Indien Reise – Was du vorher unbedingt wissen musst

Indien

Ein Land in dem die Extreme so nah beieinander liegen.

Unsere Indien Reise

Schon länger eine Indien Reise für uns im Gespräch, jedoch waren wir anfangs recht unschlüssig. Nach Nepal und vor Sri Lanka, war es dennoch ganz klar: Dann müssen wir auch mal nach Indien!

Zwei Monate bereisten wir dieses riesige Land, von Nord über West bis Süd. Unsere Erfahrungen haben wir hier für dich zusammen getragen. Es wäre unheimlich schön, wenn du live mit uns reisen würdest, am Besten geht das via Instagram. Links findest du unsere Kanäle.

So jetzt aber: Viel Spaß beim Lesen.

Das Land der Extreme

 

Indien ist eines dieser Länder, welche einen sehr leicht überfordern. So war es auch bei uns, als wir in Delhi ankamen. Und das, obwohl wir es eigentlich wussten und uns mental darauf vorbereitet hatten! 

In Indien ist einfach vieles ganz anders. Kaum ein Land, ist so kontrastreich! Egal wie viel Reiseerfahrung du mitbringst, in Indien, wirst du auf jeden Fall, etwas neues dazu lernen müssen (oder dürfen). Bei so vielen, krassen Eindrücken, fällt es manchmal schwer, die schönen Seiten des Landes, der Kultur und der Menschen zu sehen und man wünscht sich einfach nur zurück nach Bali. Dabei bietet dir Indien, Unmengen an Gelegenheiten, um unvergessliche Momente zu sammeln und über dich hinaus zu wachsen. 

Damit du weißt, worauf du dich einlässt und deine Indien Reise, zu etwas ganz besonderem machen kannst, haben wir für dich, diesen Beitrag verfasst. Darin behandeln wir alle Fragen, die uns vor und während der Indien Reise beschäftigen. 

Dazu gehören sowohl organisatorische und notwendige Fragen, wie zum Beispiel: Wie funktioniert das mit dem Visum für die Indien Reise, zahlt man an den ATM’s Gebühren, ist es wirklich so kompliziert, eine SIM Karte zu bekommen und wie gefährlich ist es tatsächlich?

Als auch diejenigen Fragen, die deine Indien Reise, zu etwas ganz Besonderem machen:

Welche Orte darf man auf keinen Fall verpassen, wie ist das Essen und was kann ich erwarten?

Monate

Orte

Busstunden

Kilometer

Indien Reise Planung: Wohin sollte ich reisen?

Norden oder Süden?

Keine leichte Frage. Beides hat schöne Ecken und seinen eigenen Reiz. Es hängt natürlich davon ab, was du sehen möchtest. Grob gesagt: Berge & Wüste, findest du im Norden, Meer & Tropen, im Süden. Indien bietet eine unglaublich abwechslungsreiche Natur, mit allen Facetten und Klimazonen. 

Generell sagt man, der Norden sei gefährlicher. Wir haben keinen Unterschied wahrgenommen und generell keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Osten

Leider mussten wir den Osten, komplett außen vor lassen, da wir einfach nicht genug Zeit hatten. Wir hörten viel Gutes darüber. Einige Inder berichteten uns, es sei der schönste Part des Landes. Wir haben fest vor, wieder zu kommen und den östlichen Zipfel Indiens, zu erkunden.

Klima

Als wir im Norden ankamen (Anfang März), war es in Delhi und Rishikesh, zumindest nachts, noch richtig kalt. Dahingegen war es gegen Ende unserer Indien Reise (Mitte April), in Kochi, so heiß & schwül, dass wir ohne A/C, nicht hätten schlafen können.

Schlecht geplant? Vermutlich. Aber wir haben uns, bezüglich unserer Route, nicht um das Wetter gekümmert. Wir kamen von Nepal und gingen nach Sri Lanka. Deshalb machte es Sinn, von Norden nach Süden zu reisen.

Das Klima in Indien ist ziemlich komplex. Grob gesagt, gibt es Sommer, Winter und Regenzeit (eigentlich, umfasst der Kalender in Indien, 6 Jahreszeiten), die das Land stark beeinflussen. Im Norden schwanken die Temperaturen von 10°C bis 50°C, im Süden ist es immer tropisch.

Wenn du deine Indien Reise vom Wetter abhängig machen möchtest, kannst du dir vorab, hier die Wetter.de Klimatabellen für Indien, für die meisten Stationen, anschauen.

Indien Reise Planung: Großstädte Ja-Nein?

Wir empfehlen dir ganz klar, von großen Metropolen, wie Mumbai, oder Delhi, fern zu bleiben. Sie sind nicht besonders schön, dafür sehr anstrengend und überfordernd. Leider landet man mit dem Flugzeug, genau hier. 

Ausnahmen bieten Pune und Bangalore. Die beiden Städte, sind sehr modern und haben ein paar schöne Ecken, an denen man wirklich gerne spazieren geht. Außerdem findest du hier tolle Restaurants und Cafés. Bangalore ist für seine vielen Parks bekannt.

Wenn du unbedingt einer der großen Städte erkunden möchtest, um das pure Indienfeeling zu bekommen, dann solltest du sie am Ende deiner Indien Reise einplanen, damit du mit den Gebräuchen und Verhaltensweisen der Inder, bereits vertraut bist. Ich bin sicher, dass du dann eine besser Erfahrung haben wirst.

 

Delhi: Wir flogen von Nepal nach Delhi und verbrachten die ersten beiden Nächte dort, um unserer Weiterreise zu organisieren. Ein einheimischer Freund, verriet uns übrigens, dass der Süden von Delhi, die besser Gegend ist. Wir übernachteten im PodStop. Das Hostel war für zwei Nächte okay, für einen längeren Aufenthalt, aber nicht zu empfehlen.  

Eine unangenehme Erfahrung machten wir, als wir das Red Fort besuchen wollten. Wir schlenderten umher und liefen durch die umliegenden Gassen. Wir waren erst einen Tag in Indien und wurden hier, als weiße Touristen, nicht gerade mit Kusshand empfangen. Um ehrlich zu sein, waren wir froh, als wir endlich in einem Taxi saßen und wieder Richtung Unterkunft fuhren.

 Mumbai: Mumbai haben wir gezielt von unserer Route gestrichen. Deshalb kennen wir uns dort nicht aus. Wenn du Indien über Mumbai erreichst, solltest du in Erwägung ziehen, direkt weiter nach Pune zu reisen. Dort hat es uns gut gefallen.

Unsere Indien Reise Route

Von Norden nach Süden: 28.02.-26.04.2019 (58 Tage)

Eine Übersicht der Orte und Unterkünfte, die wir besuchten. Außerdem, kurz und knapp, was wir dort gemacht haben und wie lange wir im Bus unterwegs waren. Die hier genannten Fahrtzeiten, wurden fast nie eingehalten. Die Busse haben in der Regel, immer 1-2 Stunden Verspätung. Der Bus von Udaipur nach Pune, brauchte beispielsweise, glatte 20 Stunden, statt 17!

Wir haben dir die Unterkünfte direkt verlinkt. Wir nutzen sehr viel Airbnb, falls du noch kein Konto dort hast, kannst du dir hier einen 25€ Airbnb-Gutschein sichern. Dieser gilt bei Neuanmeldung auf Übernachtungen von mindestens 65€.

Delhi (2N): Podstop Hostel – Nur zum Transit & Red Fort
– Busfahrt 6h
Rishikesh (7N): Hotel Ganga Ellena – In Indien ankommen, Yoga, Ganges, Kühe & Affen 
❥ Unsere Blogbeiträge: Reisen nach Rishikesh – Indiens Yogi Hauptstadt & Hotel Ganga Elena
– Busfahrt 9h30 (Schlafbus mit Bett)
Agra (2N): Hotel Big Dream – Taj Mahal & Agra Fort
❥ Unsere Blogbeiträge: Hotel Big Dream
– Busfahrt 5h30
Jaipur (3N): Comfortable Homestay (Airbnb Inserat nicht mehr online) – Pink City & Pre-Holi im Tempel 
– Busfahrt 11h50 (Schlafbus mit Bett)
Jaisalmer (7N): Kahla Home* – Wohnen im Jaisalmer Fort & Holi Festival
❥ Unsere Blogbeiträge: Unser Holi-Fest in Indien – Jaisalmer
– Busfahrt 4h50
Jodhpur (3N): El Nido Palace* – Blue City, Clock Tower 
– Busfahrt 7h
Udaipur (3N): Meenakshi Hotel* – Indisches Frühstücksbuffet & Seen
– Busfahrt 17h (Schlafbus mit Bett)
Pune (2N): Couchsurfing – Einen Freund treffen & Fort
– Busfahrt 9h (Schlafbus mit Bett)
Arambol, Goa (4N): Secret Garden Cottages* – Strand, Meer & Ruhe
– Busfahrt 10h40 (Schlafbus mit Bett)
Hampi (3N): Rocky Guesthouse – Unglaubliche Landschaft & Royal Enfield Bullet
– Busfahrt 7h15 (Schlafbus mit Bett)
Bangalore (2N): Artistic Garden Home* – Eine herzliche, indische Familie & schöne Stadt mit vielen Parks
– Busfahrt 9h45 (Schlafbus mit Bett)
Kochi (12N): Orion Skywings – Fort Kochi, die Hafenstadt & Hausboot in den Backwaters von Alleppy

 

 

 
*Die Unterkünfte, welche mit einem Sternchen (*) markiert sind, fanden wir besonders gut und möchten wir gerne weiter empfehlen. Wir buchten sehr viel mit Airbnb, wo du oft die Möglichkeit hast wirklich bei lokalen Familie zu leben (Bangalore zum Beispiel) oder Agoda, beide Plattformen mögen wir. Booking.com hat jedoch das größte Netz, d. h. wir nutzen es für Orte wo auf den anderen Plattformen kaum Angebot ist (wie in Hampi). 

Kostenplanung: Unsere Ausgaben

Zwei Dinge vorweg: Das Visum ist mit 80 Euro p. P. recht teuer (im Vergleich zu Südostasien) & aufgrund der unglaublichen Strecke die wir mit Nachtbussen zurück legten, ist auch der Transport ein großer Kostenpunkt geworden.

Ausgaben unserer Indien Reise in 58 Tagen für zwei Personen: 2.478 Euro

Kategorie
EUR
Unterkünfte
781,15
Transport (Bus, Uber, Tuk-Tuk, …)
485,82
Restaurants
434,90
Flüge (Kathmandu-Delhi)
164,85
Gebühren (Visum)
152,00
Shopping (Kleidung, Souvenirs, …)
105,50
Einkäufe (Wasser, Snacks, …)
101,99
Sehenswürdigkeiten (Taj Mahal, …)
68,22
Wäsche
46,50
Aktivitäten (Motorräder mieten, …)
40,09
Cafés
31,37
Getränke (Bier, …)
21,71
Wechselgebühren
10,00
Streetfood
14,85
Andere Ausgaben (Friseur, SIM, …)
19,10
Summe
2.478,00

Das sind nur UNSERE Ausgaben, für deine Indien Reise kann das komplett anders aussehen. Wir legen viel wert auf die Unterkunft da wir dort arbeiten und nicht nur schlafen. Für Reisende, die nicht während dessen arbeiten, sieht das also ganz anders aus. Wir möchten dir hier lediglich unsere Ausgaben zeigen, als kleine Hilfe für deine Indien Reise Planung.

Wir tracken unsere Kosten mit der App “Travelspend”. Hier legen wir für jedes Land eine Reise an, wählen unser Budget und haben so Überblick über unsere Ausgaben. Die App kann man kostenlose testen, eine Reise lang. Danach brauchst du die kostenpflichtige Pro-Version. Hier kannst du auch mehere Geräte linken. Die Pro-Version kostet einmalig 2,29 Euro. Wir sind damit super zufrieden. 

Indien Reise Empfelung: Unsere Lieblingsorte

 

Jaisalmer 

Jaisalmer hat uns wirklich verzaubert. Wir wohnten direkt in den Burgmauern des Jaisalmer Forts. In anderen Städten, sind die Forts, nur noch zur Besichtigung zugänglich. In Jaisalmer, befindet sich hier die Altstadt. Die kleinen Gänge sind gefüllt mit Shops und Cafés. Die meisten Restaurants befinden sich auf einer Dachterasse. Von hier kann man beim Abendessen den Sonnenuntergang genießen. Schon nach kurzer Zeit, kannten uns die Verkäufer und Nachbarn und grüßten uns jeden Tag, beim Vorbeigehen. Wir fühlten uns hier sehr wohl, weswegen wir die Mauern nur sehr selten verließen. Ein frühmorgendlicher Ausflug, zu einem nahegelegenen See, blieb die Ausnahme. Der Sonnenaufgang hier war wirklich magisch.

Wüstentouren sind hier bei den Touristen sehr beliebt, da diese aber immer das Reiten von Kamelen beinhalten, entschieden wir uns dagegen. Wir hätten uns gerne ein Quad, oder einen Jeep ausgeliehen, um damit selbst herum zu fahren. Leider keine Chance. Gefühlt, bietet hier jeder, ein und selbe Tour an. Die Dünen liegen 40km von Jaisalmer entfernt. Die Tour beginnt immer mit einer Jeepfahrt von Jaisalmer. Dann geht es auf dem Kamel weiter. Wir hörten von einem Reisenden, der die Tour gemacht hatte, dass die Dünen nicht sonderlich groß seien. Auf dem Weg dorthin, ist es eher steinig und sogar bewachsen. Falls du dennoch eine Tour machen möchtest, achte darauf, dass kein Vollmond herrscht. Bei einer Nacht in der Wüste, ist eines der Highlights, der unglaubliche Sternenhimmel. Leider ist bei Vollmond, kein einziger Stern zu sehen, da es fast taghell ist.  

Das Holi Fest im Fort von Jaisalmer zu feiern, war eine grandiose Erfahrung. Für uns ein unvergesslicher Tag. Das Holi an sich, ist bereits eine Indien Reise wert. Wir haben übrigens einen Artikel dazu verfasst, diesen findest du hier: Unser Holi-Fest in Indien – Jaisalmer.

Arambol

Arambol ist ein Dorf, bzw ein Strandabschnitt, im Norden von Goa. Hier verbrachten wir fast eine Woche, ganz idyllisch, in einer kleinen Holzhütten am Strand. Dank der Low Season, konnten wir hier richtig entspannen. Zum ersten Mal, während unserer Indien Reise, war es richtig ruhig. Hier konnten wir die die Seele baumeln lassen. Bis auf ein paar (wirklich nervige!) Strandverkäufer, war es hier perfekt. Schnell hatten wir unseren Lieblings-Arbeitsplatz, in einem der Strand-Restaurants, gefunden. Dort gab es das beste Hummus unseres Lebens! Wir bestellten es drei oder vier mal. Mit direktem Blick aufs Meer, ließ es sich wunderbar (offline) arbeiten. Das Internet in Arambol, war leider katastrophal schlecht, aber so ist das im Paradies nun mal. 

In der High Season, ist es hier vermutlich, nicht ganz so entspannend. Vielleicht schaust du dir mal Gokarna an. Wir haben von mehrere Leuten gehört, dass es dort so sein soll, wie in Goa, vor 10 Jahren.

Hampi

Hampi darfst du auf keinen Fall verpassen. Die Natur hier ist einmalig auf dieser Welt. Einzelne Felsbrocken, sind zu ganzen Bergen aufgetürmt. Man fragt sich ständig, “Wie kam denn das zu Stande?!” Teilweise, liegt auf einem kleineren, ein viel größerer Fels, oben drauf, so als hätte ihn dort jemand behutsam platziert. Es schaut so aus, als würde er jeden Moment herunter fallen. Die ganze Landschaft, wird von diesen Felsformationen geprägt. Zusammen mit Palmen und Feldern, ergibt das eine Atemberaubende Optik. 

Auf der Südseite des Flusses, gibt es zudem unglaublich viele Tempel, die du zu Fuß, mit einem Mofa, oder per Tour, erkunden kannst. Gemietete Motorräder zu fahren, ist auf der Südseite des Flusses, leider nicht mehr erlaubt. Der (einzige) Mofa-Vermieter in Hampi, macht die Preise. Wir empfanden diese als zu hoch. Außerdem wollte der Vermieter (trotz Low-Season) überhaupt nicht verhandeln. Sehr untypisch für Indien.

