Reisekosten Asien – Kassensturz nach 8,5 Monaten Backpacking

Wie teuer ist das Reisen? Wie viel Geld habt ihr gespart und wie viel gebt ihr während eurer Reisen eigentlich aus?

Auch, wenn man in Deutschland ungern übers Geld spricht, so interessier es sicherlich die aller Meisten. Wir stellen in diesem Artikel ganz genau unsere Reisekosten Asien vor. Wir haben bereits einen Artikel “Wir legen alles offen” zum Thema Gespartes und Geld verdienen auf Reisen, geschrieben. Dort schreiben wir über unser Gespartes,  unsere Einnahmen, Ausgaben (Privat, Reiseausgaben und Ausgaben für die Selbstständigkeit), sowie ein paar Zukunftspläne.

Wir sind seit Ende Mai 2019 wieder in Deutschland und haben für uns und für euch, einen kleinen Kassensturz gemacht: Wie viel haben wir in 8,5 Monaten Backpacking durch Asien ausgegeben?

Wichtig für dich: In dem Artikel beziehen wir uns ausschließlich auf Ausgaben bezüglich der Reise. Krankenversicherung, private Ausgaben (e-books & Online-Kurse), oder berufliche (wie Web-Hosting & Software), werden nicht einbezogen. Wenn euch interessiert, wie viel wir privat und beruflich ausgeben, schaut euch den Artikel “Wir legen alles offen” an. 

Wenn du diesen Beitrag als Hilfe nutzen möchtest, um deine eigenen Reisekosten zu planen, vergiss also nicht deine privaten Ausgaben und Altlasten (Handyvertrag, Fitnessstudio usw.). 

Unsere Route

Unsere Route in 8,5 Monate Backpacking durch Asien

Unsere Reise startete am Busbahnhof in Saarbrücken. Mit dem Flixbus ging es nach Zürich. Die Schweiz ist nicht gerade der günstigste Ort zum Starten, wir fanden aber einen sehr günstigen Qatar-Flug nach Bali und wollten die Stadt gerne mal sehen. Wir hatten ein schönes Airbnb, brachten Spaghetti, Pesto und Wein aus Deutschland mit und erkundeten Zürich mit dem Fahrrad. 

In Bali starteten wir dann richtig. Einen Monat reisten wir über die Insel. Anschließend ging es für ein paar Tage nach Malaysia. Eigentlich waren hier zwei Monate geplant, aber wir entschlossen uns kurzerhand, wieder nach Bali zu fliegen. Es gefiel uns so gut und wir wollten dort einfach noch mehr Zeit verbringen. Einen ganzen Monat, verbrachten wir in nur einer einzigen Unterkunft, in Kerobokan. Von hier ist man blitzschnell in Canggu und die Gegend ist bei weitem günstiger und entspannter.   

Anschließend ging es dann nochmal nach KL (Kuala Lumpur). Ganze 2,5 Wochen, die wie im Fluge vergingen. Im Dezember flogen wir dann (vorübergehend) das letzte mal nach Bali. Unsere Eltern kamen uns für je drei Wochen und um eine Woche versetzt besuchen und verbrachten ihren Urlaub mit uns gemeinsam. Wir feierten Weihnachten & Silvester zu sechst auf der Insel. 

Im neuen Jahr, ging es weiter nach Thailand. Wegen eines gestrichenen Fluges, begannen unser Thailand-Aufenthalt in Bangkok. Die restliche Zeit verbrachten wir im Norden Thailands (Chiang Mai & Pai). Danach flogen wir nach Nepal, Kathmandu und fuhren von dort zu einem Freund nach Pokhara. Wir lebten drei Wochen mit ihm und seiner nepalesischen Familie, auf seiner Farm. Übrigens: Wenn du Lust auf eine einmalige Nepal-Erfahrung hast und das Land hautnah kennen lernen möchtest, schreib uns gerne eine Nachricht. Denn Georg (Schorsch), hat inzwischen zwei Gästezimmer zur Vermietung und freut sich immer über deutschen Besuch. 

Nach einer weiteren Woche in Kathmandu, reisten wir für zwei Monate nach Indien. Einmal von Nord bis Süd: Delhi, Rishikesh, Agra, Jaipur, Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur, Pune, Arambol, Hampi, Bangalore und Kochi. Wir legten die Strecke ausschließlich per Land und mit dem Bus zurück. Über 3000 Kilometer und 100 Stunden fahrt.

Erlebnis-Geschenke sind erlaubt.

Zu guter letzt hatten wir einen Monat in Sri Lanka (Madeline´s langjährigem Traumziel): Colombo, Galle, Mirissa (bzw. Pohlena), Ella, Delhousie (Adams Peak), Kandy, Sigiriya, Anaradhapura, Wilpattu (National Park), Negombo.

Das war unsere Asien-Reise 2018/19.  Ob wir beim nächsten mal etwas anders machen würden? Sicherlich. Ob wir etwas bereuen? Keinesfalls. Viele unvergessliche Erfahrungen und Erlebnisse, werden unser leben wohl nachhaltig bereichern. Wir denken gerne daran zurück und freuen uns bereits auf das nächste mal, denn wir haben noch viele Ziele auf der Wunschliste.

Es folgt eine Kurzübersicht unserer Gesamtkosten. Weiter unten findest du eine detaillierte Auflistung aller Ausgaben.

Unsere Reisekosten für 2 Pers. & 8,5 Monate: 13.528,39 Euro

  • Fast immer privates Zimmer & Bad gebucht
  • Alle Flüge, Aktivitäten und jede Bargeldzahlung inkludiert
  • Start in Zürich (etwas teurer), und 6 asiatische Länder
  • Tausende schöne Erinnerungen, die jeden Cent wert sind

 

Bitte beachten!

Reisekosten sind nicht gleich Reisekosten.

Es gibt Reisende, die nur einen Bruchteil davon benötigen. Der jeweilige Reis- und Lebensstil, beeinflusst die Ausgaben selbstverständlich enorm. Mittlerweile verzichten wir größtenteils auf Dorms (Mehrbettzimmer) und geben generell lieber ein wenig mehr Geld bei der Unterkunft aus. Frühstück inklusive ist uns ebenfalls wichtig geworden, da wir viel Zeit in der Unterkunft verbringen, vor allem die erste Tageshälfte und es viel Zeit spart, wenn wir zum Frühstück nicht raus müssen. 

Wir sind nicht die Typen für große Sightseeing Touren, oder Aktivitäten, da wir schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Oft ist es überteuert und zu touristisch. Wir verzichten also in der Regel auf organisierte Trips und erkunden die Gegend, so weit wie möglich, lieber auf eigene Faust. Zum Beispiel, mit einem gemieteten Zweirad. Aktivitäten mit Tieren (Elefanten baden/reiten usw.), vermeiden wir ganz besonders. Dafür nehmen wir in Kauf, auch mal etwas zu “verpassen”. Ein Großteil unserer Zeit geht für das Arbeiten am Laptop, Sport & Lesen drauf. Vermutlich sieht das bei dir ein wenig anders aus. Deshalb bedenke, dass du für Aktivitäten ein wenig mehr Budget einplanst.

Wir buchen Unterkünfte meistens auf Airbnb (am liebsten kleine Gästehäuser), ansonsten über Agoda (Achtung: Immer doppelt Kontrollieren, ob die gewünschten Extras im Zimmerpreis inklusive sind und nicht nur in der Unterkunft angeboten werden), oder auch via booking.com (großes Netz an Unterkünften, leider fast ausschließlich mit Barzahlung).

Übrigens: Wenn du noch nicht bei Airbnb bist, kannst du hier einen 25 Euro Rabatt-Gutschein erhalten (für Übernachtungen im Wert ab 65 Euro). Hier gehts zu deinem Airbnb-Rabatt-Gutschein.

