden neben Namen, Nationalität und Geburtsland, auch der Geburtsort deiner Eltern abgefragt. 

Mache nun Angaben zu deiner aktuellen und vorherigen Beschäftigung. Wenn du Selbständig bist, trage dein eigenes Unternehmen als Arbeitgeber ein. ‘Save and Continue’.

Auf der nächsten Seite trägst du die Orte ein, die du voraussichtlich besichtigen wirst. Falls du über eine Reiseagentur gebucht hast, musst du diese angeben. Das e-Visa ist immer für 60 Tage gültig und zwar, ab dem Tag deiner Ankunft in Indien. Du darfst innerhalb dieser 60 Tage zweimal ins Land einreisen. Das Rückflug- /Weiterflugticket sollte vor der Einreise bereits gebucht sein. Das Feld des Ausreise-Ortes ist jedoch kein Pflichtfeld.

Falls du bereits einmal in Indien warst, muss du hier ‘Ja’ ankreuzen und ein paar Angaben über deinen letzten Aufenthalt machen: Unter anderem deine Visa-Nummer, die du bei der letzten Einreise bekommen hast. Diese findest du auf dem Stempel/Aufkleber in deinem Reisepass.

Falls du bereits ein gültiges Visum für Indien am laufen hast, musst du diese Visa-Nummer hier eintragen.

Weiter wird gefragt, ob schon einmal ein Visa-Antrag oder der Antrag auf Verlängerung deines Aufenthaltes, abgelehnt wurden. Falls ja, musst du den Grund nennen.

Außer den Ländern, die du in den letzten 10 Jahren besucht hast, musst du getrennt davon auch noch angeben, in welchen der SAARC-Länder du in den letzten 3 Jahren warst. SAARC ist einen südasiatische Wirtschaftsgemeinschaft. Zur Gemeinschaft gehören Bangladesch, Bhutan, Indien, Malediven, Nepali Pakistan, Sri Lanka und Afghanistan

Als Referenzadresse kannst du deine Unterkunft in Indien angeben. Vermutlich hast du während deiner Reise mehrere. Wir trugen die Daten der ersten Unterkunft in Delhi ein.

Zuletzt trägst du einen Notfall-Kontaktperson aus Deutschland ein und klickst auf ‚Save and Continue’.

Du hast es gleich geschafft! Beantworte die folgenden sechs Fragen, akzeptiere, dass du die gemachten Angaben korrekt und du die Fragen nach bestem Wissen beantwortet hast und klicke dann wieder auf ‚Save and Continue’. Mit deiner Bestätigung, erklärst du dich damit einverstanden, dass du, im Falle einer Falschaussage, haftbar bist und rechtlich belangt werden kannst.

Nachdem du auch diesen Schritt abgeschlossen und auf ‚Save and Continue’ geklickt hast, kannst du auf den folgenden Seiten dein elektronisches Passfoto und einen Scan deines Reisepass hochladen.

Nachdem du die beiden Dokumente angefügt und hochgeladen hast, kannst du den Antrag abschließen. Da der Antrag nun fertig ist, erhältst du auf der folgenden Seite deine Application-ID und die Meldung, dass du dir diese notieren solltest. Die Application-ID ersetzt die Temporary Application-ID. Mit ihr kannst du auch später wieder deinen Antrag aufrufen, den Status abfragen und die Zahlung abschließen, wenn du diese nicht sofort tätigst. 

Es erscheint der Hinweis, dass für das e-Visa eine Gebühr von 80 USD fällig wird. 

Akzeptiere, dass du den Haftungsausschluss gelesen und verstanden hast, indem du ‘YES’ ankreuzt. Klicke dann auf ‘Pay now’. 

Nun erscheinen die gegeben Zahlungsmöglichkeit. Wähle Paypal aus und klicke auf ‘Continue’. Paypal funktioniert wirklich super schnell, einfach und sicher. Wir wickeln fast alles damit ab und sind mega zufrieden.