Wir liehen uns stattdessen eine (extrem gut gewartete!) Royal Enfield Bullet 350, auf der Nordseite. Damit fuhren wir den ganzen Tag herum und erkundeten die (unglaubliche) Umgebung auf eigene Faust. Wir zahlten für den einen Tag, mit 3L Benzin, 900 Rupien. (~11,64 Euro)

Um auf die andere Seite zu gelangen, gibt es in Hampi in Fähre. Diese fährt von 8:00 – 17:00 Uhr. Zumindest meistens, denn die Zeiten können, je nach Laune des Fährmanns, abweichen. Ebenso, wie der Preis für die Touristen. Der reguläre Preis für eine Fahrt, beträgt 20 Rupien. Frage gar nicht erst nach, was es kostet und lasse dir nichts aufschwatzen. Die Fähre fährt übrigens nur, wenn “genug” Passagiere da sind. Manchmal sind 10 genug, ein anderes mal, braucht es 20 Fahrgäste. Außerdem werden immer nur Personen, von der einen, zur anderen Seite, mitgenommen. Danach fährt das Boot leer zurück. Das liegt daran, dass sich zwei Firmen, das Fährgeschäft teilen und dieses Abkommen getroffen haben. Ziemlich blöd, denn so kann es vorkommen, dass man wirklich lange warten muss.

Übrigens wird jeden Morgen ein Elefant am Fluss gewaschen. Das zieht viele Touristen an. Da wir ohnehin mit der Fähre übersetzten, wurden wir Zeuge des Schauspiels. Leider war es kein schöner Anblick. Der Elefantenführer, treibt das Tier mit einer Route, an deren Ende, ein langer Metallhaken befestigt ist, die Treppen zum Fluss hinunter. Sicherlich, wurde das Tier, sehr lange darauf konditioniert, zu gehorchen. Wir möchten diese außergewöhnlichen Geschöpfe lieber in freier Wildbahn beobachten und sprechen uns bewusst gegen die Haltung aus.

Trotzdem ist Hampi einfach gigantisch! Vielleicht nimmst du dir einfach eine Unterkunft, die etwas außerhalb liegt. Denn der Ort selbst, ist nicht die Attraktion. 

Ein letzter Tipp, ist das Mango Tree Restaurant. Gefühlt, treffen sich hier zur Mittags- und Abendzeit, alle Reisenden von Hampi. Und das nicht ohne Grund. Essen, Getränke, und Service, sind hervorragend. Probiere unbedingt das Thali Set (ein Set aus Reis, Chapatti, Dal, Gemüse-Curry, einer Nachspeise & Yoghurt) + 1 Naan und den Banana-Coconut-Lassi.

Überlandreisen – Busfahren in Indien

Wir verbrachten auf dem Weg, von Norden nach Süden, 98h20m (nach Busplan) in Bussen. Meistens brauchen die Busse weitaus länger, weshalb wir, nach unserer Rechnung, auf über 104h Busfahrt kommen. Sieben Nächte, also eine ganze Woche, schliefen wir in einem Bus. Verrückt oder? Wir nutzten die Fahrten zum Lesen, Entspannen und Quatschen (wir können den ganzen Tag miteinander reden). Die Doppelbetten sind recht bequem, allerdings, ist Michi, mit seinen 1,78m, bereits zu lang dafür und musste diagonal liegen, um sich ganz ausstrecken zu können.

 

Transport: Per Zug oder Bus (kann man auch online buchen), lässt sich Indien wunderbar bereisen. Unterschätze hier nicht, wie groß das Land ist. Außerdem geht es nur langsam voran. Mit dem Bus, benötigt man für 100Km, bis zu 3 Stunden. Den Nachtzug haben wir nicht benutzt, uns wurde aber berichtet, dass dieser komfortabler, günstiger und manchmal auch schneller ist. Achtung an Bahnhöfen, hier wird gerne abgezockt. Vor allem in Delhi, werden Touristen vor dem Zugbahnhof abgefangen und zu einem Ticketschalter geführt, der gefälschte Tickets verkauft. 

Unsere Indien-Busfahrt Tipps

  • Früh genug da sein! Nicht selten, hatten wir ordentlich Schwierigkeiten, am richtigen Ort zu erscheinen und mussten noch kurzfristig umherfahren. Den Boarding Point zu finden, stellte sich als die größte Hürde des Busfahrens heraus. Bei der Online Buchung, musst du dir einen Boarding Point (falls mehrere verfügbar sind), aussuchen. Wir empfehlen, immer einen Ort zu wählen, der besonders leicht und eindeutig auf Google Maps zu finden ist. Im Idealfall, handelt es sich um das Büro des Reiseveranstalters. Es kam auch schon vor, dass Busse kurzfristig abgesagt, oder sogar vorverlegt wurden. Wir erhielten dazu eine Benachrichtigung per SMS. Plane keinesfalls zu knapp!
  • Kümmere dich rechtzeitig darum, den Boarding Point zu finden. Nicht selten, mussten wir dafür, unseren Host, oder einen Taxifahrer, herum telefonieren lassen. Das Busunternehmen, hält einen vor jeder Fahrt dazu an, den Boarding Point, telefonisch zu bestätigen. Oft wurde uns gesagt, dass es nicht notwendig sei. Andere meinten, es ist super wichtig. So richtig klar, ist uns das Konzept nicht. Wir versuchten übrigens einige Male, selbst anzurufen, scheiterten aber jedesmal an Verständigungsproblemen.

 

  • Achte auf gute Abfahrt- und Ankunftszeiten. Abfahrt am frühen Abend (am besten, bevor es dunkel wird) und Ankunft am Morgen, ist perfekt. Leider geht das nicht immer. Beispielsweise, kam unser Bus nach Bangalore, früher an, als geplant (Um 5:00, statt um 6:30). Obwohl es sich um eine Millionenstadt (12,3 Mio. Einwohner) handelt, hatte kein Café oder Restaurant geöffnet (Wirklich kein Café!). Wir irrten durch die Stadt, ließen uns mit dem Taxi, zu zwei verschiedenen Spots fahren, aber letzten Endes, warteten wir einige Stunden vor einem Krankenhaus, bis wir dann zu unserer Unterkunft konnten. 
  • Frage den Busfahrer, ob du umsteigen musst und wann Pausen sind. Denn zum einen, ist es ziemlich unangenehm, wenn du gerade eingeschlafen bist, dann das Licht angeht und jemand an dein Bett hämmert, um dir zu sagen, dass du jetzt den Bus wechseln musst, – Es herrscht richtig Chaos. Du musst deinen Kram zusammen packen, während der Fahrer bereits drängelt, damit der Wechsel schnell vorüber geht. Du steigst, noch völlig verschlafen, aus dem Bus, dein Backpack liegt schon auf der Straße und sobald du die letzte Stufe hinab gestiegen bist, schließt sich hinter dir die Tür und der Bus rast davon. Na vielen Dank! zum Anderen, kannst du deinen Wasserkonsum darauf abstimmen. Nichts ist unangenehmer, als mit voller Blase im Bett zu liegen, während du stundenlang, kräftig durchgeschaukelt wirst. Manchmal hält der Bus an Rasthöfen, dann gibt es richtige Toiletten. Andere Male, wird lediglich an der Straße pausiert. Für Männer kein Problem. Auch die indischen Frauen, genieren sich wenig. Aber als deutsche Frau, möchtest du vielleicht nicht auf die Straße pinkeln. Wir trinken am Tag viel Wasser, unmittelbar vor und während der Busfahrt, dann wenig bis nichts. Eine leere Blase ist wirklich von Vorteil.

 

  • Wir buchten alle Fahrten online, über Yatra. Mit der App und dem Anbieter, waren wir soweit zufrieden. Gezahlt wird online, per Paypal oder Kreditkarte. Einmal wurde ein Bus storniert, die Kosten wurden automatisch erstattet. Yatra fungiert lediglich als Travel Agency und vermittelt dich an das jeweilige Busunternehmen. 

 

  • Zahle nichts für das Gepäck! Bei weniger guten Buslinien, versucht das Buspersonal manchmal, eine zusätzliche Gebühr für das Gepäck zu berechnen. Wir fragten einige Einheimische und die sagten uns ganz eindeutig: “Niemand zahlt extra fürs Gepäck!” Zweimal kamen wir in diese Situation. Auch wenn es schwer fällt, stell dich stur. Ein Gastgeber gab uns den Tipp, einfach nach einem Receipt (Quittung) zu verlangen. Da es keines gibt, lassen sie dann meistens locker.

 

  • Bei der Online-Buchung, kannst du deine Sitzplätze wählen. Wir empfehlen dir, ein Bett, oder einen Sitz, in der Mitte des Busses zu nehmen. Ganz vorne ist es meist heiß und ziemlich laut. Außerdem stank es einmal ziemlich übel nach “Kupplung”. Hinten schaut es ähnlich aus. Hinzu kommt, dass es hier besonders heftig schaukelt. Manchmal war es im Endeffekt aber doch ein anderer Bus und Sitzplatz als wir online auswählten.

 

  • Wenn du einen AC-Bus für die Nacht gebucht hast, dann Frage auf jeden Fall, nach einer Decke, falls keine auf deinem Platz gelegen hat. Es kann nachts ziemlich kalt werden und der Bus hat immer welche dabei.

Indien Reise Tipps: Geld abheben

Die Währung in Indien, ist die Indische Rupie. Der Wechselkurs beträgt 1 EUR = 78,4120 INR (Stand: April 2019). An den meisten ATM’s (IndusInd, SBI, State Bank,.. ), kann man gebührenfrei Geld abheben. Bei manchen Banken, wie der South-Indian Bank, zahlt man für eine Abhebung 200 Rupien (~ 2,50Euro). 

Indien Reise Tipps: Online Visum

Im Internet kursieren viele Horror-Geschichten, wie schwer das Visum zu verstehen und auszufüllen ist. Wir hatten ordentlich Respekt und sind mit viel Vorbereitung ran gegangen. Trotzdem, sind uns zwei gleich Fehler unterlaufen, die uns viel Ärger bescherten. Damit das dir nicht auch so ergeht, haben wir einen ausführlichen Guide dazu verfasst. Den Beitrag zum Online-Touristen-Visum für Indien, findest du hier. 

Unterwegs: Straßenverkehr

Wir starteten unsere gemeinsame Asien-Reise, im September 2018, auf Bali. Madeline kannte sich ja bereits aus, aber Michi, wurde zum ersten Mal, mit dem asiatischen Verkehr konfrontiert. Nach anfänglichem Schock und kurzer Eingewöhnungszeit, hatten wir uns schnell (wieder) daran gewöhnt.

Allerdings wurde es auf der Weiterreise, zunehmend heftiger. In Thailand waren wir überrascht und in Nepal geschockt, wie viel “schlimmer” es dort zugeht. Im Vergleich dazu, fahren die Balinesen, anständig und gesittet. 

Und dann kamen wir nach Indien. Was hier auf den Straßen abgeht, ist bestenfalls, Lebensmüde. Und das vorsätzlich! Gestern Abend erst, wir schlenderten durch das Fort Kochi, hätte mich (Michi), ein Busfahrer, vor den Augen etlicher Passanten, überfahren, wäre ich nicht auf Seite gehüpft. Er warnte mich mit seiner Lichthupe, machte allerdings keinerlei Anstalten, die Geschwindigkeit zu verringern. Das geschieht hier jeden Tag. 

Wir waren in allen vier Ländern (Indonesien, Thailand, Nepal, Indien) mit dem Zweirad unterwegs. Wir raten dazu, wirklich nur an ruhigen Orten, sowie in Hampi, selbst zu fahren. Schließlich möchtest du auch deinen Spaß haben und die Landschaft genießen können, statt dich lediglich, verschwitzt und verdreckt, durch den Verkehr zu kämpfen. 

Unterwegs: Fortbewegung in Städten 

In Indien kannst du Ola oder Uber, als Fahrdienst, nutzen. Bei Ola, können (in manchen Regionen) sogar Auto-Rikschas gerufen werden. Das ist die, mit Abstand, günstigste Methode, um von A nach B zu gelangen. Außerdem ist es super bequem. Du setzt einen Pin auf deinen Standort, wählst wohin du möchtest, suchst dir ein passendes Vehikel aus, siehst sofort deinen Fahrpreis und buchst per Knopfdruck.

Kein lästiges Handeln, keine Abzocke und der Fahrer kommt zu dir. Super Sache, wie wir finden. Die Fahrdienste, machen das Reisen sehr angenehm.

Ansonsten stehen an fast allen Ecken Tuk-Tuks und Rikschas.

Indien Reise Tipps: Mobile Daten

Eine SIM Karte bekommst du, ganz easy, am Flughafen. Außerhalb, ist der Prozess sehr kompliziert (soweit wir gehört haben). Am Flughafen in Delhi, dauerte es 2 Minuten. Für 800 Rupien (~10 Euro), bekamen wir für 2 Monate, 1,5 GB täglich + 12 GB für den gesamten Zeitraum und unbegrenzte Telefonie innerhalb Indiens. Wir reisten von Norden bis nach Süden. Das Internet funktionierte überall einwandfrei.

Indien Reise Tipps für Frauen

Ein Sarong, Tuch oder luftigen Schal mitzunehmen, ist sehr ratsam. So wird aus jedem schulterfreien Oberteil & Top ein Indien taugliches Oberteil. Generell solltest du bedeckende Kleidung tragen (vor allem die Knie, im Idealfall auch die Schultern). Keine kurzen Hosen, Röcke, oder Kleider. Bei der Hitze, eignen sich luftige Baggy Hosen oder lange Röcke, besonders gut.

Was wird in Indien gegessen?

Über das Essen in Indien, könnten wir wohl Bücher schreiben! Wir LIEBEN das indische Essen. Das wussten wir seit Malaysia und privater Food-Tour unseres Gastgebers.

 

Allgemein in Indien

Im Norden gibt es grundsätzlich mehr Brot und im Süden mehr Reis. Jeder Staat in Indien, hat seine eigene Kultur und unterscheidet sich auch in der Küche, zum Teil recht stark, vom Rest des Landes. Generell gibt es in ganz Indien, sehr viele vegetarische Gerichte. Das liegt zum Teil daran, dass ein strenger Hindu (80% der Bevölkerung sind Hindus), gar kein Fleisch ist. Der Trend entwickelt sich allerdings leider, ganz eindeutig, zu mehr Fleischkonsum.

In einigen Staaten, wie zum Beispiel in Kerala, wird sogar Kuh gegessen. Die Menschen dort, lehnten den gesetzlichen Rindfleischverbot, mit ziemlich heftigen Protesten ab (auf offener Straße wurden Kühe geschlachtet) und setzten sich damit durch.

Gegessen wird in Indien übrigens mit den Händen. Ansonsten gibt es eher wenig Regeln. Nach dem Essen, sieht der Tisch, meistens aus, wie ein Schlachtfeld. Aber das ist eben so. Wir versuchten es einige Male selbst, das Essen gelangte auch irgendwie im Mund, allerdings taten wir uns schwer. Außerdem, wer hätte es gedacht, sind anschließend die Finger, furchtbar dreckig und du kannst nichts anfassen. Wir bevorzugen, nach wie vor, die Verwendung von Besteck.

Keine Angst, Ausländer erhalten im Restaurant meistens einen Löffel. Beim Straßenessen, oder in einmischen Lokalen, kann das schonmal anders aussehen.

Übrigens: In ganz Indien, findest du die meisten Gerichte, unter verschiedenen Namen und in unterschiedlichen Schreibweise. 

Streetfood Liebling

Aloo Chat

Mittagssnack von der Straße

Kartoffel-Wedges

Indisches Frühstück

Im Norden: Poha, Bathura & Aloo Paratha. Poha besteht aus Reisflocken, gemischt mit Zwiebeln, etwas Gemüse und Limette. Bhatura ist ein Set aus einem Kichererbsen-Curry und Puri (in Öl ausgebackenes Fladenbrot). Dazu werden Zwiebeln und Limette gereicht. Beides sehr lecker, vor allem das Puri, trifft unserer Geschmack. 

Unser absoluter Favorit und das wohl beliebteste Frühstück im Norden, ist Aloo Parahta.  Ein mehrschichtiges Fladenbrot, welches mit würzigem Kartoffelpüree gefüllt ist. Es ist unglaublich lecker! Das beste Paratha überhaupt, gibt es übrigens in Pune, im AaoJi KhhaoJi. Das Palak Paneer Corn (gerne auch als Set bestellen) ist umwerfend. Unbedingt probieren!

Im Süden: Dosa & Appam. In Kuala Lumpur, hatten bereits Appam probiert und uns total darauf gefreut. Das süße Appam (Palappam) aus KL, hat es sogar in unser Top South East Asia Food Ranking geschafft (LINK). Leider isst man die Pfannkuchen, aus fermentiertem Reisteig, in Indien, fast immer deftig. Ein wenig enttäuschend. Dosa ist eine dünner Pfannkuchen, ebenfalls aus fermentiertem Reismehl. Oft wird Dosa gerollt und mit Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt. Dazu gibt es ein Kokosnuss-Chutney. 