Alle Zahlen sind für zwei Personen. Ich weiß, es klingt erst einmal richtig viel. Vor allem, wenn Versicherungen und weitere private Ausgaben noch dazu kommen. Aber wie viel gibst du zu Hause in Deutschland jeden Monat aus? Für Miete, Auto, Verpflegung und Transport? Wenn man für die Reisezeit einen Untermieter findet, oder seine Wohnung gar auflöst und sein Auto verkauft (wie in unserem Fall), sieht das ganze gleich nochmal anders aus.

 

Ausgaben & Spar-Tipps

So jetzt aber: Unsere Ausgaben im Detail

 

Unsere Reisekosten für 8,5 Monate belaufen sich auf 13.528,41 Euro. Pro Kopf macht das 6764,21 Euro.
Pro Tag und pro Kopf = 27,17 Euro. Inklusive Transport (Flüge), aller sonstigen Ausgaben (Bargeldabholungen) & Unterkünften. 

Die Tabelle kann dir als Hilfe dienen, um deine eigene Reise zu planen. Die Summen für Bargeld, passen nicht immer ganz genau zum Zeitraum, da wir gelegentlich größere Summe abgehoben und dann über einen längeren Zeitraum aufgebraucht haben. Seit Indien, verwenden wir eine App, um unsere Ausgaben noch viel genauer zu analysieren. Beim nächsten Kassensturz, erhaltet ihr also viel detailliertere Angaben.

Nachfolgend haben wir noch ein paar Tipps für dich aufgeführt, mit denen du deine Reisekasse möglichst einfach und schnell aufstocken kannst. 

Wie kann ich mehr Gespartes ansammeln?

  • Schreibe dir ganz genau auf, wie viel du verdienst und wie viel du ausgibst. Dir bewusst zu machen, wie viel Geld du überhaupt besitzt und wofür du es ausgibst, ist ein wichtiger Schritt. Klingt einfach, machen aber die aller Wenigsten. Frage dich, ob dir deine Investitionen, das Geld wirklich wert sind? 
  • Worauf kannst du verzichten / Was kannst du reduzieren? Ein paar Beispiele sind: Alkohol, Zigaretten/Shisha, Kaffee (auswärts), Party, Netflix/Amazon Prime, Spotify, Handy-Vertrag, Versicherungen, ungenutzter Fitnessstudio-Vertrag, Videospiele, Snacks/Ungesunde Lebensmittel, Shopping (Dinge, die du nicht wirklich brauchst), teure Urlaube, teures Auto
  • Hast du Sachen, die du nicht mehr benutzt und verkaufen kannst? Schau in deinem Kleiderschrank, in den Regalen und im Keller nach. Was steht bei dir rum, was noch einen Wert hat, du aber im letzten Jahr nicht einmal benutzt hast? Weg damit. Verkaufe oder spende es Bedürftigen.
  • Hast du in deiner Wohnung/deinem Haus ein Zimmer, dass du untervermieten, oder bei Airbnb inserieren kannst?
  • Beantrage einen Existenzgründer-Zuschusses beim Arbeitsamt, der IHK, oder einer anderen Stelle. Michi bekam nach mehrmaligem Vorsprechen vom Arbeitsamt 3 Monate lang Unterstützung (Arbeitslosengeld + Sozialversicherungsbeiträge) & von der IHK 2.500 Euro Existenzgründerzuschuss (zur Unterstützung von „frischen“ Handwerksmeistern).
  • Kannst du nebenberuflich schon als Freelancer, oder mit deiner Idee starten? Nimm dir täglich ein oder zwei Stunden Zeit, um daran zu arbeiten. Gewinne die ersten Kunden und baue deine Webseite.

 

Weitere Möglichkeiten die Kasse aufzustocken

Haussitting: Du kannst gut mit Tieren? Dann bereise ferne Länder, oder gleich die ganze Welt und lebe kostenlos in schönen Häusern, während du dich um die Tiere und Pflanzen der Besitzer kümmerst. Sebastian Canaves zeigt wie einfach es geht und hat ein Buch dazu geschrieben, das findet ihr in seinem Online-Shop:Hund, Katze, Haus – Als Haussitter günstig um die Welt!‘.

Arbeiten: Im Hostel, oder auf einer Farm, es gibt viele Möglichkeiten. Im Hostel gibt es oft freie Unterkunft und Verpflegung, wenn du im Gegenzug einige Stunden am Tag dort arbeitest. Auf Farmen, kannst du sogar noch etwas verdienen und lernst Menschen und Land wirklich kennen. Es nimmt etwas Zeit in Anspruch und ist leider nicht immer so einfach, wie man es sich wünscht. Aber wenn du wirklich möchtest, findest du sicher einen Weg.

Was eigenes starten: Blog, Podcast, Youtube starten, viel Liebe & Zeit reinstecken, durchhalten, nicht aufgeben und nach einiger Zeit davon leben. Leider ohne Garantie, dafür lernst du garantiert ein Haufen neuer Dinge und wirst unglaublich viel Spaß haben.

Wohnung vermieten: Vermiete deine Wohnung/dein Haus für die Dauer deiner Reise. Es gibt mittlerweile einige Plattformen dafür, deren Handhabung wirklich leicht von der Hand geht, wie Airbnb. Je nachdem, kannst du deine Reisekasse aufbessern, oder gar davon leben!?

Deine Meinung: Viel oder wenig?

Lass uns gerne ein Kommentar dar und schreibe uns, ob du unsere Reiseausgaben für hoch oder niedrig hältst.

Wie sehen deine Erfahrungen bezüglich Reisekosten Asien aus?

Gibst du eher mehr, oder weniger Geld aus? 

Was tust du, um Geld zu sparen?

Details & Planung

Unsere Anschaffungen & Reisekosten Asien - Kalkulation

Ein Auszug aus dem Blogbeitrag “Wir legen alles offen! Gespartes, Einkommen, Ausgaben & Zukunftspläne – Für Reisende, Selbständige & Neugierige”

  • Mit welchen Reisekosten Asien haben wir geplant?
  • Wie hoch waren die Anschaffungskosten für Reiseequipment?
  • Ein (sehr günstiger) Beispiel-Monat in Bali (siehe Tabelle oben: Bali #2)

Reisekosten Kalkulation:

 

Anschaffungen (einmalig)

  • (2x)Backpack
  • (2x)Tagesrucksack
  • (6x)Packwürfel (dazu gibt es sogar einen Blogbeitrag von uns)
  • (2x)Mikrofaser-Handtücher
  • Stirnlampe
  • Reiseadapter
  • Reise-Yogamatte
  • usw. (Schau dir dazu unseren Beitrag ‘Unsere Top 15 Travel Gadgets’ an)

Wir mussten uns nicht alles erst kaufen, weil wir bereits vieles besaßen. Madeline’s Backpack, wurde zum Beispiel Second Hand bei Ebay gekauft und ist schon seit 6 Jahren im Einsatz. Für deine erste Reise, brauchst du kein Profiequipment und es gilt: Weniger ist mehr. Schau dir zur Inspiration, vor deiner ersten Reise, einige Packlisten an. Wir empfehlen die ultimative Packliste von Conni Biesalski. Als wir zu unserer ersten gemeinsamen Reise aufbrachen, waren die einzigen Investitionen, ein Backpack für Michi und die Packwürfel. Alles andere haben wir uns irgendwie zusammengekramt. Nach und nach haben wir aufgerüstet und kommen mittlerweile sicherlich auf einem Betrag von: ≈ 700 Euro/einmalig

 

Laufende Kosten (monatlich)

