Reisekosten Asien – Kassensturz nach 8,5 Monaten Backpacking

Wie teuer ist das Reisen? Wie viel Geld habt ihr gespart und wie viel gebt ihr während eurer Reisen eigentlich aus?

Auch, wenn man in Deutschland ungern übers Geld spricht, so interessier es sicherlich die aller Meisten. Wir stellen in diesem Artikel ganz genau unsere Reisekosten Asien vor. Wir haben bereits einen Artikel “Wir legen alles offen” zum Thema Gespartes und Geld verdienen auf Reisen, geschrieben. Dort schreiben wir über unser Gespartes,  unsere Einnahmen, Ausgaben (Privat, Reiseausgaben und Ausgaben für die Selbstständigkeit), sowie ein paar Zukunftspläne.

Wir sind seit Ende Mai 2019 wieder in Deutschland und haben für uns und für euch, einen kleinen Kassensturz gemacht: Wie viel haben wir in 8,5 Monaten Backpacking durch Asien ausgegeben?

Wichtig für dich: In dem Artikel beziehen wir uns ausschließlich auf Ausgaben bezüglich der Reise. Krankenversicherung, private Ausgaben (e-books & Online-Kurse), oder berufliche (wie Web-Hosting & Software), werden nicht einbezogen. Wenn euch interessiert, wie viel wir privat und beruflich ausgeben, schaut euch den Artikel “Wir legen alles offen” an. 

Wenn du diesen Beitrag als Hilfe nutzen möchtest, um deine eigenen Reisekosten zu planen, vergiss also nicht deine privaten Ausgaben und Altlasten (Handyvertrag, Fitnessstudio usw.). 

Unsere Route

Unsere Route in 8,5 Monate Backpacking durch Asien

Unsere Reise startete am Busbahnhof in Saarbrücken. Mit dem Flixbus ging es nach Zürich. Die Schweiz ist nicht gerade der günstigste Ort zum Starten, wir fanden aber einen sehr günstigen Qatar-Flug nach Bali und wollten die Stadt gerne mal sehen. Wir hatten ein schönes Airbnb, brachten Spaghetti, Pesto und Wein aus Deutschland mit und erkundeten Zürich mit dem Fahrrad. 

In Bali starteten wir dann richtig. Einen Monat reisten wir über die Insel. Anschließend ging es für ein paar Tage nach Malaysia. Eigentlich waren hier zwei Monate geplant, aber wir entschlossen uns kurzerhand, wieder nach Bali zu fliegen. Es gefiel uns so gut und wir wollten dort einfach noch mehr Zeit verbringen. Einen ganzen Monat, verbrachten wir in nur einer einzigen Unterkunft, in Kerobokan. Von hier ist man blitzschnell in Canggu und die Gegend ist bei weitem günstiger und entspannter.   

Anschließend ging es dann nochmal nach KL (Kuala Lumpur). Ganze 2,5 Wochen, die wie im Fluge vergingen. Im Dezember flogen wir dann (vorübergehend) das letzte mal nach Bali. Unsere Eltern kamen uns für je drei Wochen und um eine Woche versetzt besuchen und verbrachten ihren Urlaub mit uns gemeinsam. Wir feierten Weihnachten & Silvester zu sechst auf der Insel. 

Im neuen Jahr, ging es weiter nach Thailand. Wegen eines gestrichenen Fluges, begannen unser Thailand-Aufenthalt in Bangkok. Die restliche Zeit verbrachten wir im Norden Thailands (Chiang Mai & Pai). Danach flogen wir nach Nepal, Kathmandu und fuhren von dort zu einem Freund nach Pokhara. Wir lebten drei Wochen mit ihm und seiner nepalesischen Familie, auf seiner Farm. Übrigens: Wenn du Lust auf eine einmalige Nepal-Erfahrung hast und das Land hautnah kennen lernen möchtest, schreib uns gerne eine Nachricht. Denn Georg (Schorsch), hat inzwischen zwei Gästezimmer zur Vermietung und freut sich immer über deutschen Besuch. 

Nach einer weiteren Woche in Kathmandu, reisten wir für zwei Monate nach Indien. Einmal von Nord bis Süd: Delhi, Rishikesh, Agra, Jaipur, Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur, Pune, Arambol, Hampi, Bangalore und Kochi. Wir legten die Strecke ausschließlich per Land und mit dem Bus zurück. Über 3000 Kilometer und 100 Stunden fahrt.

Erlebnis-Geschenke sind erlaubt.

Zu guter letzt hatten wir einen Monat in Sri Lanka (Madeline´s langjährigem Traumziel): Colombo, Galle, Mirissa (bzw. Pohlena), Ella, Delhousie (Adams Peak), Kandy, Sigiriya, Anaradhapura, Wilpattu (National Park), Negombo.

Das war unsere Asien-Reise 2018/19.  Ob wir beim nächsten mal etwas anders machen würden? Sicherlich. Ob wir etwas bereuen? Keinesfalls. Viele unvergessliche Erfahrungen und Erlebnisse, werden unser leben wohl nachhaltig bereichern. Wir denken gerne daran zurück und freuen uns bereits auf das nächste mal, denn wir haben noch viele Ziele auf der Wunschliste.

Es folgt eine Kurzübersicht unserer Gesamtkosten. Weiter unten findest du eine detaillierte Auflistung aller Ausgaben.

