Als wir uns über Rishikesh informierten, waren wir baff. So viel Gutes, wurde von dem Ort berichtet. Deshalb wollten wir unbedingt dort hin, auch, wenn es einen Umweg bedeutete. Wir entschieden uns, gleich sieben Tage zu bleiben. 

Rishikesh, beziehungsweise der Nachbarort, Haridwar, liegen direkt am Ganges und sind berühmte Pilgerstätte. Haridwar zählt sogar zu den sieben heiligen Städten Indiens, weil hier der heiligen Ganges, den Himalaya verlässt und weiter in die Ebene fließt. Gläubige, nehmen sowohl in Haridwar, als auch in Rishikesh, gerne ein Bad im (eiskalten) Ganges, um sich von ihren Sünden rein zu waschen.

Für alle anderen, ist Rishikesh wohl eher als Yoga- und Spirituelles Zentrum bekannt. Das merkt man sofort, nachdem man angekommen ist. An jeder Ecke werden Yoga-Stunden und Lehrer-Ausbildungen angeboten. Vegetarisches Essen gibt es in Indien sowieso überall, was wir übrigens super finden! 

Wir wurden in den Restaurants in Rishikesh, beinahe täglich, Zeuge einer spirituellen Lehrstunde, durch einen der vielen Gurus. Wir müssen zugeben, dass wir skeptisch sind. Die beiden sitzen den ganzen Tag lang im Restaurant, der Guru philosophiert über das Leben, während der Schützling stundenlang übt, auf einem Melodion (oder einem andere Instrument) zu spielen und Mantren zu singen. Neben den Kosten für die Unterweisen, bezahlt man dem Guru auch noch Essen und Getränke. Wir sind für vieles offen, aber das Ganze wirkte so, als seien die Gurus für Rishikesh, viel mehr eine Touristenattraktion, als eine echte Bereicherung für das Leben. Schade. Wir raten dir, dich vorher gut zu informieren.

Wir nahmen, während unseres Aufenthaltes, an keiner Stunde, oder Ausbildung teil. Im Nachhinein, bereuen wir es ein wenig, nicht einmal zur Yoga-Class gegangen zu sein. Doch wir fingen in unserer Unterkunft mit Yoga wieder an. In Nepal wurde das vernachlässig. Nichts desto trotz, genossen wir unseren Aufenthalt sehr, auch wenn es völlig anders verlief, als wir dachten!

Alle Angaben & Bewertungen sind so objektiv wie möglich getroffen, um dir einen realistischen Eindruck des Reiseziels zu geben.

Wie kommt man nach Rishikesh? 

Rishikesh erreichst du mit dem Bus, zum Beispiel von Delhi. Wir buchten online, über die Plattform Yatra. Das funktionierte recht einfach und komfortabel. Allerdings sollte schon die erste Busfahrt in Indien, recht aufregend werden.

Wir waren gut eine Stunde vor Abfahrt am Bahnhofsgebäude in Delhi, saßen dort im Wartebereich und tranken einen Masala Chai, als wir plötzlich eine SMS vom Busunternehmen erhielten, die uns mitteilte, dass der Bus gecancelt sei. Die Kosten für das Ticket, würde uns in den nächsten Tagen gut geschrieben werden.

So ein Mist! Michi hastete zum Ticketschalter, doch hier hatte sich eine große Menschentraube gebildet. Niemand wusste wirklich bescheid. Wir mussten uns ein wenig herum fragen, bis uns endlich jemand etwas sagen konnte. Einen anderen Bus nach Rishikesh, gab es noch. Doch der würde in wenigen Minuten fahren. Wir schnappten uns die Rucksäcke und quetschten uns durch die Menschenmenge. Die Tickets konnten wir zum Glück im Bus kaufen.

Wir waren wirklich froh, als wir dann im Bus saßen. Zum Glück waren wir so früh am Busbahnhof gewesen.

Wo schläft man in Rishikesh?

Wir übernachteten im Hotel Ganga Elena by Ayali, im Stadtteil Tapovan. Das Hotel ist recht gut, wir hatten allerdings, direkt nach Ankunft, ein paar Probleme. Man gab uns erst das falsche (fensterlose) Zimmer. Nach einer kleinen Diskussion, bekamen wir dann am zweiten Tag, das vereinbarten Studio mit Balkon. Sieben Tage im fensterlosen Hotelzimmer, wären wirklich unangenehm geworden. Im Endeffekt haben wir uns dann sogar sehr wohl gefühlt, obwohl es ein paar Kritikpunkte gibt. Wir haben übrigens einen ausführlichen Beitrag zum Ganga Elena Hotel geschrieben. 