  • Flüge ≈ 200-500 Euro/Monat
  • Unterkünfte ≈ 400-600 Euro/Monat (das geht natürlich auch viel günstiger, aber wir buchen meistens mit Frühstück und legen viel Wert darauf, gut zu schlafen und Platz für Sport/Arbeit zu haben)
  • Transport (Taxi, Roller mieten, Grab/Uber/Go-Jek (viel günstiger als Taxi!)) ≈ 35-100 Euro/Monat (abhängig von Region, Anzahl der Unterkünfte, Flughafentransfers usw.)
  • Verpflegung ≈ 300-500 Euro/Monat (mit einheimischem Essen & Frühstück inklusive bleiben wir unter 300 Euro, gelegentliche Ausnahmen sprengen schnell das Budget)
  • Sonstiges (Eintritte, Gebühren/Visum, ..) ≈ 10-100 Euro/Monat (stark abhängig vom Reiseland & Aktivitäten)
  • Reisezusatzversicherung für 9 Monate bei der Allianz: Michi 284,70 Euro + Madeline 262,60 Euro = 547,60 Euro/6 Monate = 60,85 Euro/Monat

Summe Reisekosten einmalig*: 700 Euro (für 1 Person: ≈ 400 Euro)

Summe Reisekosten pro Monat*: 1005,85 – 1.860,85 Euro (für 1 Person: ≈ 500-950 Euro/Monat)

Die Ausgaben pro Person sind nur geschätzt, halbieren kann man nicht alle Kosten. Reisen zu zweit ist preislich etwas günstiger.

Unser 1-Monat-in-Bali Beispiel:

Da wir unsere Kosten leider nicht haargenau kategorisiert haben (inzwischen schon), sind die oben aufgeführten Kosten grob geschätzt. Wir erfassten allerdings ganz exakt unsere monatlichen Ausgaben.

Wir blieben einen ganzen Monat in der selben Unterkunft in Bali, Kerobokan (Lage ein wenig außerhalb, deshalb günstiger).

Kostenvorteil Slow-travel: Reisetage sind immer teurer und wir erhalten bei Airbnb oft einen Rabatt für den Langzeitaufenthalt und können einen viel besseren Preis für den Roller aushandeln. Du lernt die Gegend besser kennen und findest so Möglichkeiten gut und günstig zu essen.

Beispiel Roller:

  • Der Tagespreis liegt normal bei 80.000 IDR (mit kleiner Motorisierung  & gutem Verhandeln geht vielleicht auch 60.000 IDR). 
  • Mietest du eine Roller für einen ganzen Monat, gehen die Vermietungen mit dem Preis runter & du zahlst 800.000 IDR/Monat (≈ 48 Euro), also keine 27.000 IDR/Tag (bei 30 Tagen im Monat. 
  • Das ist direkt viel viel günstiger: 33.000-53.000 IDR/Tag die wir uns sparen

Ein Monat auf Bali mit diesem Pool

Bali für zwei Personen: 1.196,52 Euro/Monat

  • 30 Tage in der Low Season (20.Okt.-21.Nov.2018)
  • Unterkunft über Airbnb inkl. Frühstück (40% Monatsrabatt, 20% Gastgeber Rabatt (da neu Inseriert) = 352 Euro
  • Flug für zwei Personen mit Marlindo Air von KL nach DPS und zurück = 262,95 Euro
  • Bargeld-Abholung für Verpflegung, Roller-Miete, Surfbrett-Miete, Trips = 581,57 Euro

Schön, dass du da bist.

Interessiert dich das Thema Reisen & Geld verdienen?  

Falls du mit dem Freelancen starten möchtest, um ein ortsunabhängiges Einkommen zu generieren, möchten wir dir @officejourney empfehlen. Nadine freelanced bereist seit einigen Jahren sehr erfolgreich und teilt ihr Wissen auf Instagram. 

Für uns war der entscheidende Arschtritt (um uns endlich zu trauen), die DNX (Digitale Nomaden Conference) 2017. Danach wussten wir: Das ist unser Weg und es führt nichts daran vorbei. Wir bekamen den nötigen Mut und setzten uns noch am gleichen Abend, die Deadline von einem Jahr, welche wir letzten Endes auch einhielten. 

Hier kannst du dir dein persönliches Arschtritt-Ticket besorgen.
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Hast du noch Fragen?

Was haben wir in diesem Beitrag vergessen? Gibt es etwas, was du noch wissen möchtest? Bitte schreibe uns ein Kommentar, oder eine private Nachricht. Wir beantworten gerne alle Fragen dazu! Es gibt kein Tabu-Thema für uns.

 Wir freuen uns tierisch über alle Fragen, Ergänzungen, Idee und Gedanken zu diesem Thema.

Eine kurze Anmerkung zum Schluss:

Solch eine Offenlegung und so viele Zahlen, schrecken dich möglicherweise etwas ab. Hätten sie mich zu Beginn sicherlich auch!

Deshalb ein paar Hinweise, wenn du dich für eine lange Reise entscheidest:

  • Lass dich nicht entmutigen! Das sind nur (unsere) Zahlen.
  • Es gibt da draußen viele Reisende, die für 300 Euro/Monat die Welt bereisen (Hut ab). Sogar einige, die ganz ohne Geld reisen!
  • Wenn du dich für eine lange Reise entscheidest, kannst du alles schaffen, wenn du es nur stark genug willst! Egal wie viel du gespart hast.

⇢ Das Gegenteil von Erfolg ist nicht Misserfolg, sondern Aufgeben

 

Zur Motivation & Inspiration

Ja, Reisen ist ein kostenintensives Hobby. Bei den Meisten, fließt die gesamten Ersparnisse herein. Wir kündigten dafür unsere Jobs, gaben unsere Wohnung auf und all das, für ein Leben, voller Ungewissheiten und Anstrengungen. In der Hoffnung, das Leben zu führen, von dem wir träumen. Wir haben schon einige Reisen gemacht und viel Geld dafür ausgegeben. Aber es war wirklich jeden Cent wert! 

Wir sind froh, dass wir unser Geld, in uns investieren, statt in Vergängliches und Materielles. Diese Erinnerungen & Erfahrungen, neu erlerntes Wissen, neue Fähigkeiten, tiefe Freundschaften und andere Blickwinkel auf die Welt, das ist (für uns) alles Geld der Welt wert. 

Jeder kann reisen. Es gibt immer eine Möglichkeit. Es ist lediglich eine Sache der Priorität. 

Wie klasse ist das denn?

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Aktuelle Blogbeiträge

Best Food of South East Asia – Indonesien, Thailand & Malaysia

Indonesien, Malaysia & Thailand

Unsere Lieblingsgerichte

Nach insgesamt 5 Monaten, die wir beide zusammen in diesen drei Ländern 2018-2019 verbracht haben, möchten wir euch gerne unsere aller liebsten Gerichte vorstellen. 

Generell ist die asiatische Küche für für uns beide ein Traum. Wer keine Scheu hat neues auszuprobieren und sich dem Straßenessen auf asiatischen Essens-Märkten öffnet, dem wird kulinarisch eine ganze Wundertüte an ausgefallenen und geschmacklich erstklassigen Gerichten zu Teil. Oft aus einfachen Lebensmitteln zubereitet, meist mit frischen Gewürzen und Kräutern verfeinert, auf heißer Flamme am Gasgrill gebraten und auf einem Bananenblatt serviert. Dazu eine pikante Soße, deren Rezeptur, über Generationen hinweg, ein gut gehütetes Familiengeheimnis ist. All dies, macht das Essen in Asien zu einer unvergleichlichen Erfahrung.

Ganz klar, Süd-Ost-Asien hat noch einige Länder & Gerichte mehr zu bieten, darüber kann man Bücher füllen. Wir konzentrieren uns in diesem Bericht einfach mal auf diese drei Länder, hier haben wir die meiste Zeit verbracht und konnten die Landesküche sehr gut kennenlernen.