Unsere Reisekosten für 2 Pers. & 8,5 Monate: 13.528,39 Euro

  • Fast immer privates Zimmer & Bad gebucht
  • Alle Flüge, Aktivitäten und jede Bargeldzahlung inkludiert
  • Start in Zürich (etwas teurer), und 6 asiatische Länder
  • Tausende schöne Erinnerungen, die jeden Cent wert sind

 

Bitte beachten!

Reisekosten sind nicht gleich Reisekosten.

Es gibt Reisende, die nur einen Bruchteil davon benötigen. Der jeweilige Reis- und Lebensstil, beeinflusst die Ausgaben selbstverständlich enorm. Mittlerweile verzichten wir größtenteils auf Dorms (Mehrbettzimmer) und geben generell lieber ein wenig mehr Geld bei der Unterkunft aus. Frühstück inklusive ist uns ebenfalls wichtig geworden, da wir viel Zeit in der Unterkunft verbringen, vor allem die erste Tageshälfte und es viel Zeit spart, wenn wir zum Frühstück nicht raus müssen. 

Wir sind nicht die Typen für große Sightseeing Touren, oder Aktivitäten, da wir schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Oft ist es überteuert und zu touristisch. Wir verzichten also in der Regel auf organisierte Trips und erkunden die Gegend, so weit wie möglich, lieber auf eigene Faust. Zum Beispiel, mit einem gemieteten Zweirad. Aktivitäten mit Tieren (Elefanten baden/reiten usw.), vermeiden wir ganz besonders. Dafür nehmen wir in Kauf, auch mal etwas zu “verpassen”. Ein Großteil unserer Zeit geht für das Arbeiten am Laptop, Sport & Lesen drauf. Vermutlich sieht das bei dir ein wenig anders aus. Deshalb bedenke, dass du für Aktivitäten ein wenig mehr Budget einplanst.

Wir buchen Unterkünfte meistens auf Airbnb (am liebsten kleine Gästehäuser), ansonsten über Agoda (Achtung: Immer doppelt Kontrollieren, ob die gewünschten Extras im Zimmerpreis inklusive sind und nicht nur in der Unterkunft angeboten werden), oder auch via booking.com (großes Netz an Unterkünften, leider fast ausschließlich mit Barzahlung).

Übrigens: Wenn du noch nicht bei Airbnb bist, kannst du hier einen 25 Euro Rabatt-Gutschein erhalten (für Übernachtungen im Wert ab 65 Euro). Hier gehts zu deinem Airbnb-Rabatt-Gutschein.

Alle Zahlen sind für zwei Personen. Ich weiß, es klingt erst einmal richtig viel. Vor allem, wenn Versicherungen und weitere private Ausgaben noch dazu kommen. Aber wie viel gibst du zu Hause in Deutschland jeden Monat aus? Für Miete, Auto, Verpflegung und Transport? Wenn man für die Reisezeit einen Untermieter findet, oder seine Wohnung gar auflöst und sein Auto verkauft (wie in unserem Fall), sieht das ganze gleich nochmal anders aus.

 

Ausgaben & Spar-Tipps

So jetzt aber: Unsere Ausgaben im Detail

 

Unsere Reisekosten für 8,5 Monate belaufen sich auf 13.528,41 Euro. Pro Kopf macht das 6764,21 Euro.
Pro Tag und pro Kopf = 27,17 Euro. Inklusive Transport (Flüge), aller sonstigen Ausgaben (Bargeldabholungen) & Unterkünften. 

Die Tabelle kann dir als Hilfe dienen, um deine eigene Reise zu planen. Die Summen für Bargeld, passen nicht immer ganz genau zum Zeitraum, da wir gelegentlich größere Summe abgehoben und dann über einen längeren Zeitraum aufgebraucht haben. Seit Indien, verwenden wir eine App, um unsere Ausgaben noch viel genauer zu analysieren. Beim nächsten Kassensturz, erhaltet ihr also viel detailliertere Angaben.

Nachfolgend haben wir noch ein paar Tipps für dich aufgeführt, mit denen du deine Reisekasse möglichst einfach und schnell aufstocken kannst. 

Wie kann ich mehr Gespartes ansammeln?

  • Schreibe dir ganz genau auf, wie viel du verdienst und wie viel du ausgibst. Dir bewusst zu machen, wie viel Geld du überhaupt besitzt und wofür du es ausgibst, ist ein wichtiger Schritt. Klingt einfach, machen aber die aller Wenigsten. Frage dich, ob dir deine Investitionen, das Geld wirklich wert sind? 
  • Worauf kannst du verzichten / Was kannst du reduzieren? Ein paar Beispiele sind: Alkohol, Zigaretten/Shisha, Kaffee (auswärts), Party, Netflix/Amazon Prime, Spotify, Handy-Vertrag, Versicherungen, ungenutzter Fitnessstudio-Vertrag, Videospiele, Snacks/Ungesunde Lebensmittel, Shopping (Dinge, die du nicht wirklich brauchst), teure Urlaube, teures Auto
  • Hast du Sachen, die du nicht mehr benutzt und verkaufen kannst? Schau in deinem Kleiderschrank, in den Regalen und im Keller nach. Was steht bei dir rum, was noch einen Wert hat, du aber im letzten Jahr nicht einmal benutzt hast? Weg damit. Verkaufe oder spende es Bedürftigen.
  • Hast du in deiner Wohnung/deinem Haus ein Zimmer, dass du untervermieten, oder bei Airbnb inserieren kannst?
  • Beantrage einen Existenzgründer-Zuschusses beim Arbeitsamt, der IHK, oder einer anderen Stelle. Michi bekam nach mehrmaligem Vorsprechen vom Arbeitsamt 3 Monate lang Unterstützung (Arbeitslosengeld + Sozialversicherungsbeiträge) & von der IHK 2.500 Euro Existenzgründerzuschuss (zur Unterstützung von „frischen“ Handwerksmeistern).
  • Kannst du nebenberuflich schon als Freelancer, oder mit deiner Idee starten? Nimm dir täglich ein oder zwei Stunden Zeit, um daran zu arbeiten. Gewinne die ersten Kunden und baue deine Webseite.