Als wir anfingen, nach Unterkünften für Rishikesh zu schauen, war bereits vieles ausgebucht. Es blieben kaum Optionen. Wir hatten einfach zu spät mit der Suche begonnen. Außerdem, fand, während unseres Aufenthaltes, das Internationale Yoga Festival, in Rishikesh statt! Das sorgte natürlich dafür, dass besonders viele Touristen da waren.

Der Stadtteil Tapovan, war auf jeden Fall eine gute Wahl. Hier gibt es viele Restaurants und Yoga-Schulen, du bist schnell an der Laxman Jhula (Brücke und Sehenswürdigkeit) und somit, auf der anderen Seite des Ganges. Wir unternahmen von Tapovan einige Fußmärsche, zur Promenade (Asthapat) und auch zum Beatles Ashram. Wahlweise, kannst du dich auch mit einem Tuk-Tuk fahren lassen. Wir können ganz klar empfehlen, eine Unterkunft, in diesem Stadtteil zu nehmen. 

Generell, fanden wir in Rishikesh eher wenige, wirklich gute, Unterkünfte. Deshalb möchten wir dir auf jeden Fall nahe legen, früh genug zu buchen. 

Was macht man in Rishikesh?

Yoga

Wie bereits erwähnt, gibt es über Yoga-Schulen, Ashrams und Teacher-Ausbildungen. Alle möglichen Weiterbildungen, im Spirituellen Bereich, werden angeboten. Yoga-Stunden gibt es ab 3 Euro/Stunde. Wir nahmen leider keine Stunde, starteten aber jeden Tag, mit einer Yoga-Einheit in unserem Zimmer. Durch den Aufenthalt in Rishikesh, kamen wir wieder in einen guten Flow und Rhythmus.

Laxman Jhula – Ram Jhula

Die beiden Hängebrücken zu überqueren, ist bereits eine Attraktion für sich. Dabei geht es nicht immer ganz so entspannt zu, wie man sich das wünschen mag. Auf den schmalen Brücken, herrscht richtig viel Verkehr. Und dabei handelt es sich nicht nur um Menschen.

Neben den Touristen, die alles Blockieren, um mitten auf der Brücke ein Foto zu erstellen und den einheimischen Fußgängern, herrscht reger Motorradverkehr. Außerdem wird die Brücke auch von Affen bewohnt, die immer wieder versuchen, von den Passanten, etwas essbares zu stibitzen und regelmäßig von Kühen genutzt, die gerne auf die andere Seite möchten. Hier ist jedenfalls richtig was los. 

Promenade – Asthapath

Die Promenade eignet sich wunderbar, für ausgedehnte Spaziergänge. Wir kamen uns zudem vor, wie in einem Zoo. Es leben große Affenfamilien, in den Bäumen, direkt an der Promenade. Dabei handelt es sich um indischen Languren und die sind alles andere als klein. Als sie in unsere Richtung rannten, waren wir mehr aus nur erstaunt. 

Die Tiere können mehr als 20 kg schwer werden und haben eine Kopf-Rumpf-Länge, von 40-78 cm. Hinzu kommt ein, bis zu 110cm, langer Schwanz. Eigentlich befindet sich ihr Lebensraum in den Bergstraßen Rishikesh’s, aber auch hier, direkt am Ganges, fühlen sie sich wohl. 

Man kann hier auf Stufe Platz nehmen und die Tiere wunderbar beobachten. Du solltest immer darauf achten, den Tieren nicht zu Nahe zu kommen und nichts Essbares dabei haben. 

Übrigens: Wenn die einheimischen Probleme mit den Affen haben (Verkäufer von Straßenessen beispielsweise), dann vertreiben sie diese mit einem Piezozünder, oder einem Feuerzeug. Wir haben das selbst nicht getestet, aber es scheint zu funktionieren. 

Beatles Ashram

Aufgrund eines Tipps, einer unserer lieben Leserinnen, sind wir, am Tag unserer Abreise, doch noch dort hin gegangen. Der Eintritt, ist mit 600 Rupien (7,65€) pro Person, nicht gerade günstig (für indische Verhältnisse), aber sehr lohnenswert, wenn man gerne in alten und verlassenen Häusern, auf Entdeckungstour geht. 

Das Ashram hat durch viele Prominente Berühmtheit erlangt, angeblich, wurden hier einige Welt-Hits geschrieben. Die Beatles, hatten allerdings keinen angenehmen Aufenthalt und verließen das Ashram frühzeitig, im Streit. 