In unserer Top 11 zeigen wir die Gerichte, die wir am meisten vermissen und wegen denen wir, mehr als nur einmal, etwas wie den folgenden Satz gesagt haben: „Oh ja, lass uns doch nochmal nach Indonesien/Thailand/Malaysia fliegen, um XY zu essen!“. 

Zu jedem Gericht findest du einen Link, der dich zu unserer Restaurant-Empfehlung führt!

11 Gerichte, für die sich eine Reise lohnt:

1. Mango mit Sticky Rice (Thailand)

Sticky Rice ist für sich allein schon mega gut. Dazu eine reife Mango, etwas süße Kondensmilch und ein paar knusprige Flocken, herrlich! Das Gericht gibt es überall in Thailand an der Straße und in Restaurants.

Malaysia, ursprünglich aus China

2. Hokkien mee noodles 

Dicke Eier-Nudeln mit knackig gebratenem Gemüse. Dazu frische Zwiebeln und viele Kräuter. Oft werden die Nudeln mit einer Curry-Sauce angeboten. Dabei kann man wählen, ob man das Gericht als Nudeln mit Soße oder als Suppe möchte. In dieser Form haben sie uns am besten geschmeckt. Die Nudeln kommen ursprünglich aus China und wurden von Einwanderern nach Malaysia und Singapore eingeführt.

Malaysia/Thailand/Indonesien, ursprünglich aus China

3. Pau 

agsdi-food-heart

Die kleinen gefüllten Teigtaschen sind in ganz Asien sehr verbreitet und sind unter diversen Namen bekannt. Sie kommen geschmacklich einer Dampfnudel recht nahe. Angeboten werden diese in vielen verschiedenen deftigen und süßen Varianten. Wir favorisieren die süßen Varianten Custard Cream, Black Bean, Sweet Coconut und noch einige mehr!

Malaysia, ursprünglich aus Indien

4. Poori Masala 


Wenn du Poori Masala bestellst, bekommst du eine Fladenbrot, das sich während des Backens zu einer großen Kugel aufblasen hat. Dazu gibt es ein pikantes Kartoffel-Curry, manchmal auch noch Gemüse, Linsen und Zwiebeln. Gegessen wird mit den Händen. Man zupft ein Stück Poori ab und greift sich damit etwas aus einer der Schälchen.

5. Nasi Lemak (Malaysia)

Eine große Portion Reis, der in Kokosmilch getränkt und anschließend gedämpft wurde, dazu ein Sambal (tomatige Soßel), ein hartgekochtes Ei, getrocknete Sardellen ein paar Scheiben Salatgurke und geröstete Erdnüsse obendrauf. Fertig ist das Nationalgericht Malaysias. Meistens gibt es noch etwas dazu, dabei kannst du in der Regel zwischen Gemüse, Fleisch & Fisch wählen.

Indonesien

6. Terang Bulan

Mhmmm…Terang Bulan. Eine riesiger Pancake, sehr dick und vor allem super zart und saftig! Du wählst zwischen verschiedene Füllungen: Von Banane, Schokolade, Kondensmilch (die gehört in Indonesien auf beinahe jede Süßspeise), Nüsse, Käse, bis hin zu Nutella, Milo, und vielen weiteren Zutaten. Hier wird auch sehr gerne kombiniert. Sehr beliebt ist zum Beispiel: Käse (Keju), Milch (Susu), Nüsse (Kacang) und Schokolade (Coklat). Ein Terang Bulan reicht gut für vier Personen als Dessert.

Thailand

7. Khao Soi Northern Style Noodles with Curry 

Ein traditionelles Gericht aus dem Norden Thailands. Serviert in einer kleinen Kokos-Schale. Ein würziges Curry mit frischem Gemüse, Sprossen, Gurken, Zwiebeln, Eier-Nudeln und den Crispy-Nudeln on top. Sehr würzig und richtig lecker.

Nord-Thailand

8. Grilled Black Sticky Rice 

Ein ausgerollter Fladen aus schwarzem Klebreis wird auf heißer Kohle gegrillt, bis er Blasen wirft und danach mit Palmzucker und schwarzem Sesam bestreut. Ein Schuss Kondensmilch über das ganze, dann wird er gerollt und klein geschnitten, auf einem Bananenblatt serviert. Wir haben den grilled black sticky rice nur in Pai gefunden und waren absolut begeistert.

Indonesien

9. Gado-Gado

agsdi-food-heart

Der Name bedeutet übersetzt soviel wie „Durcheinander“ und kommt daher, dass alle Zutaten einfach wild zusammen gerührt werden. Von diesem Gericht gibt es sehr viele Varianten. Die Ursprüngliche ist vegetarisch, oft auch vegan: Viel Gemüse, Kartoffeln, Lontong (Reis in Bananenblättern gedünstet), alles klein geschnitten und anschließend mit einer unglaublich leckeren Erdnusssoße (Wasser und Erdnusspaste) und Kecap Manis (süße Sojasoße) vermischt. Manchmal gibt es ein Ei dazu. Super lecker!

10. Appam

Malaysia, ursprünglich aus Indien oder Sri-Lanka

Bei diesem Pfannkuchen handelt es sich um ein Frühstück oder Abendessen. Aus fermentiertem Reismehl und Kokosmilch hergestellt und in einem Appachatti (Pfanne) gebacken. Auch hier gibt es viele Varianten, die meisten sind süß. Unser Liebling kommt mit Kokostopping und ein paar Nüssen, einfach und genial! Oft zu finden auf Märkten und eher außerhalb der Touristengebiete.

Indonesien

11. Nasi Goreng 

Einfach nur gebratener Reis mit Gemüse und Ei?

Nein, Nasi Goreng ist weit mehr! Wir können gar nicht sagen, wie gut es schmeckt! Nasi Goreng ist alles andere als langweilig. Wir haben das Gericht fest ins Herz geschlossen.

Besonders Malaysia hat, durch den Mix dreier Kulturen (Malaysia, Indien, China), kulinarisch sehr viel zu bieten. Vor allem in Kuala Lumpur findest du eine gigantische Vielfalt an unterschiedlichsten Gerichten. Wir lieben es uns durch die verschiedensten Gerichte eines Landes zu probieren und fühlen uns auf Essens-Märkten richtig wohl. 

Es fiel uns wirklich schwer eine Auswahl für diesen Beitrag zu finden, denn die asiatische Küche hat einiges, großartiges zu bieten.

Weiter Beiträge zum Thema Essen findest du in unserer Kategorie Eat around the World.

Schöne Reise & Guten Appetit!

Wie klasse ist das denn?

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Neuste Blogbeiträge

Warum du Kuala Lumpur auf keinen Fall als Stop-Over nutzen solltest.

Reisen nach Kuala Lumpur

Vom 21.11.2018-10.12.2019 waren wir in Kuala Lumpur, davon im Oktober bereits für 5 Tage. In diesem Beitrag möchten wir unser unsere Erfahrungen & Tipps mit dir teilen.

Wir verbrachten insgesamt, einen ganzen Monat, in Kuala Lumpur und nutzten die Zeit, um diese außergewöhnliche Stadt, richtig gut kennen zu lernen. Wir lebten uns ein, genossen die Annehmlichkeiten der Großstadt und nutzten die 4 Wochen, um ordentlich an unserem Blog zu arbeiten. 

Wir empfehlen, für rein touristische Zwecke, mindestens 1 Woche einzuplanen, wer die Stadt richtig kennen lernen möchte, der braucht mindestens 2. Für einen kurzer Stop-Over (womöglich noch über Nacht), ist Kuala Lumpur wirklich zu Schade. 