 

Weitere Möglichkeiten die Kasse aufzustocken

Haussitting: Du kannst gut mit Tieren? Dann bereise ferne Länder, oder gleich die ganze Welt und lebe kostenlos in schönen Häusern, während du dich um die Tiere und Pflanzen der Besitzer kümmerst. Sebastian Canaves zeigt wie einfach es geht und hat ein Buch dazu geschrieben, das findet ihr in seinem Online-Shop:Hund, Katze, Haus – Als Haussitter günstig um die Welt!‘.

Arbeiten: Im Hostel, oder auf einer Farm, es gibt viele Möglichkeiten. Im Hostel gibt es oft freie Unterkunft und Verpflegung, wenn du im Gegenzug einige Stunden am Tag dort arbeitest. Auf Farmen, kannst du sogar noch etwas verdienen und lernst Menschen und Land wirklich kennen. Es nimmt etwas Zeit in Anspruch und ist leider nicht immer so einfach, wie man es sich wünscht. Aber wenn du wirklich möchtest, findest du sicher einen Weg.

Was eigenes starten: Blog, Podcast, Youtube starten, viel Liebe & Zeit reinstecken, durchhalten, nicht aufgeben und nach einiger Zeit davon leben. Leider ohne Garantie, dafür lernst du garantiert ein Haufen neuer Dinge und wirst unglaublich viel Spaß haben.

Wohnung vermieten: Vermiete deine Wohnung/dein Haus für die Dauer deiner Reise. Es gibt mittlerweile einige Plattformen dafür, deren Handhabung wirklich leicht von der Hand geht, wie Airbnb. Je nachdem, kannst du deine Reisekasse aufbessern, oder gar davon leben!?

Deine Meinung: Viel oder wenig?

Lass uns gerne ein Kommentar dar und schreibe uns, ob du unsere Reiseausgaben für hoch oder niedrig hältst.

Wie sehen deine Erfahrungen bezüglich Reisekosten Asien aus?

Gibst du eher mehr, oder weniger Geld aus? 

Was tust du, um Geld zu sparen?

Details & Planung

Unsere Anschaffungen & Reisekosten Asien - Kalkulation

Ein Auszug aus dem Blogbeitrag “Wir legen alles offen! Gespartes, Einkommen, Ausgaben & Zukunftspläne – Für Reisende, Selbständige & Neugierige”

  • Mit welchen Reisekosten Asien haben wir geplant?
  • Wie hoch waren die Anschaffungskosten für Reiseequipment?
  • Ein (sehr günstiger) Beispiel-Monat in Bali (siehe Tabelle oben: Bali #2)

Reisekosten Kalkulation:

 

Anschaffungen (einmalig)

  • (2x)Backpack
  • (2x)Tagesrucksack
  • (6x)Packwürfel (dazu gibt es sogar einen Blogbeitrag von uns)
  • (2x)Mikrofaser-Handtücher
  • Stirnlampe
  • Reiseadapter
  • Reise-Yogamatte
  • usw. (Schau dir dazu unseren Beitrag ‘Unsere Top 15 Travel Gadgets’ an)

Wir mussten uns nicht alles erst kaufen, weil wir bereits vieles besaßen. Madeline’s Backpack, wurde zum Beispiel Second Hand bei Ebay gekauft und ist schon seit 6 Jahren im Einsatz. Für deine erste Reise, brauchst du kein Profiequipment und es gilt: Weniger ist mehr. Schau dir zur Inspiration, vor deiner ersten Reise, einige Packlisten an. Wir empfehlen die ultimative Packliste von Conni Biesalski. Als wir zu unserer ersten gemeinsamen Reise aufbrachen, waren die einzigen Investitionen, ein Backpack für Michi und die Packwürfel. Alles andere haben wir uns irgendwie zusammengekramt. Nach und nach haben wir aufgerüstet und kommen mittlerweile sicherlich auf einem Betrag von: ≈ 700 Euro/einmalig

 

Laufende Kosten (monatlich)