Die Geschichte ist super interessant und liest sich wie ein Roman, würde hier aber den Rahmen sprengen. Du findest sie hier. 

Seit der Schließung des Ashrams, wurde kaum etwas verändert, lediglich die Wege, werden zum Teil erneuert und bepflanzt. Außerdem gibt es eine Bildergalerie und eine kleine Cafeteria für die Besucher. Jahrelang, schlichen sich die Beatles-Fans, heimlich in das Ashram, nun ist es für jeden zugänglich. Es grenzt (geographisch) direkt an einen Tiger-Nationalpark und bietet, auf der anderen Seite, einen tollen Ausblick auf den Ganges. Man kann hier stundenlang herumlaufen, das Gelände ist wirklich groß. Die Graffiti, in und an den alten Gebäuden, sind außerdem ein echtes Highlight!

Weiteres: Rafting ist sehr gefragt in Rishikesh, du wirst sicher auch, mehr als einmal, auf der Straße, darauf angesprochen. Uns war es ehrlich gesagt, einfach zu kalt. Besonders nach unserem Nepal-Aufenthalt, waren wir immer noch etwas durchgefroren und freuten uns schon auf wärmere Regionen in Indien.

Was isst man in Rishikesh?

Neben sehr gutem Straßenessen, haben wir ein paar wirklich gute Restaurant-Empfehlungen für euch:

Ganga Beach Café

Ein Lokal, das zum Entspannen einlädt, mit Blick auf den Ganges. Generell ist das indische Essen ein Traum und auch hier, schmeckte es uns richtig gut! 440 Rupien (5,60 €) bezahlten wir für ein wirklich großes Essen, von dem wir beide Satt wurden und drei Getränke: 2 Masala Chai, 1 Lassi, 1 Thali Set, 1 Aloo Parantha und 1 Naan.

Welcome Krishna Cafe

Auch hier gab es ein richtig gutes Thali-Set (Platte mit mehrern Schälchen von Curry & Dal, dazu Reis/Chapatti). Besonders der Reispudding, mit gehackten Pistazien, war sehr lecker. Hier sitzt man (leider) drinnen, aber dafür in einer schönen Lounge, mit vielen Kissen, direkt auf dem Boden. Sehr gemütlich. 425 Rupien (5,40 €) zahlten wir für unseren Lunch, inklusive Wasser und einem Lassi. 

The Eat Story

Ein schönes Cafe / Restaurant, auch hier sitzt man auf dem Boden und hat Blick auf den kleinen Garten. Wir hatten wir ein Dal Fry (Gelbe Linsen) & Paleer Palak (Spinat mit Fetakäse), dazu viel indisches Brot zum dippen, eine Golden Latte (Kurkuma Latte) und ein Ginger Lemon Honey. Wir waren noch nicht so vertraut mit dem indischen Essen und bestellten, auf gut Glück. In diesem Fall, ein Volltreffer. Wir bestellten eigentlich zu viel, konnten aber nicht aufhören zu essen, bis alles weg war. Da wir etwas mehr bestellten und das Restaurant ein wenig teuerer ist, zahlten wir 770 Rupien (9,80 €).

Ramanas Garden Cafe

Ein tolles Konzept! Hier wird alles selbst angebaut. Das Restaurant gehört zu einem Waisenhaus, welches für viele Kinder, eine Heimat bietet. Diese helfen auch im Cafe aus und lieben es, mit den Gästen zu interagieren. Hier solltest du auf jeden Fall mal vorbei schauen, einfach schon, um das tolle Konzept zu unterstützen. 

Das Restaurant hat nur in der Hauptsaison, von Mitte Oktober, bis Mitte März und von 11:00-16:00 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen.

Zum Essen gibt es verschiedene Menüs zur Auswahl. Wie bereits erwähnt, alles aus eigenem Anbau und eigener Herstellung. Serviert werden westliche Gerichte. Wir nahmen jeweils ein Set, mit Vorspeise (Suppe / Salat), Hauptspeise (Lasagne / Pasta), Dessert (Auswahl verschiedener Kuchen / Bliss Balls) und einem Getränk (Flower Juice / Ginger Lemon Honey). 

Das Essen schmeckt sehr lecker, die Portionen sind zwar nicht besonders groß, im Menü ist es aber ausreichend.

Ein Menü kostet 400 Rupien (5,10 €), wir zahlten insgesamt also 800 Rupien (10,20 €). Der Gewinn geht 100% an das Waisenhaus, Essen & Helfen, eine super Sache!