Wenn du uns bereits besser kennst, dann weißt du, dass wir Verfechter des langsamen und intensiven Reisens sind. Wenn wir ein Land verlassen, dann entweder, weil das Visa abläuft, oder wir uns einfach zu sehr auf den nächsten Ort freuen. Außerdem kommt es nicht selten vor, dass wir einen Ort besuchen, aber nur wenige (manchmal auch gar keine), der typischen Sehenswürdigkeiten, besucht haben. Wir legen besonderen Wert darauf, Land, Menschen und Kultur, wirklich kennen zu lernen.

Alle Angaben & Bewertungen sind so objektiv wie möglich getroffen, um dir einen realistischen Eindruck des Reiseziels zu geben.

Visa Run Malaysia, Kuala Lumpur?

Keine Sorge, ein Visa Run, ist über KL (Malaysia) problemlos möglich. Wir finden es nur schade, wenn du deinen Aufenthalt dort, nicht nutzt, denn die Stadt hat viel zu bieten. Wir kennen einige Leute, die KL, regelmäßig dafür nutzen. Zum Beispiel, wenn das Bali Visum ausläuft. Einige fliegen  mit einer Abendmaschine nach KL (Wichtig: Du musst vor 24:00 Uhr Indonesien verlassen), verbringen die ein paar Stunden am Flughafen und nehmen dann ein Frühflug zurück nach Bali. 

Die beiden Vorteile an der Geschichte: Du kannst dein Gepäck in Bali lassen und nimmst nur Handgepäck mit, schließlich brauchst du nicht viel. Außerdem sind die Flüge zu diesen Zeiten besonders günstig.

Über Singapur, ist es zum Beispiel, nicht ganz so einfach. Hier musst du mindestens einen Tag im Land bleiben. 

Selbst haben wir noch keinen “klassischen” Visa-Run gemacht und können also nur aus zweiter Hand berichten. 

Aber wir möchten dir noch einmal Nahe legen, wenn du sowieso schon eine Flug bezahlt, die Zeit dafür aufbringst und die Umwelt belastet, warum dann nicht für ein paar Tage in KL bleiben? Allein schon wegen des tollen Essens, lohnt es sich!

Wie komme ich nach Kuala Lumpur? 

In der Regel wird Kuala Lumpur mit dem Flugzeug angesteuert und dient gerne als Startpunkt, für eine Malaysia-Reise. Einfach deshalb, weil die Flüge hierher, in der Regel, am günstigsten sind. Außerdem wird die Stadt gerne zum “Visarun” missbraucht. Wir hörten von einigen Reisenden, dass sie dabei nicht einmal das Flughafengebäude verlassen. Auch wir flogen gleich zweimal von Bali aus hierher, da unser Visum auslief. Allerdings blieben wir, wie bereits erwähnt, insgesamt 4 Wochen dort.

Kleiner Tipp: Wir raten davon ab, mit AirAsia zu fliegen. Während des 3,5 stündigen Fluges nach Malaysia, bekamen wir nicht einmal Trinkwasser. Die (viel) bessere Alternative, ist Malindo Air. Wenn überhaupt, dann sind die Flüge nur unwesentlich teuere, bieten aber einen viel besserer Service und weniger versteckte Kosten. Während beider Flüge mit Malindo Air, erhielten wir Essen & Getränke. Im Gegensatz zu AirAsia, hatten wir sogar Entertainment im Flugzeug.

Am Flughafen in KL gibt es übrigens kostenfreies WLAN. Falls du dir nicht direkt am Flughafen eine SIM-Karte zulegst, kannst du das WLAN im Flughafen nutzen, um dir ein GRAB (Fahrdienst, wie UBER) zu rufen und damit günstig in die Stadt zu gelangen. Es gibt außerdem die Möglichkeit, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. 

 

Wo übernachte ich in Kuala Lumpur?

Wir suchen unsere Bleiben, meistens über Airbnb, Agoda, manchmal auch auf Booking. Auf diesen Plattformen, findest du meist eine Großzahl an Unterkünften, so auch für KL. Die Wahl der Plattform, ist selbstverständlich auch ein wenig davon abhängig, wonach du suchst. Ein Hostel, ein Homestay, vielleicht ein Apartment, oder doch ein Hotel? Budget, oder High Class?

Hinzu kommt die Qual der Wahl, bezüglich des Stadtviertels. Bukit Bintang ist eine beliebte Gegend, hier gibt es viele Einkaufszentren, Bars und Clubs mit Livemusik. Außerdem befindet sich in diesem Stadtteil die Jalan Alor, einer der beliebtesten Street-Food-Märkte. Der Stadtteil Brickfields, wird auch Little India genannt. Hier findest du besonders viel, des grandiosen, indischen Essens. Außerdem eine bunte Mischung an Geschäften, darunter viele Textil und Schmuckhändler. Chow Kit ist das Chinatown KL’s. Hier befindest du sich zudem sehr nah an den Twin Towers. 

Unser erstes Airbnb, das zudem mit einer kostenlosen, privaten Outdoor-Yoga-Stunde lockte, lag in Bukit Bintang. Der Host, Vijay, wurde außerdem ein Freund von uns, wir trafen uns auch bei unserem zweiten Kuala Lumpur Aufenthalt und bekamen eine kulinarische Führung durch die Stadt. Gerne hätten wir seine Unterkunft weiter empfohlen, leider wird diese nicht mehr zur Vermietung angeboten. 

Während des zweiten Aufenthaltes, mieteten wir ein Apartment, in einem großen Hochhaus-Komplex (Regalia Suites), der für seinen Overfloating-Rooftop-Pool, mit Aussicht auf die Petronas Towers, bekannt ist. Wir machten es uns richtig bequem und genossen es wirklich sehr. In unmittelbarer Nähe, befindet sich die Sunway Putra Mall. Dort gibt es ein großes, gut sortiertes Lebensmittelgeschäft, einige Restaurants und am wichtigsten, ein Cinnabon (Yummi!).

Durch die eigene Küche, kamen wir hier in den Genuss von viel Pasta und Porridge. Zwei Dinge, die wir lieber selber machen, anstatt sie auswärts zu essen. Nach beidem hatten wir ein gewisses Verlangen nach der längeren Zeit in Indonesien, in der wir fast immer Reis frühstückten.

Du findest das Inserat unseres Apartments mit Rooftop Pool hier. Du hast noch kein Airbnb-Konto? Melde dich jetzt an und erhalte deinen Gutschein im Wert von 25€ auf Übernachtungen von mindestens 65€  

Wie bewege ich mich in Kuala Lumpur fort?

Wir empfehlen dir, eine SIM-Karte in Malaysia zu kaufen, damit du mobile Daten hast. Damit wird die Fortbewegung in der Stadt, kinderlicht und zudem deutlich günstiger. Wir nutzten ausschließlich den Fahrdienst Grab, um von A nach B zu gelangen. 

Während unseres ersten Aufenthaltes, versuchten wir, ohne eine lokale SIM-Karte auszukommen. Ich möchte nicht behaupten, dass es nicht möglich wäre, aber es war wirklich umständlich, immer nach einem WLAN zu suchen, um ein Grab zu rufen.

Wir empfehlen ausdrücklich, eine lokale SIM-Karte zu kaufen.

Übrigens: Über die App von Grab, kannst du zudem Lebensmittel einkaufen und Essen bestellen. 

 

Was sollte ich in Kuala Lumpur unbedingt unternehmen?

Der Klassiker: Twin Towers/Petronas Towers

Wie geben zu, die beiden Türme sind schon sehr imposant, der Park dahinter eignet sich wunderbar zum relaxen. Genehmige dir ein Eis und bestaune die Türme aus nächster Nähe. 