  • Flüge ≈ 200-500 Euro/Monat
  • Unterkünfte ≈ 400-600 Euro/Monat (das geht natürlich auch viel günstiger, aber wir buchen meistens mit Frühstück und legen viel Wert darauf, gut zu schlafen und Platz für Sport/Arbeit zu haben)
  • Transport (Taxi, Roller mieten, Grab/Uber/Go-Jek (viel günstiger als Taxi!)) ≈ 35-100 Euro/Monat (abhängig von Region, Anzahl der Unterkünfte, Flughafentransfers usw.)
  • Verpflegung ≈ 300-500 Euro/Monat (mit einheimischem Essen & Frühstück inklusive bleiben wir unter 300 Euro, gelegentliche Ausnahmen sprengen schnell das Budget)
  • Sonstiges (Eintritte, Gebühren/Visum, ..) ≈ 10-100 Euro/Monat (stark abhängig vom Reiseland & Aktivitäten)
  • Reisezusatzversicherung für 9 Monate bei der Allianz: Michi 284,70 Euro + Madeline 262,60 Euro = 547,60 Euro/6 Monate = 60,85 Euro/Monat

Summe Reisekosten einmalig*: 700 Euro (für 1 Person: ≈ 400 Euro)

Summe Reisekosten pro Monat*: 1005,85 – 1.860,85 Euro (für 1 Person: ≈ 500-950 Euro/Monat)

Die Ausgaben pro Person sind nur geschätzt, halbieren kann man nicht alle Kosten. Reisen zu zweit ist preislich etwas günstiger.

Unser 1-Monat-in-Bali Beispiel:

Da wir unsere Kosten leider nicht haargenau kategorisiert haben (inzwischen schon), sind die oben aufgeführten Kosten grob geschätzt. Wir erfassten allerdings ganz exakt unsere monatlichen Ausgaben.

Wir blieben einen ganzen Monat in der selben Unterkunft in Bali, Kerobokan (Lage ein wenig außerhalb, deshalb günstiger).

Kostenvorteil Slow-travel: Reisetage sind immer teurer und wir erhalten bei Airbnb oft einen Rabatt für den Langzeitaufenthalt und können einen viel besseren Preis für den Roller aushandeln. Du lernt die Gegend besser kennen und findest so Möglichkeiten gut und günstig zu essen.

Beispiel Roller:

  • Der Tagespreis liegt normal bei 80.000 IDR (mit kleiner Motorisierung  & gutem Verhandeln geht vielleicht auch 60.000 IDR). 
  • Mietest du eine Roller für einen ganzen Monat, gehen die Vermietungen mit dem Preis runter & du zahlst 800.000 IDR/Monat (≈ 48 Euro), also keine 27.000 IDR/Tag (bei 30 Tagen im Monat. 
  • Das ist direkt viel viel günstiger: 33.000-53.000 IDR/Tag die wir uns sparen

Ein Monat auf Bali mit diesem Pool

Bali für zwei Personen: 1.196,52 Euro/Monat

  • 30 Tage in der Low Season (20.Okt.-21.Nov.2018)
  • Unterkunft über Airbnb inkl. Frühstück (40% Monatsrabatt, 20% Gastgeber Rabatt (da neu Inseriert) = 352 Euro
  • Flug für zwei Personen mit Marlindo Air von KL nach DPS und zurück = 262,95 Euro
  • Bargeld-Abholung für Verpflegung, Roller-Miete, Surfbrett-Miete, Trips = 581,57 Euro

Schön, dass du da bist.

Interessiert dich das Thema Reisen & Geld verdienen?  

Falls du mit dem Freelancen starten möchtest, um ein ortsunabhängiges Einkommen zu generieren, möchten wir dir @officejourney empfehlen. Nadine freelanced bereist seit einigen Jahren sehr erfolgreich und teilt ihr Wissen auf Instagram. 

Für uns war der entscheidende Arschtritt (um uns endlich zu trauen), die DNX (Digitale Nomaden Conference) 2017. Danach wussten wir: Das ist unser Weg und es führt nichts daran vorbei. Wir bekamen den nötigen Mut und setzten uns noch am gleichen Abend, die Deadline von einem Jahr, welche wir letzten Endes auch einhielten. 

Hier kannst du dir dein persönliches Arschtritt-Ticket besorgen.
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Hast du noch Fragen?

Was haben wir in diesem Beitrag vergessen? Gibt es etwas, was du noch wissen möchtest? Bitte schreibe uns ein Kommentar, oder eine private Nachricht. Wir beantworten gerne alle Fragen dazu! Es gibt kein Tabu-Thema für uns.

 Wir freuen uns tierisch über alle Fragen, Ergänzungen, Idee und Gedanken zu diesem Thema.

Eine kurze Anmerkung zum Schluss:

Solch eine Offenlegung und so viele Zahlen, schrecken dich möglicherweise etwas ab. Hätten sie mich zu Beginn sicherlich auch!

Deshalb ein paar Hinweise, wenn du dich für eine lange Reise entscheidest:

  • Lass dich nicht entmutigen! Das sind nur (unsere) Zahlen.
  • Es gibt da draußen viele Reisende, die für 300 Euro/Monat die Welt bereisen (Hut ab). Sogar einige, die ganz ohne Geld reisen!
  • Wenn du dich für eine lange Reise entscheidest, kannst du alles schaffen, wenn du es nur stark genug willst! Egal wie viel du gespart hast.