Du hast kein Paypal? Dann klicke jetzt hier, erstelle dir dein Konto* und erhalte 5 Euro Prämie. Du kannst das Paypal-Konto manuell aufladen, oder eine Kreditkarte hinzufügen.

*Du erhältst 5 Euro Prämie, wenn du in den ersten 14 Tagen, mit deinem neuen PayPal Account, einen Kauf von mind. 10 Euro, abschließt. 

Wenige Augenblicke und eine erfolgreiche Zahlung später, solltest du eine Erfolgsmeldung erhalten. Wundere dich nicht, wenn einige Lücken im Text sind. Scheinbar gibt es dort einen kleinen Fehler im System. Du erhältst die Meldung parallel per Email.

Nun kommen wir zum letzten Schritt. Nach einem Klick auf ‚View Application Form‘, gelangst du zur Übersicht deines Antrags. Hier kannst du diesen herunterladen und ausdrucken. 

Die Bearbeitung des Antrags, kann bis zu 72 Stunden dauern. Danach solltest du folgende Email erhalten:

Bitte beachte unbedingt, dass dein Application Status mit ‘Granted’ (dt: gewährt) gekennzeichnet ist. Diese Email solltest du auf jeden Fall am Flughafen griffbereit haben. Sowohl bei der Ausreise, als auch bei der Immigration in Indien, wird sie verlangt.

Bei unserer Einreise hat niemand nach der Application Form gefragt. Der Immigration Officer in Indien lachte, als ich den ganzen Haufen Papierkram und zwei Passfotos auf den Tisch legte und schob das ganze bei Seite. 

Er sagte zu mir, dass er lediglich meine ETA-Nummer und einen Nachweis bräuchte, dass mein Antrag genehmigt, ist, sprich, der Application-Status mit ‘Granted’ gekennzeichnet wurde. Egal ob in Papier-, oder elektronischer Form.

Was muss ich am Flughafen dabei?

  • Reisepass
  • Email mit der ETA Nummer und dem bestätigten Application Status (Papier oder elektronisch)
  • (Ausgedruckte Application Form, auf BEIDEN Seiten unterschrieben)

Wie bereits erwähnt, genügte das Vorzeigen der Email, mit der ETA Nummer und dem bestätigten Application-Status. Es wurde nicht nach der Application Form verlangt. Wir geben dafür allerdings keine Garantie und empfehlen dir trotzdem die Application Form, ausgedruckt und unterschrieben, in Papierform mitzubringen.

Übrigens ging das Ganze wirklich schnell von statten. An der normalen Immigration hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet. Am E-Visa Schalter, waren wir fast alleine und in wenigen Minuten durch.

 

Falls du die Antragstellung, aus irgendwelchen Gründen, nicht vollständig abschließen kannst, stellt dies kein Problem dar. Über das e-Visa-Portal, gelangst du jederzeit, an die zuletzt gespeicherte Stelle im Antrag (1). Genauso kannst du auch nachträglich die Zahlung tätigen (2) und jederzeit wieder die Application Form aufrufen (3) und speichern, oder ausdrucken.

Weitere Tipps für deinen Indien-Aufenthalt

Fortbewegung in Indien

In jeder größeren Stadt sind die beiden Fahrdienste Uber und, der indische Konkurrent, Ola, verfügbar. Die Apps sind einfach bequem und zudem ist es günstiger, als herkömmliche Taxis.

In der App Ola, können sogar ‘Autos’ (Tuk-Tuks) gerufen werden. Das ist die mit Abstand günstigste Methode, um in Indien von A nach B zu kommen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Fahrer genau weiß, wo du hin möchtest. Wenn wir hin und wieder doch einmal einen Fahrer auf der Straße anheuerten, nahm uns dieser oft einfach mit, auch wenn er gar nicht wusste, wo wir eigentlich hin wollten. Dann beginnt eine elende Sucherei. Schließlich kennen wir uns auch nicht aus.