Höhlentempel mit Affenzirkus: Batu Caves

Die Wahnsinns Statue, die vielen bunten Treppenstufen, dazu der reinste Affenzirkus (Viele Affen halten sich im Bereich der Treppe und des unteren Platzes auf). Das Ganze, war für uns sehenswerter, als die eigentliche Höhle, bzw. der Tempel darin. Die Höhle ist ziemlich stark bebaut. Gebäude mit bunten Blinklichtern, Schilder, Mülleimer, Bänke. Der Charme ist somit fast vollständig verloren gegangen.

Abendprogramm: Rooftop-Bars

Es gibt einige coole Rooftop-Bars in KL. Da die Regalia Suites, eine eigene Dachterasse, mit gigantischer Aussicht haben, besuchten wir keine davon. 

Wir haben aber trotzdem eine Empfehlung für dich. Die Heli Lounge Bar (34 Menara KH, Jalan Sultan Ismail, Bukit Bintang). Der Helikopter-Landeplatz, wird ab 6 Uhr abends, zur Bar umfunktioniert. Dazu werden einfach ein paar Stühle und Tische aufgestellt. Der Ausblick auf die City und die beleuchteten Petronas Towers, ist grandios. Sei früh genug an, denn die Plattform füllt sich ziemlich schnell mit Gästen.

Dataran Merdeka und das Sultan Abdul Samad Gebäude

Der Dataran Merdeka, ist der Unabhängigkeitsplatz, hier wurde zum ersten Mal, die Flagge Malaysias gehisst. Der Platz diente lange als einfach Kricket Green. 

Direkt neben an, befindet sich das Sultan Abdul Samad Gebäude. Dieses Gebäude diente ursprünglich ganz einfach als Büro, für die britische Kolonialverwaltung. Nun sind dort Büros der Malaysischen Regierung untergebracht. Für Touristen, ist es einfach ein schöner Anblick, außerdem ein Stück Geschichte Malaysias. 

Botanischer Garten

Unser Host, nahm uns eines Sonntags mit in den Park und gab uns eine hier eine Freiluft-Yoga-Stunde. Es ist in Asien sehr gängig, in einen öffentlichen Park zu gehen, um seinen Hobbys nachzukommen und auch um jeglichen Sport zu treiben. Überall auf dem Gelände, waren Parkbesucher am Trainieren. Wir waren verblüfft. 

Aufgrund der hohen Temperaturen, ist hier besonders morgens, auch schon sehr viel los. Wir hatten zum Anfang unserer Yogastunde einige Schwierigkeiten, wirklich abzuschalten. Es viel uns dann aber zunehmend einfacher und letzten Endes, genossen wir die Yoga Einheit in vollen Zügen. Es war eine tolle Erfahrung. Wir sind Vijay sehr dankbar dafür.

Der Park lohnt sich, allein schon, dank seiner üppigen Vegetation, definitiv für einen Besuch!

 Straßenessen

Auf keinen Fall verpassen! Wer in Kuala Lumpur ist, muss auf einen (oder mehrere) der vielen Straßenmärkte. Einer der bekanntesten, ist in der Jalan Alor, in Bukit Bintang, zu finden. Leider wird man hier, als Tourist, kaum in Ruhe gelassen. Schöner ist einer der kleineren Märkte, zum Beispiel in der Kampung Baru Street. Auch in Chinatown, sollte man unbedingt einmal das Streetfood probiert haben.

 

Weiteres in KL

– Die Nationalmorsche: Die Masjid Negara ist eine beliebte Touristenattraktion. Bevor du dich dorthin begibst, solltest du die Öffnungszeiten checken, sonst ergeht es dir wie uns und du stehst vor verschlossen Toren.

– Eine Mall mit Freizeitpark: Ziemlich verrückt! In dem Shopping Center, Berjaya Times Square, gibt es mitten im Gebäude, eine Achterbahnen. Ein verrückter Anblick.

Nichts für Tierliebhaber: Vogelpark Kuala Lumpur

Der größte Freiluft-Vogel-Park der Welt. Der Vogelpark in Kuala Lumpur wurde uns empfohlen und das Konzept des freien Fluges, klang eigentlich wunderbar. 

Wir besuchen in der Regel keine in Zoos, oder Tierparks, entscheiden uns beispielsweise gegen Wüstentouren, weil die Kamele schlecht gehalten werden. Wir lieben Tiere und wir lieben es, diese zu beobachten. 

Wir waren also super interessiert und voller Erwartungen, als wir den Park erreichten. Direkt am Eingang, machten wir die erste Entdeckung. Ein blauer Pfau stand direkt vor uns auf dem Weg. Wir konnten den schönen Vogel in Ruhe betrachten. Atemberaubend. 

Die Vögel im Park, sind unter mehreren, großen Zaunkuppeln (wie bei Jurassic Park) eingesperrt. Im ersten Moment, wirkte das ganze recht gut auf uns. Die Vögel konnten fliegen und hatten Platz. Dachten wir. Als wir weiter liefen, sahen wir etlich Tiere, die dann doch, in einzelnen, viel zu kleinen Käfigen, gehalten wurden. Die Eulen und Adler, waren am Schlimmsten, konnten praktisch gar nicht fliegen. Außerdem stellte sich heraus, dass der Park so voller Vögel war, dass man in manchen Abschnitten, nicht mehr dem Weg folgen konnte. Alles war voller Vögel. Zu hunderten saßen sie dort. 

Dann gab es Fotospots, an denen man sich bunte Papageie auf Kopf, Schulter und Arme setzten lassen konnte und ein Mitarbeiter, anschließend ein Bild von einem machte. Der Aufenthalt wurde für uns zu einer Qual. Die Anlage war völlig überfüllt. Die Vögel waren so nahe, die Touristen so aufdringlich, wir konnten es kaum mit ansehen. 

Wir waren froh, als wir wieder draußen waren. Für uns war das Ganze also nichts und wir können den Park auch nicht weiter empfehlen.

 

Wo gibt es das beste Essen in Kuala Lumpur?

Der Aufenthalt in Kuala Lumpur ist ein kulinarischer Hit. Wir lieben die Vielfalt und die Verschmelzung der malayischen, chinesischen und indischen Küche. Eine Reise nach Malaysia, lohnt sich, unserer Meinung nach, alleine schon deshalb.

Es viel uns schwer eine Auswahl zu treffen, aber wir freuen uns, einige unserer liebsten Gericht und Restaurant in Kuala Lumpur vorstellen zu können. 

Wir haben diesem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet, indem wir ausführlich über das Essen in KL berichten und dir unsere besten Tipps verraten. Einen kurze Übersicht, präsentieren wir dir bereits jetzt, für den gesamten Beitrag, und einen extra Tipp, klicke bitte hier!

  1. Nasi Lemak im Mak Wanjor und der Foodmarket in der Kampung Baru Street
  2. Indischer Sonntagsbrunch im Ganga Café (s. Bild rechts)
  3. Appam am Straßenrand
  4. Hookien Mie Nudeln im Robinson Food Court
  5. Simple Life – vegetarisches Restaurant
  6. Frisches Eis in der Jalan Alor
  7. Tapak Urban Street Dining – Food Trucks
  8. Mutton Keema + Chapati im Santa Chapati House

Wie ist das Klima in Kuala Lumpur?

Die Temperaturen sind in Kuala Lumpur das ganze Jahr über relativ gleichbleibend. Tagsüber herrschen meist 32°C, Nachts kühlt es auf 23°C ab. In Monaten April, Oktober, November und Dezember, musst du mit mehr Niederschlag rechnen. Juni, Juli und August, sind die trockensten Monate. 