Streetfood:

Aloo Tikki Chaat: Gebratenes Kartoffelpüree, mit Zwiebeln, Tomaten und Kräutern verfeinert, zwei bis drei verschiedene Soßen und oft noch Granatapfelkerne als Topping. Super lecker! Für 30 Rupien (40 Cent) bist du dabei.

Pita mit Kichererbsen: Mega genial, aber richtig scharf. Das Brot wird am Stand, frisch gebacken. Der Verkäufer beschützte uns beim Essen außerdem, vor den räuberischen Affen und hätte uns noch dreimal nachgescheppt, wenn wir das Ganze nicht irgendwann beendet hätten. 80 Rupien (1 €) bezahlten wir für zwei Portionen.

Sadheko: Ein “Salat” aus Reispuffer, ungekochten Nudeln, Nüssen, Kräutern, Zwiebeln und Limette. Ein guter Snack, der uns wirklich überraschte. Der Salat wird fast immer in einer, kegelförmig, zusammengerollten, Zeitung oder Zeitschrift, serviert. Gegessen wird mit den Händen. Auch dieses Streetfood, ist mit 20 Rupien (25 Cent), mega günstig.

Pani Puri: Wörtlich übersetzt, bedeutete es “Wasser in frittiertem Brot” und genau das, ist es auch. Das Wasser, ist eine milde, manchmal auch süße, Soße. Je nach Verkäufer, wird das “Brot”, mit Zwiebeln, Tomaten, oder Kartoffeln gefüllt und vor dem Essen, in die Soße eingetaucht. 

Uns hat das Pani Puri nicht umgehauen, Einheimische und viele andere Reisende, können davon nicht genug bekommen. Wir haben uns aber fest vorgenommen, dem ganzen noch eine Chance zu geben! Du bezahlst übrigens pro Puri einen kleinen Betrag, von 5 Rupien (7 Cent). Du kannst so oft Nachordern, wie du möchtest und bezahlst am Ende.

Gebratene Kartoffeln: Am Straßenrand, gebratene oder gekochte Kartoffeln, nur mit Salz, mit Masala und/oder Limette. Ein Traum für uns. Am besten schmeckten uns die Bratkartoffeln mit Salz. Aber auch die gekochte Süßkartoffel, ist wirklich lecker. 40 Rupien (50 Cent) pro Portion.

Rishikesh verlassen

Ich hätte nicht damit gerechnet, jemals darüber zu schreiben, wie man einen Ort am besten verlässt, aber wir hatten ein wirklich spannendes Erlebnis, dass ich dir, in dieser Form, nicht wünsche!

Wir buchten, wieder über Yatra, einen Nachtbus, von Rishikesh nach Agra. In der Regel, fahren die Busse nicht bis nach Rishikesh, sondern machen in Haridwar halt. So auch der Bus, mit dem wir von Delhi gekommen waren. Dieser ließ uns an der Busstation heraus, wir nahmen von dort ein Taxi zum Hotel. Ziemlich einfach, möchte ich meinen.

Als Boarding Point für den Bus nach Agra, war ein Ort, namens “Nepali Farm House”, in Rishikesh, angegeben. Wir schauten auf Google Maps. Unter diesem Namen, gab es einen Pin. Auf der Karte war nichts von einer Busstation zu sehen, davon ließen wir uns aber nicht abschrecken. Wir organisierten ein Taxi, dass uns rechtzeitig in Rishikesh abholen und zum “Nepali Farm House” bringen sollte. 

Den letzten Tag in Rishikesh, nutzten wir noch, um das Beatles Ashram zu besichtigen. Wir waren gerade auf dem Rückweg, als wir eine SMS erhielten, dass unser Bus, 1,5h früher eintreffen würde. Auf einmal waren wir spät dran. Wir kontaktierten das Taxiunternehmen, dieses versicherte uns einen Fahrer. Wir trafen pünktlich am Treffpunkt ein und warteten auf das Taxi. Aber es kam keines. Wir warteten und warteten. Nichts. Also riefen wir wieder an. Das Taxiunternehmen, hatte größte Schwierigkeiten, uns einen Fahrer zu organisieren. Wir wurden nervös, telefonierten 3 mal hin und her, bis dann endlich, viel zu spät, ein Fahrer eintraf. Wir rasten also zum “Nepali Farm House” und schafften es auch wirklich, pünktlich anzukommen. 