Frühstück

Dosa

Zum Frühstück

Kurkuma Latte

Frühstück

Bathura

Unsere Favoriten

Thali Set: Gibt es größtenteils im Norden und variiert, je nach Region, in den Bestandteilen. Es ist einfach super, da von verschiedenen Speisen, je eine kleine Menge, serviert wird. In vielen Restaurants, kann ohne Aufpreis, von allem nachgeordert werden. Meist besteht ein Thali aus Dal (Linsensuppe), Gemüse, Curry, Curd (Yoghurt), ein Dessert (z.B. Reispudding), Papad (dünner, knuspriger Fladen aus Linsen), Chapatti (indisches Fladenbrot) und Reis. Auf unserer Indienreise, hatten wir sicher an die 15 Thali-Sets. Meist bestellen wir etwas Naan, oder ein Paratha dazu und teilen das Ganze. Super genial.

Reispudding mit Pistazie

Rishikesh

Rajasthani Thail

Jaisalmer

Ein letztes Mal in…

Kochi

Dal & Currys: Davon gibt es, in beinahe jedem Restaurant, eine große Auswahl. Von Dal Fry (Linsenpaste), über Palak Paneer (passierter Spinat mit Fetakäse), oder Aloo Gobi (Kartoffeln & Blumenkohl Curry), bis Kaju Curry (Cashew Curry). Dazu bestellt man indisches Brot. Je nach Vorliebe, wählst du zwischen Naan, Chapatti/Roti, oder auch Paratha. Am Liebsten, essen wir das Naan. Einfach testen, was du magst und nachbestellen, wenn es nicht reicht. Wir teilen (fast immer) ein Gericht und essen viel Brot dazu. Du reißt ein Stück vom Fladen ab, greifst damit das Dal oder Curry, und dann ab in den Mund! 

 

Biryani

Reisgerichte: Pulao und Biryani sind die typischen Reisgerichte Indiens. Beides gibt es vegetarisch, mit Fleisch oder Fisch und in diversen anderen Varianten. Die beiden Gerichte unterscheiden sich in der Zubereitung. Beim Pulao, werden alle Zutaten gemischt und gekocht. Währenddessen, wird beim Biryani, der Reis, zuerst gebraten, dann angekocht und anschließend, mit den übrigens Zutaten, in einem Keramik- oder Gusstopf, aufgeschichtet und auf der Kochstelle erhitzt, bis das Gericht serviert werden kann. Biryani zu kochen ist deutlich mehr Aufwand.

Es ist eine gute Abwechslung, aber wir favorisieren das indische Brot.

 

Pulao

 

Madelines Favorit: Kashmiri Naan! Leider wird das süße Brot, nur sehr selten angeboten. Dabei handelt es sich um ein normales Naan-Brot, welches mit Früchten, Nüssen und manchmal auch Kokosraspeln, verfeinert wird. Super lecker! (Manchmal wird das Kashmiri Naan mit Käse überbacken. Wie wir finden, nicht so geil.)

Michis Favorit: Stuffed Paratha, in den beiden Varianten, Aloo (mit Kartoffeln) und Palak Paneer Corn (Spinat, Mais & Käse). Paratha ist ein mehrschichtiges Fladenbrot. Die Schichten umschließen die Füllung deiner Wahl. Aloo Paratha ist im Norden ein sehr beliebtes Frühstück. Dazu gibt es oft Pickle (eingelegtes Gemüse oder Obst, in Essig und Öl, sehr sauer, uns schmeckt es nicht), Curd (Yoghurt) und Masala Chai (Milchtee).

Madelines Wahl

Kashmiri Naan

Weil’s einfach gut ist…

Cashew Curry

Michis Wahl

Paratha

Fragen & Antworten

Wie funktioniert die Verständigung?

In Indien werden über 100 verschiedene Sprachen gesprochen. Hinzu kommen etliche Dialekte. Die Einwohner Indiens, haben somit Probleme, sich untereinander zu verständigen. 

Englisch ist (neben Hindi) Amts- und Bildungssprache. Trotzdem wird es, noch lange nicht, von jedem gesprochen. Wir sind mit Englisch, ohne größere Probleme, immer irgendwie durchgekommen.

Privatsphäre in Indien?

Privatsphäre ist für Inder ein Fremdwort. Das kann ziemlich lästig und angenehm werden und man muss sich erst daran gewöhnen. Falls du irgendwo anstehst, klebt der Hintermann, press an dir. Wenn du einen Schritt gehst, folgt er. Dabei spürst du permanent seinen Atem und Nacken (Für Frauen gibt es meist eine separate Schlange, jedoch das selbe Phänomen).

Du musst deinen Platz in der Schlange, übrigens hart verteidigen. Inder drängeln sich ständig vor und empfinden dies nicht als unhöflich. Mit deutschem Anstand, kommst du in Indien nicht weit. Hier gelten andere Verhaltensregeln.

Ist eine Indien Reise gefährlich?

Jein! Wir hatten keine Situation, in der wir Angst hatten, oder etwas passiert ist. Nur ein Mal, fühlten wir uns unwohl (in Delhi, kurz nach der Ankunft). Generell hatten wir ausschließlich gute Begegnungen (abgesehen von nervigen Verkäufern und unfreundlichen Taxifahrern, die gibt es aber überall). Trotzdem sollte man wachsam und vorsichtig sein. Auch ein wenig Skepsis, kann nicht schaden. Es macht auf jeden Fall einen Unterschied, ob du alleine reist, besonders als Frau. 

Wir empfehlen, große Städte und Menschenansammlungen, zu vermeiden. Ein paar Reise-Grundregeln, gilt es natürlich zu beachten. Wer nachts, betrunken, mit seiner Kreditkarte, vom Club nach Hause schaukelt, der läuft Gefahr auf eine unangenehme Erfahrung. Besonders als Frau, sollte man lange Sachen und keine Ausschnitt tragen. In sehr touristischen Regionen, geht es auch anders, unangenehme Blicke, sind aber garantiert. Übrigens, ist es auch für Männer, ein Zeichen von Respekt, seine Knie zu bedecken.

Wie sind die Inder?

Indien ist einfach ganz anders, als alles, was wir bisher gesehen haben. Besonders der Vergleich, mit Südost-Asien, ist heftig.

Viele Inder schauen recht grimmig drein, kennen keine Privatsphäre und gaffen dich im Vorbeilaufen an. Sie spucken überall hin, rülpsen und furzen in der Öffentlichkeit (auch am Tisch, während dem Essen). Wir geben zu, dass wir anfangs nicht begeistert waren.

 

Mit der Zeit, haben wir unglaublich tolle und hilfsbereite Inder kennen gelernt. Nach den ersten zwei Wochen, wurden wir so langsam richtig warm und fingen an, das Land zu genießen. Festlichkeiten wie das Holi, waren unfassbar schön und bleiben unvergesslich. 

 

Auch, wenn sie ganz andere Anstandsregeln besitzen und uns das Spucken und Rülpsen, nach wie vor, ziemlich anwidert, verstehen wir die Menschen inzwischen und hatten immer wieder tolle Begegnungen.

Wie steht es um die Hygiene?

Kurz gesagt, nicht so gut.

Durch die vielen Tiere, die auf der Straße leben (Kühe, Hunde & Affen) und den vielen Müll, ist es in Indien recht verdreckt und es riecht sehr oft, wirklich unangenehm. Die Menschen verbrennen ihren Müll (richtig große Mengen) im Garten, oder am Straßenrand. Da heißt es immer wieder, Nase zu und durch.

In Restaurants, wird, wie in ganz Asien, nicht so viel Wert auf Hygiene gelegt. Oft stehen die Lebensmittel, stundenlang in der Sonne, bevor sie wieder erwärmt und serviert werden. Abgespült wird auf der Straße, oft nur mit Leitungswasser, ohne Spülmittel. Vor allem an Tee- und Eis-Ständen, riecht es nach sauerer Milch. Wer Probleme damit hat, der sollte nach touristischen Restaurants Ausschau halten. Hier sieht es nämlich schon deutlich besser aus.

Leitungswasser, solltest du auf gar keinen Fall trinken und auch nicht zum Zähne putzen nehmen. Übrigens raten wir davon ab, aufgeschnittenes Obst, an der Straße zu kaufen. Damit die Früchte frisch aussehen, befeuchten es die Verkäufer regelmäßig mit Leitungswasser. 

In “besseren” Restaurants, findest du oft den Hinweis, dass alle Lebensmittel und Getränke, mit Mineralwasser zubereitet werden. Beim Straßenessen, sieht das natürlich anders aus. Obwohl wir hin und wieder Straßenessen verzehrten, hatten wir in fast 60 Tagen, keinerlei unangenehme Erfahrung. 

Wie schlimm ist die Armut? 

Leider schlimm. Indien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Viele Menschen hier, leben mit der ganzen Familie, auf der Straße. Sie besitzen fast nichts. Ihre Kinder können nicht zur Schule und sie bleiben wahrscheinlich für immer auf der Straße. Unfassbar für unser einer.

Dem gegenüber, stehen die Reichen, eine Ecke weiter, die Super-Reichen. Und du, als Tourist, mitten drin. Wie geht es, dass diese Menschen, die unter katastrophalen Bedingungen leben, einen von uns, herzlich grüßen und beim vorbei gehen freundlich winken?

Ich könnte es verstehen, wenn diese Menschen kriminell würden und einen Touristen beklauen, oder zumindest, einen Groll gegen sie hegen. Sie haben so wenig, nichts zu verlieren und dann läuft ein von uns vorbei, mit einem MacBook im Rucksack, welches Lebensmittel, für ein ganzes Jahr bedeuten würde. Für die ganze Familie! 

Wir ziehen daraus enorm viel Gutes. Es war schön zu sehen, dass sich diese Menschen sogar freuen, uns zu sehen. Kinder kommen angelaufen und möchten wissen, wo man her kommt und wie man heißt. Männer schütteln dir aufgeregt die Hand und Frauen, möchten einfach nur einmal deinen Arm berührt haben.

Besonders schön, ist es in den kleinen Dörfern, wo Bauern und Fischer leben und nur wenig Weiße hin kommen. Die Menschen dort, empfinden wahre Freude, wenn du ihnen zuwinkst.

 

Unser Fazit nach 58 Tagen Indien

Für uns ist Indien ein Must-Do, für reisebegeisterte Kulturliebhaber und Abenteurer!

Das Land und die Kultur, sind unheimlich vielseitig, hinzu kommt eine atemberaubende Natur. Du solltest für deine Reise, genug Zeit einplanen. Und das nicht nur, weil Indien so riesig ist. Wir sind der Meinung, dass man sich ein wenig, an Land und Menschen, gewöhnen muss, bevor man die wirklich guten Erfahrungen machen kann.

Denn Indien ist anstrengend. Der Verkehr, die Hitze (oder Kälte), viel Müll, unangenehme Gerüche, schlechte Hygiene, seltsame Angewohnheiten der Inder, die fehlende Privatsphäre.

Aber, wenn du dich darauf einlässt, dann kannst du wunderbare Erfahrungen machen und unvergessliche Momente erleben. Indien wird dich vermutlich herausfordern. Vielleicht bist du, wenn du das Land wieder verlässt, ein Anderer. 

Eine gute Vorbereitung für Indien, ist Nepal. Kulturell und kulinarisch, sind die beiden Länder sehr ähnlich. Das Straßenchaos in Kathmandu, gibt dir zudem, einen ersten Geschmack, auf das, was dich in Indien erwarten wird. Wären wir direkt von Bali nach Delhi geflogen, dann wäre der Schock wohl groß gewesen. Die Indonesier lachen viel, die Menschen dort sind offen, hilfsbereit und ein, vergleichsweise, ruhiges Volk.

Reiseanfänger, werden in Indien leicht überfordert sein und womöglich schlechte Erfahrungen machen. Bereite dich auf deine Indienreise vor und konzentriere dich nicht auf das, was nicht gut läuft, sondern auf die positiven Aspekte. Wir sind sicher, dann wirst du deine Indienreise genießen! 

PS: Eine Indien Reise lohnt alleine schon für das unglaubliche Essen! 

Gib uns zu diesem Beitrag gerne Feedback. Hast du alle Informationen erhalten, die du gesucht hast? Ist etwas unklar? Was möchtest du noch wissen? Durch dein Kommentar, hilfst du uns dabei, unsere Artikel besser zu machen.

 

Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

Nur durch dich, erfüllt dieser Blog und demnach unsere tägliche Arbeit, einen Sinn.  Dabei hilft uns dein Feedback, um uns zu Verbessern. Was hat dir am Beitrag gefallen und was vielleicht nicht? Sind irgendwelche Frage noch offen, oder neue Fragen entstanden? Was ist deine Meinung, sind deine Gedanken, oder Ideen für uns? Was wünschst du dir von uns?  Schreibe uns, oder kommentiere.

Durch dich werden wir immer besser! Genau dein Feedback, hilft uns so ungemein! Vielleicht warst du dir dieser Wichtigkeit bisher noch nicht bewusst. Wir freuen uns so sehr, von dir zu hören und hoffen, dass du auch in Zukunft, noch viele passende Beiträge, bei uns findest. Auf Instagram zeigen wir täglich, live von unseren Reisen. Wir freuen uns, wenn du uns hier begleitest.

Unterstütze uns: Lade uns auf einen Kaffee ein ❤︎

Für das Verfassen der Blogbeiträge und Betreiben der Webseite ist der Aufwand von viel Zeit und Geld notwendig. Wir lieben die Arbeit am Blog! In jeden unserer Artikel fließt viel Energie und Herzblut.

Wir hoffen, dass dir unsere Arbeit gefällt! Falls ja, würden wir uns sehr freuen, wenn du uns auf einen Kaffee einlädst. Du entscheidest, wie viele Tassen du uns spendierst. Bewege dafür den Regler einfach nach links oder nach rechts.

Vielen lieben Dank! ❤︎

Du möchtest uns noch besser unterstützen, oder hast leider kein PayPal?

Dann klicke jetzt auf den Button.

 

Offenlegung

Die in diesem Artikel verwendeten Verlinkungen beinhalten einen Affiliate Link. Das bedeutet, wir erhalten eine kleine Vermittlungsprovision, wenn du über diesen Link etwas kaufst. Dein Preis bleibt selbstverständlich gleich. Du unterstützt uns und unsere Arbeit lediglich durch den Kauf über den Link. Diese Vermittlungsinformation wird über die Cookies in deinem Endgerät gespeichert. Wenn du diese löschst oder blockierst, kann die Vermittlung nicht zurückverfolgt werden und wir erhalten keine Provision. Es ist also kein Muss, sondern deine freie Entscheidung. Da wir für Transparenz stehen, kannst du uns gerne mit uns in Kontakt treten und deine Fragen zu dem Thema stellen!

Aktuelle Blogbeiträge

Reisen nach Rishikesh – Indiens Yogi Hauptstadt

Reisen nach Rishikesh

Vom 02.-09.03.2019 waren wir in Rishikesh. In diesem Beitrag möchten wir unser unsere Erfahrungen & Tipps mit dir teilen.

Als wir uns über Rishikesh informierten, waren wir baff. So viel Gutes, wurde von dem Ort berichtet. Deshalb wollten wir unbedingt dort hin, auch, wenn es einen Umweg bedeutete. Wir entschieden uns, gleich sieben Tage zu bleiben. 

Rishikesh, beziehungsweise der Nachbarort, Haridwar, liegen direkt am Ganges und sind berühmte Pilgerstätte. Haridwar zählt sogar zu den sieben heiligen Städten Indiens, weil hier der heiligen Ganges, den Himalaya verlässt und weiter in die Ebene fließt. Gläubige, nehmen sowohl in Haridwar, als auch in Rishikesh, gerne ein Bad im (eiskalten) Ganges, um sich von ihren Sünden rein zu waschen.

Für alle anderen, ist Rishikesh wohl eher als Yoga- und Spirituelles Zentrum bekannt. Das merkt man sofort, nachdem man angekommen ist. An jeder Ecke werden Yoga-Stunden und Lehrer-Ausbildungen angeboten. Vegetarisches Essen gibt es in Indien sowieso überall, was wir übrigens super finden! 

Wir wurden in den Restaurants in Rishikesh, beinahe täglich, Zeuge einer spirituellen Lehrstunde, durch einen der vielen Gurus. Wir müssen zugeben, dass wir skeptisch sind. Die beiden sitzen den ganzen Tag lang im Restaurant, der Guru philosophiert über das Leben, während der Schützling stundenlang übt, auf einem Melodion (oder einem andere Instrument) zu spielen und Mantren zu singen. Neben den Kosten für die Unterweisen, bezahlt man dem Guru auch noch Essen und Getränke. Wir sind für vieles offen, aber das Ganze wirkte so, als seien die Gurus für Rishikesh, viel mehr eine Touristenattraktion, als eine echte Bereicherung für das Leben. Schade. Wir raten dir, dich vorher gut zu informieren.