⇢ Das Gegenteil von Erfolg ist nicht Misserfolg, sondern Aufgeben

 

Zur Motivation & Inspiration

Ja, Reisen ist ein kostenintensives Hobby. Bei den Meisten, fließt die gesamten Ersparnisse herein. Wir kündigten dafür unsere Jobs, gaben unsere Wohnung auf und all das, für ein Leben, voller Ungewissheiten und Anstrengungen. In der Hoffnung, das Leben zu führen, von dem wir träumen. Wir haben schon einige Reisen gemacht und viel Geld dafür ausgegeben. Aber es war wirklich jeden Cent wert! 

Wir sind froh, dass wir unser Geld, in uns investieren, statt in Vergängliches und Materielles. Diese Erinnerungen & Erfahrungen, neu erlerntes Wissen, neue Fähigkeiten, tiefe Freundschaften und andere Blickwinkel auf die Welt, das ist (für uns) alles Geld der Welt wert. 

Jeder kann reisen. Es gibt immer eine Möglichkeit. Es ist lediglich eine Sache der Priorität. 

Wie klasse ist das denn?

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Aktuelle Blogbeiträge

Nepal Touristen-Visum Anleitung: Wie du stressfrei dein Nepal Visum bekommst

Nepal Online Visum

Wir kennen deine Situation, auch wir suchten im Internet nach hilfreichen Informationen zum Nepal-Visum. Oft sind diese irreführend oder unübersichtlich. Deshalb findest du hier unseren eigenen kleinen Guide für das Nepal Online Visum.

Die absolute Horror-Vorstellung eines jeden Reisenden: Du bist gerade in Nepal gelandet und am Flughafen herrscht totales Chaos. Eine dichte Menschenmenge hat sich vor den Visa-Automaten in der Immigration-Hall gebildet. Nach langem Warten bist du endlich an der Reihe und musst nun deine Daten die Maske eintragen. Doch spätestens bei Abfrage der Ward-Nummer, kommen wohl die Meisten ins Stocken. Passbilder werden benötigt, an der Kasse kann man die Visa-Gebühr nicht mit Kreditkarte  zahlen und einen ATM, gibt es auch nicht. Hilfe?! 

Um genau das zu vermeiden, lohnt es sich, bereits im Vorfeld einige Informationen zu sammeln. Es macht viel mehr Spaß genau zu wissen, was einen erwartet und wie man sein Visa stressfrei bekommt. Wir waren nach gerade einmal 5 Minuten durch die Immigration, während andere Reisenden, sicherlich 1-2 Stunden benötigten.

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Visakosten für 1 Monat  40 USD / 32 Euro Barzahlung

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Dokumente: Online Formular + digitales Passbild, Reisepass-Kopie

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Wartezeit: 1-10 Minuten am Zahlungs- & Immigration-Schalter

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Antragsstellung: Frühstens 15 Tage vorher, es gibt keine Bearbeitungszeit, du kannst bis kurz vor Abflug ausfüllen 

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Besonderheit: Kein ATM, nur ein Money Exchange oder bar in USD, EUR, CHF, GBP.

Der Online-Antrag ist einfach und schont die Nerven

Wir haben die Online-Antragstellung für ein 30-Tage-Touristen-Visum detailliert dokumentiert. Und so geht’s:

1. Adresse


Du benötigst die Adresse deiner Unterkunft in Nepal inklusive der Ward. No (Bezirks-Nummer) und der Municipality (Stadtbezirk), hier ein Beispiel von unserer Unterkunft in Kathmandu:

Name: Family Peace House 

Street: Paknajol 

District: Kathmandu 

Municipality: Kathmandu 

Ward no: 16 

House no: 129 

2. Digitales Passbild

Im besten Fall lässt vor deiner Reise Passfotos erstellen und lässt dir diese ebenfalls in digitaler Form geben. Generell ist es immer von Vorteil, Passbilder auf Reisen dabei zu haben. 

Wir haben die Passbilder für Nepal einfach mit unserer Kamera selber gemacht, vor einer weißen Wand, mit neutralem Gesichtsausdruck. Diese haben wir mit einer Online-Passbild-Hilfe  zurecht geschnitten, denn es muss quadratisch sein. 

Wenn du den Visa-Antrag nicht online machst, musst du ein du Passfoto zum Flughafen mitbringen.

3. Antrag stellen

Auf der offiziellen Seite der nepalesischen Immigration kannst du einen Antrag stellen. Achte darauf, dass oben „Tourist-Visa“ ausgewählt ist. 

Hierzu wird benötigt: 

  • Dein digitale Passbild;
  • Persönliche Daten: Name, Nationalität, Geburtsdatum, Reisepass-Nummer, Ablaufdatum deines Reisepasses, deine Heimatadresse;
  • Adresse in Nepal: Straße, Hausnummer, „Ward-No“, „Municipality“, Stadt;
  • Deinen Job, Telefonnummer in Deutschland, Telefonnummer mobil, E-Mail Adresse;
  • Dein Aufenthaltszeitraum in Nepal: Visa requested from/to;
  • Visa: Warst du schon mal in Nepal? Wenn ja, mit welchem Visum und wann. Wenn nicht, wähle „New Visa“ aus;
  • Nocheinmal wird hier nach der Adresse in Nepal gefragt: Hotel (ja/nein), Name des Hotels, Ward-No sowie die Stadt;
  • Immigration Office und TIA – für den Flughafen in Kathmandu. Wenn an andere Stelle einreist, treffe die entsprechende Auswahl

Falls etwas nicht okay war (z.B. kann die Ward-Nummer nie länger als zwei Zeichen sein) erhältst du eine Fehlernachricht und kannst die Eingabe korrigieren.