Wir waren im November und Dezember 2018 dort. Obwohl der November, mit durchschnittlichen 18 Regentagen, der niederschlagsreichste Monat ist, hatten wir einen angenehmen Aufenthalt.

Wie sicher ist Kuala Lumpur?

Falls du dich fragst, ob Kuala Lumpur sicher ist, dann können wir die Frage bejahen. Generell gilt, wie überall, dass du ein paar Grundregeln beachten solltest. Halte dich eher in belebten Gegenden auf, achte auf den überfüllten Märkten, auf dein Hab und Gut und laufe nicht betrunken durch die Straßen. 

Was in Kuala Lumpur besonders toll war:

KL ist eine moderne Stadt, mit vielen Facetten. Wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt. Es ist einfach, von A nach B zu kommen. Das Essen ist grandios! Die Innenstadt ist voller Bars und guter Restaurants. Trotz Großstadt, gibt es tolle Parks und viel zu sehen. Zum Shopping eignet sich die Stadt ebenfalls ideal. 

Wir werden auf jeden Fall wieder kommen.

Was uns in Kuala Lumpur nicht so gut gefallen hat:

Es gibt, wie in den meisten, größeren Städten, auch viele Gassen, in denen sich der Müll häuft und Ratten über die Straße laufen. Besonders in den Wohngebieten und abseits der belebten Hauptstraßen, ist es nicht so schön. 

 

Wo finde ich mehr Informationen:

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Wie klasse ist das denn?

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Aktuelle Blogbeiträge

Kuala Lumpur – KL Food Guide – Indisch, Chinesisch & Malaiisch

Kuala Lumpur Food Guide

Indisch, Chinesisch & Malaiisch.

All das bekommst du in Kuala Lumpur an vielen Ecken authentisch, lecker und günstig. Unsere Empfehlungen findet du in diesem Beitrag. Los gehts.

KL Foodies

In Malaysia treffen die drei großen Bevölkerungsgruppen des Landes aufeinander: Malayen, Inder & Chinesen. In Kuala Lumpur, der Hauptstadt des Landes, ist es besonders stark spürbar. Nicht nur die Kulturen haben sich über Generationen hinweg vermischt, sondern auch die Küchen. Deshalb findest du dort heute einen wirklich aufregenden, kulinarischer Mix.

Unser Airbnb Host hatte sich für uns richtig viel Zeit genommen und uns bei einer Führung durch die Stadt, einige der vielen Leckereien und Geheimtipps, gezeigt. Wir selbst informieren uns ebenfalls immer gut über die Küche des Landes, da es uns besonders wichtig ist. Wir nutzten unsere Zeit in Malaysia also besonders intensiv für die drittschönste Sache der Welt – das Essen.

In diesem Beitrag berichten wir über die besten Plätze und Gerichte in Kuala Lumpur, die wir während unseres Aufenthaltes entdecken durften. Guten Appetit!

1. Nasi Lemak

Nasi Lemak Mak Wanjor / N. L. W. K. B. – Malaysias Nationalgericht

 

Hier findest du das vielleicht beste Nasi Lemak Kuala Lumpurs. Wir waren gleich zweimal hier. Traditionell ist es ein beliebtes Frühstück, wird aber auch zu allen anderen Tageszeiten gegessen. Das Gericht ist im Prinzip ganz einfach, aber super lecker!

Was ist das:

Nasi bedeutet im Malayischen (genau wie im Indonesischen) gekochter Reis. Beim Nasi Lemak, wird der Reis in Kokosmilch getränkt und danach gedämpft. Du wirst das leichte Kokosaroma schmecken, trotzdem ist das Gericht nicht süß, sondern deftig. Dazu gibt es ein leckeres „Sambal“, eine tomatig-würzige Soße, ein hart gekochtes Ei, ein paar Gurkenscheiben, geröstete Erdnüsse und getrocknete Sardellen (wir bestellten die Sardellen ab). 

Was gibt es dazu?

Zusätzlich zu den eigentlichen Zutaten des Nasi Lemak, kannst du aus einer großen Auswahl an weiteren Gerichten wählen: Verschiedene Fisch- und Fleischgerichte, Tempeh, Gemüse, Omelette und noch einige mehr. Unserer Meinung nach braucht man nicht viel mehr dazu. Wir nahmen lediglich etwas Tempeh und ein Ei. Die Sambal und der Reis schmecken einfach köstlich!

Was wird dazu getrunken?

Dazu einen Tee O (Tee mit Zucker), und du hast ein richtig lokales Essen.

Wo finde ich das:

Das Restaurant befindet sich in der gleichen Straße, wie der Kampung Baru Night Market. Ein schöner kleiner Nightmarket. Definitiv ein Besuch wert. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

2. Ganga Cafe

Indischer Sonntags-Brunch

 

Ein richtig guter Geheimtipp ist das Ganga Café. Geheim ist eigentlich nicht ganz richtig, denn das Restaurant hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten und ist bei einheimischen sehr beliebt. Unser Host zeigte uns das Restaurant. Mit ihm aßen wir hier ein Bhatura Set. Er legte uns außerdem den vegetarischen Sonntags-Brunch nahe. Wir kamen der Empfehlung nach und gingen ein zweites mal ins Ganga Café. Das Essen ist grandios, wir waren begeistert und konnten davon gar nicht genug bekommen. Ein super Tipp, wir raten jedem, der KL besucht, hier her zu gehen! 

Was ist das:

Ein indisch-vegetarischer all-you-can-eat-Brunch, jeden Sonntag, von 10-15 Uhr. Hier gibt es:

  • Suppe: eine Gemüse-Brühe
  • Brote: 3 verschiedene Chapati (Flade-Brot), Poori (in Öl ausgebackenes Fladen-Brot) und Papad (dünner Linsen-Fladen)
  • Dips: Chana Dal (baby Kichererbsen Dal), Green Dal, Dhabka Khadi, 
  • Gemüse/Kartoffeln: Aloo Methi, Bayam with Dal, Cabbage, Khad
  • Weiteres: Chili Pakoda (fritierte grüne Peperoni), Dal Vadai (indische Kichererbsenbällchen), Manchiurian (Blumenkohl), Dholka (fluffig gebackener Snack aus Reis-& Kichererbsen Mehl)
  • Dessert: Payasam (warmer Milchreis)
  • Getränke: Masala Chai, Milk Coffee 

Wo finde ich das:

Jeden Sonntag von 10-15 Uhr gibt es das große indische Brunch Buffet im Ganga Café. Das Restaurant liegt im Stadtviertel Bangsar. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

3. Appam vom Straßenstand 

Wohl das beste und günstigste Dessert Kuala Lumpurs! 

 

Was ist das?

Über die genaue Herkunft wird gestritten. Sie kommen entweder aus der Südspitze Indiens, oder aus Sri-Lanka. 

Diese Pfannkuchen sind aus fermentiertem Reismehl und Kokosmilch. Gebacken werden sie einer Appachatti (spezielle Pfanne). Meist wird Appam zum Frühstück oder Abendessen serviert. Es gibt viele verschiedene Varianten, die meisten davon sind süß. Unser Lieblingvariante kommt mit Kokostopping und Nüssen, einfach und genial! Achtung: Appam wird sehr heiß serviert.

Wo finde ich das:

Oft zu finden auf Märkten und direkt an der Straße, eher außerhalb der Touristengebiete.
Wir haben sie nur an einem Straßenstand, unweit des Ganga Cafés gefunden. Vorne weg nahmen wir uns eine Auswahl von verschiedenen Karipap (Currypuffs). Dazu einen Tee O (gesüßter Tee) oder Tee Tarik (gesüßter Tee mit Milch) und du bist wie die Einheimischen unterwegs. Hier essen selten Touristen, das Essen ist authentisch, frisch, super lecker und mega(!) preiswert. Der Straßenstand heißt Om Shakthi chelo’s appam stall, und ist berühmt für die Appam (siehe Zeitungsartikel). Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

4. Hokkien Mee Noodles in der Robinson Mall 

Ein weitere Geheimtipp von Vijay, unserem Host in Kuala Lumpur. Die Hokkien Mee Noodles aus der Robinson Mall.