Wir nahmen, während unseres Aufenthaltes, an keiner Stunde, oder Ausbildung teil. Im Nachhinein, bereuen wir es ein wenig, nicht einmal zur Yoga-Class gegangen zu sein. Doch wir fingen in unserer Unterkunft mit Yoga wieder an. In Nepal wurde das vernachlässig. Nichts desto trotz, genossen wir unseren Aufenthalt sehr, auch wenn es völlig anders verlief, als wir dachten!

Alle Angaben & Bewertungen sind so objektiv wie möglich getroffen, um dir einen realistischen Eindruck des Reiseziels zu geben.

Wie kommt man nach Rishikesh? 

Rishikesh erreichst du mit dem Bus, zum Beispiel von Delhi. Wir buchten online, über die Plattform Yatra. Das funktionierte recht einfach und komfortabel. Allerdings sollte schon die erste Busfahrt in Indien, recht aufregend werden.

Wir waren gut eine Stunde vor Abfahrt am Bahnhofsgebäude in Delhi, saßen dort im Wartebereich und tranken einen Masala Chai, als wir plötzlich eine SMS vom Busunternehmen erhielten, die uns mitteilte, dass der Bus gecancelt sei. Die Kosten für das Ticket, würde uns in den nächsten Tagen gut geschrieben werden.

So ein Mist! Michi hastete zum Ticketschalter, doch hier hatte sich eine große Menschentraube gebildet. Niemand wusste wirklich bescheid. Wir mussten uns ein wenig herum fragen, bis uns endlich jemand etwas sagen konnte. Einen anderen Bus nach Rishikesh, gab es noch. Doch der würde in wenigen Minuten fahren. Wir schnappten uns die Rucksäcke und quetschten uns durch die Menschenmenge. Die Tickets konnten wir zum Glück im Bus kaufen.

Wir waren wirklich froh, als wir dann im Bus saßen. Zum Glück waren wir so früh am Busbahnhof gewesen.

Wo schläft man in Rishikesh?

Wir übernachteten im Hotel Ganga Elena by Ayali, im Stadtteil Tapovan. Das Hotel ist recht gut, wir hatten allerdings, direkt nach Ankunft, ein paar Probleme. Man gab uns erst das falsche (fensterlose) Zimmer. Nach einer kleinen Diskussion, bekamen wir dann am zweiten Tag, das vereinbarten Studio mit Balkon. Sieben Tage im fensterlosen Hotelzimmer, wären wirklich unangenehm geworden. Im Endeffekt haben wir uns dann sogar sehr wohl gefühlt, obwohl es ein paar Kritikpunkte gibt. Wir haben übrigens einen ausführlichen Beitrag zum Ganga Elena Hotel geschrieben. 

Als wir anfingen, nach Unterkünften für Rishikesh zu schauen, war bereits vieles ausgebucht. Es blieben kaum Optionen. Wir hatten einfach zu spät mit der Suche begonnen. Außerdem, fand, während unseres Aufenthaltes, das Internationale Yoga Festival, in Rishikesh statt! Das sorgte natürlich dafür, dass besonders viele Touristen da waren.

Der Stadtteil Tapovan, war auf jeden Fall eine gute Wahl. Hier gibt es viele Restaurants und Yoga-Schulen, du bist schnell an der Laxman Jhula (Brücke und Sehenswürdigkeit) und somit, auf der anderen Seite des Ganges. Wir unternahmen von Tapovan einige Fußmärsche, zur Promenade (Asthapat) und auch zum Beatles Ashram. Wahlweise, kannst du dich auch mit einem Tuk-Tuk fahren lassen. Wir können ganz klar empfehlen, eine Unterkunft, in diesem Stadtteil zu nehmen. 

Generell, fanden wir in Rishikesh eher wenige, wirklich gute, Unterkünfte. Deshalb möchten wir dir auf jeden Fall nahe legen, früh genug zu buchen. 

Was macht man in Rishikesh?

Yoga

Wie bereits erwähnt, gibt es über Yoga-Schulen, Ashrams und Teacher-Ausbildungen. Alle möglichen Weiterbildungen, im Spirituellen Bereich, werden angeboten. Yoga-Stunden gibt es ab 3 Euro/Stunde. Wir nahmen leider keine Stunde, starteten aber jeden Tag, mit einer Yoga-Einheit in unserem Zimmer. Durch den Aufenthalt in Rishikesh, kamen wir wieder in einen guten Flow und Rhythmus.

Laxman Jhula – Ram Jhula

Die beiden Hängebrücken zu überqueren, ist bereits eine Attraktion für sich. Dabei geht es nicht immer ganz so entspannt zu, wie man sich das wünschen mag. Auf den schmalen Brücken, herrscht richtig viel Verkehr. Und dabei handelt es sich nicht nur um Menschen.

Neben den Touristen, die alles Blockieren, um mitten auf der Brücke ein Foto zu erstellen und den einheimischen Fußgängern, herrscht reger Motorradverkehr. Außerdem wird die Brücke auch von Affen bewohnt, die immer wieder versuchen, von den Passanten, etwas essbares zu stibitzen und regelmäßig von Kühen genutzt, die gerne auf die andere Seite möchten. Hier ist jedenfalls richtig was los. 

Promenade – Asthapath

Die Promenade eignet sich wunderbar, für ausgedehnte Spaziergänge. Wir kamen uns zudem vor, wie in einem Zoo. Es leben große Affenfamilien, in den Bäumen, direkt an der Promenade. Dabei handelt es sich um indischen Languren und die sind alles andere als klein. Als sie in unsere Richtung rannten, waren wir mehr aus nur erstaunt. 

Die Tiere können mehr als 20 kg schwer werden und haben eine Kopf-Rumpf-Länge, von 40-78 cm. Hinzu kommt ein, bis zu 110cm, langer Schwanz. Eigentlich befindet sich ihr Lebensraum in den Bergstraßen Rishikesh’s, aber auch hier, direkt am Ganges, fühlen sie sich wohl. 

Man kann hier auf Stufe Platz nehmen und die Tiere wunderbar beobachten. Du solltest immer darauf achten, den Tieren nicht zu Nahe zu kommen und nichts Essbares dabei haben. 

Übrigens: Wenn die einheimischen Probleme mit den Affen haben (Verkäufer von Straßenessen beispielsweise), dann vertreiben sie diese mit einem Piezozünder, oder einem Feuerzeug. Wir haben das selbst nicht getestet, aber es scheint zu funktionieren. 

Beatles Ashram

Aufgrund eines Tipps, einer unserer lieben Leserinnen, sind wir, am Tag unserer Abreise, doch noch dort hin gegangen. Der Eintritt, ist mit 600 Rupien (7,65€) pro Person, nicht gerade günstig (für indische Verhältnisse), aber sehr lohnenswert, wenn man gerne in alten und verlassenen Häusern, auf Entdeckungstour geht. 

Das Ashram hat durch viele Prominente Berühmtheit erlangt, angeblich, wurden hier einige Welt-Hits geschrieben. Die Beatles, hatten allerdings keinen angenehmen Aufenthalt und verließen das Ashram frühzeitig, im Streit. 

Die Geschichte ist super interessant und liest sich wie ein Roman, würde hier aber den Rahmen sprengen. Du findest sie hier. 

Seit der Schließung des Ashrams, wurde kaum etwas verändert, lediglich die Wege, werden zum Teil erneuert und bepflanzt. Außerdem gibt es eine Bildergalerie und eine kleine Cafeteria für die Besucher. Jahrelang, schlichen sich die Beatles-Fans, heimlich in das Ashram, nun ist es für jeden zugänglich. Es grenzt (geographisch) direkt an einen Tiger-Nationalpark und bietet, auf der anderen Seite, einen tollen Ausblick auf den Ganges. Man kann hier stundenlang herumlaufen, das Gelände ist wirklich groß. Die Graffiti, in und an den alten Gebäuden, sind außerdem ein echtes Highlight!

Weiteres: Rafting ist sehr gefragt in Rishikesh, du wirst sicher auch, mehr als einmal, auf der Straße, darauf angesprochen. Uns war es ehrlich gesagt, einfach zu kalt. Besonders nach unserem Nepal-Aufenthalt, waren wir immer noch etwas durchgefroren und freuten uns schon auf wärmere Regionen in Indien.

Was isst man in Rishikesh?

Neben sehr gutem Straßenessen, haben wir ein paar wirklich gute Restaurant-Empfehlungen für euch:

Ganga Beach Café

Ein Lokal, das zum Entspannen einlädt, mit Blick auf den Ganges. Generell ist das indische Essen ein Traum und auch hier, schmeckte es uns richtig gut! 440 Rupien (5,60 €) bezahlten wir für ein wirklich großes Essen, von dem wir beide Satt wurden und drei Getränke: 2 Masala Chai, 1 Lassi, 1 Thali Set, 1 Aloo Parantha und 1 Naan.

Welcome Krishna Cafe

Auch hier gab es ein richtig gutes Thali-Set (Platte mit mehrern Schälchen von Curry & Dal, dazu Reis/Chapatti). Besonders der Reispudding, mit gehackten Pistazien, war sehr lecker. Hier sitzt man (leider) drinnen, aber dafür in einer schönen Lounge, mit vielen Kissen, direkt auf dem Boden. Sehr gemütlich. 425 Rupien (5,40 €) zahlten wir für unseren Lunch, inklusive Wasser und einem Lassi. 

The Eat Story

Ein schönes Cafe / Restaurant, auch hier sitzt man auf dem Boden und hat Blick auf den kleinen Garten. Wir hatten wir ein Dal Fry (Gelbe Linsen) & Paleer Palak (Spinat mit Fetakäse), dazu viel indisches Brot zum dippen, eine Golden Latte (Kurkuma Latte) und ein Ginger Lemon Honey. Wir waren noch nicht so vertraut mit dem indischen Essen und bestellten, auf gut Glück. In diesem Fall, ein Volltreffer. Wir bestellten eigentlich zu viel, konnten aber nicht aufhören zu essen, bis alles weg war. Da wir etwas mehr bestellten und das Restaurant ein wenig teuerer ist, zahlten wir 770 Rupien (9,80 €).

Ramanas Garden Cafe

Ein tolles Konzept! Hier wird alles selbst angebaut. Das Restaurant gehört zu einem Waisenhaus, welches für viele Kinder, eine Heimat bietet. Diese helfen auch im Cafe aus und lieben es, mit den Gästen zu interagieren. Hier solltest du auf jeden Fall mal vorbei schauen, einfach schon, um das tolle Konzept zu unterstützen. 

Das Restaurant hat nur in der Hauptsaison, von Mitte Oktober, bis Mitte März und von 11:00-16:00 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen.

Zum Essen gibt es verschiedene Menüs zur Auswahl. Wie bereits erwähnt, alles aus eigenem Anbau und eigener Herstellung. Serviert werden westliche Gerichte. Wir nahmen jeweils ein Set, mit Vorspeise (Suppe / Salat), Hauptspeise (Lasagne / Pasta), Dessert (Auswahl verschiedener Kuchen / Bliss Balls) und einem Getränk (Flower Juice / Ginger Lemon Honey). 

Das Essen schmeckt sehr lecker, die Portionen sind zwar nicht besonders groß, im Menü ist es aber ausreichend.

Ein Menü kostet 400 Rupien (5,10 €), wir zahlten insgesamt also 800 Rupien (10,20 €). Der Gewinn geht 100% an das Waisenhaus, Essen & Helfen, eine super Sache!

Streetfood:

Aloo Tikki Chaat: Gebratenes Kartoffelpüree, mit Zwiebeln, Tomaten und Kräutern verfeinert, zwei bis drei verschiedene Soßen und oft noch Granatapfelkerne als Topping. Super lecker! Für 30 Rupien (40 Cent) bist du dabei.

Pita mit Kichererbsen: Mega genial, aber richtig scharf. Das Brot wird am Stand, frisch gebacken. Der Verkäufer beschützte uns beim Essen außerdem, vor den räuberischen Affen und hätte uns noch dreimal nachgescheppt, wenn wir das Ganze nicht irgendwann beendet hätten. 80 Rupien (1 €) bezahlten wir für zwei Portionen.

Sadheko: Ein “Salat” aus Reispuffer, ungekochten Nudeln, Nüssen, Kräutern, Zwiebeln und Limette. Ein guter Snack, der uns wirklich überraschte. Der Salat wird fast immer in einer, kegelförmig, zusammengerollten, Zeitung oder Zeitschrift, serviert. Gegessen wird mit den Händen. Auch dieses Streetfood, ist mit 20 Rupien (25 Cent), mega günstig.

Pani Puri: Wörtlich übersetzt, bedeutete es “Wasser in frittiertem Brot” und genau das, ist es auch. Das Wasser, ist eine milde, manchmal auch süße, Soße. Je nach Verkäufer, wird das “Brot”, mit Zwiebeln, Tomaten, oder Kartoffeln gefüllt und vor dem Essen, in die Soße eingetaucht. 

Uns hat das Pani Puri nicht umgehauen, Einheimische und viele andere Reisende, können davon nicht genug bekommen. Wir haben uns aber fest vorgenommen, dem ganzen noch eine Chance zu geben! Du bezahlst übrigens pro Puri einen kleinen Betrag, von 5 Rupien (7 Cent). Du kannst so oft Nachordern, wie du möchtest und bezahlst am Ende.

Gebratene Kartoffeln: Am Straßenrand, gebratene oder gekochte Kartoffeln, nur mit Salz, mit Masala und/oder Limette. Ein Traum für uns. Am besten schmeckten uns die Bratkartoffeln mit Salz. Aber auch die gekochte Süßkartoffel, ist wirklich lecker. 40 Rupien (50 Cent) pro Portion.

Rishikesh verlassen

Ich hätte nicht damit gerechnet, jemals darüber zu schreiben, wie man einen Ort am besten verlässt, aber wir hatten ein wirklich spannendes Erlebnis, dass ich dir, in dieser Form, nicht wünsche!

Wir buchten, wieder über Yatra, einen Nachtbus, von Rishikesh nach Agra. In der Regel, fahren die Busse nicht bis nach Rishikesh, sondern machen in Haridwar halt. So auch der Bus, mit dem wir von Delhi gekommen waren. Dieser ließ uns an der Busstation heraus, wir nahmen von dort ein Taxi zum Hotel. Ziemlich einfach, möchte ich meinen.

Als Boarding Point für den Bus nach Agra, war ein Ort, namens “Nepali Farm House”, in Rishikesh, angegeben. Wir schauten auf Google Maps. Unter diesem Namen, gab es einen Pin. Auf der Karte war nichts von einer Busstation zu sehen, davon ließen wir uns aber nicht abschrecken. Wir organisierten ein Taxi, dass uns rechtzeitig in Rishikesh abholen und zum “Nepali Farm House” bringen sollte. 

Den letzten Tag in Rishikesh, nutzten wir noch, um das Beatles Ashram zu besichtigen. Wir waren gerade auf dem Rückweg, als wir eine SMS erhielten, dass unser Bus, 1,5h früher eintreffen würde. Auf einmal waren wir spät dran. Wir kontaktierten das Taxiunternehmen, dieses versicherte uns einen Fahrer. Wir trafen pünktlich am Treffpunkt ein und warteten auf das Taxi. Aber es kam keines. Wir warteten und warteten. Nichts. Also riefen wir wieder an. Das Taxiunternehmen, hatte größte Schwierigkeiten, uns einen Fahrer zu organisieren. Wir wurden nervös, telefonierten 3 mal hin und her, bis dann endlich, viel zu spät, ein Fahrer eintraf. Wir rasten also zum “Nepali Farm House” und schafften es auch wirklich, pünktlich anzukommen. 

Die Erleichterung hielt nicht lange an, denn hier war keine Busstation, hier war überhaupt nichts, auch kein Bus. Eine Hauptstraße, außerhalb der Stadt. Lediglich ein Obst- und Gemüsestand, der wacker die Stellung hielt. Wir waren höchst verunsichert, checkten viele Male unser Ticket, aber was sollten wir machen? 

Dann tauchte ein weiteres Taxi auf und ein paar Leute stiegen aus. Wir ergriffen die Chance und fragten nach. Die 4 konnten recht gutes Englisch und erklärten uns, dass die Busse hier vorbei fahren. Man müsse beim Busunternehmen anrufen und seinen Boarding Point bestätigen. Sofort zückte einer von ihnen sein Handy und wählte die Nummer, die auf unserem Ticket vermerkt war. Von dem Busunternehmen, erhielt er die Nummer des Busfahrers. Dann rief er diesen an und teilte ihm mit, dass zwei Reisende, am “Nepali Farm House” stehen und gerne mitfahren möchten. Wir waren wirklich dankbar.