Wenn alle Eingaben korrekt sind, gelangst du zu einer Übersicht, in der du alle Daten noch einmal überprüfen kannst. 

Falls die Angaben richtig sind, gebe den Code aus dem Captcha ein und bestätige.

Achtung! Es kann vorkommen, dass das Captcha einen Großbuchstaben anzeigt, obwohl ein Kleinbuchstabe verlangt wird. Einmal falsch eingegeben, taucht die Fehlermeldung immer wieder auf. Was hier hilft, ist die Seite komplett neu zu laden. (Danke an Manuel für diesen Hinweis und Tipp)

Zu guter letzt erhält du deinen Visa-Slip, diesen musst du ausgedruckt und unterschrieben mitbringen. Klicke auf „Print this document“. Fertig!

4. Vorbereitung 

Nun solltest du deinen ausgedruckten und unterschriebenen Visa-Slip dabei in den Händen halten. Du solltest musst außerdem eine Kopie deines Reisepasses (bei mir reichte die Vorderseite mit Bild und Daten, bei Michi wollten sie auch die Rückseite haben) abgeben.

5. Arrival-Card

Die Arrival-Card bekommst du im Flugzeug ausgehändigt. Notfalls kannst du dir auch noch nach Ankunft in Ankunft in Kathmandu einen Zettel holen. Auf der Arrival-Card wir nach deinen persönlichen Daten, Reisepass-Nummer, Flugnummer, Beruf usw. gefragt. Hab also am besten einen Stift im Handgebäck, damit sparst du dir wieder Zeit und Stress auf Flughafen.

6. Ankunft am Flughafen

Nun kannst du getrost an allen anderen Passagieren vorbei gehen. Zuerst begegnest du der Schlange von Reisenden, die ihre Arrival-Card noch ausfüllen müssen, dann der Menschenmenge, die sich mit den Visa-Visa-Automaten herum schlägt, von denen es übrigens nur fünf Stück gibt. Gerade durch, am anderen Ende der Immigration-Hall, ist der Schalter zum Bezahlen. Dort musst du zuerst hin. Direkt nebenan ist eine Wechselstube.

Du kannst die Gebühr in nepalesischen Rupees, Euro oder US-Dollar zahlen. Rückgeld bekamen wir in Euro und USD gemischt. Das 30-Tage-Visum kostet 36 Euro bzw. 40 USD pro Person. Für 15 Tage kostet es 25 USD/Person, soweit wir wissen, kannst du online nicht länger als 30 Tage beantragen. Frage sonst bei der nepalesischen Botschaft in Deutschland nach.

7. Immigration

Nun kannst du mit allen Dokumenten zum Immigration-Schalter gehen. Dort bekommst du dein Visum. Da alle anderen immer noch an den Automaten zu Gange waren, mussten wir nicht anstehen und waren in 5 Minuten komplett durch.

Was du dabei haben musst:

  • Arrival Card (aus dem Flugzeug)
  • Visa-Slip (ausgedruckt und unterschrieben)
  • Reisepass Kopie 
  • Zahlungsbeleg (vom Flughafen nach Ankunft)
  • Deinen Reisepass

Und dann kann nichts mehr schief gehen!

Ausreise-Ticket:

Nach einem Ausreise- oder Weiterreise-Ticket wurden wir nicht gefragt. Du solltest es aber immer griffbereit haben, zumindest auf deinem Smartphone. 

Weitere Quellen für dich:

Bei der Vorbereitung für unser Visa, half uns der Beitrag von Raus ins Leben.

Wir hoffen, dir hilft unsere Dokumentation bei deinem Visum weiter. Wir sind im Februar 2019 nach Nepal eingereist. Berücksichtige, dass die Angaben in diesem Beitrag, zum Zeitpunkt deiner Nepalreise, veraltet sein könnten. Weiter Informationen findest du auf der offiziellen Seite des Departement of Immigration Nepal.

Bevor du den Online Antrag ausfüllst, erhältst du auch eine Übersicht der benötigten Dokumente. Bei uns sah diese wie folgt aus:

Im Februar 2019 reisten wir einen Monat nach Nepal zu einem Bekannten in die Berge. Eine Abenteuer-Offline- Erfahrung, die uns weitergebracht hat. Im Podcast erzählen wir von den Erlebnissen, von Leoparden, Farmarbeit, Ziegenbabys, Dal Bhat und vielem mehr.

Das tolle ist, falls du denkst “Mensch, das würde ich auch gerne erleben!” kannst du das auch. Wir haben Georg geholfen sein Gästezimmer & Homestay in Airbnb zu inserieren und eine kleine Website gebaut. Hier ist alle im Preis inklusive, Abholung, Verpflegung (Frühstück & Abendessen alles aus eigenem organischen Anbau), Waschmaschine, usw. hier findest du die Unterkunft auf Airbnb. 

Darüber hinaus kannst du dir die Nepal-Schorsch Website anschauen, Work & Travel, Trekking, Offroad-Touren und vieles mehr erwartet dich hier. 

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Vielen Dank an dich

Danke, dass du uns gefunden und den Beitrag bis zu diesem Punkt gelesen hast. 