Tipp 1:

Versuche den Abholort auf der Karte, sehr genau zu setzen. Am besten, du wählst eine bekannte Sehenswürdigkeit, ein Hotel oder Restaurant. Die Fahrer in Indien, haben die Angewohnheit, einfach immer anzurufen und dann zu fragen, wo du bist. Allerdings sprechen die meisten Fahrer sehr schlechtes Englisch, außerdem wissen wir es oft selbst nicht genau. Desto einfacher der Ort auf der Karte zu finden ist, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Fahrer anruft.

Tipp 2:

Wenn du, wie wir, in Delhi landest, kannst du von hier ein Uber in die Stadt nehmen. Dafür gibt es einen speziellen Pick-Up-Point im Parkhaus. Dort stehen auch Mitarbeiter bereit, die dir helfen. Der Pick-Up-Point ist zwar ausgeschildert, ist aber nicht ganz so leicht zu finden. Wenn du das Terminal verlässt, überquere die Straße und laufe dann nach rechts, bis du zum Parkhaus gelangst. Im Parkhaus siehst du ihn bereits auf der linken Seite.

Damit du die beiden Fahrdienste nutzen kannst, benötigst du natürlich Internet. Wir empfehlen die Anschaffung einer indischen SIM-Karte. Leider funktionieren die mobilen Daten nicht unmittelbar, nachdem du die SIM-Karte erworben hast. Ein Uber-Mitarbeiter stellten uns einen mobilen Hotspot, damit wir einen Fahrer rufen konnten.

Du solltest sicher stellen, dass du bereits vor deiner Einreise die App heruntergeladen und ein Konto erstellt hast, damit das funktioniert.

 

Mobiles Internet in Indien

Auch hierzu haben wir viel schlechtes im Internet gelesen. Viele Händler möchten/dürfen dir keine Karten verkaufen und wenn du endlich jemanden gefunden hast, dann benötigst du eine Reisepasskopie, Kopie des Visums, ein Passfoto, eine Aufenthaltsadresse in Indien und eine indische Kontaktperson, welche deine Daten bestätigen muss.

Das ganze nimmt viel Zeit in Anspruch und scheint super lästig zu sein. 

Aber es geht auch einfacher!

Wir haben unsere SIM-Karte direkt am Flughafen in Delhi gekauft. Noch im Terminal, direkt nachdem du die Gepäckausgabe verlässt, befindet sich vor dem Ausgang ein Store von Airtel. Wir fragten uns ein wenig durch, weil wir gerne Preise verglichen hätten, aber scheinbar ist Airtel der einzige Anbieter für SIM-Karten am Flughafen.

Das Ganze ging super einfach. Es wird eine Kopie deines Passports erstellt und ein Foto gemacht. Dann musst du noch ein paar persönliche Angaben machen und unterschreiben.

Der Mitarbeiter legt dir die SIM-Karte ein, überreicht dir die Quittung und fertig.

Für 800 Rupien (circa 10 Euro) erhielten wir für 82 Tage, täglich 1,5 GB Datenvolumen + einmalig 10 GB Datenvolumen + einmalig 2 GB Datenvolumen. Außerdem unbegrenzte Telefonie in Indien.

Ich würde mal behaupten, das ist eine unglaubliche Preis-Leistung. Das ganze benötigt circa 8 Stunden, bis es freigeschaltet ist. 

Geld abheben in Indien

Wir haben in Indien ausschließlich gebührenfreie ATM´s vorgefunden. Das Ganze verlief meistens stressfrei. Lediglich in abgelegenen Gebieten, können die Geldautomaten Probleme machen. Oft sind sie defekt oder leer. Dann beginnt die Sucherei. Und du bist vermutlich nicht der Einzige, der die Automaten abklappert. Lege dir unbedingt einen kleinen Puffer an Bargeld zu, damit du hier auf der sicheren Seite bist. 

Für Reiseplanung, unsere Lieblingsorte, ein kulinarischer Einblick, viele Bus-Fahrt-Tipps und was du alles vor deiner Reise wissen solltest, schau gerne auf unserem Indien Reise Beitrag vorbei. Hier bekommst du einen tieferen Einblick.

Jetzt bist du perfekt vorbereitet für Indien! Wir wünschen dir einen guten Flug & eine tolle Reise.

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Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

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