Die Erleichterung hielt nicht lange an, denn hier war keine Busstation, hier war überhaupt nichts, auch kein Bus. Eine Hauptstraße, außerhalb der Stadt. Lediglich ein Obst- und Gemüsestand, der wacker die Stellung hielt. Wir waren höchst verunsichert, checkten viele Male unser Ticket, aber was sollten wir machen? 

Dann tauchte ein weiteres Taxi auf und ein paar Leute stiegen aus. Wir ergriffen die Chance und fragten nach. Die 4 konnten recht gutes Englisch und erklärten uns, dass die Busse hier vorbei fahren. Man müsse beim Busunternehmen anrufen und seinen Boarding Point bestätigen. Sofort zückte einer von ihnen sein Handy und wählte die Nummer, die auf unserem Ticket vermerkt war. Von dem Busunternehmen, erhielt er die Nummer des Busfahrers. Dann rief er diesen an und teilte ihm mit, dass zwei Reisende, am “Nepali Farm House” stehen und gerne mitfahren möchten. Wir waren wirklich dankbar.

Es dauerte noch weitere 30 oder 40 Minuten. Die Sonne war bereits unter gegangen. Die netten Herrschaften, die uns geholfen hatten, waren schon lange wieder weg und sogar der Obst- und Gemüseverkäufer, hatte seinen Stand abgebaut und war, mit der einzigen Lichtquelle, weit und breite, verschwunden. Wir waren wirklich froh, als endlich ein Bus anhielt. Jemand stieg aus und schrie etwas. Es war unser Bus. Wir stiegen in den Bus, verstauten unsere Backpacks unter einem der Betten und kletterten in unsere Schlafkabine. Endlich! 

Die fahrt war holprig, aber wir waren glücklich. Madeline döste sofort ein, ich starrte noch für einige Minuten die Decke an, bevor ich ebenfalls einschlief. 

Keine Ahnung, wie lange wir bereits unterwegs waren, als ich plötzlich wach wurde und der Bus unsanft zum Stehen kam. Ich spähte in den Gang. Einige Mitreisende, verließen den Bus. Da ich etwas unruhig wurde, krabbelte ich aus unserer “Koje” und ging nach draußen. Der Bus parkte auf einem großen Platz. Ein Junge, vielleicht 12 Jahre alt, fragte mich, wo ich hin fahre. Ich sagte ihm, dass wir nach Agra wollen, woraufhin er erwiderte, dass wir den Bus wechseln müssen.

Oh nein! Ich lief zurück zu Madeline und teilte ihr mit, dass wir wieder raus müssen. Wir packten also zusammen und verließen den Bus. Glücklicherweise, parkte der Bus, der uns nach Agra fahren würde, direkt nebenan. Ich stellte mit verschiedenen Leuten sicher, dass wir nun auch im richtigen Bus seien und nicht mehr umsteigen müssen. So war es dann auch. 

Die erste Nachtbusfahrt durch Indien, war ziemlich aufregend! Insgesamt, legten wir auf unserem Weg nach Süden, über 100 Stunden in Bussen zurück. Wir wurden mit der Zeit immer besser, aber dennoch, war es oft kein Zuckerschlecken. 

Wir empfehlen dir dringlichst, genauestens zu prüfen, wo sich der Boarding Point befindet. Am besten, lässt du einen Einheimischen (zum Beispiel deinen Host), für dich anrufen. Das funktionierte meistens recht gut. Wenn dieser dann noch so freundlich ist und ein paar Worte mit dem Taxifahrer wechselt, der dich zum Bus bringen soll, sollte es keine Probleme geben. 

Ein weitere Tipp: Frage beim Einsteigen stets nach, ob du den Bus wechseln musst. Das erspart dir ebenfalls viel Ärger und Stress!

Was uns in Rishikesh besonders gut gefallen hat

Die Natur um die Stadt herum, ist wirklich schön anzusehen. Der Ganges ist kristallklar. Für Yoga-Liebhaber ist die Stadt absolut zu empfehlen. Aber auch für alle anderen, bietet sie, mit ihren vielen schönen Restaurants und Cafés, ein tolles Reiseziel. Besonders empfehlenswert ist der Stadtteil Tapovan und das Beatles Ashram.

Auch sehr empfehlenswert: An einer Yoga-Class teilnehmen und Rafting.

Was uns in Rishikesh nicht gefallen hat

Die Stadt an sich, ist nicht besonders schön. Es hat uns wenig gefallen, hier herum zu laufen, weshalb wir uns meistens am Flussufer aufhielten. Alternatives Reiseziel und unser Favorit im Norden, ist Jaisalmer. 

Hier findest du mehr Informationen zu Rishikesh

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