Wir hoffen, die Informationen waren hilfreich für dich. Gib uns gerne in den Kommentaren dein Feedback dazu. Auch weitere Fragen beantworten wir dir super gerne. Schreib uns einfach eine Nachricht. 

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Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

Nur durch dich, erfüllt dieser Blog und demnach unsere tägliche Arbeit, einen Sinn.  Dabei hilft uns dein Feedback, um uns zu Verbessern. Was hat dir am Beitrag gefallen und was vielleicht nicht? Sind irgendwelche Frage noch offen, oder neue Fragen entstanden? Was ist deine Meinung, sind deine Gedanken, oder Ideen für uns? Was wünschst du dir von uns?  Schreibe uns, oder kommentiere.

Durch dich werden wir immer besser! Genau dein Feedback, hilft uns so ungemein! Vielleicht warst du dir dieser Wichtigkeit bisher noch nicht bewusst. Wir freuen uns so sehr, von dir zu hören und hoffen, dass du auch in Zukunft, noch viele passende Beiträge, bei uns findest. Auf Instagram zeigen wir täglich, live von unseren Reisen. Wir freuen uns, wenn du uns hier begleitest.

Aktuelle Blogbeiträge

Nepal, Kathmandu – Bed & Breakfast Thamel

Gesamtbewertung

Preis-Leistung

Lage

Sauberkeit

Wohlfühlfaktor

Service

Schlafqualität

Die Punkte-Skala reicht von 1-10, wobei 10 die beste und 1 die schlechteste Wertung ist. Diese Bewertung ist so objektiv wie möglich, um dir einen realistischen Eindruck der Unterkunft zu geben. Unsere ganz persönliche Bewertung findest du weiter unten, im Ananda World Ranking zusammengefasst.

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Preis für zwei 18,24 Euro/Nacht

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Zimmer (Doppelbett / Einzelbett / Dorm)

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Bad (geteilt / privat)

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Frühstück (inbegriffen / extra / keins)

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Küche (Gourmet / Basic / Kühlschrank / nichts)

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Service (wie bei Oma / Top / auf Anfrage / nicht vorhanden)

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Highlight Zimmer mit Balkon 

Lage:

Das Bed & Breakfast Thamel befindet sich, wie der Name schon vermuten lässt, mitten in Thamel. Direkt an der Hauptstraße, im 3. Stock. Gegenüber steht ein großer Baum, der Heimat für etliche Krähen bietet und einen Großteil des Ausblicks, vom privaten Balkon, einnimmt. Thamel ist das touristische Zentrum Kathmandus, hier findest du jede Menge Trekking & Souvenir-Läden, aber auch viele schöne Dachterrassen-Restaurants und kleine Innenhof-Cafés. Im ersten Stock des Gebäudes befindet sich ein japanisches, ein Stockwerk darüber, ein koreanisches Restaurant. 

Check-In:

Wir waren mit dem Host via WhatsApp in Kontakt und konnten so selbst einchecken. Er schickte uns Bilder & Videos zur Hilfe und Orientierung. Unklarheiten konnten schnell und einfach geklärt werden. Wenn du dich rechtzeitig ankündigst, begrüßt dich Yogendra (der Host) persönlich vor Ort und hilft dir beim Einchecken. Letztendlich bittet er dich ein Check-In-Formular mit deinen persönlichen Daten auszufüllen. 

Erster Eindruck:

Der erste Eindruck war sehr gut, wir waren froh, nicht in einer kleinen Seitenstraße zu wohnen, sondern direkt im Herzen von Thamel. Die Küche, das Zimmer und die gesamte Einrichtung machte einen prima Eindruck. Alles war sauber und schön hergerichtet. Wir waren happy, denn wir hatten ganze 7 Nächte gebucht.

Das Zimmer:

Hier gibt es ein großes Doppelbett und ein zusätzliches Einzelbett. Ein großer Schrank bietet genug Platz für deine Kleidung, in der integrierten Schublade konnten wir unsere Elektronik und den Kleinkram unterbringen und unten, im großen Fach, hatten beiden Backpacks mitsamt Schuhen platz. Türe zu und alles war sauber verstaut. Das Bett ist super bequem, die Bezüge sind sehr sauber. Das Highlight war der kleine Balkon, auch wenn hier links und rechts ein Klimagerät steht, haben wir hier gerne entspannt und zum Sonnenuntergang ein Bier genossen. 

Das Badezimmer:

Leider ist das Badezimmer nicht direkt an das Zimmer angebunden. Es ist ein privates Badezimmer, aber es befindet sich die Treppe hoch, separiert vom Zimmer. Es war klein und wirkte im Vergleich zur restlichen Unterkunft „in die Jahre gekommen“, bot jedoch alles was man braucht. Das Duschwasser war richtig heiß, man muss lediglich ein paar Minuten warten. Der Host zeigte uns, wie die Dusche zu „bedienen“ ist, denn die Armatur bietet 4 unbeschriftete Drehknöpfe. Das Bad wurde jeden Tag gereinigt, es gab Badeschuhe, denn nach dem Duschen, ist der gesamte Boden nass. Dank dem Fenster war der Raum hell und gut durchlüftet. 