Es dauerte noch weitere 30 oder 40 Minuten. Die Sonne war bereits unter gegangen. Die netten Herrschaften, die uns geholfen hatten, waren schon lange wieder weg und sogar der Obst- und Gemüseverkäufer, hatte seinen Stand abgebaut und war, mit der einzigen Lichtquelle, weit und breite, verschwunden. Wir waren wirklich froh, als endlich ein Bus anhielt. Jemand stieg aus und schrie etwas. Es war unser Bus. Wir stiegen in den Bus, verstauten unsere Backpacks unter einem der Betten und kletterten in unsere Schlafkabine. Endlich! 

Die fahrt war holprig, aber wir waren glücklich. Madeline döste sofort ein, ich starrte noch für einige Minuten die Decke an, bevor ich ebenfalls einschlief. 

Keine Ahnung, wie lange wir bereits unterwegs waren, als ich plötzlich wach wurde und der Bus unsanft zum Stehen kam. Ich spähte in den Gang. Einige Mitreisende, verließen den Bus. Da ich etwas unruhig wurde, krabbelte ich aus unserer “Koje” und ging nach draußen. Der Bus parkte auf einem großen Platz. Ein Junge, vielleicht 12 Jahre alt, fragte mich, wo ich hin fahre. Ich sagte ihm, dass wir nach Agra wollen, woraufhin er erwiderte, dass wir den Bus wechseln müssen.

Oh nein! Ich lief zurück zu Madeline und teilte ihr mit, dass wir wieder raus müssen. Wir packten also zusammen und verließen den Bus. Glücklicherweise, parkte der Bus, der uns nach Agra fahren würde, direkt nebenan. Ich stellte mit verschiedenen Leuten sicher, dass wir nun auch im richtigen Bus seien und nicht mehr umsteigen müssen. So war es dann auch. 

Die erste Nachtbusfahrt durch Indien, war ziemlich aufregend! Insgesamt, legten wir auf unserem Weg nach Süden, über 100 Stunden in Bussen zurück. Wir wurden mit der Zeit immer besser, aber dennoch, war es oft kein Zuckerschlecken. 

Wir empfehlen dir dringlichst, genauestens zu prüfen, wo sich der Boarding Point befindet. Am besten, lässt du einen Einheimischen (zum Beispiel deinen Host), für dich anrufen. Das funktionierte meistens recht gut. Wenn dieser dann noch so freundlich ist und ein paar Worte mit dem Taxifahrer wechselt, der dich zum Bus bringen soll, sollte es keine Probleme geben. 

Ein weitere Tipp: Frage beim Einsteigen stets nach, ob du den Bus wechseln musst. Das erspart dir ebenfalls viel Ärger und Stress!

Was uns in Rishikesh besonders gut gefallen hat

Die Natur um die Stadt herum, ist wirklich schön anzusehen. Der Ganges ist kristallklar. Für Yoga-Liebhaber ist die Stadt absolut zu empfehlen. Aber auch für alle anderen, bietet sie, mit ihren vielen schönen Restaurants und Cafés, ein tolles Reiseziel. Besonders empfehlenswert ist der Stadtteil Tapovan und das Beatles Ashram.

Auch sehr empfehlenswert: An einer Yoga-Class teilnehmen und Rafting.

Was uns in Rishikesh nicht gefallen hat

Die Stadt an sich, ist nicht besonders schön. Es hat uns wenig gefallen, hier herum zu laufen, weshalb wir uns meistens am Flussufer aufhielten. Alternatives Reiseziel und unser Favorit im Norden, ist Jaisalmer. 

Hier findest du mehr Informationen zu Rishikesh

Unterstütze uns: Lade uns auf einen Kaffee ein ❤︎

Für das Verfassen der Blogbeiträge und Betreiben der Webseite ist der Aufwand von viel Zeit und Geld notwendig. Wir lieben die Arbeit am Blog! In jeden unserer Artikel fließt viel Energie und Herzblut.

Wir hoffen, dass dir unsere Arbeit gefällt! Falls ja, würden wir uns sehr freuen, wenn du uns auf einen Kaffee einlädst. Du entscheidest, wie viele Tassen du uns spendierst. Bewege dafür den Regler einfach nach links oder nach rechts.

Vielen lieben Dank! ❤︎

Du möchtest uns noch besser unterstützen, oder hast leider kein PayPal?

Dann klicke jetzt auf den Button.

 

Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

Nur durch dich, erfüllt dieser Blog und demnach unsere tägliche Arbeit, einen Sinn.  Dabei hilft uns dein Feedback, um uns zu Verbessern. Was hat dir am Beitrag gefallen und was vielleicht nicht? Sind irgendwelche Frage noch offen, oder neue Fragen entstanden? Was ist deine Meinung, sind deine Gedanken, oder Ideen für uns? Was wünschst du dir von uns?  Schreibe uns, oder kommentiere.

Durch dich werden wir immer besser! Genau dein Feedback, hilft uns so ungemein! Vielleicht warst du dir dieser Wichtigkeit bisher noch nicht bewusst. Wir freuen uns so sehr, von dir zu hören und hoffen, dass du auch in Zukunft, noch viele passende Beiträge, bei uns findest. Auf Instagram zeigen wir täglich, live von unseren Reisen. Wir freuen uns, wenn du uns hier begleitest.

Offenlegung

Die Links auf der Seite können einen Affiliate Link beinhalten. Das bedeutet, wir erhalten eine kleine Vermittlungsprovision, wenn du etwas über unseren Link buchst. Deine Kosten bleiben gleich, du unterstützt uns und unsere Arbeit lediglich durch die Buchung über den Link. Diese Vermittlungsinformation wird über die Cookies in deinem Endgerät gespeichert. Wenn du diese löschst, oder blockierst, kann die Vermittlung nicht zurückverfolgt werden und wir erhalten keine Provision. Es ist also kein Muss, du kannst frei entscheiden. Da wir ganz klar für Transparenz stehen, kannst du uns gerne deine Fragen zu dem Thema schicken!

Dieser Artikel enthält darüberhinaus unbezahlte Werbung, da wir eventuell Marken und Personen nennen.

Aktuelle Blogbeiträge

Online Touristen Visum Indien – Anleitung für dein e-Visa

Online Visum Indien

Wir kennen deine Situation, auch wir suchten im Internet nach hilfreichen Informationen zum Visum Indien. Oft sind diese irreführend, oder unübersichtlich. Wir versuchen es besser zu machen. Hier gibt es unseren kleinen Guide für das Online Visum Indien.

Das Indien Visum. Im Netz kursieren viele Märchen und Schauergeschichten. Wir haben uns vorher schlau gemacht und sind mit größtem Respekt und äußerster Vorsicht an die Beantragung heran getreten. Und trotzdem sind uns dummerweise gleich zwei grundlegende Fehler unterlaufen, weshalb wir das Ganze ein zweites Mal ausfüllen durften und, noch viel schlimmer, man uns fast nicht hätte fliegen lassen. Damit du ohne Zwischenfälle, sicher und einfach, dein Visum für Indien bekommst, haben wir den folgenden Beitrag verfasst. 

Jetzt wische dir erstmal den Angstschweiß von der Stirn, so schlimm ist das alles gar nicht. Wenn du alle nötigen Daten parat hast, sind wir auch schnell durch. Außerdem verraten wir dir ganz genau, was du am Flughafen dabei haben musst. 

Auf gehts!

Kleiner Hinweis: Die Screenshots sind am Desktop viel größer und besser zu lesen, wenn du am Handy bist kannst du auch den Bildschirm drehen oder am Laptop den Artikel nochmal lesen.

 

agsdi-dollar-circle

Visakosten für 2 Monat  80 USD / 71 Euro Online-Zahlung

agsdi-id-card

Dokumente: Bestätigungs-Email (mit ETA & Status), Antragsform mit digitalem Passbild + Reisepass-Scan

}

Wartezeit: 1-10 Minuten am Immigration-Schalter

agsdi-calendar-heart

Antragsstellung: Frühstens 120 Tage vorher, spätestens 4 Tage vor Abflug / Bearbeitungszeit von 72h

agsdi-star

Besonderheit: Geburtsort deiner Eltern wird verlangt

Zum Ausfüllen benötigst du folgende Daten und Dokumente:

  • Reisepass
  • Personalausweis
  • Geburtsort deiner beiden Eltern
  • Adresse deiner Unterkunft in Indien
  • Adressdaten einer Kontaktperson in Deutschland
  • Elektronisches Passfoto
  • Scan deines Reisepasses
  • Paypal Zugangsdaten

Bestimmungen Passfoto und Reisepasskopie

(Stand Februar 2019)

Passfoto

  1. Format – JPEG
  2. Größe (Minimum 10 KB; Maximum 1MB)
  3. Das Foto muss quadratisch sei
  4. Das Foto muss das gesamte Gesicht von vorne zeigen, Augen geöffnet, ohne Lesehilfe
  5. Der Kopf muss in der Mitte sein und das Foto muss den gesamten Kopf vom Schopf bis zum Kinn zeigen
  6. Der Hintergrund sollte in einer gleichmäßige Farbe, oder weiß sein
  7. Keine Schatten im Gesicht oder auf dem Hintergrund
  8. Ohne Ränder

Reisepass

  1. Ein Scan der Vorderseite mit allen persönlichen Daten und dem Bild
  2. Format – PDF
  3. Größe: Minimum 10 KB, Maximum 300 KB

Die aktuellen Bestimmungen findest du im e-Visa-Portal, unter dem Punkt Document Requirement (Seitenleiste).

Legen wir los. Zum beantragen des Visums nutze folgenden Link: https://indianvisaonline.gov.in/

Auf der Startseite angekommen, klicke oben rechts in der Menüleiste auf „e-Visa“. 

Achtung: Bitte nicht nach ganz unten scrollen und auf „Apply online“ klicken. 


Genau dieser Fehler ist uns unterlaufen, weil wir blind einer Anleitung gefolgt sind. Leider handelt es sich hier nicht um das e-Visa, sondern um einen konventionellen Visa-Antrag, der auf postalischem Wege, also zwangsweise mit Aufenthalt in Deutschland, abgeschlossen werden muss. Das e-Visa ist viel bequemer und außerdem kannst du den Antrag, von überall auf der Welt aus, stellen.

Du befindest dich nun im e-Visa-Portal. Auf der Startseite werden bereits einige Voraussetzungen genannt, die es zu erfüllen gibt und angegeben, für welche Länder das e-Visa zur Verfügung steht. Bitte lies dir die Bestimmungen aufmerksam durch. 

In der oberen Menüleiste sind die einzelnen Schritte, die zur Beantragung des e-Visa durchzuführen sind aufgelistet und farblich gekennzeichnet. Wir beginnen ganz links mit dem ersten Schritt „e-Visa Application“, in der orange-roten Box.

Wir beginnen mit der ersten Seite. Wenn du keinen speziellen Reisepass besitzt, wähle die Option ‘ORDINARY PASSPORT’. Speziell wäre zum Beispiel ein Diplomatenpass.

Wenn du als Tourist nach Indien reist, wähle im Folgenden das eTourist Visa und anschließend die Option ‘RECREATION/SIGHT-SEEING’ aus. 

Gebe den Sicherheitscode ein, bestätige, dass du alle notwendigen Dokumente bereit hältst und drücke auf ‘continue’. 

Im nächsten Fenster angekommen, solltest du dir zuerst die Temporary-Application-ID notieren. Mit jedem Zwischenschritt, werden deinen Daten gespeichert. Solltest du die Antragstellung aus irgendeinem Grund zwischenzeitlich beenden, oder wird deine Verbindung unterbrochen, gelangst du mit dieser Nummer wieder in deinen Antrag, an die Stelle, an der du zuletzt gespeichert hast.

Es werden einige persönliche Daten abgefragt. Ein paar Besonderheiten gibt es. 

Falls du jemals deinen Namen geändert hast, zum Beispiel durch Heirat, kreuze die Box an und gebe zusätzlich deinen Geburtsnamen ein. 

Mit äußerem Erkennungsmerkmal sind besondere Auffälligkeiten, wie Narben im Gesicht, gemeint. Wir gaben einfach unsere Augenfarbe, so wie sie im Pass steht, an.

Die letzte Frage im oberen Abschnitt, kann möglicherweise für Verwirrung sorgen. 

Wenn du das Visum mit einem deutschen Reisepass beantragst, möchte die indische Regierung wissen, ob du bereits seit mindestens zwei Jahren in Deutschland lebst, oder innerhalb dieser Frist, eingewandert bist.

Im unteren Abschnitt trägst du die Daten deines Reisepasses ein. Wenn du außer dem Deutschen, einen weiteren, gültigen Reisepass besitzt, dann kreuze ‘Ja’ an und mache auch zu diesem entsprechende Angaben. 

Nachdem du auf ‘Save and Continue’ geklickt hast, wirst du nach deiner aktuellen und deiner dauerhaften Adresse gefragt und darum gebeten, eine Telefonnummer anzugeben. 

Im nächsten Schritt müssen Angaben zu deiner Familie gemacht werden. Dabei werden neben Namen, Nationalität und Geburtsland, auch der Geburtsort deiner Eltern abgefragt. 

Mache nun Angaben zu deiner aktuellen und vorherigen Beschäftigung. Wenn du Selbständig bist, trage dein eigenes Unternehmen als Arbeitgeber ein. ‘Save and Continue’.

Auf der nächsten Seite trägst du die Orte ein, die du voraussichtlich besichtigen wirst. Falls du über eine Reiseagentur gebucht hast, musst du diese angeben. Das e-Visa ist immer für 60 Tage gültig und zwar, ab dem Tag deiner Ankunft in Indien. Du darfst innerhalb dieser 60 Tage zweimal ins Land einreisen. Das Rückflug- /Weiterflugticket sollte vor der Einreise bereits gebucht sein. Das Feld des Ausreise-Ortes ist jedoch kein Pflichtfeld.

Falls du bereits einmal in Indien warst, muss du hier ‘Ja’ ankreuzen und ein paar Angaben über deinen letzten Aufenthalt machen: Unter anderem deine Visa-Nummer, die du bei der letzten Einreise bekommen hast. Diese findest du auf dem Stempel/Aufkleber in deinem Reisepass.

Falls du bereits ein gültiges Visum für Indien am laufen hast, musst du diese Visa-Nummer hier eintragen.

Weiter wird gefragt, ob schon einmal ein Visa-Antrag oder der Antrag auf Verlängerung deines Aufenthaltes, abgelehnt wurden. Falls ja, musst du den Grund nennen.

Außer den Ländern, die du in den letzten 10 Jahren besucht hast, musst du getrennt davon auch noch angeben, in welchen der SAARC-Länder du in den letzten 3 Jahren warst. SAARC ist einen südasiatische Wirtschaftsgemeinschaft. Zur Gemeinschaft gehören Bangladesch, Bhutan, Indien, Malediven, Nepali Pakistan, Sri Lanka und Afghanistan

Als Referenzadresse kannst du deine Unterkunft in Indien angeben. Vermutlich hast du während deiner Reise mehrere. Wir trugen die Daten der ersten Unterkunft in Delhi ein.

Zuletzt trägst du einen Notfall-Kontaktperson aus Deutschland ein und klickst auf ‘Save and Continue’.

Du hast es gleich geschafft! Beantworte die folgenden sechs Fragen, akzeptiere, dass du die gemachten Angaben korrekt und du die Fragen nach bestem Wissen beantwortet hast und klicke dann wieder auf ‘Save and Continue’. Mit deiner Bestätigung, erklärst du dich damit einverstanden, dass du, im Falle einer Falschaussage, haftbar bist und rechtlich belangt werden kannst.

Nachdem du auch diesen Schritt abgeschlossen und auf ‘Save and Continue’ geklickt hast, kannst du auf den folgenden Seiten dein elektronisches Passfoto und einen Scan deines Reisepass hochladen.

Nachdem du die beiden Dokumente angefügt und hochgeladen hast, kannst du den Antrag abschließen. Da der Antrag nun fertig ist, erhältst du auf der folgenden Seite deine Application-ID und die Meldung, dass du dir diese notieren solltest. Die Application-ID ersetzt die Temporary Application-ID. Mit ihr kannst du auch später wieder deinen Antrag aufrufen, den Status abfragen und die Zahlung abschließen, wenn du diese nicht sofort tätigst. 

Es erscheint der Hinweis, dass für das e-Visa eine Gebühr von 80 USD fällig wird. 

Akzeptiere, dass du den Haftungsausschluss gelesen und verstanden hast, indem du ‘YES’ ankreuzt. Klicke dann auf ‘Pay now’. 

Nun erscheinen die gegeben Zahlungsmöglichkeit. Wähle Paypal aus und klicke auf ‘Continue’. Paypal funktioniert wirklich super schnell, einfach und sicher. Wir wickeln fast alles damit ab und sind mega zufrieden.

Du hast kein Paypal? Dann klicke jetzt hier, erstelle dir dein Konto* und erhalte 5 Euro Prämie. Du kannst das Paypal-Konto manuell aufladen, oder eine Kreditkarte hinzufügen.