 

Was ist das?

Dicke Eier-Nudeln mit knackig gebratenem Gemüse. Dazu frische Zwiebeln und viele Kräuter. Oft werden die Nudeln mit einer Curry-Sauce angeboten. Dabei kann man wählen, ob man das Gericht als Nudeln mit Soße, oder als Suppe möchte. Beide Variationen sind super. Die Nudeln kommen ursprünglich aus China und wurden von Einwanderern nach Malaysia und Singapore eingeführt.

Wo finde ich das:

Die Robinson Mall haben wir für dich hier verlinkt. Im Untergeschoss, befindet sich der Foodcourt der Mall. Die Nudeln gibts am ersten Essensstand auf der linken Seite. Es ist eines unserer liebsten Gerichte gewesen. Die dicken Nudel mit dem Curry, sind einfach klasse! Du findest das Gericht auch in vielen anderen Restaurants in der Stadt. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

5. Simple Life – Vegetarisches Restaurant  

Ein Glückstreffer für uns. 

 

Unweit unseres Apartments, in der Sunway Putra Mall, gab es ein Simple Life. Das Restaurant ist komplett vegetarisch. Leider sitzt man in einer Mall, es hat also nicht das schönste Ambiente. Generell gibt es in KL kaum Restaurants, die einen Sitzbereich im Freien bieten. Die Menschen hier sitzen lieber klimatisiert. Das Essen ist unglaublich lecker. Jedes Gericht, welches wir probieren, fanden wir super. Wir waren während der ganzen Zeit, sicher 5 Mal dort zu Besuch. 

Wo finde ich das:

Wir besuchten das Simple Life in der Sunway Putra Mall. In ganz Kuala Lumpur gibt es aber einige Filialen. Wenn du sowieso in der Sunway Putra Mall bist, schaue dir den letzten Tipp von uns an (+1 Cinnabon). Das Restaurant hat täglich von 10:00-22:00 Uhr geöffnet. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

6. Frisches Eis vom Markt

Jalan Alor

 

In der Jalan (Straße) Alor baut jeden Abend einer der vielen Streetfood-Märkte in KL auf. Wir müssen dich allerdings vorwarnen, der Markt in der Jalan Alor, zählt sicherlich zu den touristischsten. Es gibt eine große Auswahl an Gerichten und viele Restaurant, welche dich, nicht grade zurückhaltend, auffordern, bei ihnen zu essen. 

Versuche dich nicht davon beirren zu lassen und bleibe lieber beim Straßenessen. Hier gibt es eine große Auswahl. Zum Beispiel Pau, mit Gemüse, Fleisch, Fisch, oder Kokosfüllung. Du kannst dir deine bunte Mischung selbst zusammen stellen. Oder du nimmst etwas vom Grill. Auch hier gibt es eine große Auswahl. Wir empfehlen auf jeden Fall das frische Eis.

Du wählst dir die Sorte und ein Topping. Es gibt zum Beispiel Schokolade, Nüsse, Oreo, frisches Obst usw. Das eigentlich Highlight, ist dabei zuzuschauen, wie den Eis gemacht wird. Auf einer eiskalten Platte, werden die Zutaten erst zerkleinert und zusammen mit Milch so lange bearbeitet, bis eine feine Paste daraus geworden ist. Diese wird dünn auf die Platte gestrichen und anschließend aufgerollt. 

Du bekommst eine tolle Show, außerdem ist das Eis mega lecker!

Wo finde ich das:

Auf dem Foodmarkt der Jalan Alor. Täglich hat er geöffnet, abends ist die beste Zeit. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

7. Tapak Urban Street Dining

Food Trucks Festival

 

Ein Streetfood-Festival in KL. Die Trucks versammeln sich hier jeden Abend auf einem Parkplatz. Der Platz ist ausgeleuchtet mit ausreichend Sitzplätzen versehen. Eine Live-Band sorgt zusätzlich für Unterhaltung. Das hatte schon Flair. 

Neben den üblichen Verdächtigen, wie Burger, Borritos, gebratene Nudeln und Smoothies, gibt es auch viele ausgefallene Gerichte zur Auswahl. Für jeden sollte etwas dabei sein. Unter den Trucks beinest sich sogar ein kleiner Supermarkt. Hier kannst du dich mit Getränken & Snacks versorgen.

Wo finde ich das:

Nahe der Petronas Towers sind die Food Trucks zu finden. Täglich ab 18 Uhr hat der Markt bis Mitternacht geöffnet. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

8. Mutton Keema + Chapati im Santa Chapati House

Was ist das?

Mutton Keema ist ein Hammelfleisch Curry. Dazu gibt es Chapati, ein indisches Fladenbrot.

Eine weitere Empfehlung von Vijay, das Santa Chapati House. Hier ist immer richtig viel Betrieb. Wir waren am frühen Vormittag dort und bekamen beinahe keinen Platz mehr. Das Publikum ist bunt gemischt. Indische Männer beim Tee, Frauen im Sari, chinesische Geschäftsleute im Anzug, ein paar Touristen, hier kommen alle gerne hin. 

Die Küche und der Ofen, befinden sich direkt an der Straße. Du kannst deinem Chappati beim backen zusehen. Dazu gibt es Dal, Curry oder Gemüse. Gegessen wird mit den Händen. Einfach das Chappati eintauchen, greifen was geht und in den Mund damit. Die einzige Regel lautet, mit der rechten Hand zu essen. Guten Appetit! 

Wo finde ich das:

Täglich (außer sonntags) von 6:30-18:30 Uhr geöffnet. Samstags schließt es jedoch bereits um 15 Uhr. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

+1 Cinnamon Rolls

Von Cinnabon. 

 

Diese umwerfenden Zimtrollen, sind uns das erste Mal auf unserer Zentral- und Südamerika Reise begegnet. Sie sind fantastisch, man könnte die Rollen als “versaut” beschreiben, so treffen aber genau unseren Geschmack! Leider gibt es Cinnabon nur in wenigen Ländern Asiens. Eines davon ist Malaysia. 

Wir haben uns wirklich lange darauf gefreut und waren, während unseres 3 wöchigen Kuala Lumpur Aufenthaltes, mindestens einmal pro Woche zu Besuch. Bilder gibt es leider keine, die Rollen waren meistens zu schnell weg, sorry! 

Wir empfehlen die Standard Rollen zu nehmen und diese vor Ort zu essen. Die Rolle wird vor dem servieren warm gemacht und es gibt eine Portion warme soße obendrauf. Eine einzige Rolle hat circa 6000 Kalorien, ist aber jede einzelne davon wert! Kleiner Scherz, in Wirklichkeit hat eine Rolle lediglich, knapp 900 Kalorien.

Wo finde ich das:

In Kuala Lumpur gibt es drei Cinnabons. Wir besuchten das Cinnabon in der Sunway Putra Mall. Du findest es im 1. Stock, direkt neben einem Brezel-Stand. Täglich von 10:00-22:00 Uhr gibt es die Zimtrollen. Klicke hier um zu Google Maps zu gelangen.

Dann mal, guten Appetit! 

Für uns waren diese Restaurants und Gerichte ein absolutes Highlight von Kuala Lumpur. Malaysia hat genau unseren Geschmack getroffen. Wir hoffen, du wirst davon ebenfalls so begeistert sein und freuen uns bereits auf dein Feedback.

Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

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