Weitere Räumlichkeiten:

Die Küche war voll ausgestattet und durfte mit benutzt werden. Hier wurde an alles gedacht, außerdem ist alles sehr sauber. Kaffee, Tee & Trinkwasser gibt es den ganzen Tag umsonst. Die Dachterrasse dient überwiegend, um die Wäsche aufzuhängen, hier gibt es leider keine Sitzmöglichkeiten, aber einen schönen Ausblick über die Dächer von Kathmandu.

Arbeitsplatz & Wifi:

Im Esszimmer gibt es einen Tisch mit vier Stühlen, an dem man wunderbar arbeiten kann. Wir haben meistens im Zimmer, auf dem Bett, oder auf dem Balkon gearbeitet. Keine perfekten Arbeitsplätze, für uns aber mehr als ausreichend. Die Internetverbindung war sehr gut. In Kathmandu gibt es recht oft Stromausfälle (meistens mehrmals täglich), jedoch wird in diesem Fall, der Internet-Router, sowie ein Teil der Beleuchtung, mit Notstrom versorgt.

Frühstück:

Zwischen 8 und 10 Uhr gibt es ein frisch zubereitetes Frühstück. Entweder gibt es Omelett, zwei Scheiben Toastbrot, Marmelade/Honig, Butter, ein bisschen gebratenes Gemüse und Kartoffeln. An manchen Tagen, gab es statt Toast & Omelett, French Toast. Dazu gibt es immer eine Kanne mit heißem Wasser und eine Kanne warmer Milch, Teebeutel und (Instant-) Kaffee. Das Frühstück war wirklich lecker.

Schlafqualität:

Wir fühlten uns wirklich wohl und schliefen sehr sehr gut. Das Bett war bequem und sauber. Es gibt einen Nachtisch mit einer kleinen Lampe und Steckdosen. Durch die schweren Vorhänge, ließ sich der Raum recht gut abdunkeln. Lediglich der Lärm, der von der Straße kommt, kann störend sein. Die Unterkunft liegt eben sehr zentral, das bringt gewisse Nachteile mit sich. Wir persönlich empfanden es nicht als störend.

Wohlfühlfaktor:

Die Einrichtung, die Sauberkeit, die Lage und das bequeme Bett, haben sehr dazu beigetragen, dass wir uns super wohl fühlten. Hier hätten wir auch noch gut eine Woche länger bleiben können. Der Host und das restliche Personal, waren stets freundlich und hilfsbereit. Kleiner Haken ist das separierte Badezimmer.

Was super war:

In wenigen Minuten erreicht man viele tolle Cafés und Restaurants. In der Unterkunft war immer jemand da, der sich sofort um jegliches Anliegen gekümmert hat. Egal was es ist, der Host und die Mitarbeiter sind auf zack und zuvorkommend. Wir konnten die Waschmaschine nutzen (kostenfrei), es gab Trinkwasser, Tee & Kaffee den ganzen Tag umsonst. Da wir im Winter in Kathmandu waren und es dort Nachts recht kalt wird, waren wir sehr glücklich darüber, dass die Zimmer mit einer Heizung ausgestattet sind.

Was nicht so super war:

Das Badezimmer war recht klein und befindet sich ein Stockwerk höher. Touristen-Zentren sind natürlich immer recht laut und anstrengend, das ist der Preis für die gute Lage.

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Bewusst-Reisen: Wie Eco-friendly ist die Unterkunft?

Ein wichtiges Thema für uns!

Wir mussten keine Wasser-Kanister oder Flaschen selber kaufen, was wir generell sehr gut finden.  In Geschäften in Nepal, gibt es keine Plastiktüten mehr. Das halten wir für sehr fortschrittlich. Leider ist es das Thema Umweltfreundlichkeit noch nicht ganz angekommen. So werden zum Frühstück, einzeln abgepackte Instant-Kaffee-Päckchen bereit gestellt, statt einem großen Glas. 

Unsere Ananda World Bewertung

Wir fühlten uns wohl, es war ein schöner Abschluss für unseren Nepal-Aufenthalt. Wir konnten viel arbeiten und es genießen, die Gegend zu erkunden. Es gibt direkt in der Nähe schöne Restaurants und Cafés. Wir würden jederzeit wieder hier her kommen.

Wo finde ich die Unterkunft?

Die Unterkunft ist auf mehreren Plattformen inseriert. Wir empfehlen Airbnb oder Agoda, da wir diese am übersichtlichsten finden:

 

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Hinweis: Wir geben uns größte Mühe, die Unterkünfte so objektiv wie möglich zu bewerten. Trotzdem beruhen sie auf unseren persönlichen Erfahrungen und den möglicherweise individuellen Bedingungen die zu der Zeit, in der wir dort waren, herrschten. Daher sind die gemachten Angaben nicht allgemein gültig. Unser Ziel ist es, dir eine Hilfe bereitzustellen, um die ideale Unterkunft für dich zu finden. Im Ananda World Ranking haben wir ganz bewusst eine subjektive Bewertung abgegeben. Diese beruht auf unseren Vorlieben und Erfahrungen. Auch, wenn wir uns Mühe geben die Artikel aktuell zu halten, können die Informationen veraltet sein. Außerdem beziehen sich auf zwei Personen. Preisangaben können je nach Saison und Reisezeitpunkt variieren. Halte uns gerne auf dem Laufenden, wenn du andere Erfahrungen gemacht hast. . Vielen Dank.

Wie klasse ist das denn?

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