*Du erhältst 5 Euro Prämie, wenn du in den ersten 14 Tagen, mit deinem neuen PayPal Account, einen Kauf von mind. 10 Euro, abschließt. 

Wenige Augenblicke und eine erfolgreiche Zahlung später, solltest du eine Erfolgsmeldung erhalten. Wundere dich nicht, wenn einige Lücken im Text sind. Scheinbar gibt es dort einen kleinen Fehler im System. Du erhältst die Meldung parallel per Email.

Nun kommen wir zum letzten Schritt. Nach einem Klick auf ‘View Application Form’, gelangst du zur Übersicht deines Antrags. Hier kannst du diesen herunterladen und ausdrucken. 

Die Bearbeitung des Antrags, kann bis zu 72 Stunden dauern. Danach solltest du folgende Email erhalten:

Bitte beachte unbedingt, dass dein Application Status mit ‘Granted’ (dt: gewährt) gekennzeichnet ist. Diese Email solltest du auf jeden Fall am Flughafen griffbereit haben. Sowohl bei der Ausreise, als auch bei der Immigration in Indien, wird sie verlangt.

Bei unserer Einreise hat niemand nach der Application Form gefragt. Der Immigration Officer in Indien lachte, als ich den ganzen Haufen Papierkram und zwei Passfotos auf den Tisch legte und schob das ganze bei Seite. 

Er sagte zu mir, dass er lediglich meine ETA-Nummer und einen Nachweis bräuchte, dass mein Antrag genehmigt, ist, sprich, der Application-Status mit ‘Granted’ gekennzeichnet wurde. Egal ob in Papier-, oder elektronischer Form.

Was muss ich am Flughafen dabei?

  • Reisepass
  • Email mit der ETA Nummer und dem bestätigten Application Status (Papier oder elektronisch)
  • (Ausgedruckte Application Form, auf BEIDEN Seiten unterschrieben)

Wie bereits erwähnt, genügte das Vorzeigen der Email, mit der ETA Nummer und dem bestätigten Application-Status. Es wurde nicht nach der Application Form verlangt. Wir geben dafür allerdings keine Garantie und empfehlen dir trotzdem die Application Form, ausgedruckt und unterschrieben, in Papierform mitzubringen.

Übrigens ging das Ganze wirklich schnell von statten. An der normalen Immigration hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet. Am E-Visa Schalter, waren wir fast alleine und in wenigen Minuten durch.

 

Falls du die Antragstellung, aus irgendwelchen Gründen, nicht vollständig abschließen kannst, stellt dies kein Problem dar. Über das e-Visa-Portal, gelangst du jederzeit, an die zuletzt gespeicherte Stelle im Antrag (1). Genauso kannst du auch nachträglich die Zahlung tätigen (2) und jederzeit wieder die Application Form aufrufen (3) und speichern, oder ausdrucken.

Weitere Tipps für deinen Indien-Aufenthalt

Fortbewegung in Indien

In jeder größeren Stadt sind die beiden Fahrdienste Uber und, der indische Konkurrent, Ola, verfügbar. Die Apps sind einfach bequem und zudem ist es günstiger, als herkömmliche Taxis.

In der App Ola, können sogar ‘Autos’ (Tuk-Tuks) gerufen werden. Das ist die mit Abstand günstigste Methode, um in Indien von A nach B zu kommen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Fahrer genau weiß, wo du hin möchtest. Wenn wir hin und wieder doch einmal einen Fahrer auf der Straße anheuerten, nahm uns dieser oft einfach mit, auch wenn er gar nicht wusste, wo wir eigentlich hin wollten. Dann beginnt eine elende Sucherei. Schließlich kennen wir uns auch nicht aus.

Tipp 1:

Versuche den Abholort auf der Karte, sehr genau zu setzen. Am besten, du wählst eine bekannte Sehenswürdigkeit, ein Hotel oder Restaurant. Die Fahrer in Indien, haben die Angewohnheit, einfach immer anzurufen und dann zu fragen, wo du bist. Allerdings sprechen die meisten Fahrer sehr schlechtes Englisch, außerdem wissen wir es oft selbst nicht genau. Desto einfacher der Ort auf der Karte zu finden ist, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Fahrer anruft.

Tipp 2:

Wenn du, wie wir, in Delhi landest, kannst du von hier ein Uber in die Stadt nehmen. Dafür gibt es einen speziellen Pick-Up-Point im Parkhaus. Dort stehen auch Mitarbeiter bereit, die dir helfen. Der Pick-Up-Point ist zwar ausgeschildert, ist aber nicht ganz so leicht zu finden. Wenn du das Terminal verlässt, überquere die Straße und laufe dann nach rechts, bis du zum Parkhaus gelangst. Im Parkhaus siehst du ihn bereits auf der linken Seite.

Damit du die beiden Fahrdienste nutzen kannst, benötigst du natürlich Internet. Wir empfehlen die Anschaffung einer indischen SIM-Karte. Leider funktionieren die mobilen Daten nicht unmittelbar, nachdem du die SIM-Karte erworben hast. Ein Uber-Mitarbeiter stellten uns einen mobilen Hotspot, damit wir einen Fahrer rufen konnten.

Du solltest sicher stellen, dass du bereits vor deiner Einreise die App heruntergeladen und ein Konto erstellt hast, damit das funktioniert.

 

Mobiles Internet in Indien

Auch hierzu haben wir viel schlechtes im Internet gelesen. Viele Händler möchten/dürfen dir keine Karten verkaufen und wenn du endlich jemanden gefunden hast, dann benötigst du eine Reisepasskopie, Kopie des Visums, ein Passfoto, eine Aufenthaltsadresse in Indien und eine indische Kontaktperson, welche deine Daten bestätigen muss.

Das ganze nimmt viel Zeit in Anspruch und scheint super lästig zu sein. 

Aber es geht auch einfacher!

Wir haben unsere SIM-Karte direkt am Flughafen in Delhi gekauft. Noch im Terminal, direkt nachdem du die Gepäckausgabe verlässt, befindet sich vor dem Ausgang ein Store von Airtel. Wir fragten uns ein wenig durch, weil wir gerne Preise verglichen hätten, aber scheinbar ist Airtel der einzige Anbieter für SIM-Karten am Flughafen.

Das Ganze ging super einfach. Es wird eine Kopie deines Passports erstellt und ein Foto gemacht. Dann musst du noch ein paar persönliche Angaben machen und unterschreiben.

Der Mitarbeiter legt dir die SIM-Karte ein, überreicht dir die Quittung und fertig.

Für 800 Rupien (circa 10 Euro) erhielten wir für 82 Tage, täglich 1,5 GB Datenvolumen + einmalig 10 GB Datenvolumen + einmalig 2 GB Datenvolumen. Außerdem unbegrenzte Telefonie in Indien.

Ich würde mal behaupten, das ist eine unglaubliche Preis-Leistung. Das ganze benötigt circa 8 Stunden, bis es freigeschaltet ist. 

Geld abheben in Indien

Wir haben in Indien ausschließlich gebührenfreie ATM´s vorgefunden. Das Ganze verlief meistens stressfrei. Lediglich in abgelegenen Gebieten, können die Geldautomaten Probleme machen. Oft sind sie defekt oder leer. Dann beginnt die Sucherei. Und du bist vermutlich nicht der Einzige, der die Automaten abklappert. Lege dir unbedingt einen kleinen Puffer an Bargeld zu, damit du hier auf der sicheren Seite bist. 

Für Reiseplanung, unsere Lieblingsorte, ein kulinarischer Einblick, viele Bus-Fahrt-Tipps und was du alles vor deiner Reise wissen solltest, schau gerne auf unserem Indien Reise Beitrag vorbei. Hier bekommst du einen tieferen Einblick.

Jetzt bist du perfekt vorbereitet für Indien! Wir wünschen dir einen guten Flug & eine tolle Reise.

Unterstütze uns: Lade uns auf einen Kaffee ein ❤︎

Für das Verfassen der Blogbeiträge und Betreiben der Webseite ist der Aufwand von viel Zeit und Geld notwendig. Wir lieben die Arbeit am Blog! In jeden unserer Artikel fließt viel Energie und Herzblut.

Wir hoffen, dass dir unsere Arbeit gefällt! Falls ja, würden wir uns sehr freuen, wenn du uns auf einen Kaffee einlädst. Du entscheidest, wie viele Tassen du uns spendierst. Bewege dafür den Regler einfach nach links oder nach rechts.

Vielen lieben Dank! ❤︎

Du möchtest uns noch besser unterstützen, oder hast leider kein PayPal?

Dann klicke jetzt auf den Button.

 

Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

Nur durch dich, erfüllt dieser Blog und demnach unsere tägliche Arbeit, einen Sinn.  Dabei hilft uns dein Feedback, um uns zu Verbessern. Was hat dir am Beitrag gefallen und was vielleicht nicht? Sind irgendwelche Frage noch offen, oder neue Fragen entstanden? Was ist deine Meinung, sind deine Gedanken, oder Ideen für uns? Was wünschst du dir von uns?  Schreibe uns, oder kommentiere.

Durch dich werden wir immer besser! Genau dein Feedback, hilft uns so ungemein! Vielleicht warst du dir dieser Wichtigkeit bisher noch nicht bewusst. Wir freuen uns so sehr, von dir zu hören und hoffen, dass du auch in Zukunft, noch viele passende Beiträge, bei uns findest. Auf Instagram zeigen wir täglich, live von unseren Reisen. Wir freuen uns, wenn du uns hier begleitest.

Offenlegung

Die in diesem Artikel verwendeten Verlinkungen beinhalten einen Affiliate Link. Das bedeutet, wir erhalten eine kleine Vermittlungsprovision, wenn du über diesen Link etwas kaufst. Dein Preis bleibt selbstverständlich gleich. Du unterstützt uns und unsere Arbeit lediglich durch den Kauf über den Link. Diese Vermittlungsinformation wird über die Cookies in deinem Endgerät gespeichert. Wenn du diese löschst oder blockierst, kann die Vermittlung nicht zurückverfolgt werden und wir erhalten keine Provision. Es ist also kein Muss, sondern deine freie Entscheidung. Da wir für Transparenz stehen, kannst du uns gerne mit uns in Kontakt treten und deine Fragen zu dem Thema stellen!

Aktuelle Blogbeiträge

Indien, Agra – Hotel Big Dream

Gesamtbewertung

Preis-Leistung

Lage

Sauberkeit

Wohlfühlfaktor

Service

Schlafqualität

Die Punkte-Skala reicht von 1-10, wobei 10 die beste und 1 die schlechteste Wertung ist. Diese Bewertung ist so objektiv wie möglich, um dir einen realistischen Eindruck der Unterkunft zu geben. Unsere ganz persönliche Bewertung findest du weiter unten, im Ananda World Ranking zusammengefasst.

agsdi-dollar-circle

Preis für zwei 13,72 Euro/Nacht

agsdi-keys

Zimmer (Doppelbett / Einzelbett / Dorm)

agsdi-drop

Bad (geteilt / privat)

agsdi-coffee-2

Frühstück (inbegriffen / extra / keins)

agsdi-food-heart

Küche (Gourmet / Basic / Kühlschrank / nichts)

agsdi-person

Service (wie bei Oma / Top / auf Anfrage / nicht vorhanden)

agsdi-star

Highlight Das Personal 

Lage:

Wir hatten uns schwer getan, im Vorfeld, eine gute Gegend in Agra ausfindig zu machen. Auch als wir dort eintrafen, wurden wir nicht vom Gegenteil überzeugt. Die Gegend um das Hotel wirkte sehr verlassen. An der Straße lagen viele Obdachlose und wir fanden keinen Shop in der unmittelbaren Nähe. Mit einem Ola-Taxi bist du in 15min am Taj Mahal.

Check-In:

Generell ist es in Indien oft nicht einfach, die Unterkünfte zu finden, da es oft keine eindeutigen Adressen gibt. Wie in AirBnB beschrieben, ließen wir uns von einem Ola-Taxi, zu dem genannten KFC fahren. Von dort sind es ein noch ein paar Gehminuten, gegenüber vom Diamond Carpet beginnt die Zufahrt. 

Man hieß uns sehr freundlich Willkommen. Unsere Buchung (das passierte uns jetzt in Indien tatsächlich schon das zweite Mal), war im System nicht verbucht. Trotzdem bekamen wir schnell unser Zimmer und durften bereits früher einchecken. Das Personal war sehr zuvorkommend und trug sogar unser Gepäck.

Erster Eindruck:

Ein neues Gebäude, super freundliches Personal und eine heiße Dusche nach der Nachtbusfahrt, für gerade mal zwei Nächte Aufenthalt und das bei dem Preis. Wir waren sehr zufrieden.

Das Zimmer:

Leider gab es im Zimmer (Erdgeschoss) kein Fenster nach draußen, lediglich eines zum Flur. Da wir im Zimmer Probleme mit dem heißen Wasser hatten, wurden wir aber ein Stockwerk nach oben verlegt. Hier gibt es dann auch Tageslicht, allerdings nur indirekt, durch das Badezimmer. 

Das Zimmer ist gut ausgestattet. Eine Klimaanlage, ein TV, großer Spiegel, Wasserkocher, Tassen, Gläser, Kleiderschrank (kein guter Geruch) und ein kleiner Tisch mit 3 Bürostühlen(!?).

Eine Speisekarte vom Restaurant liegt auch parat. Du kannst über den Zimmerservice alles ordern, dafür werden allerdings 10% Aufpreis verlangt.

Das Badezimmer:

Das Bad ist recht schön und neu. Das Duschwasser war sehr heiß und bot starken Wasserdruck. Ein großes Waschbecken, genügend Abstell-Möglichkeiten und zwei große Handtücher. 

Weitere Räumlichkeiten:

In der Lobby kann man auf den Couchen verweilen, auf sein Ola-Taxi warten und dabei den Fischen in ihrem Aquarium zuschauen. Mit dem Aufzug geht es ins Untergeschoss, hier ist das Restaurant. Ein wenig traurig, ganz ohne Tageslicht, in Indien aber kein Einzelfall. Stilvoll eingerichtet und sauber war es auch. Somit machte das Restaurant einen guten Eindruck. Das Personal ist übrigens auch hier überaus freundlich.

 

Arbeitsplatz & Wifi:

Das Internet war äußerst gut. Gegen Abend, kommt es aber immer mal zu Stromausfällen. Wir konnten hier sogar einen Film streamen. Arbeitsplätze für Laptops gab es keine. Im Zimmer war zwar ein Tisch, dieser war allerdings deutlich zu niedrig, um daran arbeiten zu können. Wir nutzten für die zwei Tage das Bett, von welchem aus wir, dank der Rückenlehne, relativ bequem arbeiten konnten. 

Frühstück:

Im Restaurant wurde das Frühstück serviert. Man kann zwischen Kontinental (Ei nach Wahl/Porrige/Cornflakes mit Toast Marmelade und Butter) und Indisch (2x Paratha mit Ketchup) wählen. Dazu gab es jeweils einen Kaffee oder Tee Masala. Wir bekamen sogar noch nachgeschenkt. Mineralwasser gab es auch dazu. 

Das Hotel erlaubte uns, das Frühstück für die erste Nacht, auf den Tag der Ankunft zu verschieben. Somit konnten wir, nach der Fahrt mit dem Nachtbus, erst einmal gemütlich im Hotel frühstücken. Am nächsten Tag sind wir früh zum Taj Mahal aufgebrochen und hätten das Frühstück somit ohnehin nicht wahrnehmen können.

Schlafqualität:

Wir schliefen richtig gut, das Bett war bequem. Leider gab es Flecken auf dem frischen Bettlacken. Diese gingen wohl bei der Wäsche nicht raus, sah für uns verdächtig nach gelben Curry aus. 

Wohlfühlfaktor:

Wir haben uns während des Aufenthalts recht wohl gefühlt. Für die zwei Nächte, war die Unterkunft sehr gut. Länger wären wir wohl, aufgrund des fehlenden Fensters, nicht gerne geblieben. Da wir uns meistens sehr viel im Zimmer aufhalten, ist dies stets ein wichtiger Faktor.

Was super war:

Das Personal war das Highlight, es hat uns jeden Wunsch sofort erfüllt. Auch, wenn ein paar der Mitarbeiter, nicht so gut Englisch sprachen, haben sie das mit richtig viel Einsatz, wieder wett gemacht. Sie halfen uns auch dabei den Boarding Point für unsere kommende Busfahrt nach Jaipur zu finden und diesen telefonisch zu bestätigen. Damit hatten wir bereits in der Vergangenheit Probleme gehabt, da uns die Ortskenntnis fehlen und die Kommunikation schwer fällt.

 

Was nicht so super war:

Das Fenster im Zimmer und eine Terrasse haben uns gefehlt. Dann wäre es eine richtig gute Unterkunft, in der wir uns auch gerne ein paar Tage länger aufhalten würden.

agsdi-heart-leaf-2

Bewusst-Reisen: Wie Eco-friendly ist die Unterkunft?

Ein wichtiges Thema für uns!

In diese Unterkunft haben wir leider nicht viel Gutes feststellen können. Es ist wie die meisten indischen Hotels noch nicht auf einem Eco-friendly Stand. Wir hoffen, dies wird bald auch hier eintreffen. 

Unsere Ananda World Bewertung

Für den Preis war die Leistung einfach klasse. Das Frühstück war top, die Dusche heiß, das Bett bequem & das Internet gut. Unsere K.O.-Kriterien, wurden somit alle erfüllt.

Wo finde ich die Unterkunft?

Die Unterkunft ist auf mehreren Plattformen inseriert. Wir empfehlen Airbnb oder Agoda, da wir diese am übersichtlichsten finden:

 

Hinweis: Wir geben uns größte Mühe, die Unterkünfte so objektiv wie möglich zu bewerten. Trotzdem beruhen sie auf unseren persönlichen Erfahrungen und den möglicherweise individuellen Bedingungen die zu der Zeit, in der wir dort waren, herrschten. Daher sind die gemachten Angaben nicht allgemein gültig. Unser Ziel ist es, dir eine Hilfe bereitzustellen, um die ideale Unterkunft für dich zu finden. Im Ananda World Ranking haben wir ganz bewusst eine subjektive Bewertung abgegeben. Diese beruht auf unseren Vorlieben und Erfahrungen. Auch, wenn wir uns Mühe geben die Artikel aktuell zu halten, können die Informationen veraltet sein. Außerdem beziehen sich auf zwei Personen. Preisangaben können je nach Saison und Reisezeitpunkt variieren. Halte uns gerne auf dem Laufenden, wenn du andere Erfahrungen gemacht hast. . Vielen Dank.

Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

Nur durch dich, erfüllt dieser Blog und demnach unsere tägliche Arbeit, einen Sinn.  Dabei hilft uns dein Feedback, um uns zu Verbessern. Was hat dir am Beitrag gefallen und was vielleicht nicht? Sind irgendwelche Frage noch offen, oder neue Fragen entstanden? Was ist deine Meinung, sind deine Gedanken, oder Ideen für uns? Was wünschst du dir von uns?  Schreibe uns, oder kommentiere.

Durch dich werden wir immer besser! Genau dein Feedback, hilft uns so ungemein! Vielleicht warst du dir dieser Wichtigkeit bisher noch nicht bewusst. Wir freuen uns so sehr, von dir zu hören und hoffen, dass du auch in Zukunft, noch viele passende Beiträge, bei uns findest. Auf Instagram zeigen wir täglich, live von unseren Reisen. Wir freuen uns, wenn du uns hier begleitest.

Unterstütze uns: Lade uns auf einen Kaffee ein ❤︎

Für das Verfassen der Blogbeiträge und Betreiben der Webseite ist der Aufwand von viel Zeit und Geld notwendig. Wir lieben die Arbeit am Blog! In jeden unserer Artikel fließt viel Energie und Herzblut.

Wir hoffen, dass dir unsere Arbeit gefällt! Falls ja, würden wir uns sehr freuen, wenn du uns auf einen Kaffee einlädst. Du entscheidest, wie viele Tassen du uns spendierst. Bewege dafür den Regler einfach nach links oder nach rechts.

Vielen lieben Dank! ❤︎

Du möchtest uns noch besser unterstützen, oder hast leider kein PayPal?

Dann klicke jetzt auf den Button.

 

Offenlegung

Die in diesem Artikel verwendeten Verlinkungen beinhalten einen Affiliate Link. Das bedeutet, wir erhalten eine kleine Vermittlungsprovision, wenn du über diesen Link etwas kaufst. Dein Preis bleibt selbstverständlich gleich. Du unterstützt uns und unsere Arbeit lediglich durch den Kauf über den Link. Diese Vermittlungsinformation wird über die Cookies in deinem Endgerät gespeichert. Wenn du diese löschst oder blockierst, kann die Vermittlung nicht zurückverfolgt werden und wir erhalten keine Provision. Es ist also kein Muss, sondern deine freie Entscheidung. Da wir für Transparenz stehen, kannst du uns gerne mit uns in Kontakt treten und deine Fragen zu dem Thema stellen!

Aktuelle Blogbeiträge

Unser Holi-Fest in Indien – Jaisalmer

Holi Fest in Jaisalmer

Vom 16. – 23.03.2019 waren wir in Jaisalmer und durften dort das wunderbare Holi Fest miterleben. In diesem Beitrag möchten wir unsere Erfahrungen & Tipps mit dir teilen. 

agsdi-calendar-heart

Wann? 21.03.2019, 10.03.2020, 29.03.2021, …

agsdi-rocket

Beginn: am Vorabend mit Scheiterhaufen “Holika Dahan” 

agsdi-time

Dauer: Am Festtag von morgens bis 3 Uhr “Farbenfest”

agsdi-globe

Wo wird gefeiert? Überall in Indien – Im Norden auf den Straßen & im Süden in den Tempeln

agsdi-check-circle

Was du brauchst: Alte Kleidung, Kamera- & Handyschutz 

agsdi-star

Highlight Die unglaubliche Stimmung auf den Straßen 

Das Holi Festival in Indien ist auf der ganzen Welt bekannt. Fast jeder hat schon einmal etwas davon gesehen oder gehört. Die Menschen treffen sich draußen auf der Straße, werfen mit farbigem Pulver wild um sich und feiern eine riesige Party. Aber was steckt dahinter, wie sieht das ganze wirklich aus und was sollte ich beachten, wenn ich einmal mit feiern möchte?

Wir verbrachten unser aller erstes Holi-Festival 2019 in Jaisalmer, einem wirklich schönen Städtchen, im Nord-Osten Indiens. Unsere Unterkunft befand sich mitten im Fort, unser Zimmer direkt in der Außenmauer. Im Fort bewegt man sich durch die kleinen Gassen, die wie ein Irrgarten durch die Festungsanlage führen und immer wieder auf kleineren Plätzen zusammen treffen. Die über 400 Jahre alten, aus Sandstein erbauten Gebäude, haben einen unwiderstehlichen Charme. Dieser Ort schien uns perfekt, um das große Farbenfest zu feiern. Und das war es auch!

Am Vorabend erhielten wir dann einen kleinen Vorgeschmack. Vor allem die Kinder waren schon in Feierlaune, liefen mit ihren Wasserkanonen durch die Stadt und bespritzten jeden, der ihnen begegnete. Auch wir bekamen auf dem Weg zum Abendessen eine volle Ladung ab! 

Überall in der Stadt wurden Scheiterhaufen errichtet und zu später Stunde angezündet. Dies ist ein Symbol für den Sieg von Gut gegen Böse, genau gesagt der Sieg des Gottes Vishnu über die Dämonin Holika. 

Um dies besser zu verstehen, lohnt sich einen Blick auf die Geschichte des Festes zu werfen.

Religiöser Hintergrund & Bedeutung:

Das Holi ist eines der ältesten Feste Indien. Es gibt diverse Geschichten und Mythen, zum Hintergrund. Dabei wird beim Holi entweder der Sieg von Gut gegen Böse, das Fest der Liebe oder der Frühlingsanfang gefeiert. Es gibt sogar nicht-hinduistische Gruppen, die das Fest angenommen haben.

Die Holika-Prahlada-Legende, ist eine der bekanntesten Geschichten und erzählt davon, dass sich der kindliche Prinz Prahlada weigerte, seinem Vater zu huldigen, weil er treuer Anhänger des Gottes Vishnu war. 

Sein Vater war darüber so erbost, dass er mehrfach versuchte, den Prinzen ermorden zu lassen. Doch alle Versuche misslangen, da Prahlada von Vishnu beschützt wurde.

Deshalb griff der König zu einer List und trug seiner Schwester Holika auf, die Sache persönlich zu erledigen. Holika war durch einen besonderen Sari vor dem Feuer geschützt und stürzte sich, mit ihrem Neffen auf dem Schoß, in die Flammen. 

Doch der Gott Vishnu griff ein und rettete Prahlada, als Dank für seinen unerschütterlichen Glauben und die Treue zu ihm, vor dem Tod, währenddessen Holika verbrannte. Denn sie und ihr Bruder hatten nicht bedacht, dass der Schutz gegen das Feuer nur wirkte, wenn sie alleine hinein ging.

Übrigens: Das der Begriff Holi, wird hauptsächlich im Norden Indiens und in Nepal verwendet. In anderen teilen des Landes, trägt das Fest andere Namen.

Wann findet das Holi statt?

Das Fest beginnt am ersten Vollmondtag des Monats Phalgun. Das kann, nach dem Gregorianischen Kalender, entweder im Februar oder im März sein. 

5 Tage nach Vollmond ist das Fest der Farben. Am Abend davor, findet Holika Dahan, die Verbrennung des Scheiterhaufens, statt. 

Insgesamt wird mindestens 2 Tage, in manchen Regionen Indiens, sogar bis zu 10 Tage lang gefeiert.

Welche Vorbereitungen sollte ich treffen?

Vor dem Holi solltest du einige Maßnahmen ergreifen, damit du das Fest richtig genießen kannst.

Kleidung

Wenn du die Möglichkeit hast, dann packe für deinen Indien Trip ein paar alte Klamotten. Besonders beliebt ist das Tragen von weißer Kleidung, damit die Farben besonders schön zur Geltung kommen. Bereits Wochen vor dem Fest, möchten einem die Straßenhändler, Kleidung für das Holi verkaufen. Wenn du beispielsweise auf einer langen Reise bist, lohnt es sich möglicherweise, speziell dafür etwas zu kaufen.

Kameraequipment

Damit wir während dem Holi Bilder machen konnten, packten wir unsere Kamera in zwei lagen Plastiktüten, schnitten ein Loch für die Linse herein und befestigten das ganze mit einigen Haargummis. Das ganze klingt für dich ziemlich improvisiert? Das war es auch, hat aber trotzdem wunderbar funktioniert.

Andere Besucher unserer Unterkunft, waren ein wenig besser vorbereitet und wickelten ihre Kamera in Frischhaltefolie. Außerdem hatten sie einen Aufsatz für ihre Linse, den sie mit Klebeband befestigten. Diesen hatten sie sich speziell für das Holi-Festival, in einem der kleinen Shops in der Stadt gekauft.

Handyhülle

Auch sehr praktisch ist eine Wasser- und Staubdichte Schutzhülle für dein Handy. Auch diese sind in vielen Shops erhältlich. Das Smartphone kann durch die Hülle bedient werden. Das ganze hängt man sich einfach um den Hals. 

Duschhaube 

Wir haben gehört, dass sich die Farbe aus blondiertem und gefärbtem Haar nicht mehr heraus waschen lässt. Du solltest dir überlegen eine Haube zu tragen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Gulal

Gulal ist das gefärbte Puder, welches das Holi-Festival weltberühmt macht. Ursprünglich wurde dieses aus bestimmten Blüten, Kräutern und Wurzeln hergestellt, die eine heilende Wirkung haben. Heute wird es größtenteils synthetisch gefertigt und steht im Verdacht, stark gesundheitsgefährdend zu sein. 

 Das Gulal wird schon lange vor dem Holi auf den Märkten, überall im Land, verkauft. Frage am besten den Host in deiner Unterkunft, er wird dir sicher dabei helfen.

Übrigens: Wenn du ein Holi-Fest in Deutschland besuchst, ist das dort erhältlichen Pulver, aus Maisstärke und Lebensmittelfarbe und somit unbedenklich für deine Gesundheit. 

Tipps für Frauen

Wir haben keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber einiges von anderen Reisenden gehört, deshalb möchten wir es gerne erwähnen. 

Das Holi ist ein großes Fest. Es wird in einer großen Menschenmenge gefeiert und man kommt sich sehr Nahe. Hinzu kommt, dass sich viele Feiernde gerne zu berauschenden Mitteln greifen. Der freigesetzten Glückshormone lassen die Hemmschwelle sinken.

Es scheint wohl gehäuft vorgekommen zu sein, dass Reisende sexuell belästigt oder genötigt wurden. Deshalb solltest du folgende Tipps beachten:

In einer Gruppe bewegen

Wenn du alleine reist, kannst du dich sicher einigen anderen Reisenden aus deiner Unterkunft anschließen. In einer Gruppe, macht es sowieso mehr Spaß und läufst weniger Gefahr, eine schlechte Erfahrung zu machen.

Kleidung

Generell solltest du dich in ganz Indien, mit der Freizügigkeit zurückhalten. Das gilt für ganz besonders für große Menschenansammlungen, wie das Holi. Wir empfehlen eine lange Hose und ein Oberteil ohne Ausschnitt. 

Städte meiden

Suche dir für das Holi einen angenehmen Ort aus. In Indien gibt es viele Millionenstädte. Bis auf einige Ausnahmen, sind diese wenig anschaulich und wirklich voll. Wir möchten dir zum Beispiel die kleine Stadt Jaisalmer empfehlen. Suche dir eine Unterkunft im Fort, wir hatten einen großartigen Aufenthalt.

Pre-Holi

Unser Holi begann schon eine ganze Woche früher. In der Stadt Agra, sind wir durch einen reinen Zufall, mitten in ein Vor-Holi-Fest, in einem Krishna-Tempel, geraten. 

Wir schlenderten durch die Gassen, und vernahmen von weit her Musik. Wir folgten ihr und Gelangten schließlich durch ein Tor, auf das Tempelgelände. Kinder rannten und spielten hier. Einige begrüßten uns freundlich und bewegten uns, ihnen zu folgen. 

Wir liefen also die Stufen zum Tempel hinauf und gelangten schließlich an dessen Eingangstor. Drinnen saßen viele Frauen, die Musik wurde live gespielt und durch einige Lautsprecher nach außen getragen. Wir wären fast wieder gegangen, weil wir die Zeremonie keinesfalls stören wollten. Doch ein paar der Mitfeiernden, winkten uns herein. 

Drinnen angekommen sorgten wir für Aufsehen und wurden sofort herzlich begrüßt. Einer der Frauen winkte Madeline zu sich, nahm sie schließlich bei der Hand und zog sie in die Mitte des Tempels. 

Dort wurde die nächsten 15 Minuten wild getanzt. Einige andere Frauen und viele Kinder stiegen mit ein. Währenddessen wurden wir immer wieder mit Blüten beworfen und dem Holi Pulver beschmiert. Es war ein großartiges und unvergessliches Erlebnis!

Wie verläuft das Holi?

Wie bereits erwähnt, beginnt das eigentliche Fest schon am Vorabend, mit der Verbrennung eines Scheiterhaufens. 

Am nächsten Tag findest das eigentliche Farbenfest statt. Ähnlich wie bei Karneval, startet das ganze langsam am Morgen und erreicht dann zur Mittagszeit seinen Höhepunkt.

Nimm dir an diesem Tag sonst nichts vor. Alle Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Entweder informierst du dich früh genug, wo du etwas Frühstücken kannst, oder du machst es in deiner Unterkunft selbst. 

Sobald du einen Fuß auf die Straße setzt, bis du der feiernden Meute ausgesetzt. Am Holi gibt es keine Tabus. Lass deine guten Klamotten im Zimmer, du wirst auf jeden Fall bunt und nass gemacht. Handy und Kamera sollten entsprechend präpariert sein. 

Wir hatten unseren Spaß, waren nach ein paar Stunden aber wirklich platt, weshalb wir uns gegen 14 Uhr ins Zimmer zurück zogen. Unser Host erklärte uns, dass es Abends wieder etwas ruhiger zu geht, weil dann die Familien feiern. Wir nutzten den kurzen Break und buchten einige Flüge. Duschen gingen wir nicht, schließlich würden wir später sowieso wieder bunt, so dachten wir zumindest. Als wir gegen 16:30 Uhr wieder nach draußen gingen, waren die Straßen wie leer gefegt. 

Der große Platz in Jaisalmers, auf dem eben noch hunderte Leute, wild das Holi feierten, war menschenleer. Einige, begannen bereits die Hauseingänge zu säubern. Vor den Türen, lagen haufenweise bunte Klamotten. 

Weiter unten auf dem Hauptmarkt, waren zwar viele Leute unterwegs, doch kein einziger war noch mit bunter Farbe verschmiert, ganz im Gegensatz zu uns.

Ein netter Verkäufer klärte uns schließlich auf. Um 15:00 Uhr ist Schluss. Alle gehen nach Hause, duschen und ziehen sich um. Einige Geschäfte und Restaurants öffnen und es kehrt Normalität ein.

Das hatten wir nicht gewusst. Nun konnten also auch wir uns endlich duschen und umziehen. Etwas zum Essen, haben wir glücklicherweise auch noch bekommen.

Bräuche

Versöhnung 

Das Holi steht für die Menschen außerdem, neben dem hinduistischen Hintergrund und dem Frühlingsbeginn, für Versöhnung. Es ist Brauch, an diesen Tagen, alte Streitigkeiten beiseite zu legen.

Bangh

Häufig konsumieren die Feiernden während des Holi`s Bangh. Bangh ist genau wie Marihuana oder Haschisch, eine Hanfzubereitung und wird entweder geraucht, pur, oder als Lassi getrunken.

Alkohol ist in Indien traditionell verpönt und wird gar nicht, oder nur heimlich getrunken. 

Keine Barrieren

Während des Holi, werden, ähnlich wie bei Karneval, gesellschaftliche Normen und Barrieren beiseite gelegt. So vermischen sich die sozialen Klassen, alle Menschen sind gleichgestellt und können zusammen feiern. Das sehr strenge Kastensystem des Hinduismus, ist für diese Zeit außer Kraft gesetzt. 

Vielleicht ist diese Zeit auch gerade deswegen so beliebt bei dem Volk.

 

Umkehrritual

In Jaisalmer haben wir gesehen, dass einer der Einwohner, seine Stellung mit der des Königs tauschte. Für diesen einen Tag, darf er sich in Schale werfen und tun, was er möchte. Er saß, mit seinen beiden Söhnen, auf dem einer steinernen Bank, mitten im Getümmel. Immer wieder kamen Leute zu ihm, baten um Segen und überreichten ihm einen Geldschein. Von diesem Geld kann er tun, was er möchte. Die drei waren wohl die einzigen die nicht mit Farbe beworfen wurden.

Familie

Am Nachmittag und Abend treffen sich die Familien zu Hause, um gemeinsam zu essen und zu feiern. Wenn du das Glück hast, während des Holi in einem Homestay zu wohnen, kannst du dies sogar miterleben.

Wo feiere ich am besten?

Generell empfehlen wir zum Feiern des Holi den Norden von Indien. Dort wird das Fest auf den Straßen gefeiert, wohingegen sich die Menschen im Süden des Landes, eher in den Tempeln aufhalten. 

Wir persönlich präferieren kleine Städte und Orte. Jaisalmer war eine exzellente Wahl. Die Menschen dort waren toll, die Location grandios. Unsere Unterkunft lag im Fort, wir würden jederzeit wieder kommen.

Fazit

Das Holi-Festival in Indien ist etwas ganz besonderes. Alle Menschen, egal aus welcher Kaste, kommen zusammen auf die Straße und feiern ausgelassen. Das Ganze ist ein großes Spektakel und ein atemberaubender Anblick, dass du unbedingt einmal miterleben solltest.

agsdi-heart-leaf-2

Bewusst-Reisen: Wie Eco-friendly ist das Fest?

Ein wichtiges Thema für uns!

Leider ist das es, wie die meisten Großveranstaltungen, ein große Belastung für die Umwelt. Das Gulal wird inzwischen zum größten Teil synthetisch hergestellt und ist schädlich für Mensch und Natur. 

Menschen mit Atemwegserkrankungen, wird abgeraten, am Holi teilzunehmen. Das ganze Pulver gelangt über das Abwasser im Boden und versickert dort irgendwo. 

Im Vergleich zu dem katastrophalen Müllproblem in Indien, ist es vermutlich dennoch, nur ein weiterer Tropfen, auf den (sehr) heißen Stein.

Unterstütze uns: Lade uns auf einen Kaffee ein ❤︎

Für das Verfassen der Blogbeiträge und Betreiben der Webseite ist der Aufwand von viel Zeit und Geld notwendig. Wir lieben die Arbeit am Blog! In jeden unserer Artikel fließt viel Energie und Herzblut.

Wir hoffen, dass dir unsere Arbeit gefällt! Falls ja, würden wir uns sehr freuen, wenn du uns auf einen Kaffee einlädst. Du entscheidest, wie viele Tassen du uns spendierst. Bewege dafür den Regler einfach nach links oder nach rechts.

Vielen lieben Dank! ❤︎

Du möchtest uns noch besser unterstützen, oder hast leider kein PayPal?

Dann klicke jetzt auf den Button.

 

Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

Nur durch dich, erfüllt dieser Blog und demnach unsere tägliche Arbeit, einen Sinn.  Dabei hilft uns dein Feedback, um uns zu Verbessern. Was hat dir am Beitrag gefallen und was vielleicht nicht? Sind irgendwelche Frage noch offen, oder neue Fragen entstanden? Was ist deine Meinung, sind deine Gedanken, oder Ideen für uns? Was wünschst du dir von uns?  Schreibe uns, oder kommentiere.

Durch dich werden wir immer besser! Genau dein Feedback, hilft uns so ungemein! Vielleicht warst du dir dieser Wichtigkeit bisher noch nicht bewusst. Wir freuen uns so sehr, von dir zu hören und hoffen, dass du auch in Zukunft, noch viele passende Beiträge, bei uns findest. Auf Instagram zeigen wir täglich, live von unseren Reisen. Wir freuen uns, wenn du uns hier begleitest.

Aktuelle Blogbeiträge

Rishikesh Hotel Ganga Elena – Unsere Unterkunft in der Yogi Stadt

Gesamtbewertung

Preis-Leistung

Lage

Sauberkeit

Wohlfühlfaktor

Service

Schlafqualität

Die Punkte-Skala reicht von 1-10, wobei 10 die beste und 1 die schlechteste Wertung ist. Diese Bewertung ist so objektiv wie möglich, um dir einen realistischen Eindruck der Unterkunft zu geben. Unsere ganz persönliche Bewertung findest du weiter unten, im Ananda World Ranking zusammengefasst.

agsdi-dollar-circle

Preis für zwei 21,43 Euro/Nacht

agsdi-keys

Zimmer (Doppelbett / Einzelbett / Dorm)

agsdi-drop

Bad (geteilt / privat)

agsdi-coffee-2

Frühstück (inbegriffen / extra / keins)

agsdi-food-heart

Küche (Gourmet / Basic / Kühlschrank / nichts)

agsdi-person

Service (wie bei Oma / Top / auf Anfrage / nicht vorhanden)

agsdi-star

Highlight Zimmer mit Sitzecke & Balkon & Zimmerservice

Lage:

Das Hotel liegt in Tapovan, welches oft als bestes Gebiet von Rishikesh bezeichnet wird. Vom Hotel aus sind Shops, Cafés und Restaurants schnell zu erreichen. Bis zum Ganges und zur Laxman Jhula sind es circa 10 Minuten zu Fuß. In unmittelbarer Umgebung finden sich ebenfalls etliche Yoga-Schulen. Das Hotel liegt nicht mitten im Zentrum, grenzt aber unmittelbar daran.

Check-In:

Der Check-In verlief ein wenig holprig. Wir buchten das Hotel nicht über Online-Portal, sondern schrieben die Hotelverwaltung direkt an. Wir buchten unheimlich kurzfristig. In Rishikesh waren kaum noch Zimmer frei. Das Ganga Elena Hotel sah gut aus, aber wir wollten noch ein wenig am Preis verhandeln, was uns letzten Endes auch gelungen ist.

Wir erreichten das Hotel spät abends, nach einer langen Busfahrt. Leider hatte es ein Missverständnis zwischen der Hotelverwaltung und dem Hotelmanager in Rishikesh gegeben. Wir bekamen nicht das Studio mit Arbeitsplatz und Balkon, sondern das Standardzimmer, welches völlig ohne Fenster auskommen muss. 

Die Hotelverwaltung klärte das Missverständnis auf und sorgte dafür, dass wir nach einer Nacht im Standardzimmer, den Raum wechseln konnten.

Erster Eindruck:

Von außen wirkt das Hotel nicht sonderlich imposant. Links neben an wird gerade gebaut, das Hotel erreicht man durch einen Gang. Von innen sieht es dann schon deutlich besser aus. Auch die Zimmer sind recht neu und schick eingerichtet. Wir erhielten zwei Handtücher und Hygieneartikel lagen im Badezimmer bereit. 

Das Zimmer:

Das Studio ist mit einem großen King-Size-Bett, einem Kleiderschrank, genügend Ablagefläche, einem Spiegel und einer Sitzecke ausgestattet. Außerdem gehört ein Balkon zum Zimmer, leider gibt es draußen keine Sitzmöglichkeiten. Wir haben gerne draußen auf dem Boden gesessen.

Das Badezimmer:

Das Badezimmer wird den meisten Ansprüchen gerecht. Die Dusche bietet heißes Wasser und ausreichend Wasserdruck. Alles war sauber. Es gibt einen Lüfter, den wir nach dem Duschen gerne benutzt hätten, um die Feuchtigkeit aus dem Raum zu bekommen. Bei geschlossener Tür saugte dieser leider Luft aus dem Abfluss an, was zu einem ziemlich unangenehmen Geruch im Raum führte. 

Weitere Räumlichkeiten:

Das Hotel besitzt ein Restaurant im Dachgeschoss, von welchem aus man, fast einen Rundumblick hat. Du solltest von dem Restaurant nicht zu viel erwarten. Es wird groß angepriesen und die Speisekarte, die im Zimmer bereit liegt, verspricht eine große Auswahl an diversen Gerichten, allerdings sind einige davon gar nicht zu haben. 

Ziemlich cool: Das Hotel bietet einen kostenfreien Zimmerservice. Leider ist die Verständigung mit dem Personal wirklich schwierig, da die meisten Angestellten kein Englisch sprechen. Nur selten bekamen wir das, was wir bestellten. 

Arbeitsplatz & Wifi:

Das Internet war schlecht und wir hatten oft Stromausfall. Das Studio bietet genügend Platz zum arbeiten und die beiden Stühle sind sehr bequem.

Frühstück:

Das bereits erwähnte Restaurant, ist auch für dein Frühstück verantwortlich. Dieses war im Preis inklusive, wir konnten täglich aus vier verschiednen Menüs wählen. Es schien aber so, als hätte das Restaurant-Personal keine Kenntnis von der Existenz dieser Menüs. Es war jeden morgen ein Akt, Frühstück zu bestellen, auch, weil man dazu den Koch suchen musste. Meistens dauerte es weit über eine halbe Stunde, bis das Essen kam, obwohl wir die einzigen Gäste waren.

An der Qualität konnten wir keine Mängel feststellen, aber leider war das Omelett jeden Morgen kalt. Das Aloo Paratha und auch das Porridge, waren dahingehend heiß und haben uns richtig gut geschmeckt.

Wir würden gerne besser über das Restaurant und das Frühstück berichten, leider wurden wir enttäuscht. 

Schlafqualität:

Das Bett war äußerst bequem, die Bettwäsche war sauber. Wir fühlten uns wohl und schliefen wirklich gut. Achte darauf, dass du einen Raum, mit Blick Richtung Osten bekommst. Ohne die Morgensonne, könnte es ungemütlich werden. Das Zimmer, welches wir für die ersten Nacht bezogen, war den ganzen Tag über kalt. (Aufenthalt im März.)

Wohlfühlfaktor:

Rund um die Uhr kannst du das Personal kontaktieren. Dieses kümmert sich um diene Anliegen, so gut sie können. Das Hotel war sauber und wir fühlten uns in der ganzen Zeit wirklich wohl. 

Was super war:

Das Zimmer (Studio) mit Balkon und Ostblick, das bequeme Bett, der kostenfreie Zimmerservice (mit Frühstück im Zimmer), die Sitzmöglichkeiten und die Lage. Ein riesiges Lob gilt dem Roomboy. Er ist überaus freundlich, kompetent, zuvorkommend und ordentlich. Unserer Meinung nach, sollte er das Hotel managen!

Was nicht so super war:

Das Restaurant, das Frühstück, häufige Stromausfälle und das schlechte Internet. Der Umgang des Managers mit uns. Er bemühte sich nicht um eine Lösung. Auch, wenn das Zimmer gut war, schneidet das Hotel bezüglich Preis/Leistung nicht besonders gut ab.

agsdi-heart-leaf-2

Bewusst-Reisen: Wie Eco-friendly ist die Unterkunft?

Ein wichtiges Thema für uns!

 

Diese Unterkunft ist für ein Hotel recht umweltfreundlich. Zum einen werden Handtücher nicht täglich gewechselt und das Zimmer nur auf Anfrage gemacht. Die Hygieneartikel im Bad werden nachgefüllt, statt immer neue kleine Plastikflasche zu verschwenden. 

Wasser mussten wir leider in 5l-Flaschen selber kaufen, da es sonst keine Möglichkeit gab. Dies ist aber in Hotels meistens der Fall. 

 

Unsere Ananda World Bewertung

Wir hatten einen angenehmen Aufenthalt, leider konnten wir, wegen dem schlechten Internet, nicht sonderlich gut arbeiten. Hinzu kamen die kleinen Unstimmigkeiten mit dem Manager. Für den Preis, erwarten wir mehr.

Wo finde ich die Unterkunft?

Die Unterkunft ist auf mehreren Plattformen inseriert. Wir empfehlen Airbnb oder Agoda, da wir diese am übersichtlichsten finden:

 

 

Hinweis: Wir geben uns größte Mühe, die Unterkünfte so objektiv wie möglich zu bewerten. Trotzdem beruhen sie auf unseren persönlichen Erfahrungen und den möglicherweise individuellen Bedingungen die zu der Zeit, in der wir dort waren, herrschten. Daher sind die gemachten Angaben nicht allgemein gültig. Unser Ziel ist es, dir eine Hilfe bereitzustellen, um die ideale Unterkunft für dich zu finden. Im Ananda World Ranking haben wir ganz bewusst eine subjektive Bewertung abgegeben. Diese beruht auf unseren Vorlieben und Erfahrungen. Auch, wenn wir uns Mühe geben die Artikel aktuell zu halten, können die Informationen veraltet sein. Außerdem beziehen sich auf zwei Personen. Preisangaben können je nach Saison und Reisezeitpunkt variieren. Halte uns gerne auf dem Laufenden, wenn du andere Erfahrungen gemacht hast. . Vielen Dank.

Wie klasse ist das denn?

Vielen lieben Dank dir! 

Wir freuen uns, dass du diesen Beitrag gefunden & gelesen hast. Hoffentlich hat er dir den erhofften Mehrwert geliefert, deine Fragen beantwortet, oder dich, in irgendeiner Weise, inspiriert. Du hast gerade zum Sinn dieses Beitrags & des Blogs immens beigetragen! Warum?

Nur durch dich, erfüllt dieser Blog und demnach unsere tägliche Arbeit, einen Sinn.  Dabei hilft uns dein Feedback, um uns zu Verbessern. Was hat dir am Beitrag gefallen und was vielleicht nicht? Sind irgendwelche Frage noch offen, oder neue Fragen entstanden? Was ist deine Meinung, sind deine Gedanken, oder Ideen für uns? Was wünschst du dir von uns?  Schreibe uns, oder kommentiere.

Durch dich werden wir immer besser! Genau dein Feedback, hilft uns so ungemein! Vielleicht warst du dir dieser Wichtigkeit bisher noch nicht bewusst. Wir freuen uns so sehr, von dir zu hören und hoffen, dass du auch in Zukunft, noch viele passende Beiträge, bei uns findest. Auf Instagram zeigen wir täglich, live von unseren Reisen. Wir freuen uns, wenn du uns hier begleitest.

Unterstütze uns: Lade uns auf einen Kaffee ein ❤︎

Für das Verfassen der Blogbeiträge und Betreiben der Webseite ist der Aufwand von viel Zeit und Geld notwendig. Wir lieben die Arbeit am Blog! In jeden unserer Artikel fließt viel Energie und Herzblut.

Wir hoffen, dass dir unsere Arbeit gefällt! Falls ja, würden wir uns sehr freuen, wenn du uns auf einen Kaffee einlädst. Du entscheidest, wie viele Tassen du uns spendierst. Bewege dafür den Regler einfach nach links oder nach rechts.

Vielen lieben Dank! ❤︎

Du möchtest uns noch besser unterstützen, oder hast leider kein PayPal?

Dann klicke jetzt auf den Button.

 

Offenlegung

Die in diesem Artikel verwendeten Verlinkungen beinhalten einen Affiliate Link. Das bedeutet, wir erhalten eine kleine Vermittlungsprovision, wenn du über diesen Link etwas kaufst. Dein Preis bleibt selbstverständlich gleich. Du unterstützt uns und unsere Arbeit lediglich durch den Kauf über den Link. Diese Vermittlungsinformation wird über die Cookies in deinem Endgerät gespeichert. Wenn du diese löschst oder blockierst, kann die Vermittlung nicht zurückverfolgt werden und wir erhalten keine Provision. Es ist also kein Muss, sondern deine freie Entscheidung. Da wir für Transparenz stehen, kannst du uns gerne mit uns in Kontakt treten und deine Fragen zu dem Thema stellen!

Aktuelle Blogbeiträge